Forum: Offtopic Der Bahn- und KitaStreik


von Thomas E. (thomase)


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mfg.

von Jemin K. (jkam)


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Was soll man zu dem Thema schon groß sagen, als dass es wieder mal eine 
gute Gelegenheit ist, allgemeinen Frust loszuwerden?

von J. W. (nuernberger)


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Also ich finde den Bahn-Streik richtig gut.
In Dtl traut sich die arbeiter-klasse selten, ihre Rechte und bessere 
Konditionen einzufordern.
Solche Streik können zu einem Sinneswandeln bei uns alle führen.
(Nicht mehr alles gefallen zu lassen)
Mir ist der Weselsky richtig sympathisch.

von Vlad T. (vlad_tepesch)


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J. Wa. schrieb:
> In Dtl traut sich die arbeiter-klasse selten, ihre Rechte und bessere
> Konditionen einzufordern.

ich kann den Kita-Streik verstehen, aber den GDL Herren nicht.
Hier geht es meiner Meinung nach um Machtgerangel, um seinem eigenen 
Laden eine Existenzberechtigung zu geben, bzw dessen Macht auszuweiten.

Ich würde es als DB auch nicht einsehen wollen, warum ich 2 Leuten, die 
exakt das selbe machen unterschiedliche Gehälter zahlen soll, nur weil 
sie in unterschiedlichen Gewerkschaften sind, vor allem, wenn ich mit 
der anderen Gewerkschaft vor nicht allzu langer Zeit einen Tarif 
ausgehandelt habe. Dies den anderen Leuten gegenüber auch unfair.

Ich meine, es ist gut, dass es Arbeitnehmervertretungen gibt, aber warum 
brauch ich 2 konkurrierende?

von Rick M. (rick-nrw)


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Vlad Tepesch schrieb:
> Ich würde es als DB auch nicht einsehen wollen, warum ich 2 Leuten, die
> exakt das selbe machen unterschiedliche Gehälter zahlen soll, nur weil
> sie in unterschiedlichen Gewerkschaften sind, vor allem, wenn ich mit
> der anderen Gewerkschaft vor nicht allzu langer Zeit einen Tarif
> ausgehandelt habe.

Nicht nur unterschiedliche Gehälter, sondern auch unterschiedliche 
Arbeitszeiten, ggf. Urlaub, .. dann noch unterschiedliche 
Tariflaufzeiten.
Wenn die einen mit streiken fertig sind, fangen die anderen an.
Was ist, wenn jemand die Gewerkschaft wechselt, bekommt er dann mehr 
Gehalt?

Streik ist klasse, sofern man davon nicht betroffen ist.

von Peter D. (peda)


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J. Wa. schrieb:
> Solche Streik können zu einem Sinneswandeln bei uns alle führen.

Machen sie ja. Wir werden die nächste Fahrpreiserhöhung klaglos 
hinnehmen.

In anderen Ländern darf die Bahn garnicht komplett bestreikt werden, 
sondern es muß 1/3 der Fahrten aufrecht erhalten werden.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Vlad Tepesch schrieb:
> warum brauch ich 2 konkurrierende?
Warum brauche ich 2 spezialisierte konkurrierende? Das wäre ja, wie wenn 
nur die Staplerfahrer streiken würden, weil sie mehr Lohn wollen. Nach 
kürzester Zeit läge jeder Betrieb lahm, obwohl 99% der Belegschaft 
lieber weiterarbeiten würden...

Rick McGlenn schrieb:
> Wenn die einen mit streiken fertig sind, fangen die anderen an.
Kaum sind die Staplerfahrer fertig, fangen die Lageristen an. Danach die 
vom Wareneingang, dann der Versand...

von Rick M. (rick-nrw)


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Lothar Miller schrieb:
> Rick McGlenn schrieb:
>> Wenn die einen mit streiken fertig sind, fangen die anderen an.
> Kaum sind die Staplerfahrer fertig, fangen die Lageristen an. Danach die
> vom Wareneingang, dann der Versand...

Wenn die Staplerfahrer, Lageristen, .. dann noch in jeweils mehreren 
Gewerkschaften sind, ist das Chaos perfekt.

25% der Staplerfahrer sind bei der GDL
25% bei der EVG
25% bei einer Logistik-Gewerkschaft / VERDI
25% sind nicht organisiert

Wer will dann ernsthaft streiken, wenn die anderen das nicht wollen?
Wer bietet mehr?
Gutscheine für Mäckes und ATU?

von Icke ®. (49636b65)


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J. Wa. schrieb:
> Solche Streik können zu einem Sinneswandeln bei uns alle führen.

Naja, i.d.R. streiken nur die tariflich bezahlten Berufsgruppen und die 
haben es eigentlich nicht sooo nötig. Von Streiks der armen Schweine, 
die für unter 10€ putzen gehen, an der Discounterkasse sitzen oder im 
Akkord Burger verkaufen, hört man eher selten.

von Kai M. (kai_mauer)


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Icke ®. schrieb:
> Naja, i.d.R. streiken nur die tariflich bezahlten Berufsgruppen und die
> haben es eigentlich nicht sooo nötig.

Es geht nicht um die Bezahlung. Es geht um den Abbau von gigantischen 
Überstundenbergen, die die Lokführer anhäufen mußten, weil das sog.
Management der Meinung war, Personalabbau durchziehen zu müssen.

Jetzt bekommen sie ihre vielgepriesene Ökonomie zu spüren.

Ich finde das absolut gerechtfertigt und in Ordnung. Der Herr Weselsky 
ist ein Mann mit Rückgrat.

von J. A. (gajk)


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J. Wa. schrieb:
> Also ich finde den Bahn-Streik richtig gut.
> In Dtl traut sich die arbeiter-klasse selten, ihre Rechte und bessere
> Konditionen einzufordern.
> Solche Streik können zu einem Sinneswandeln bei uns alle führen.
> (Nicht mehr alles gefallen zu lassen)
> Mir ist der Weselsky richtig sympathisch.

Ich find den Typ nen Kotzbrocken. Nicht weil Arbeiter ihre Rechte 
vertreten. Sondern weil zum Verhandeln auch Verhandlungsgeschick 
dazugehört.

Die Gegenseite öffentlich zu beleidigen spricht nicht von irgendwelchem 
Geschick.

Und: Jede Verhandlung muss auch ihre Grenzen kennen. Wenn viele 
Missstände sind, kann man viel verhandeln, ein paar wichtige Punkte 
rausgreifen und dann muss man für die nächste Zeit den Sack zumachen, 
auch wenn nicht alles dann ideal ist.

von J. A. (gajk)


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Kai Mauer schrieb:

> Ich finde das absolut gerechtfertigt und in Ordnung. Der Herr Weselsky
> ist ein Mann mit Rückgrat.

1. Die Überstundenberge gibt es nicht erst seit gestern. Da sollte sich 
der gute Mann an die eigene Nase fassen und überlegen, warum er das 
Thema nicht schon vor 2, 3 oder 4 Jahren zur Sprache gebracht hat.

Alles auf einmal zu fordern ist dann nur billige Polemik!

2. Streik ist ein Mittel, wenn sich die Gegenseite weigert zu 
verhandeln. Und wenn verhandelt wird oder geschlichtet, wird nicht 
gestreikt. A priori zu sagen "der nächste Streik dauert jetzt extra 
lange" zeigt doch, dass es schon lange nicht mehr um die Sache geht 
sondern um persönliche Befindlichkeiten des Herren und seine Eitelkeit.

Als Eisenbahner sollte man auch beim Verhandeln Entgleisungen 
vermeiden...

von J. A. (gajk)


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Icke ®. schrieb:
> J. Wa. schrieb:
>> Solche Streik können zu einem Sinneswandeln bei uns alle führen.
>
> Naja, i.d.R. streiken nur die tariflich bezahlten Berufsgruppen und die
> haben es eigentlich nicht sooo nötig. Von Streiks der armen Schweine,
> die für unter 10€ putzen gehen, an der Discounterkasse sitzen oder im
> Akkord Burger verkaufen, hört man eher selten.

Ja, und der Sinneswandel wird dazu führen, dass man um die Bahn einen 
noch größeren Bogen macht.

Oder ein Technologiekonzern entwickelt den Zug ohne Führer (so wie die 
Nürnberger U-Bahn).

Dann können sich Weselky & Co. im Nürnberger Eisenbahnmusseeum 
treffen...

von Claus M. (energy)


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Vlad Tepesch schrieb:
> ich kann den Kita-Streik verstehen,

Ich nicht, hier wollen einige Spiel-Muttis die nur eine einfache 
Ausbildung haben sich genauso wichtig sehen wie Grundschullehrer, welche 
Abi und Studium brauchen.

Die GDL Leute kann ich hingegen verstehen, sie haben einen harten Job 
mit oft Nachtschicht usw.

von J. A. (gajk)


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Vlad Tepesch schrieb:
> J. Wa. schrieb:
>> In Dtl traut sich die arbeiter-klasse selten, ihre Rechte und bessere
>> Konditionen einzufordern.
>
> ich kann den Kita-Streik verstehen, aber den GDL Herren nicht.
> Hier geht es meiner Meinung nach um Machtgerangel, um seinem eigenen
> Laden eine Existenzberechtigung zu geben, bzw dessen Macht auszuweiten.
>
> Ich würde es als DB auch nicht einsehen wollen, warum ich 2 Leuten, die
> exakt das selbe machen unterschiedliche Gehälter zahlen soll, nur weil
> sie in unterschiedlichen Gewerkschaften sind, vor allem, wenn ich mit
> der anderen Gewerkschaft vor nicht allzu langer Zeit einen Tarif
> ausgehandelt habe. Dies den anderen Leuten gegenüber auch unfair.
>
> Ich meine, es ist gut, dass es Arbeitnehmervertretungen gibt, aber warum
> brauch ich 2 konkurrierende?

1. Volle Zustimmung! Kann man in einer Firma denn eigentlich auch 2 
Betriebsräte haben?

2. Wenn ich zwei Lokführern von verschiedenen Gewerkschaften nicht den 
gleichen Lohn zahle, wird das zu Klagen der Benachteiligten führen. Vor 
den Gerichten würden sie auch Recht bekommen (zu Recht). Die Republik 
regt sich auf, wenn Frauen angeblich weniger für die gleiche Arbeit 
bekommen als Männer - aber bei Lokführern soll das der Normalfall sein?

von Kai M. (kai_mauer)


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J. Ad. schrieb:
> Streik ist ein Mittel, wenn sich die Gegenseite weigert zu
> verhandeln.

Genau das ist im Moment der Fall. Der Bahnvorstand spielt auf Zeitgewinn 
und hofft auf das sog. Tarifeinheitsgesetz, was die Gewerkschaften dann 
zu zahnlosen Tigern machen würde.

J. Ad. schrieb:
> . Die Überstundenberge gibt es nicht erst seit gestern. Da sollte sich
> der gute Mann an die eigene Nase fassen und überlegen, warum er das
> Thema nicht schon vor 2, 3 oder 4 Jahren zur Sprache gebracht hat.

Du verfolgst den Werdegang der Sache offenbar nicht gründlcih, denn 
genau das ist seit Jahren einer der Hauptstreitpunkte.
Irgendwann platzt dann eben mal der Mond....

von J. A. (gajk)


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Claus M. schrieb:
> Vlad Tepesch schrieb:
>> ich kann den Kita-Streik verstehen,
>
> Ich nicht, hier wollen einige Spiel-Muttis die nur eine einfache
> Ausbildung haben sich genauso wichtig sehen wie Grundschullehrer, welche
> Abi und Studium brauchen.

Wie war das mit den Schuhen des Indianers, in denen zu erst mal eine 
Weile gegangen sein musst um mitzureden....

Geh mal einen Tag (nein, ein halber Tag langt auch) in einen 
Kindergarten hinein und pack mit an - dann reden wir weiter.

Davon abgesehen: In D braucht man eine 5-jährige Ausbildung zur 
"Spiel-Mutti".

Wie lange dauert eigentlich eine Lokomotivführerausbildung?

> Die GDL Leute kann ich hingegen verstehen, sie haben einen harten Job
> mit oft Nachtschicht usw.

Das haben Leute in Schnellrestaurants, Krankenhäusern, Polizisten etc. 
auch.

von J. A. (gajk)


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Peter Dannegger schrieb:

> In anderen Ländern darf die Bahn garnicht komplett bestreikt werden,
> sondern es muß 1/3 der Fahrten aufrecht erhalten werden.

Es zeigt sich halt, dass der Staat seine Fürsorgepflicht z. B. für 
Verkehrsinfrastruktur nicht wahrnimmt.

Früher war die Bahn ein Beamtenladen.

Da gab es noch Werbung wie "Alle reden vom Wetter - wir nicht!"

Redewendungen wie "pünktlich wie die Eisenbahn" sind auch etwas aus der 
Mode gekommen...


Kurzum: Der Staat hat mit der Hoffnung auf ein paar Börsengangerlöse 
einen Riesenfehler gemacht.

Wären die Lokführer Beamte, dürften sie nicht streiken. Ähnlich wie die 
Polizisten, die nach Chaos-Nächten in Berlin oder Fußballeinsätzen in 
Krawallstadien nicht mal was negatives SAGEN dürfen sondern brav 
weiterarbeiten müssen.

Die damaligen Rädelsführer der Privatisierungsüberlegungen der Bahn 
sollte man wegsperren!

von Steffen R. (steffen_rose)


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Vlad Tepesch schrieb:
> Hier geht es meiner Meinung nach um Machtgerangel, um seinem eigenen
> Laden eine Existenzberechtigung zu geben, bzw dessen Macht auszuweiten.

Dem stimme ich zu. Und die Politik hat dies aus meiner Sicht auch noch 
geschürt, da zukünftig nur noch die Mächtigsten etwas zu sagen haben.
Die Politik hätte eher beschließen sollen, dass sich alle gemeinsam an 
den Tisch setzen, wenn sie für gleiche Entlohnung ist.

> Ich würde es als DB auch nicht einsehen wollen, warum ich 2 Leuten, die
> exakt das selbe machen unterschiedliche Gehälter zahlen soll, nur weil
> sie in unterschiedlichen Gewerkschaften sind, vor allem, wenn ich mit
> der anderen Gewerkschaft vor nicht allzu langer Zeit einen Tarif
> ausgehandelt habe. Dies den anderen Leuten gegenüber auch unfair.

Es bekommen nicht nur die beiden Leute aus den beiden Gewerkschaften die 
gleichen Bedingungen, die nur einer erkämpft hat. Nein, auch die 
Nichtmitglieder bekommen dasselbe (damit sie nicht in die Gewerkschaft 
gehen). Wo ist den da der Sinn, dass ich in eine Gewerkschaft eintrete?

> Ich meine, es ist gut, dass es Arbeitnehmervertretungen gibt, aber warum
> brauch ich 2 konkurrierende?

Die Mitglieder werden wissen, warum sie in die Gewerkschaft eingetreten 
sind, die bisher nichts für sie erkämpfen konnte.

Rick McGlenn schrieb:
> Nicht nur unterschiedliche Gehälter, sondern auch unterschiedliche
> Arbeitszeiten, ggf. Urlaub, .. dann noch unterschiedliche
> Tariflaufzeiten.

Das ist außerhalb der Tariflichen Entlohnung normal.

> Wenn die einen mit streiken fertig sind, fangen die anderen an.

Hier bin ich mir etwas unsicher. Ich denke, die Laufzeit der 
Tarifverträge wird ausgehandelt und dummerweise laufen die Verträge 
verschiedener Gruppen zu unterschiedlichen Zeiten aus. Klar kann man 
nicht über alle AN Gruppen gleichzeitig verhandeln. Aber so kommt es, 
dass diese hintereinander anfangen zu streiken.

> Was ist, wenn jemand die Gewerkschaft wechselt, bekommt er dann mehr
> Gehalt?
Naja, zumindest bekomme ich nicht weniger, wenn ich austrete. ;-)

Ich frage mich allerdings, wie man den "richtigen" Lohn bekommt, wenn 
man seine Gewerkschaftszugehörigkeit nicht preis gibt.

von Dumdi D. (dumdidum)


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J. Ad. schrieb:
> Davon abgesehen: In D braucht man eine 5-jährige Ausbildung zur
> "Spiel-Mutti".

Belege dazu bitte.

von Harald W. (wilhelms)


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J. Ad. schrieb:

> wenn Frauen angeblich weniger für die gleiche Arbeit
> bekommen als Männer - aber bei Lokführern soll das der Normalfall sein?

Gibts denn überhaupt Lokinnenführerinnen?

von Norbert M. (Gast)


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Harald Wilhelms schrieb:
> Gibts denn überhaupt Lokinnenführerinnen?

Na sicher, relativ oft sogar. Würde sagen bei der DB sogar öfter
als bei den ÖBB. Noch nie eine gesehen?

von Steffen R. (steffen_rose)


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Dumdi Dum schrieb:
> J. Ad. schrieb:
>> Davon abgesehen: In D braucht man eine 5-jährige Ausbildung zur
>> "Spiel-Mutti".
>
> Belege dazu bitte.

Lt. Arbeitsagentur ein weites Feld unterschiedlicher Ausbildung:

Erzieher:
Erzieher/in ist eine landesrechtlich geregelte schulische Aus- bzw. 
Weiterbildung an Fachschulen , Fachakademien , Berufsfachschulen und 
Berufskollegs , die i.d.R. 3 Jahre, ggf. auch bis zu 6 Jahre dauert.

Das dürften die Ausbildung der streikenden Kinderpflegerinnen sein?:
Sozialpädagogische/r Assistent/in bzw. Kinderpfleger/in ist eine 
landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und 
Berufskollegs , die 2-3 Jahre dauert.

von Christian R. (supachris)


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Interessanterweise ist ja der Gegenspieler der Bahn, also der Weber 
genau so ein Granitschädel. Aber der kommt erstaunlicherweise viel 
professioneller rüber, der Bsirske ebenso. Aber der Weselsky führt sich 
auf als frustrierter, verbitterter Ossi, der auch endlich mal das ganz 
große Rad drehen will, das nervt einfach, auch wenn dsas aktuelle Recht 
auf seiner Seite ist. Und richtig, die Bahn sitzt das Aus bis zum neuen 
Gesetz, das Karlsruhe zwar mit Sicherheit kippt, aber das dauert ja 
Jahre. Also dreht Clausi komplett durch, weil er nichts dagegen machen 
kann. Die Bahn hat sicher mehr Kohle. Und ist ein großer Player bei den 
Fernbussen....

Wir sind hier auch vom Kita Streik betroffen, das nervt auch. Soooo 
schlecht verdienen die nicht, und gleich pauschal 4 EG mehr fordern, 
ohne Kompromissbereitschaft... Naja, ich weiß ja nicht. Wir Eltern haben 
keinerlei Einfluss auf Verhandlungen, können nicht mal die Kita Beiträge 
zurück fordern, müssen aber notfalls unbezahlten Urlaub nehmen. Ich hab 
uberhaupt nichts dagegegn, dass die Erzieher ordentlich bezahlt werden, 
aber sowas geht nur mit Kompromissen. Mit Maximalforderungen wird das ja 
eine Endlosstory.

von Kai M. (kai_mauer)


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Christian R. schrieb:
> Mit Maximalforderungen wird das ja
> eine Endlosstory.

Nein, mit Maximalforderungen erreicht man nur das minimal Mögliche, denn 
es wird wie auf dem Flohmarkt der Preis von oben her heruntergehandelt.
Und noch Eines: Seit 20 Jahren (in Worten zwanzig )ist nicht über den 
Lohn verhandelt worden. Da kann ich nur den Satz von oben wiederholen:

Irgendwann platzt dann eben mal der Mond....

------------------------------------------------------------------------ 
-
Nur zur Vorbeugung:

Ach so: Du kannst ruhig meine Beiträge weiterhin löschen, wenn sie Dir 
nicht in den Kram passen. Ich bin sicher: Du wirst dann den gleichen 
Inhalt nur mit anderen Worten von anderen Leuten lesen können.

von Claus M. (energy)


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Steffen Rose schrieb:
> Das dürften die Ausbildung der streikenden Kinderpflegerinnen sein?:
> Sozialpädagogische/r Assistent/in bzw. Kinderpfleger/in ist eine
> landesrechtlich geregelte schulische Ausbildung an Berufsfachschulen und
> Berufskollegs , die 2-3 Jahre dauert.

Ich kenne zwei dieser Kinderpflegerinnen indirekt privat. Selbst nur 
Hauptschulabschluss und in einem Fall überfordert dem eigenen Kind bei 
den Hausaufgaben in der 1. Klasse zu helfen. 2 Jährige "Ausbildung" 
(Malen und Singen). Verdienst im Kiga 2500,- Brutto. Aber immer noch 
meinen unterbezahlt zu sein und ja gleichwertig einer Lehrerin zu 
arbeiten...

von Kai M. (kai_mauer)


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Claus M. schrieb:
> Ich kenne zwei dieser Kinderpflegerinnen indirekt privat.

Ich kenne wiederum den Schwager des Onkels der Frau, die früher mal 2 
Häuser neben Dir gewohnt hat. Wenn Du wüßtest, was der über Dich 
erzählt hat...

von Claus M. (energy)


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blub

von Kai M. (kai_mauer)


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Claus M. schrieb:
> blub

Ja, ja, Spinat -ich weiß.

von Joachim B. (jar)


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Lothar Miller schrieb:
> Warum brauche ich 2 spezialisierte konkurrierende?

weil das geltenes Recht ist und ehrlich wer will wieder 
gleichgeschaltete Gewerkschaften?

übrigens ist immer noch über 50% der DB AG in Bundeshand, also wollen 
doch Politiker diesen Streik, es wird lieber 160 - 500 Mio Verlust 
gemacht als 50 Mio für die Streikenden zu bezahlen und denen das Recht 
auf Streik anzuerkennen.

Und ehrlich manche Gewerkschaften kuscheln so eng mit der Obrigkeit da 
kann man nur noch austreten.

von Christian R. (supachris)


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Kai Mauer schrieb:
> Und noch Eines: Seit 20 Jahren (in Worten zwanzig )ist nicht über den
> Lohn verhandelt worden. Da kann ich nur den Satz von oben wiederholen:

Bei TV-S oder GDL? Letztere hat doch in der letzten Runde erst einen 
hohen Abschluss erstreikt. Das ist ja auch voll OK. Bei TV-S wird doch 
sicher auch alle zwei Jahre verhandelt, wie bei TV Land und Bund usw. 
Oder?

von J. A. (gajk)


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Dumdi Dum schrieb:
> J. Ad. schrieb:
>> Davon abgesehen: In D braucht man eine 5-jährige Ausbildung zur
>> "Spiel-Mutti".
>
> Belege dazu bitte.

Vollzeit 3 Jahre, sonst bis zu 6 Jahre, plus Praxisjahr... (von den 
mehrjährigen Voraussetzung mal ganz abgesehen)

http://www.km.bayern.de/schueler/schularten/fachakademie/weitere-infos.html

von Kai M. (kai_mauer)


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Christian R. schrieb:
> Bei TV-S oder GDL?

Weder noch. Du sprachst als Letztes vom KiTa-Streik, deshalb bezog ich 
mich ebeenso da drauf.

von Lutz H. (luhe)


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Claus M. schrieb:
> 2 Jährige "Ausbildung"
> (Malen und Singen). Verdienst im Kiga 2500,- Brutto

Die Hälfte davon  ist notwendig für Steuern und Versicherungen. Es 
fallen Kosten für Berufsbekleidung und Arbeitsweg an.

Auch Arbeitnehmer leben in  der Marktwirtschaft.

von Christian R. (supachris)


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Kai Mauer schrieb:
> Christian R. schrieb:
>> Bei TV-S oder GDL?
>
> Weder noch. Du sprachst als Letztes vom KiTa-Streik, deshalb bezog ich
> mich ebeenso da drauf.

Hä? Die Erzieher werden doch nach TV-S bezahlt.

von Jörg P. R. (jrgp_r)


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Lutz H. schrieb:
> Die Hälfte davon  ist notwendig für Steuern und Versicherungen. Es
> fallen Kosten für Berufsbekleidung und Arbeitsweg an.

Haben andere auch und bekommen keine fürstlichen Gehälter.

von Magic S. (magic_smoke)


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Tja, was soll man dazu sagen... Soll mir die Bahn eine 185 oder ES64F/U 
geben oder eine ältere 155, mit einem alten Passagierwagen zum drin 
wohnen, dann fahr ich denen auch ihren Kram durch die Gegend. Ganz ohne 
Streik. Oder 'ne ältere 112/143 oder 101 für Personenverkehr... Aber 
nee, das machen die auch nicht, da muß man schon viel Glück oder 
unerreichbar viel Geld haben, um solche Träume wahr werden zu lassen.

von M. S. (ms111)


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bleibt zu hoffen das die bahn das als ansporn nimmt in vollautomatische 
züge zu investieren, dann ist dieser dreckssack weselsky arbeitslos!

von Lutz H. (luhe)


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Ich kenne den Ort, in dem ein Fahrstuhl existiert. Der brannte einen Tag 
nachdem der Service vor Ort war ab. Es dauerte Monate bis dieser wieder 
lief.

Einfach die Lokführer zu Beamten machen,dann dürfen die nicht mehr 
streiken :-)

von Stefan H. (Firma: dm2sh) (stefan_helmert)


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Das Ganze ist halt alles typisch Deutschland!

In anderen Länder gibt es vollständig elektrifizierte Eisenbahnen, 
welche mit Ökostrom fahren. Die Lokführer verdienen sehr gut, es kommt 
sehr selten zu Verspätungen und die Fahrkartenpreise sind niedrig. Die 
Infrastruktur ist sehr gut gepflegt und man kommt praktisch von jeder 
Klitsche jederzeit überall hin. Die Züge sind bestens saniert.

In Deutschland verdienen die Lokführer mit Abstand am wenigsten 
verglichen mit anderen Ländern. Die Fahrkartenpreis sind nicht nur 
ungewöhnlich hoch, nein die Tarifstruktur ist auch noch undurchsichtig 
und unlogisch. Die Bedingungen sind nicht klar. Fast alle Bahnen fahren 
mit Diesel, sind alt, laut, dreckig und die Bahntoiletten stinkig oder 
außer Betrieb. Auf den wenigen elektrifizierten Strecken wird natürlich 
kein Ökostrom verfahren, der ist nur für die Beleuchtung, um mit 100 % 
Ökostrom werben zu können. Es soll sogar Leute geben, die es schaffen am 
Fahrkartenautomat ein Ticket zu kaufen, bevor der Zug weg ist. Es gibt 
Baustellen auf fast jeder Strecke, die Verzögerungen zeigen es. Wird der 
Bau einmal fertig? Falls ein Zug bis irgendwo in die Nähe des Zielortes 
fährt, sollte man genau schauen, wann man wieder zurückkommt.

Falls in Deutschland die Lokführer 5 % mehr Gehalt bekommen sollten, 
steigen die Fahrkartenpreise gleich mal um 20 %. - "Die gierigen 
Lokführer sind daran schuld."

Ich denke der Streik wird in eine ganz andere Richtung führen. In 
Zukunft werden Lokführer nur noch über Zeitarbeit angestellt, befristet 
natürlich. Falls wieder gestreikt wird, gibt es billige polnische oder 
rumänische "Lokführer" die sich über Mindestlohn freuen. Vielleicht wird 
auch die Zulassung vereinfacht. Langzeitarbeitslose werden unter 
Sanktionsandrohung zum zweiwöchigen Lokführerkurs geschickt. Später 
machen sie ein 3 monatiges, unbezahltes Praktikum bei einem 
Subunternehmen der Bahn. Dann kommt die nächste Fuhre usw.

von Sven L. (sven_rvbg)


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Leider funktioniert unser Wirtschaftssystem nur solange es ein 
Ungleichgewicht gibt.

Solange es Wirtschaftssysteme gibt, wird es immer jemanden geben der 
meint für das was er tut zu wenig zu bekommen. Bei manchen ist es 
gerechtfertigt, bei manchen nicht.

Der Trend geht aber irgendwie dazu, das man möglichst wenig machen 
möchte und dafür möglichst viel erhalten möchte und das am besten noch 
ohne schmutzige Finger!

Natürlich gibt es in unserem Sozialsystem gewisse Ungerechtigkeiten.
Was macht z.B. eine Krankenschwester weniger Wert, als einen 
verbeamteten Lehrer.

Warum müssen die einen in eine Solidargemeinschafteinzahlen und die 
anderen nicht?

Ist nicht jeder arbeitende Bürger irgendwo Staatsdiener?

Warum entscheiden Personen Rentengesetzte und verantworten Altersarmut, 
obwohl sie nie davon betroffen sein werden?

Sich ein Hochwasser vom Dach eines Hochhauses anzuschauen ist definitiv 
etwas anderes, als bis zum Hals im Wasser zu stehn!

Wir leben in einem Staat in dem die Regierung offen darüber diskutiert, 
ob Freier Kondome tragen müssen, wenn Sie sich im Bordell vergnügen.

Wenn Bürgern hart erarbeitetes Geld durch Versicherungen und Banken aus 
der Tasche gezogen wird schaut der Staat zu.

Fakt ist aber auch, das es meiner Meinung nach beim Streik der GDL schon 
lange nicht mehr um Lohn geht, sondern um das Machtbedürfnis eines 
einzelnen. Hier möchte sich ein Spinner zum Helden mausern.

Der Mann hat lt. Wikipedia seit 1992 keinen Zug mehr gesteuert, der ist 
soweit Weg von der Realität derer die er angeblich vertritt, wie in 
Berlin die Politiker von den Problemen der einfachen Bürger!

von Magic S. (magic_smoke)


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Naja Moooment... Die GDL besteht ja nicht nur aus Weselsky. Der wird 
schon noch die eine oder andere Abstimmung machen müssen wenn er 
streiken will. Und wenn alle zufrieden mit ihrer Arbeit wären, würde 
auch keiner streiken.

Egal, mit dem neuen Gesetz ist die GDL im Sommer sowieso Geschichte. 
Wenn sie keine Tarifverhandlungen mehr führen dürfen, braucht sie wohl 
keiner mehr.

Wie schon geschrieben - wenn man die Leute das machen lassen würde, was 
ihnen Spaß macht (bzw. größtenteils, es macht bekanntlich nie alles 
immer Spaß), dann hätten sie die Probleme nicht. Aber zu solchen 
Erkenntnissen ist ein Großkonzern wie die Bahn wohl nicht fähig. Wie 
gesagt, ich würde denen gerne ihren Kram durch die Lande kutschieren, 
dann muß ich das nicht immer am Computer erledigen. Wenn man alle 
Fahrleistung, die ich dort erbracht habe, zusammennehmen würde, 
egalisieren die den Streik.

Wieso ruft eigentlich der ADAC nicht zum Streik der Autofahrer gegen zu 
hohe Benzinpreise oder KFZ-Steuern auf?

von Dumdi D. (dumdidum)


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J. Ad. schrieb:
> Dumdi Dum schrieb:
>> J. Ad. schrieb:
>>> Davon abgesehen: In D braucht man eine 5-jährige Ausbildung zur
>>> "Spiel-Mutti".
>>
>> Belege dazu bitte.
>
> Vollzeit 3 Jahre, sonst bis zu 6 Jahre, plus Praxisjahr... (von den
> mehrjährigen Voraussetzung mal ganz abgesehen)
>
> http://www.km.bayern.de/schueler/schularten/fachakademie/weitere-infos.html

Danke. Es haben auch nicht viele hier die groesse wie Du sich selbst zu 
korrigieren.

von Holm T. (Gast)


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Eins vorweg: Ich bin weder von Bahn- noch von Kitastreiks betroffen, in 
sofern kann ich gut meine Klappe aufreißen:

GDL: Bravo! Kita: Bravo!

..aus gutem Grund. Seit Schröder wurde mit Arbeitern und Angestellten 
nur Schindluder getrieben, und was mit HartzIV läuft ist IMHO eine 
Menschenrechtsverachtende Frechheit und die großen Bescheißer wie 
Schäuble samt Riester,m die Bundesmutti samt der Misere gehören in den 
Knast.
Die Einkommensschere klafft immer weiter auseinander und es wird Zeit 
das dagegen nicht immer nur gelabert, sondern auch was getan wird.

Jeder spielt halt seine Macht zum eigenen Vorteil so aus wie er kann, 
der Staat hat das mit der Privatisierung vorgemacht, Abgeordnete 
bedienen sich selbst (1000 Euro steuerfrei zusätzlich und mit 63 in 
Rente (Sachsen)) und der letzte Arsch auf der Straße soll zusehen wie er 
kommt.
Die Rentenkassen wurden geplündert, Bildungsausgaben eingespart und 
dieses "Gesundheitssystem" verdient den Namen nicht, ja gut, irgend wer 
stößt sich gesund, aber nicht die "Masse".

Wie anders also soll die arbeitende Schicht zum Ausdruck bringen das sie 
die Schnauze voll hat wenn nicht durch Streiks? Wahlen.. doch eher 
nicht, zumindest nicht in D mit seiner verlogenen Scheindemokratur. 
Selbst wenn man CDU wählt führt "Mutti" mit dem Fraktionszwang das 
Prinzip der Volksvertretung ad Absurdum.

Also bitte: Leute streikt was das Zeug hält, zum eigenen Vorteil und 
ohne Rücksicht auf Verluste. Nur dann ändert sich was. Pech für die 
Betroffenen, aber alle die hier in Arbeit stehen blicken auf die Harzis 
und denken "Pech für die Betroffenen". Alles ist relativ.

Ein Streik der Niemandem weh tut nützt absolut gar Nichts.

Gruß,
Holm

von Michael B. (alter_mann)


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Dazu erstmal Zustimmung.

Sven L. schrieb:
> Wenn Bürgern hart erarbeitetes Geld durch Versicherungen und Banken aus
> der Tasche gezogen wird schaut der Staat zu.

Das greift zu kurz. Die Realität ist leider noch schlimmer.
Der Staat (und seine Unterorganisationen) macht mit in einem Ausmaß, das 
schon den Tatbestand der Beihilfe oder Anstiftung erfüllt!

von J. A. (gajk)


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Dumdi Dum schrieb:
> J. Ad. schrieb:
>> Dumdi Dum schrieb:
>>> J. Ad. schrieb:
>>>> Davon abgesehen: In D braucht man eine 5-jährige Ausbildung zur
>>>> "Spiel-Mutti".
>>>
>>> Belege dazu bitte.
>>
>> Vollzeit 3 Jahre, sonst bis zu 6 Jahre, plus Praxisjahr... (von den
>> mehrjährigen Voraussetzung mal ganz abgesehen)
>>
>> http://www.km.bayern.de/schueler/schularten/fachak...
>
> Danke. Es haben auch nicht viele hier die groesse wie Du sich selbst zu
> korrigieren.

Die 5 Jahre kamen im Radio, Bayerischer Rundfunk. Aber Jahre hin oder 
her: Auf keinen Fall ist es eine Spiele-Mutti-Ecke, wie leichtfertig 
behauptet wurde.

Die Eltern erwarten ja auch, dass man jedes Kind individuell fördert, 
mögliche Hochbegabungen entdeckt und fördert und und und.

Dazu dieser unsägliche Lärm aufgrund der verpfuschten Bauweise in vielen 
Kitas.  Ich würde das nur mit Gehörschutz aushalten.

Andererseits: Polizisten kriegen wohl noch weniger als Kita-Leute. Dass 
sich die Polizisten dafür die Köpppe einschlagen lassen und 
Verantwortung für dein Einsatz einer Waffe tragen - DA stimmt auch so 
einiges nicht. Aber die Polizisten sind zum Glück Beamte.

von Christian R. (supachris)


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J. Ad. schrieb:
> ie Eltern erwarten ja auch, dass man jedes Kind individuell fördert,
> mögliche Hochbegabungen entdeckt und fördert und und und.

Zum einen das. Was die aber am meisten nervt, ist die imens gewachsene 
Dokumentationspflicht. Da wird irgendwas von wegen Qualität vorgeschoben 
aber wie immer ist es ja nur dazu da, durch die Unterschrift die 
Verantwortung weiter zu reichen. Denn man muss sich ja als Erzieherin 
auf eine Klage gefasst machen, wenn der Torben-Alexander mal 5 min. zu 
lange in der nassen Windel gesessen hat. Das kann ja schließlich ein 
Trauma nach sich ziehen weswegen er mal kein Bankdirektor werden könnte.

Da muss ich an eine Karikatur denken: 
http://www.spiegel.de/spam/bild-966659-688980.html

von Magic S. (magic_smoke)


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Ach wenns danach geht hat Mann schon ein gewaltiges Problem wenn der 
kleine Alexander seiner Mutti erzählt, Erzieher Meier hätte beim Windel 
wechseln seinen Pullermann angefasst. Da ist die Klage sicher. Also 
nasse Windel drumlassen -> Klage. Wechseln -> auch Klage. Ich würd den 
Job nicht machen wollen.

von Dave C. (dave_chappelle)


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Die sollen doch nur so weiter machen.. bis kein Schwein mehr Bahn fährt 
weil unzuverlässig. Dann können sie auch zu Hause bleiben und zwar 
"extra lange".

von Lutz H. (luhe)


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Deutsche Bahn? Mein letztes Erlebnis in Österreich: Irgendwo im 
Niemandsland,Abends um 10 Uhr, Dorf, 300 Einwohner, Bahnhof, beheizter 
Warteraum, Beamter der für Sicherheit sorgt (Hilfe für Frauen zum 
Beispiel )

Ein guter bedarfsgerechter Nahverkehr kann die Umwelt entlasten, aber es 
werden auch weniger Autos verkauft.

von Christian R. (supachris)


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Lutz H. schrieb:
> aber es werden auch weniger Autos verkauft.

ARBEITSPLÄTZE!!!!! Schreit Herr Grillo und die Politik kuscht.

von Jörg P. R. (jrgp_r)


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Heute im WDR Videotext gelesen. Der Bürgermeister von Schwerte hat heute 
40 Kinder im Rathaus betreut.

von Witkatz :. (wit)


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Holm Tiffe schrieb:
> Ein Streik der Niemandem weh tut nützt absolut gar Nichts.

Und was nützt ein Streik, der den Arbeitgebern Profit bringt?
Die Stadtkämmemer reiben sich die Hände. Die Elternbeiträge fließen in 
die Stadtskasse, die Erzieherinnen werden von Gewerkschaften bezahlt, 
die Eltern müssen die Kinderbetreuung alleine Regeln und haben keinen 
Anspruch auf irgendwas weil Streik höhere Gewalt ist. Und nu?

von Timm T. (Gast)


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Witkatz :-) schrieb:
> Und was nützt ein Streik, der den Arbeitgebern Profit bringt?

Dito bei der Bahn: Die Monatskarten sind bezahlt...

Ja, für die Erzieherinnen habe ich Verständnis. Die dürften gern mehr 
verdienen. Und die 2700 Brutto, die der Spiegel heut behauptet hat, 
bekommt hier im KiGa vielleicht die Leiterin - vielleicht auch weniger. 
- Übrigens streiken die hier nicht.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Besser als Streik wäre tatsächlich ein würdevollere Umgang, auch in 
monäterer Betrachtung, der Mitarbeiter seitens der Unternehmen. Leider 
hat dies zwei Haken. Erstens läuft es einer aufprvaten Profit 
ausgerichteten Ökonomie zuwider zweitens fängt hier der Fisch beim 
seinem Kopf, der Politik zu stinken an. Der Rest ist die Realität.

namaste

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Ein Generalstreik im Lande für eine vernünftige Rentenpolitik wäre viel 
sinnvoller

von Timm T. (Gast)


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☞ J-A von der Heyden ☜ schrieb:
> Ein Generalstreik im Lande für eine vernünftige Rentenpolitik wäre viel
> sinnvoller

Wie jetzt? Es gibt doch Riester! Sei dankbar, Unterthan!

Von einem, der weiß, dass es für ihn nur Arbeiten bis zum Gehtnichtmehr 
und dann sozialverträgliches Ableben gibt.

von Witkatz :. (wit)


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Timm Thaler schrieb:
> Ja, für die Erzieherinnen habe ich Verständnis. Die dürften gern mehr
> verdienen.

Völlig dakor, gar keine Frage. Nur wie wollen die das erreichen, wenn 
der Streik dem Arbeitgeber also den Komunen gar nicht weh tut - im 
Gegenteil auch noch dicken Gewinn bringt? Unter diesem Aspekt ist der 
Streik sinnlos.

Übrigens habe ich auch für die Erzieher Verständnis, mögen sie das 
gleiche verdienen wie die Erzieherinnen.

von Christian R. (supachris)


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Witkatz :-) schrieb:
> Völlig dakor, gar keine Frage. Nur wie wollen die das erreichen, wenn
> der Streik dem Arbeitgeber also den Komunen gar nicht weh tut - im
> Gegenteil auch noch dicken Gewinn bringt? Unter diesem Aspekt ist der
> Streik sinnlos.

Eben, ich find das auch bekloppt. Als Bahnreisender kann ich auf ein 
anderes Verkehrsmittel umsteigen und dann entgeht der Bahn der Umsatz. 
Als Kita-"Kunde" kann ich zwar eine private Kinderfrau beauftragen, habe 
aber keinerlei rechtliche Möglichkeit, mein Geld von der Stadt wieder zu 
bekommen.

Das einzige was da hilft, ist im Minutentakt die Hotline der Stadt zu 
nerven, wo es denn eventuell eine Notbetreuung gibt, und trotz 
Aussichtslosigkeit erst mal für jeden Streiktag einen Brief mit der 
Rückforderung schicken. Schließlich muss der beantwortet werden.

Und der s.g. öffentliche Druck auf die VKA ist denen doch völlig egal, 
das merken die nicht mal...lachen sicher noch drüber, die Politik bis 
hinunter zur Kommunalpolitik lebt ja seit Jahren in ihrem ganz eigenen 
Wolkenkuckucksheim ohne Bezug zur Realität und zu dem was die Bürger 
interessiert.

von Ralf G. (ralg)


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Betreff geändert :-(

von Jörg P. R. (jrgp_r)


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Poststreik?
Steht schon in der Bibel: Jeder trägt sein Päckchen selber. :-)

von Heinz L. (ducttape)


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Als aussensitzender Ösi denk ich mir eh schon länger warum Ihr Euch 
sowas gefallen läßt. Es ist ja bekannt, der Österreicher läßt sich auf 
den Schädel scheissen und sagt noch artig "danke", aber was derzeit bei 
Euch abgeht ist nun wirklich nicht mehr tragbar.

Was ich aber so absolut irre finde ist, dass Ihr den Mist auch noch bei 
jeder Wahl erneut abnickt und mit Hurra einen Sieg von Mutti Merkel 
feiert. Zumindest habt ihr mal erkannt dass der neoliberale Quark der 
aus der FDP-Ecke kam nix G'scheites ist (und kaum lernt Ihr das fängt 
das Geschwür bei uns zu wuchern an und wird auch noch prompt von ein 
paar Deppen gewählt. Der Mensch lernt echt nix aus der Geschichte).

Aber, ganz ehrlich, warum da noch nicht Stricke über Laternen fliegen um 
diese mit dem einen oder anderen Parlamentsnassauer zu dekorieren, das 
versteh ich nicht.

von Wolfgang E. (Firma: janeeisklar) (whattheheck)


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Heinz L. schrieb:
> Aber, ganz ehrlich, warum da noch nicht Stricke über Laternen fliegen um
> diese mit dem einen oder anderen Parlamentsnassauer zu dekorieren, das
> versteh ich nicht.

Weiß du wie Demokratie funktioniert?

von Super G. (Gast)


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Weshalb kann man die Kitagebühren nicht von der Stadt zurückfordern?

Auch wenn sich die Städte und Gemeinden mit "Höherer Gewalt" rauszureden 
versuchen, ist diese Annahme falsch.

Höhere Gewalt bei Streik liegt nur dann vor, wenn dieser Streik bei 
einem dritten stattfindet (Fluggesellschaft kann den Flug nicht machen, 
weil die Lotsen streiken). Auch erfordert Höhere Gewalt den völlig 
unerwarteten Eintritt eines Ereignisses. Beide Punkte liegen im 
aktuellen Kitastreik nicht vor. Der Streik ist nicht bei Dritten, und 
das Ereignis war vorhersehbar.

Insofern ist der Rechtsanspruch auf Erstattung der Kitagebühren für die 
Ausfallzeit durchaus gegeben.

von Timm T. (Gast)


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Du glaubst an Demokratie? Du glaubst wohl auch an Superman?

von Super G. (Gast)


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@Heinz L. (ducttape)

Der Pispers hat es mal auf den Punkt gebracht. 70% der Deuschten sind 
mit der Regierungsarbeit unzufrieden. Ebenso sind 70% mit Frau Ferkel 
zufrieden. Ergo: der Deutsche bringt die Merkel mit der Regierung 
garnicht in Verbindung. Der Deutsche kann das trennen.

von Wolfgang E. (Firma: janeeisklar) (whattheheck)


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Timm Thaler schrieb:
> Du glaubst an Demokratie? Du glaubst wohl auch an Superman?

Ist Demokratie eine Glaubensfrage?

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Wolfgang Erbes schrieb:
> Ist Demokratie eine Glaubensfrage?

Was sonst? Klär mich bitte auf. Ich kann nämlich nicht drann glauben.
Mir scheint es eher die größte Heuchelei der Menscheitsgeschichte noch 
vor  aller Religion.

Namaste

von Chris D. (myfairtux) (Moderator) Benutzerseite


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Winfried J. schrieb:
> Wolfgang Erbes schrieb:
>> Ist Demokratie eine Glaubensfrage?
>
> Was sonst? Klär mich bitte auf. Ich kann nämlich nicht drann glauben.
> Mir scheint es eher die größte Heuchelei der Menscheitsgeschichte noch
> vor  aller Religion.

Einfach mal wählen gehen wäre schon eine Maßnahme.

Und dann bei der Auszählung dabei sein (weil SIE ja sonst manipulieren).

Oder sich selbst zur Wahl stellen.

Kann man alles machen in diesem unserem Lande.

Mir gefallen viele Wahlergebnisse auch nicht - aber ich muss damit 
leben, dass andere eben andere Vorstellungen davon haben, wer gut für 
unser Land ist.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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warum gehen so viele nicht zur Wahl?
-weil sie keine Wahl haben.

Ist doch eh alles das gleiche.
Die kleinen bleiben klein, den grossen schanzt man zu.

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Das sieht bei Kommunalwahlen schon anders aus, da sieht man viel eher,
dass man was erreichen kann.

z.B. habe ich nach meinen Möglichkeiten alles was ging versucht, Um hier 
im Ort Leute zur Wahl zu bewegen.
denn wir hatten einen langgedienten Bürgermeister, dem es egal war, 
dass bei einem Radwege-Umbau in der Durchgangsstrasse mit gleichzeitiger 
Glasfaserversorgung (Leerrohre ziehen) auch gleich viele "blutjunge" 
Alleebäume gefällt wurden. keine 30 Jahre alt.

Als Antwort kam ein
"Wieso das bezahlt doch das Land"
(ist eine Landesstrasse)

Da kann man mal sehen was für Pfeifen da unterwegs sind.

Zettel gedruckt und den Leuten in den Briefkasten geworfen.
Ergebnis:
Mit 7 Stimmen Mehrheit abgewählt worden.
Da wage ich mal zu behaupten, dass das ohne mein Zutun nicht passiert 
wäre.

von Wolfgang E. (Firma: janeeisklar) (whattheheck)


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Winfried J. schrieb:
> Ich kann nämlich nicht drann glauben.
> Mir scheint es eher die größte Heuchelei der Menscheitsgeschichte noch
> vor  aller Religion.

Das tut mir leid für dich.
Da empfehle ich gerne einen längeren Reha-Aufenhalt in Nord Korea.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Chris D. schrieb:
> Einfach mal wählen gehen wäre schon eine Maßnahme.
zigmale
Erledigt wirkungslos, da keine Verantwortlichkeit der gewählten 
gegenüber den Wählern resultiert

> Und dann bei der Auszählung dabei sein (weil SIE ja sonst manipulieren).

Erledigt erfolgreich Kommunalwahl Mai 1989

> Oder sich selbst zur Wahl stellen.

Erledigt 1990 und  Erfahrung gesammelt.
Erkenntniss es geht noch schlimmer zu als im rest des Landes. 
Machtbesessene unter sich. Dazu da  passe ich nicht.

> Kann man alles machen in diesem unserem Lande.
>
nützt nur nix
V.P.:"Das ist wie Schei*e am Schuh. Die werden wir nicht mehr loß."
er meinte MM aber es ist egal wer das Mehrwegefilter ist so konstruiert 
das am ende nur die Gleichen hindurchgelangen.

> Mir gefallen viele Wahlergebnisse auch nicht - aber ich muss damit
> leben, dass andere eben andere Vorstellungen davon haben, wer gut für
> unser Land ist.

Eben nicht wirklich. die Mehrheit will das alles nicht. aber sie 
verstehen es besser als W.P. und W.U. die Dinge demokratisch erscheinen 
zulassen, halten aber alle fäden fest in der Hand. Das pol. filter 
sortiert alles auf gleiche Phase noch vor der Aufstellung der Kanditaten 
und das ganz ohne "Nationale Front" und zur sicherheit werden 
Nichtwähler ignoriert und so das wahlergebnis bewertet als würden die 
wähler die meinung aller wieder spiegeln. selbst wenn nur 3 BRD bürger 
wählten wäre deren whl gültig ob gleich 99,999%  dies nich durch ihre 
teilnahme legitimierten.

Aber Mathematik ist ja für für viele schon die Hürde welche sie am 
Verstehen des übergeordneten Problems hindert.

o.t.
Wäre die Wahl erfolglos wenn ein Amtskanditat für diese konkrete Amt 
nicht wenigsten die Zustimmung von 50% der Wahlberechtigten erhielte, so 
könnte man von Demokratie reden. Deshalb haben wir ein Wahlgesetz 
welches dieses unterläuft. Dummer Weise ist dies jedoch noch nicht 
einmal verfassungskonform und wurde von einer nicht verfassungskonform 
gewählten Regierung erlassen, jedoch selbst nie zur Abstimmung dem Volk 
vorgelegt. Aber dass wissen dieselben und wollen das nicht einmal 
diskutieren. So etwas legitimiere ich nicht noch durch Beteiligung.
/o.t.

Namaste

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Wolfgang Erbes schrieb:
> Da empfehle ich gerne einen längeren Reha-Aufenhalt in Nord Korea.

Danke, benötige ich nicht 29 Jahre DDR inkl. 5 Jahre "VM" genügten. Bin 
seit 1993 endgültig geheilt und lebe nach längerer Nachtherapie 
glücklich.

Namaste

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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AUF DIE STRASSE!!!

von Christian R. (supachris)


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Super Grobi schrieb:
> Insofern ist der Rechtsanspruch auf Erstattung der Kitagebühren für die
> Ausfallzeit durchaus gegeben.

Ja, aber die können ja angeblich jedem der fragt, einen 
Notbetreuungsplatz zur Verfügung stellen. Dass man dafür aber 
frühmorgens am besten als erster an einer der offenen Kitas sein muss, 
und notfalls ans andere Ende der Stadt fahren darf, ist ja erst mal 
egal.
Montag gehts schon wieder weiter hier, das aktuelle Verhandlungsangebot 
seitens der VKA wurde von Verdi erst mal gleich abgelehnt.
Langsam schwindet dann auch echt mal das Verständnis.

von Asko B. (dg2brs)


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Christian R. schrieb:
> Montag gehts schon wieder weiter hier ...

Dienst nach Vorschrift = Streik nach Dienstzeit ?

Asko.

von Holm T. (Gast)


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Wolfgang Erbes schrieb:
> Winfried J. schrieb:
>> Ich kann nämlich nicht drann glauben.
>> Mir scheint es eher die größte Heuchelei der Menscheitsgeschichte noch
>> vor  aller Religion.
>
> Das tut mir leid für dich.
> Da empfehle ich gerne einen längeren Reha-Aufenhalt in Nord Korea.

Ich hatte den Reha-Aufenthalt schon vorher in der Deutschen 
Demokratischen Republik und diese Demokratie stank genau so wie die 
Jetzige.

Wenn Du das nicht erkennst fehlt Dir ganz offensichtlich etwas 
Auffassungsgabe..

Winfried hat Recht, das ist eine Religion mit Gläubigen.
Tucholsky: Wahlen ändern Nichts, sonst wären sie verboten.

Gruß,

Holm

von Timm T. (Gast)


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Chris D. schrieb:
> Einfach mal wählen gehen wäre schon eine Maßnahme.

Wie sagt der Berliner: Verarschen kann ick mir alleene.

Ja, ich war seit dem ich darf zu jeder Wahl. Inzwischen habe ich nur 
noch die Hoffnung auf eine biologische Lösung: Irgendwann müssen ja die 
alten Knacker, die immer wieder CDU wählen ausgestorben sein.

von Matthias S. (Firma: matzetronics) (mschoeldgen)


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von Michael B. (alter_mann)


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Timm Thaler schrieb:
> Irgendwann müssen ja die
> alten Knacker, die immer wieder CDU wählen ausgestorben sein.

Lass diese Hoffnung fahren!
Die darwinschen Auslesemechanismen wirken in dem Fall leider nicht.
Das ist eher wie mit der Hydra, der 2 Häupter nachwachsen wenn eines 
abgeschlagen wird.

Wikipedia: "Die Hydra (griechisch Ὕδρα) ist ein vielköpfiges 
schlangenähnliches Ungeheuer der griechischen Mythologie. Wenn es einen 
Kopf verliert, wachsen an dessen Stelle zwei neue, zudem war der Kopf in 
der Mitte unsterblich."

Der letzte Halbsatz des Zitats ist das Schlimmste!

von M. S. (ms111)


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von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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Timm Thaler schrieb:
> Irgendwann müssen ja die
> alten Knacker, die immer wieder CDU wählen ausgestorben sein.

Das ist nur scheissegal was du wählst. unsere Parteien machen eh alles 
das gleiche. Den Grossen zuschanzen, den kleinen in den 4rsch treten.

das ist nur scheissegal wen du wählst, gewisse Leute wirst Du einfach 
nicht los. Selbst solche Leute nicht, die normalerweise längst im Knast 
sitzen müssten. Für Falschaussagen, Steuerhinterziehung etcpp.

BTW wenn ich solche Erinnerungslücken hätte, wie Politiker sie gerne 
haben...
Ich würde keine 3 Tage in meinem Job bestehen können.

von Heinz L. (ducttape)


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Wolfgang Erbes schrieb:
> Heinz L. schrieb:
>> Aber, ganz ehrlich, warum da noch nicht Stricke über Laternen fliegen um
>> diese mit dem einen oder anderen Parlamentsnassauer zu dekorieren, das
>> versteh ich nicht.
>
> Weiß du wie Demokratie funktioniert?

Klar. Die Konzerne kaufen sich Politiker, die machen von dem Geld 
Werbung und wir dürfen uns dann einen davon aussuchen. Ich fänd's halt 
ehrlicher wenn die Politiker die Trikots ihrer Sponsoren tragen müssten. 
Wie Sportler so in der Art. Dass man wenigstens weiß was man sich da 
grad eintritt.

von Winfried J. (Firma: Nisch-Aufzüge) (winne) Benutzerseite


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Und ich fänds fairer wenn man auf jedwede Regierung ganz verzichten 
könnte so das niemand über einem anderen stünde. Aber darüber muß man 
sich nicht sorgen. "Irgend etwas geschäftsunfähig Regierendes bleibt 
immer im Amt."V.P.

Namaste

von .● Des|ntegrator ●. (Firma: FULL PALATINSK) (desinfector) Benutzerseite


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und im Bundestag noch eine schattierte Stars and Stripes Flagge.
das muss man sich jetzt so tiefenperspektivisch, schattiert hinter dem 
Bundesadler vorstellen.
Das ist ja wohl das System dem wir uns nach und nach angleichen sollen.
Ich frag mich nur... warum erst jetzt?

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