sind solche Toiletten erlaubt?

Gast #4106606
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Hallo Forum,

ich arbeite bei einem Dienstleister und bin seit Ostern in einem neuen 
Projekt bei einem neuen Kunden. Dort soll ich wohl mindestens ein Jahr 
lang bleiben. Dieser Kunde hat leider nur "Hocktoilettten" so was hier: 
http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:French_Squatter_Toilet.jpg

Und er liegt mitten in der Pampa wo man sonst nirgendwo aufs stille 
Örtchen kann. Ich finde es teils super unangenehm und kann gar nicht 
aufs Klo gehen, weil ich es nicht schaffe auf so einem Klo zu kacken. 
Daher schaue ich das ich wenig esse und dann auf dem Heimweg aufs Klo 
gehen kann oder ich muss mindestens mich für 30-60 min entschuldigen um 
woanders hin zu fahren. Daher frage ich mich, sind für Betriebsstätten 
solche Hocktoiletten überhaupt erlaubt in Deutschland?
#4106628
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ich würd auch nicht auf so einem ding kacken... was ist denn wenn man 
mal übelsten Dünnschiss hat? So Explosionsartig, kann ja schonmal 
vorkommen. Dann kann ich danach duschen gehen weil alles voll ist ;-) 
selbst die Japaner neigen immer mehr dazu Sitztoiletten zu benutzen. Das 
mit der Hygiene, also dem Körperkontakt kann man sehen wie man möchte.
Gast #4106644
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Besser als Schuhabdrücke auf der Brille oder ein Oberschenkelhalsbruch 
beim Abrutschen.

Dumm ist nur, dass meist nichts Halbes und nichts Ganzes installiert 
wird. Wie beim oben angeführten "Dünnschiss" ersichtlich, sollte die 
Spülung auch den Raum (hinterer Bereich) erfassen und nicht nur den 
"Zielbereich".
Hygienischer ist diese Bauform in jedem Fall, aber der Wasserverbrauch 
ist auch immens.

Angeblich soll es bei einem Körpergewicht, oberhalb der 
Zweizentnergrenze, zu einer massiven Stärkung der Oberschenkelmuskulatur 
kommen;)
Gast #4106750
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Hi, Klaus,

> Dieser Kunde hat leider nur "Hocktoilettten" ...
Ja, und? In Saudi-Arabien habe ich das abseits der Nobelhotels als 
Normalfall erlebt. Allerdings mit dem Luxus namens "Toilettenpapier".

Allerdings lässt sich die Hocktoilette mit einer Gallabija oder 
Dschallabija leichter benutzen als mit Hosen...

Aber was den Araber nicht umbringt, das macht uns nur noch härter. Das 
ist Auslandserfahrung und keine "Beeinträchtigung der 
Arbeitsbedingungen", schon gar keine "unzumutbare".

Viel größere Schwierigkeiten hatte ich, als mich ein Ziegenkopf aus dem 
Suppenkessel anglotzte - und mein weiß beturbanter Tischnachbar 
genüßlich in ein Ziegenauge biss ... ich wette, der hat mich angegrinst 
und sich über meinen Schrecken gefreut ... Wir haben trotzdem gut 
zusammen gearbeitet.

Ciao
Wolfgang Horn
#4106770
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Klaus schrieb:
> Dort soll ich wohl mindestens ein Jahr lang bleiben.

Na dann viel Spaß!

In was für einem Land ist denn das?

Musst du dir die Hose beim aufs Klo gehen immer komplett ausziehen?
Ich glaube kaum dass man mit angezogener Hose auf so einem Ding adäquat 
scheißen kann.

;-)
Vielleicht solltest du nur mit einem Nachthemd auf die Arbeit gehen.

Wenn es dir kalt ist unten drunter noch eine Weste und ein Handtuch um 
den Kopf wickeln damit du nicht das Allgemeinhandtuch nutzen musst, das 
ist hygienischer.

Bevor du aufs Klo gehst noch bescheid sagen: "alle: i kack da" und die 
Menschen werden dich ins Herz schließen.
/;-)
#4106804
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Amateur schrieb:
> Angeblich soll es bei einem Körpergewicht, oberhalb der
> Zweizentnergrenze, zu einer massiven Stärkung der Oberschenkelmuskulatur
> kommen;)

Mit dieser Art von Toilette würde ich mir mein linkes Knie 
wahrscheinlich vollends ruinieren. Hat das Ding wenigstens einen 
Lastkran an dem man sich einklinken kann um wieder nach oben zu kommen?
#4106868
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Klaus schrieb:
> Kunde hat leider nur "Hocktoilettten"...  sind für Betriebsstätten
> solche Hocktoiletten überhaupt erlaubt in Deutschland?

Diese mit dem Wasserschlauch einfach zu reinigenden Toiletten findet man 
in DE häufiger z.B. in Gemeinschaftstoiletten von städt. Notunterkünften 
für Obdachlose, Asylanten o.a.
#4106881
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Asko B. schrieb:
> Manch einer hat sowiso keinen "Arsch in der Hose".

Ja, das ist das Problem hier. Minuspunkte verteilen geht gut, aber sonst 
den Duckmäuser spielen, wenn es drauf ankommt.

Auf einer Baustelle wollte man uns (8 Mann) mit einem Dixi-Klo 
abspeisen
(Nicht ganz passnder Begriff in diesem Zusammenhang ;-))
Ultimatum: Hier ist ein Abwasserkanal und ein Hydrant -für ca. 1/2 Jahr 
lohnt sich ein Sanitärcontainer, denn schließlich wollen und müssen wir 
uns auch waschen bzw. duschen können.

Entweder das passiert, oder wir sind weg.
Es passierte.

(Der gute Mann versuchte vorher aber noch, statt uns eine andere Truppe 
dorthin zu bewegen -mit sehr mäßigem Erfolg, denn ich hatte sie über die 
Zustände informiert.)

MfG Paul
#4106906
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Hallo Paul

Dein Beispiel hat aber mehr mit (Miet-)Kosten zu tun
als mit Hygiene.

...und die "Kosten" sind ja die ausschlaggebenden Gruende
bei jeglicher Planung.
Ich koennte jede menge schlechte Beispiele nennen, aber
dazu reicht glaube ich, der Platz hier im Vorschreibfenster nicht.
;-)

Gruss Asko.
#4107031
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#4107082
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Markus Müller schrieb:
> Klaus, wenn Dir die Firmeneinrichtung nicht gefällt dann wechsle
> die
> Firma.

ist das sooo einfach ?? (ehrliche Frage)

Siebzehn Für Fuenfzehn schrieb:
> Schlimmer wie die gezeigte Loch-im-boden-Toilette ist : Das Ganze im
> Dunkeln (da Birne kaputt) und Papier hat's auch keins...

Papier, wie wir das in Zentraleuropa kennen, gibts da eh nicht !!

Gruss Asko.

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