Was ist da der "Eingangskondensator"?
Wenn es der Kondensator parallel zur Leistungs-DC-Quelle sein soll, aus
dem der PWM-Schalter gespeist wird:
Natürlich muss der Kondensator einen ripple-Strom von 20A vertragen.
Und das machen wenige Kondensatoren. Also muss man mehrere parallel
schalten, möglichst dabei auf gleich lange Stromwege achten. Zur Größe
von C folgende Überlegung:
bei 18kHz hat ein µF einen Blindwiderstand von 8,8 Ohm.
20A würden an 1µF also ein ripple von 176V bedeuten.
Mit 100µF käme man dann auf 1,76V. Zehn 10µF-Kondensatoren parallel
würden es schon bringen. Ob da low-ESR Kondensatoren ausreichen? Das
sollten eher Folienkondensatoren mit niederohmiger Kontaktierung bzw.
geringem Längswiderstand sein.
Die Rechnung ist natürlich nur eine Abschätzung, aber so in diese
Richtung wirds gehen.
Anderer Weg: Halt im Betrieb den ripple per Scope messen und dann einen
Kondensator oder eine Kondensatorgruppe nehmen, die den ripple genug
klein hält. Ein Akku wird allerdings so hohe Kapazität darstellen, dass
die Zuleitungen mit ihrem L und R mehr ripple entstehen lassen als die
Kondensatoren.
Wenn Du eine lange Leitung hast (besser: verwendest) musst Du sowieso
solch eine Kondensatorgruppe einsetzen. Schaltfrequenter Strom mit 18kHz
und 20A über längere Leitung? Das gäbe einen schönen Störnebel!