Hi, wie verhalten sich im Allgemeinen Inverter-Stromerzeuger wenn man, wie z.B. beim Betrieb mehrerer Verbraucher mit Phasenanschnittsteuerung, hohe Spitzenleistungen, sogar oberhalb der Spezifikation der max. Leistung entnimmt, aber die durchschnittliche Dauerleistung weit darunter bleibt? Angenommen ich versuche 3 oder 4 500W-Leuchtmittel, gedimmt auf durchschnittlich 100W pro Leuchtmittel an einem Inverter-Stromerzeuger laufen, der max. auf 1,2kW spezifiziert ist. Das wären ja innerhalb der ersten paar ms einer Halbwelle eine Gesamtspitzenleistung von 2kW mit entsprechenden Strömen, insgesamt jedoch nur 400W Dauerleistung. Steigt der Inverter dann sofort aus und verweigert seinen Dienst? Oder ist es durchaus üblich, dass er hohe Spitzenströme kurzzeitig abkann und nur abschaltet, sobald die mittlere Leistung zu hoch wird? Hat da jemand Erfahrungswerte bzw. kennt sich da tiefer mit aus? lg
Paul H. schrieb: > wie verhalten sich im Allgemeinen Inverter-Stromerzeuger Die erste Frage ist, ob es überhaupt funktioniert. Das ganze kann nur dann klappen, wenn du einen Inverter nimmst, der 'True Sine' produziert und nicht etwa 'Modified Sine', letzteres ist nämlich nur ein 2 treppiger Rechteck. Damit kann ein Phasenanschnitt nicht funktionieren. Beim True Sine Inverter ist die Überstrommessvorichtung im allgemeinen recht schnell, so das bei unverschämter Überlast sofort die Schutzschaltung einsetzt. Mäßige Überlast könnte so klappen, aber du müsstest in jedem Fall sicherstellen, das der Phasenanschnitt immer aktiv ist und nicht etwa voll aufgedreht werden kann.
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