Bauteilsuche LM431/TL431

OP #4119403
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Ich bin auf der suche nach einem bauteil mit der Beschriftung 431.
Derzeit benutze ich ein TL431IL3T aber der erzeugt eine zu niedrige 
Spannung am Batterie ausgang. Auf meinem alten board habe ich den selben 
aufbau auch mit einem bauteil mit der beschriftung 431 (sieh Bild) da 
bekomme ich meine 7-8V.
Das ganze ist eine Ladeschaltung für ein Lipo akku 7.4V.

Könnt ihr mir sagen was das genau für ein Bauteil ist?
Gast #4119994
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Dann hast du eventuell nicht den TL431 sondern den TLV431 eingesetzt. 
Der hat nämlich nur die halbe Referenzspannung.

Handelt es sich um ein SMD-Bauteil wie auf dem Bild. Der TL431 hat 
nämlich nicht die SMD Bezeichnung 431. Die SMD Bezeichnung 431 ist eine 
normale 4,3 Volt Z-Diode.
Gast #4120794
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Stefan Anderson schrieb:
> Hast du bitte mal die Quelle

Was meinst du damit? Also SMD Bezeichnungen stehen in den Datenblättern.

Also es gibt das "THE SMD CODEBOOK", da steht für 431 das es eine 
Z-Diode PZM4.3NB1 ist. Dies ist allerdings glaube ich nicht genormt. Im 
Prinzip kann da jeder Hersteller draufdrucken was er will.

Wenn du mal bei TL431 in das Datenblatt von TI schauhst, da steht für 
SOT-23:
TAC3 TACS TACU

In einem älterem Datenblatt von TI steht:
T3Q T4Q

In einem älteren Datenblatt von TI für den TLV431 steht:
Y3F YAI
Gast #4120809
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Also der TL431IL3T in deiner Schaltung sollte schon funktionieren. Die 
SMD-Bezeichnung sollte L17 sein. Spannungsmässig solltest du bei den 
Werten in der Schaltung oben auf eine Ausgangsspannung von 8,75 V im 
Lerlauf kommen. Wobei mir das etwas hoch vorkommt. Es müssten eher 8,4 V 
sein. Wenn du eine falsche Spannung mit deienem TL431IL3T hast, könnte 
eventuell was anderes an deiner Schaltung defekt sein.
OP #4120843
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GreenIslander schrieb:
> Also der TL431IL3T in deiner Schaltung sollte schon funktionieren. Die
> SMD-Bezeichnung sollte L17 sein. Spannungsmässig solltest du bei den
> Werten in der Schaltung oben auf eine Ausgangsspannung von 8,75 V im
> Lerlauf kommen. Wobei mir das etwas hoch vorkommt. Es müssten eher 8,4 V
> sein. Wenn du eine falsche Spannung mit deienem TL431IL3T hast, könnte
> eventuell was anderes an deiner Schaltung defekt sein.


Ich habe statt dem bauteil mit der Beschriftung 431 ein L17 (TL431IL3T) 
genommen und es kommen nur noch ca 4V raus. Also ist es entweder kein 
TL431 oder es ist der falsche tl431.
Gast #4121036
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Stefan Anderson schrieb:
> Das ganze ist eine Ladeschaltung für ein Lipo akku 7.4V.

Nö.
Die Schaltung ist Murks.
Es wird eine leicht zu hohe Spannung vor der Diode erzeugt (mit 1% 
Widerständen und TL431A bis 8.883V) und gehofft, dass die Diode davon 
0.43V abzieht.

Das ist grob fahrlässig beim Laden von LiIon. Auch eine Schottky-Diode 
geht bei geringem Strom unter 0.43V.

Bei Toleranz in der anderen Richtung kommt 8.583V raus, also eine 
Toleranz von 0.15V/Zelle und damit ca. 15% Kapazitätsunterschied.
OP #4121179
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MaWin schrieb:
> Stefan Anderson schrieb:
>> Das ganze ist eine Ladeschaltung für ein Lipo akku 7.4V.
>
> Nö.
> Die Schaltung ist Murks.
> Es wird eine leicht zu hohe Spannung vor der Diode erzeugt (mit 1%
> Widerständen und TL431A bis 8.883V) und gehofft, dass die Diode davon
> 0.43V abzieht.
>
> Das ist grob fahrlässig beim Laden von LiIon. Auch eine Schottky-Diode
> geht bei geringem Strom unter 0.43V.
>
> Bei Toleranz in der anderen Richtung kommt 8.583V raus, also eine
> Toleranz von 0.15V/Zelle und damit ca. 15% Kapazitätsunterschied.

Der Akku hat 2 Zellen und integrierte Ladeschaltung.
Gast #4121304
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Stefan Anderson schrieb:
> Der Akku hat 2 Zellen und integrierte Ladeschaltung.

Wozu brauchst du dann eine Schaltung, die verhindert, daß der Akku voll 
wird ?

Stefan Anderson schrieb:
> Der Ladestrom kommt von einer Solarzelle.

und ca. 40% der verfügbaren mühsam eingefangenen Energie verbraucht ?

So lange die Solarzellen nicht mehr Strom liefern, als der LiPo 
verträgt, bruacht man keine LM317 Strombegrenzung.

So lange die Leerlaufspannung der Solarzellen kleiner ist als die von 
der Schutzelektronik des Akkus vertragene Spannung, braucht man keine 
externe Spannungsbegrenzung, und wenn man eine braucht, baut man die bei 
Solarzellen natürlich als shuntregler, damit zumindest so lange der Akku 
noch nicht voll ist nicht unnötig Wirkungsgrad vernichtet wird.
Gast #4122118
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MaWin schrieb:
> hinz schrieb:
>> Das ist ein RC431A von Fairchild, entspricht dem TLV431 von TI.
>
> Wohl eher nicht, der TLV431 hat 1.24 V Referenzspannung,
> der RC0431 ebenso wie der TL431 aber 2.495V,
> bloss dummerweise eine andere Anschlussbelegung,
> so dass TI noch den TL432 mit eben dieser Anschlussbelegung
> nachschieben musste und auch den TLV431 mit der Belegung
> gebaut hat.

Schau einfach nochmal ins Datenblatt von Fairchild.
Gast #4123428
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(Augenreib)

Also, äh, da ganz am Anfang links oben ist ein Bild mit "Store No."
Das wäre jetzt quasi was, wo man erwarten würde dass eine Kommunikation 
mit dem Hersteller besser in Kantonesisch oder Mandarin erfolgen könnte.

Und wo der Hersteller doch meist auch von sich aus anbietet, dass auf 
die Bauteile ab einer gewissen Abnahmemenge beliebiger Aufdruck drauf 
gelasert wird.

Warum ist dann fast im ganzen Rest von Herstellern die Rede die in 
diesen Sprachvariationen doch eher schwer vermittelbar sind?

Hätte also eher auf z.B. 永盛國際集團 getippt.

Schon etliche selbst gesehen, auch hier sind direkt mindestens zwei 
Stück dieses Herstellers abgebildet:
http://www.righto.com/2014/05/reverse-engineering-tl431-most-common.html
Bei den SMD ist Hersteller ja grundsätzlich unbekannt(er).


Also wenn die vorgestellte Kawumm-Schaltung dann unweigerlich zu viel 
Spannung abgibt (zu wenig ist ja eher unerheblich), bzw. überhaupt 
keinen Ladeschluss kennt, ist wirklich beim angeschlossenen 2-zelligen 
Lithium Knallfrosch gegeben, dass die dort eingebaute Schutzschaltung 
früh genug abschaltet?
Sprich: Da es zwei Zellen sind, ist auch der Balancer wirklich drin?

Auch: was für ein Solarmodul?
Und ... huh ... möglicherweise "Beratungsresistent"?
Also, äääh, nicht vielleicht doch lieber wie vorgeschlagen eine 
Shunt-Regelung?
Dort könnte auch so ein 431 Geschätzteisen rein.
Steht sogar direkt im Datenblatt als "High-Current Shunt Regulator".
So austarieren dass Bauteile dieser Wärmeerzeugung zum Solarmodul passen 
sollte man halt noch.

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