Überprüft mal jemand diese Rechnung: Ein Kubikmeter gasförmiges CO2 wiegt 1,98kg. Die derzeitige Konzentration in der Luft beträgt ca. 0,040 Volumenprozent, d.h. 0,4 Promille. D.h. um einen Kubikmeter reines CO2 (2kg im festen Zustand) zu erhalten benötigt man 2500m³ Luft, umgekehrt erhält man aus einem Kubikmeter Luft nur ca. 0,792g CO2. Ist das richtig? Wie funktionieren unter solchen Voraussetzungen Trockeneismaschinen? Die können doch nicht für ca. 8kg CO2 10.000m³ Luft umwälzen... also ein Würfel mit 100m Kantenlänge und das muss ja alles runtergekühlt werden..., selbst mit einem Gegenstromwärmetauscher bedeutet das einen gigantischen Energieverbrauch... Hab ich mich verrechnet, oder nimmt man höherkonzentrierte, mit CO2 angereicherte Quellen? Welche?
Trockeneis schrieb: > Hab ich mich verrechnet, oder nimmt man höherkonzentrierte, mit CO2 > angereicherte Quellen? Welche? Abgase von Heizquellen oder Gärbecken(Hefe).
Trockeneis schrieb: > Hab ich mich verrechnet, oder nimmt man höherkonzentrierte, mit CO2 > angereicherte Quellen? Welche? Ich würde sagen, das Trockeneis wird nicht in einem Schritt direkt aus Luft gemacht. Bei verschiedenen Prozessen fällt ja CO2 an, deshalb gibt es das auch in Flaschen direkt als CO2 abgefüllt. Daraus kann das Trockeneis dann direkt produziert werden. Das Helium für einen Ballon wird ja auch nicht erst beim Füllen des Ballons aus der Umgebungsluft gewonnen.
Trockeneis schrieb: > Hab ich mich verrechnet, oder nimmt man höherkonzentrierte, mit CO2 > angereicherte Quellen? Welche? Stahlflaschen mit flüssigem CO2... Wie npn schon schrieb verwenden Trockeneismaschinen ausschließlich sehr reines, flüssiges, CO2 als Ausgangsstoff. Das CO2 selber wird dann ggf. zugekauft. Dieses fällt in großen Mengen als schon sehr reines Nebenprodukt in der Chemischen Industrie an. Da muss nichts mehr aus der Luft oder aus verbrennungsgasen extrahiert werden. (es wird trotzdem teilweise versucht das aus Verbrennungsgasen zu extrahieren, üblicherweise noch im Experimentalstadium, Aber da geht es nur um eine Klimaschonende Entsorgung und nicht um eine weiterverwendung, denn dafür fällt wie gesagt schon ausreichend sehr viel reineres CO2 in der Chemieindustrie sowieso an) Gruß Carsten
Trockeneis schrieb: > 10.000m³ Luft umwälzen... also ein Würfel mit 100m Kantenlänge Dritte Wurzel aus 10.000 ist 21,5443469
Trockeneis schrieb: > und das muss ja alles runtergekühlt > werden..., selbst mit einem Gegenstromwärmetauscher bedeutet das einen > gigantischen > Energieverbrauch... Nun ja, nur wegen CO2 tut das niemand. Aber O2 und N2 wird auch in flüssiger Form benötigt. Da diese beiden Bestandteile ca. 99 % der Luft ausmachen, wird durchaus "Luftverflüssigung" betrieben. Eine kleine Menge CO2 fällt da auch noch ab ohne zusätzlichen Energieaufwand. Aber wie oben schon geschrieben, CO2 gibt es einfacher.
Bei der Luftverflüssigung fällt das auf jeden Fall an, da es bestimmt als eines der ersten Gase verflüssigt wird. Und wenn es dann schon mal da ist, wird man es bestimmt auch nutzen.
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