Hallo zusammen, gibt es Hersteller die eine Art Entwicklungsboard oder Universalplatine herstellen auf 24V Ebene? Sie sollte universell einsetzbar sein (alle Pins herausgeführt)und mit 24V betrieben werden (Sensoren/Aktoren). Am besten soltle es ein Namenhafter Hersteller sein, so dass die Platine auch noch in einigen Jahren verfügbar ist. Gruß
Interessantes Konzept... was sollte dieses Board denn koennen? einfach entwickelt mal schoen - egal was. Vorwaerts.
Gibt es von vielen namhaften Herstellern und wird unter der Bezeichnung 'SPS' vertrieben.
Ich weiß das es SPS gibt. Die verwenden wir zur Zeit. Im Prinzip soll es auch wie eine SPS funktionieren nur in Stückzahlen günstiger sein. Für jedes Project eine neue Platine machen lassen ist zu teuer. Wenn man eine Universallösung in größeren Stückzahlen bekommt wäre es deutlich billiger als Siemens, Beckhoff, Phoenix etc. Allerdings stammen die Universalplatinen die ich gefunden habe meist von kleineren Startup ähnlichen Unternehmen und sind auf 5V/3,3V Ebene.
Dann würde ich mir eher eine Basisplatine mit den gewünschten I/Os machen und da einen Standardcontroller wie Arduino, mbed o.ä. draufpacken. Spätestens bei IO Sonderwünschen wie analog wird die Auswahl gg 0 gehen.
Der Grund, warum SPS so teuer sind, ist, dass die Hersteller dieser Geräte sich eben genau dieser Probleme angenommen haben und deswegen Bauteile entweder selber designen oder Verträge machen, die die lange Lieferbarkeit regeln, bei höherem Preis. Oder sie können entsprechend große Lagerung leisten. Oder sie können aufgrund von Knowhow das in der SPS vorhandene Design ändern und modernisieren ohne, dass sich das Verhalten nach Außen ändert. Und und und... Und wenn Du es mal ausrechnest wenn Dir hier 10 Ingenieure Antworten und jeder 5..6min überlegt hat, wie er dir das erklären soll, dann hat das bereits den Preis einer Siemens Logo gekostet. Aber ich würde mal so anfangen: Dein Problem ist doch das Interface, also entwickle doch mal eine Platine mit 24V auf 3V3 für den Raspi. So hast Du erst einmal nur eine Baustelle. Ein robustes Interface hin zu bekommen ist etwas ganz anderes, wie einen Cortex A9 mit NAND-FLASH und DDR3DRAM zur Zusammenarbeit zu überreden. Gruß Ulrich
Ein paar Gruende, weshalb SPS so teuer sind. - gebaut fuer industrielles Umfeld, -- in Sachen Handling, Schienenmontage, auch ein Grobmotoriker darf's anfassen -- in Sachen EMV, und Sicherheit -- Brauchbares Entwicklungsskit, auch fuer Nicht-ingenieure weiteres bezieht sich zumindest auf die ich kenne -- Graphische Entwicklungsoberflaeche -- Programmaenderung waehrend der Prozess laeuft moeglich Wenn man nur einen Arduino mit 24V IO benoetigt, ist das natuerlich eine wesentlich vereinfachte Klasse, und kann viel guenstiger sein.
Naja, wenn der Arduino dann mal vom Werktisch neben einen großen Motor geschraubt wird, wird man sich wundern, wie viel KnowHow do noch rein gesteckt werden muss, bis er trotzdem läuft.
Neugier schrieb: > Für jedes Project eine neue Platine machen lassen ist zu teuer. Wenn man > eine Universallösung in größeren Stückzahlen bekommt wäre es deutlich > billiger als Siemens, Beckhoff, Phoenix etc. Das ist Quatsch! Wenn ihr eine Steuerung verbaut die ihr selbst entwickelt habt, wen muss der Kunde bei einem Defekt (z.B. Blitzschlag) beauftragen? Nicht jemand der SPS beherrscht, sondern Euch!
Evtl. kann man ja eine 24V Fahrzeug Steuerrung verwenden. Schau dir mal die CCU70 von Liebherr an. Könnte preislich zu einer SPS auch interessant sein. Ethernet, 3x CAN, RS232, zig AIs, DIs, DOs mit mehreren Ampere...
Neugier schrieb: > Sie sollte universell einsetzbar sein (alle Pins herausgeführt)und mit > 24V betrieben werden (Sensoren/Aktoren). Läßt sich denn konkret beschreiben, welche Sensoren/Aktoren anschließbar sein sollen? Etwa auch Inkrementalgeber, Schrittmotore, DC-Motore, ... > Am besten soltle es ein Namenhafter Hersteller sein, so dass die Platine > auch noch in einigen Jahren verfügbar ist. Dann laßt Euch eine entwickeln und gebt sie selber in Fertigung. Ich habe zwar eine eierlegende Wollmilchsau, bin aber kein namhafter Hersteller und schäme mich jeden Tag dafür ;-)
@ Markus: Wenn eine SPS flöten geht muss sich der Kunde auch an uns wenden, da nur wir die Software haben, was wohl normal ist. @m.n. Es geht um "Namenhafte" Herseller bezüglich der langzeit Lieferbarkeit. Wenn du etwas zur Verfügung hast würde es mich freuen. Bezüglich der Sensoren Aktoren: Es sind kapazitive Sensoren, Temperatursensoren, Schrittmotoren, universelle analoge Ein-/Ausgänge werden auch benötigt. Angefragt haben wir eine Platine für einen Speziellen Fall und das sollte schon 1 Jahr dauern und Entwickllungskosten im 5stelligen Bereich verursachen. Gruß
Auch bei den namhaften geht der Trend zu PC basierter Hardware. Und statt einer Universal IO-Kiste werden Feldbusse in Modultechnik eingesetzt. Das ist sehr flexibel, ermöglicht dezentralen Aufbau der IO Punkte (zB zur Vermeidung langer Analogstrippen) und es gibt mittlerweile eine riesige Auswahl an Modulen (sieh dir mal Beckhoffs EtherCAT an). Wenn das im industriellen oder sonstigem professionellen Umfeld eingesetzt werden soll sehe ich wenig Argumente für eine Eigenentwicklung. Ein Lifecycle Management hat Beckhoff und die anderen großen auch, Erklärungen dazu solltest du Anfragen, teilweise sind sind die auch auf den Homepages zu finden. Alleine CE/EMV Tests können dich nochmal einen 5-stelligen Betrag kosten und den Release Termin übel verzögern.
Also ich kenne auch schon Duschen die mit zwei Modulen gesteuert werden, die beide jeweils einen WindowsCE Lizenzaufkleber tragen... Gerade weil Embedded Hardware so klein geworden ist, könnte es interessanter werden, spezialisierte Hardware zu entwickeln. Zum einen muss man nicht alles neu machen, denn man kann einen fertigen, etablierten Controller drunter stecken und man kann sich bei der spezialisierten Hardware auch auf das Feld der eigenen Kompetenz konzentrieren. Dadurch ist die Aufgabe überschaubar und kalkulierbar. Gerade wenn man in einem mehr oder weniger definierten geschäftsbereich unterwegs ist, bei dem 80% der Anforderungen durch eine Hardware abgedeckt werden kann, dann könnte sich ein Eigenbau dieser Hardware lohenen, den Rest kann man immer noch per Stangenware abfertigen. Bei Platinen für einen spezielle Fall, kann man auch immer mal hier anfragen und sehen, was Leute dafür als Lösung vorschlagen oder als Preis anbieten.
Neugier schrieb: > Bezüglich der Sensoren Aktoren: Es sind kapazitive Sensoren, > Temperatursensoren, Schrittmotoren, universelle analoge Ein-/Ausgänge > werden auch benötigt. > > Angefragt haben wir eine Platine für einen Speziellen Fall und das > sollte schon 1 Jahr dauern und Entwickllungskosten im 5stelligen Bereich > verursachen. Kannst Du konkreter werden? Wieviel und welche Ein-/Ausgänge? Auf welcher µC-Basis soll die Software laufen? Die Software macht Ihr? Soll die Platine im Kleinstformat sein, oder steht genug Platz für Leistungsausgänge zur Verfügung? Neuwagen gibt es in der Regel auch im 5-stelligen Bereich, angefangen beim Kleinwagen bis zum 'Säuft Unheimlich Viel' (SUV). Die Entwicklungszeit scheint mir recht lang zu sein; war wohl ein namhafter Hersteller ;-)
Hallo, die grundlegende Frage für mich ist: nackte Hardware mit einem µC, die von euch selbst programmiert wird? Hardware mit vorgefertigter Software (RTOS, Linux, WinCE...), wo ihr mit einer (mitgelieferten)Entwicklungsumgebung eure benötigten Funktionen mittels Standardfunktionen implementiert? Es gibt z.B. "nette" Multifunktionsregler, die mit einer grafischen Programmierumgebung (zum Zusammenstellen von Funktions- und Regelblöcken) kommen, eine Vielzahl von Ein- und Ausgängen mitbringen, ein grafischen Display haben... so ne Art "Mini-SPS"... qallerdings kostengünstiger als eine "richtige" SPS.
@Chasisto: Meinst du damit sowas wie Labview und deren Hardware? Was die Programierung angeht habe ich schon Java, Pascal etc. Erfahrung und wäre auch in der Lage mich mit C und der entsprechenden mC Programmeirung zu beschäftigen. Platz ist meist etwa 200x100 vorhanden oder weniger, je nachdem ob die Energieversorgung auf der Platine ist oder noch ein Netzteil dazu kommt. Kleiner ist immer besser, Platz kann aber auch mechanisch geschaffen werden (konstruktiv). Es geht um Geräte in der Größe eines Schuhkartons bis hin zu Schaltschränken.
Neugier schrieb: > Es geht um Geräte in der Größe eines Schuhkartons > bis hin zu Schaltschränken. Dann sollte die besagte 'Universalplatine' aus Gummi sein, damit man sie ziehen und stauchen kann. Endlich mal eine konkrete Angabe.
Und was soll das geben? Also ist diese Platine dann Bestandteil eines von euch gelieferten Komplettsystems oder fummelt da nachher der Kunde noch selbst dran rum? Ist die Leiterplatte ein Produkt, das der Kunde bei euch kauft? Wie sieht es mit Zulassungen, CE, EMV, Richtlinien etc. aus? Macht ihr das dann? Ich denke, ohne dir nahe treten zu wollen, dass dein Wissen und Können und deine Wünsche und Vorstellungen hier ein wenig auseinander driften.
Scheinbar sind hier im Forum mehr Trolle unterwegs als anderswo. Statt hilfreiche Antworten auf eine simple Frage zu generieren wird alles kurz und klein geredet (mit Ausnahmen). Dass soetwas je nach Umgebungsbedingungen der 2006/42/EG, 2006/95/EG, 2014/30EU, etc entsprechen muss ist mir durchaus klar. Es werden fertige Geräte. Der Kunde hat mit dem Innenleben nichts zu tun, außer bei defekt die Platine 1:1 zu tauschen wenn er dazu befähigt ist.
@m.n. Deine Gummiplatine ist schön, Glückwunsch zum zukünftigen Nobelpreis, aber aus meinen Aussagen wird klar wie groß die Platine sein soll und dass da an entsprechenden Parametern gestellt werden kann.
Neugier schrieb: > Statt hilfreiche Antworten auf eine simple Frage zu generieren wird > alles kurz und klein geredet (mit Ausnahmen). Wieso erwartest du hilfreiche Antworten, wenn du selbst außer Standes bist, eine sinnvolle Frage zu stellen. Aus deiner Frage ging nicht mal hervor, dass auf der Platine ein µC sitzen soll. Selbst das musste das Forum hier erraten. Es gibt Entwicklungsboards ganz ohne µC.. je nachdem, was man entwickeln will. Aber darüber lässt du dich nicht aus, sondern posaunst hier ein bisschen wischiwaschi Gefasel in die Welt und beschwerst dich darüber, dass die Leute damit nichts anfangen können. Sowas kenne ich eigentlich nur aus den Reihen des Produktmanagements. Du bist mir einer, echt!
Aus dem Grund ist die Frage ja im Mikrocontroller-Unterforum gelandet. Und wieder wurde das Bild der Elektriker und Programmierer bestätigt. Danke
>Platz ist meist etwa 200x100 vorhanden oder weniger, je nachdem ob die Energieversorgung auf der Platine ist oder noch ein Netzteil dazu kommt. Kleiner ist immer besser, Platz kann aber auch mechanisch geschaffen werden (konstruktiv). > aber aus meinen Aussagen wird klar wie groß die Platine sein soll und dass da an entsprechenden Parametern gestellt werden kann. Ja... so etwa. Was die Groesse betrifft. Was je nach zusaetzlichen Anforderungen viel oder wenig sein kann. Der Controller ist das kleinste Problem an alle. Nun koennte man die IO als Module steckbar machen, und sich so Zuverlaessigkeitsprobleme einhandeln. Diese koennten durch Vibrationen, Verschmutzungsmoeglichkeiten, EMV hervorgerufen werden. Oder man macht eine fixe Anzahl IO mit variabler Konfiguration. Die eierlegende Wollmilchsau. Wenn man die Kommunikationsschnittstellen unbestimmt halten will, gilt dort dasselbe. Ich wuerde so eine Entwicklung auch fuenfstellig und bei einem Jahr ansetzen, weil immer nochwas kommt.
Neugier schrieb: > Aus dem Grund ist die Frage ja im Mikrocontroller-Unterforum gelandet. > Und wieder wurde das Bild der Elektriker und Programmierer bestätigt. > Danke Mikrocontroller UND DIGITALE ELEKTRONK heißt das Forum.. nur mal so angemerkt. Aber zurück zu deiner Frage: Die Antwort darauf ist NEIN. Reicht, oder?
Schlumpf schrieb: > Aber zurück zu deiner Frage: > Die Antwort darauf ist NEIN. Oder sportlich ausgedrückt: Rote Karte
Neugier schrieb: > Und wieder wurde das Bild der Elektriker und Programmierer bestätigt. > Danke Natürlich, was erwartest du denn für umsonst? Wie sollen sich denn unsere Kollegen, welche als Consultant arbeiten, ihre Brötchen verdienen wenn wir hier alles frei und franko preisgeben. Am liebsten hättest du wohl noch die Entwicklung mit dabei, für etwas gibt es ja dieses Forum. Und wieder wurde das Bild der BWLer bestätigt.
Was spricht dagegen, einen Industrie-PC zu nehmen und via EtherCAT (physikalisch Ethernet) die I/O-Klemmen von Beckhoff anzubinden? Bis ihr die für eine eigene Lösung erforderlichen Entwicklungskosten wieder drinn habt (und das sind nicht nur xx kEUR für die Hardware, sondern auch Aufwand für die Firmware plus Applikation), könnt ihr eine Menge IPCs und EL-Klemmn kaufen. Und zwar von heute auf morgen. Mit freundlichen Grüßen Thorsten Ostermann
Thorsten Ostermann schrieb: > Was spricht dagegen, einen Industrie-PC zu nehmen und via EtherCAT > (physikalisch Ethernet) die I/O-Klemmen von Beckhoff anzubinden? Wenn man 100 'Schuhkartons' pro Jahr verkauft, sollte man vielleicht anders rechnen. Bei einem Schaltschrank/Jahr dürfte es günstiger sein, fertiges Zeug zu nehmen.
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