Hallo, ich habe das Tut zum nRF24L01 hier im Forum nachgebaut und eine Frage zur Spannungsversorgung. Man soll ja um die 3 V anschließen. Wie bekommt man dies denn hin? Ich habe 10mA unterstellt und die 5V aus dem µC Stromkreis aber sobald ich den nRF24L01+ anschließe habe ich nur noch ca. 0,4V bei 270 Ohm Vorwiederstand o.O Was mache ich denn falsch?
Na ja; unterstellen kannst Du viel. Aber sobald der Chip anfängt zu arbeiten verbraucht er unterschiedlich viel Strom. Nimm besser einen einfachen Spannungsregler; dann funktionierts. Ich bin mir aber momentan nicht sicher, ob die Eingänge auch 5V vertragen (ich vermute, Du willst ihn direkt an den Controller anschließen?)
Nene ich meine VCC, da sind 5V zu viel. Schade einen Spannungsregler wie den 7805 für 5V nur für 3,3 V habe ich nicht da :(
Phillip schrieb: > Was mache ich denn falsch? Du unterstellst dem nRF24L01 einen konstanten Stromverbrauch. Den hat er in der Wirklichkeit nicht. Wenn die Funke an ist zieht er mehr als 10 mA, wenn sie aus (incl. RX) ist IIRC deutlich weniger als 1 mA. Daher ist ein Spannungsregler erforderlich.
Phillip schrieb: > Was mache ich denn falsch? Du verwendest einen Widerstand und keinen LDO. Jo schrieb: > https://www.mikrocontroller.net/articles/NRF24L01_Tutorial > > Da steht's: 5V tolerante Eingänge Das gilt aber nur für die Daten Eingänge, wenn du ihn mit 5V versorgst geht er kaputt.
Phillip schrieb: > Schade einen Spannungsregler wie den 7805 für 5V nur für 3,3 V habe ich > nicht da :( Du kannst einen Spannungsregler auch mit einem normalen Transistor und zwei Widerständen bauen. Beitrag "Re: V-USB Probleme ATtiny44 (wird nicht erkannt)"
Mike J. schrieb: > Phillip schrieb: >> Schade einen Spannungsregler wie den 7805 für 5V nur für 3,3 V habe ich >> nicht da :( > > Du kannst einen Spannungsregler auch mit einem normalen Transistor und > zwei Widerständen bauen. > Beitrag "Re: V-USB Probleme ATtiny44 (wird nicht erkannt)" Ja oder die paar cent investieren und sich eine mögliche Fehlerquelle weniger einbauen. Gruß Matthias
WTF schrieb: > Phillip schrieb: >> Was mache ich denn falsch? > Du verwendest einen Widerstand und keinen LDO. Nein, viel schlimmer, er verwendet einen Wi-e-derstand!!! Und sagen wir es mal so: nur mal angenommen, zur Versorgung von ICs oder sonstigen Komponenten würde ein simpler Widerstand ausreichen, dann wäre der erste Hersteller von Spannungsreglern kläglich pleite gegangen. Ist er aber nicht, das würde mir zu denken geben... Phillip schrieb: > Ich habe 10mA unterstellt Wofür hat die Firma NORDIC eigentlich ein Datenblatt herausgegeben? Mike J. schrieb: > Du kannst einen Spannungsregler auch mit einem normalen Transistor und > zwei Widerständen bauen. Ja, nur taugt die BE-Strecke als Regler nicht wirklich viel. Oder andersrum: das ist nur die lange Schreibweise für "Murks"...
Lothar Miller schrieb: > Ja, nur taugt die BE-Strecke als Regler nicht wirklich viel. Oder > andersrum: das ist nur die lange Schreibweise für "Murks"... Ganz ehrlich, die Spannung schwankt je nach Last ein wenig. Wenn er aber keinen Spannungsregler hat sondern nur ein paar Widerstände und einen Transistor, dann ist diese "nicht perfekte" Spannungsregelung aber tausend mal besser als ein Vorwiderstand. Das Nordic-Modul läuft bei einer Spannung von 1.9V bis 3.6V, daher werden ihm ein paar Millivolt Spannungseinbruch nichts ausmachen. Hier sind ein paar Spannungsregler: 100PCS-XC6206P332MR-3-3V-SOT-23-TOREX-LDO-Voltage-Regulator http://www.ebay.de/itm/301168718633 Die maximale Eingangsspannung liegt hier nur bei 6V, aber solch ein Gerät betreibt man wahrscheinlich eh mit einem 5V Netzteil oder einem LiIon-Akku. Der Ruhestrom liegt bei diesen sehr günstigen Reglern im Testaufbau bei nur 7.5µA !
Provisorisch: 2 Dioden in Reihe machen aus den 5V ca 3,6V. Ein Stützkondensator mit min. 10µF, an die 3,6V stabilisiert genug. 5V -->|-->|-- 3,6V * erprobt, aber ohne Gewähr *
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