Hier mal ein "netter" Artikel zu dem, was Google so vorhat: "Google claims it has the solution for saving the human race from its age old nemesis: lying." http://21stcenturywire.com/2015/05/06/behold-googles-new-gods-of-truth/ Für alle die lesefaul sind: Google entscheidet in Zukunft darüber, was "wahr" und was "gelogen" ist. Alleine bei der Vorstellung an sowas bekomme ich Magenkrämpfe, so dass ich meine Eingeweide auskotzen will. Ich halte solche Artikel auch für alles andere als "Panikmache". In den letzen Jahren hat man gut gesehen unter welchem Größenwahn Firmen wie Google, Facebook und Co. leiden, und was sich diese Firmen so anmaßen. Da kann selbst "1984 by George Orwell" nicht mithalten. Ebenso haben besagte Firmen auch einfach die Kohle, die Zeit und die entsprechenden Entwickler um sowas aus dem Boden zu stampfen. Wie damit umgehen? Was dagegen tun? Einfach hinnehmen und in die alt bekannte Lethargie verfallen, nach dem Motto: "Wir können eh nichts ändern, wird so oder so kommen, blabla..." Bei solchen Artikeln wünsche ich mir immer einen großen roten Knopf, auf dem steht: "Haltet die Welt an, ich will aussteigen".
Kaj G. schrieb: > Wie damit umgehen? > Was dagegen tun? Das ist einfach: Internetzugangsvertrag kündigen.
Cool, wenn das funktioniet, können Troll-Beiträge damit vielleicht in Zukunft damit auch automatisch 'verarbeitet' werden (ausgeblendet, gekennzeichnet, 'nicht lesenswert', gelöscht, …). * scnr *
Torsten C. schrieb: > Cool, wenn das funktioniet, können Troll-Beiträge damit vielleicht in > Zukunft damit auch automatisch 'verarbeitet' werden (ausgeblendet, > gekennzeichnet, 'nicht lesenswert', gelöscht, …). * scnr * Fällt das schon unter "Galgenhumor"? :D
Kaj G. schrieb: > Wie damit umgehen? > Was dagegen tun? > Einfach hinnehmen und in die alt bekannte Lethargie verfallen, nach dem > Motto: "Wir können eh nichts ändern, wird so oder so kommen, blabla..." > > Bei solchen Artikeln wünsche ich mir immer einen großen roten Knopf, auf > dem steht: "Haltet die Welt an, ich will aussteigen". NachDenken! Mehr als eine unabhängige Quelle (falls möglich) suchen! Google ist bequem, aber nicht der Mittelpunkt der Informationsbeschaffung! Google ist ein gewinnorientiertes Unternehmen, das sollte man nie vergessen! Aussteigen - woraus? Roter Knopf? Was soll(te) passieren, wenn man darauf drückt? Kaj G. schrieb: > Für alle die lesefaul sind: > Google entscheidet in Zukunft darüber, was "wahr" und was "gelogen" ist. Falsch! ICH, und nur ICH entscheide! Nicht alles, was bei Google&Co. an erster Stelle steht ist lesenswert und schon gar nicht wahr. Vor 30 Jahren, weit vor Google, habe ich auch nicht nur die BLÖD gelesen und dort alles für wahr gehalten. Nur bei Google ist das ganze Suchen so wunderschön rosenrot blumenduftbetörend gehirnabschaltend einfach. Wer veröffentlicht welche Information aus welche Gründen (online)? Institut XY: Burger und Co. von Mäcces sind vollwertig! Darf ich das glauben? Ja! Muss ich das glauben? Nein! Glaube ich das? Eher Nein! Ab und zu mal einen Burger ist OK!
Kaj G. schrieb: > Fällt das schon unter "Galgenhumor"? Die Deutungshoheit, was wahr und was gut für uns ist, überlasse ich unseren gewählten und großteils überaus vertrauenswürdigen Volksvertretern. **räusper**
In meinem Bücherregal steht ein Lexikon von 1934. Es ist nicht das einzige Buch. Aber ein sehr interessantes, um die Bewertung von Informationen zu lernen.
Kaj G. schrieb: > Wie damit umgehen? Ich habe bereits vor rund drei Jahren beschlossen, um Google einen möglichst weiten Bogen zu machen. Bei Suchmaschinen ist das einfach, es gibt ein paar gute Alternativen. Bei anderen Themen ist das manchmal schwierig, aber ich arbeite dran. Mir sind Firmen mit solchem Allmachtswahn einfach zuwider, Goole ist da nicht die einzige.
Micha H. schrieb: > Kaj G. schrieb: >> Wie damit umgehen? > > Ich habe bereits vor rund drei Jahren beschlossen, um Google einen > möglichst weiten Bogen zu machen. Man MUSS nicht um Google einen weiten Bogen machen. Man MUSS nur wissen, wie man die Ergebnisse zu bewerten weiß! Restaurant, Thai in Buxtehude? Einfach Googeln, kein Problem! Beim Rest der Suchanfrage, NACH denken, besser noch VORHER denken!
Rick McGlenn schrieb: > Kaj G. schrieb: >> Für alle die lesefaul sind: >> Google entscheidet in Zukunft darüber, was "wahr" und was "gelogen" ist. > > Falsch! > ICH, und nur ICH entscheide! > Nicht alles, was bei Google&Co. an erster Stelle steht ist lesenswert > und schon gar nicht wahr. Rick McGlenn schrieb: > Vor 30 Jahren, weit vor Google, habe ich auch nicht nur die BLÖD gelesen > und dort alles für wahr gehalten. Da merkt man, das Du, und auch ich, in einer anderen Zeit groß geworden sind. Aber schau mal bitte über deinen Tellerrand hinaus, in die echte Welt: Für einen großteil der Menschen gibt es nur Google als Suchmaschine, und nur was Google anzeigt, existiert. Wenn Google etwas nicht anzeigt, existiert es auch nicht. Es gibt nur Windows als Betriebssystem. Von was anderem haben die meisten noch nie was gehört. Du weißt es besser, und ich auch. Der Großteil aber eben nicht! Google und Facebook wollen nicht ohne Grund Internet in 3. Weltländer bringen. Diese Firmen schaffen ihr eigenes Öko-System. Kühlschränke und Mülleimer die erkennen was in sie gestellt/geworfen wird und automatisch nachbestellen. Autos die alleine fahren. Die Werbeindustrie die dich immer überall geräteübergreifen wiedererkennen will. Eigene Bezahldienste. Menschen, die jedes neue Smartphone kaufen, obwohl das "alte" erst 6 Monate alt ist, weil die Firmen den Menschen in die Hirne eingeprügelt hat: Wenn es was neues gibt, musst du es kaufen. Firmen wie Facebook, die sich bei einer Klage einfach hinstellen können und sagen: "Was? Eine Klage? Bei dem Gericht? Das Gericht is für uns nicht zuständig. Andere Gerichte? Sind für uns ebenfalls nicht zuständig!" Gute Beispiele wie dumm und abhängig die Menschen sind: Es ist ein paar Monate her, da war Facebook in den USA für ca. 2 Stunden mal nicht erreichbar... die Leute haben die Notrufhotline der Polizei blockiert, um zu fragen was da los ist... In den USA gibt es ein "Zentrales Notfall Informationssystem", über das eine Nachricht in allen Medien ausgestrahlt wird. Hacker hatten sich mal den Spaß gemacht, und die Meldung einer Zombieinvasion verbreitet. Was ist wohl passiert? Richtig: Die Leute haben wie blöde bei der Polizei angerufen. Ich geb zu, das sind jetzt 2 Beispiele aus den USA. Das macht es aber nicht weniger schlimm. Wir werden von diesen Systemen abhängig gemacht, ob wir es wollen oder nicht. noch kommt man durchaus ganz gut ohne Smartphone aus, aber das wird sich in den nächsten Jahren stark ändern. Es gab auch mal eine Zeit ohne Handy, udn heute? Hat praktisch jeder eins. Keine PC... heute? hat jeder mindestens einen. Sei es nun Pc, Tablet, Smartphone, Spielekonsole... Internetseiten und Dienste wo man sich nur mit seinem Facebook-Account anmelden kann... Die Liste kann beliebig forgeführt werden. Der Großteil will es, weil Ihnen erzählt wird, das sie es wollen. Die Leute sind nicht mehr in der Lage selber zu denken, und sie wollen es auch nicht mehr, weil es das leben nur unbequem macht. Totale Lethargie, wo hin man schaut, besonders wenn es um die Geschichten der Geheimdienste geht: "Kann man doch eh nichts gegen machen, also, was soll's..." Bei Geschichten, die die Firmen im Silicon Valley betreffen ist die Lethargie nicht weniger schlimm. Rick McGlenn schrieb: > Wer veröffentlicht welche Information aus welche Gründen (online)? Das interessiert doch fast keinen. Wenn ich mich in der Berliner U-Bahn umschaue, dann sehe ich "Mütter" die kaum altgenug für sich selbst verantwortung zu übernehmen, und ihrem 2 jährigen kind einfach das Smartphone in die Hand drücken, damit das Kind still ist. Und das wird in anderen Städten, in anderen Ländern nicht besser sein. Glaubst du wirklich, das sich diese Generation dafür interessiert, geschweige denn hinterfragt, warum welches Unternehmen welche Informationen veröffentlicht? Lutz H. schrieb: > In meinem Bücherregal steht ein Lexikon von 1934. Es ist nicht das > einzige Buch. Und wie viele Bücher stehen in den Regalen der Generation "Geburtsjahr >= 2000"? Falk Brunner schrieb: > Ministry of thruth . . . Full Ack.
Rick McGlenn schrieb: > Man MUSS nicht um Google einen weiten Bogen machen. > Man MUSS nur wissen, wie man die Ergebnisse zu bewerten weiß! Man muß garnichts. Wenn einem allerdings seine persönlichen Daten etwas wert sind, kann man über Alternativen nachdenken. Das tat ich beizeiten. Data Mining scheint Dir kein Begriff zu sein. Das geht weit über das hinaus, was bei den Suchergebnissen erscheint. DAS ist das wahre Thema. Die Suchergebnise sind pillepalle.
Auch wenn das jetzt ein dickes Minus wird.: Ich habe mich deshalb gegen Android und für IOS entschieden. In der Hoffnung, das kleinere Übel zu wählen. (ohne 3 Stunden meines Lebens opfern zu wollen für Informationen über rooten jailbraiken u.s.w)
wenns verzichten nicht gewollt ist, dann "richtig" mitmachen...zB http://www.chip.de/downloads/TrackMeNot_29096048.html warum sollten nur Flughäfen vor der Fertigstellung bereits zu klein sein? selbst Politiker haben Ideen ;-D http://piratenpartei-bw.de/2013/04/10/wehr-dich-gegen-die-bestandsdatenauskunft-anonyme-sim-karten-gewinnspiel/ ... http://www.rettet-das-internet.de/news.htm ...
Sketch von Switch (Nostradamus TV) aus der Erinnerung: Nachrichten aus dem Jahr 2134: China stimmt der Fusion mit Google zu, nachdem Google sich bereiterklärt hat mehr demokratischen Strukturen einzuführen.
Micha H. schrieb: > Data Mining scheint Dir kein Begriff zu sein. Das geht weit über das > hinaus, was bei den Suchergebnissen erscheint. DAS ist das wahre Thema. > Die Suchergebnise sind pillepalle. Wer sich bei Google+ anmeldet, kann seine sämtlichen Suchanfragen auch mal selbst verfolgen. Wer sucht wann was, nach dem "Warum" könnte man zur gegebener Zeit persönlich gefragt werden. Bei der Kombination politisch etwas kritisch (findet die Piratenpartei und Anonymous gut), ist Elektronikfreak, an Chemie interessiert und hat einen oder mehrere Facebookfreunde mit Bezug zu islamisch geprägten Ländern (Türkei, Ägypten, ..), könnte die Frage nach dem "Warum" mancher Suchanfragen irgendwann mal kommen, falls die politische Situation nicht ganz so stabil sein sollte.
> Bei Suchmaschinen ist das einfach, es gibt ein paar gute Alternativen.
Was denn?
ixquick habe ich ausprobiert, das kann man vergessen.
duckduckgo ist von der Leistung ok, aber speichert ebenso die
angeklickten Ergebnisse ab.
Kaj G. schrieb: > Da kann selbst "1984 by George Orwell" nicht mithalten. Orwell konnte Ende der 40er nicht voraussehen, daß die technische Entwicklung dermaßen rasant verlaufen würde. Ansonsten hat er in allen Punkten Recht behalten. Mit Ausnahme des herrschenden Gesellschaftssystems, aber das ist gar nicht von Bedeutung. > Wie damit umgehen? > Was dagegen tun? Vor 10 Jahren hätte ich noch gesagt, dagegen ankämpfen! Mittlerweile stelle ich mir die Frage, warum? Und vor allem, für wen? Die Machtverhältnisse auf der Welt sind genauso wie von Orwell beschrieben. Es existiert eine Oberschicht, die den gößten Anteil von Besitz und politischem Einfluß unter sich verteilt und ein Heer von Prolls, das fleißig die Lebensgrundlagen erwirtschaftet und bewußt dumm gehalten wird, damit es nicht auf die Idee kommt, die RICHTIGEN Fragen zu stellen (Smartphones, soziale Netzwerke und TV-Berieselung sind ein ausgezeichnetes Instrument dafür, denn sie stehlen ihren Nutzern Unmengen an Zeit und Denkkapazität, die dann für die eigentlich wichtigen Fragen fehlt). Dazwischen eine kleine Schicht von Bütteln, die gegenüber den Prolls gewisse Vorzüge genießt. Nur diese Schicht wäre in der Lage, der Oberschicht Paroli zu bieten, aber es fehlt ihr an der Motivation und auch der Einigkeit, um das zu tun. Und es würde letztendlich am Gesamtgefüge nichts ändern, denn die gestürzte Oberschicht würde lediglich durch Vertreter der "revolutionären" Mittelschicht ersetzt und das Spiel geht unverändert weiter. Manche denken, daß superreiche und supermächtige Individuen oder Geheimbünde auf der Welt die Fäden ziehen. Das ist auch so, nur daß der "große Bruder" eben keine faßbare Person oder Instition ist, wie etwa die Illuminati oder die Bilderberger. Vielmehr ist der große Bruder eine im menschlichen Naturell verankerte "Idee". Das Bestreben, sich von anderen Menschen abzusetzen, "besser" zu sein. Es fängt im kleinen damit an, das protzigere Auto oder das schickere Eigenheim besitzen zu wollen oder auch nur die hipperen Klamotten. Es setzt sich in der Mittelschicht damit fort, nach mehr politischem Eninfluß zu streben, um bei "den Großen" mitspielen zu dürfen. Und ganz oben, bei denen, die alles haben und die alles dürfen, was mag dort die Motivation sein? Einerseits natürlich, das Gefüge zu erhalten. Andererseits vermutlich pure Langeweile und Lust am Spiel. Das ganz große Spiel, globales Monopoly, welches seit Anbeginn der Menschheit läuft. Deswegen werden die Kriege niemals aufhören und die Feindbilder wechseln. Das System als solches wird sich niemals ändern, nur die Protagonisten sind austauschbar und die Methoden entwickeln sich weiter. Orwell hat das absolut richtig erkannt. Klingt zwar düster und hoffnungslos, aber dennoch hat jeder eine Wahl. Du kannst ein Proll bleiben und als Proll durchaus glücklich sein. Oder du arbeitest dich auf dem Rücken der Prolls in die Mittelschicht, z.B. als Unternehmer oder als Politiker. Ein gewisses Maß an Rücksichts- und Gewissenlosigkeit mußt du dafür aufbringen, keine Frage. Mit völligem Verzicht auf Gewissen und Rücksicht schaffst du es vielleicht sogar bis zum Big Game. Das dies absolut möglich ist, sieht man am Beispiel Putins, auch der war einst ein Proll. Jetzt ist er einer der global Player, die die Geschicke der Welt mitbestimmen. Im Grunde genommen ist das Spiel in allen Schichten dasselbe, nur das Niveau steigt nach oben hin, die Gegner werden härter und die Zahl deiner Freunde reduziert sich exponentiell. Du mußt dich nur entscheiden, auf welchem Level du das Spiel spielen willst, welche Stufe dich glücklich macht und welchen Einsatz du dafür zu geben bereit bist.
Icke ®. schrieb: > Orwell konnte Ende der 40er nicht voraussehen, daß die technische > Entwicklung dermaßen rasant verlaufen würde. Orwell hätte Ende der 40er auch nie gedacht, dass die Leute trotz seines Romas ihre Daten aus 'Bequemlichkeit' von selbst preisgeben. Ich muss eingestehen: Auch ich bin bequem.
J. Ke. schrieb: > Was denn? z.B. metager.de, das liefert bei mir sehr gute Ergebnisse, ohne Cookies, ohne Tracking etc. Dann geht z.B. Google durch die Hintertür mit startpage.com, d.h. Google-Ergebnisse ohne deren schamlose Spionage. Daneben gibt es noch weitere, auch eine Suche nach Suchmaschinen funktioniert ;-)
Torsten C. schrieb: > Daten aus 'Bequemlichkeit' von selbst preisgeben. Nur deshalb funktioniert das überhaupt erst so großflächig. Ich will mich nicht in die Schlange der Lemminge einreihen, deshalb mache ich es mir nicht bequem.
Torsten C. schrieb: > Orwell hätte Ende der 40er auch nie gedacht, dass die Leute trotz seines > Romas ihre Daten aus 'Bequemlichkeit' von selbst preisgeben. Zitat aus dem 5.Kapitel von "1984" "Das ganze Reich des Denkens wird anders sein. Es wird überhaupt kein Denken mehr geben – wenigstens was wir heute darunter verstehen. Strenggläubigkeit bedeutet: nicht mehr denken – nicht mehr zu denken brauchen." Und warum geben die Leute ihre Daten freiwillig her? Damit sie nicht nachdenken müssen...
Icke ®. schrieb: > Und warum geben die Leute ihre Daten freiwillig her? Damit sie nicht > nachdenken müssen... Unterwegs feststellen zu können, ob ein anderer Zug oder Flieger pünktlich ist, das ist keine Frage des Denkens. Sondern des Informationsmittels. Vor der Smartphone-Ära blieb dies meist im Ungewissen. Klar, die Menschheit hatte das auch überlebt - aber das hatte sie auch ohne Feuer. Micha H. schrieb: > deshalb mache ich es mir nicht bequem. Bequemlichkeit als Unsitte? Es ist wesentlich bequemer, das Brot beim Bäcker und das Fleisch beim Metzger zu kaufen. Statt selbst die Ähren anzubauen, das Brot zu backen und die Wildsau zu jagen. Schätze mal, da machst du es dir dann doch lieber bequem.
Icke ®. schrieb: > Und warum geben die Leute ihre Daten freiwillig her? Damit sie nicht > nachdenken müssen... Eher weil sie nicht nachdenken. Welche Daten geben wir preis? Interessen zB: Elektronik und alles was damit zu tun hat, Vorlieben fürs Essen: Restaurants, Kneipen KLeidungstil: Modemarken Reiseziele: Spanien, Busreisen bis jetzt alles harmlos Suche nach Krankheiten, Politikforen, religiöse Organisationen, ... Die netten Bilder bei Instagramm, Facebook &Co samt GPS-Positionsdaten, Datum+Uhrzeit, perfekte Bewegungsprofile, incl die sämtlicher Freunde bei Facebook&Co. Besuche von Po*NO Seiten Und das alles zentral an einer Stelle gespeichert.
Kaj G. schrieb: > Google entscheidet in Zukunft darüber, was "wahr" und was "gelogen" ist. Das ist natürlich frech. Das war doch immer die Aufgabe der DPA. Kaj G. schrieb: > Ich halte solche Artikel auch für > alles andere als "Panikmache". Ja, Du. Wenn ich nur FAZ lese bekomme ich auch eine sehr eingeschränkte Sicht der Dinge. Wenn ich mir die Mühe mache alternative Quellen zu benutzen und die gleiche grundsätzlichen Informatione aus möglichst vielen Quellen zu lesen bekomme ich sehr schnell einen Überblick wer von wem abschreibt und wer welche Meinungsmache betreibt. Ich kann mich heute so gut über die Welt informieren wie ich es noch niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte konnte. Ich muß nur viele Quellen bemühen und immer wisser wer das das ist von dem ich gerade was glauben will und was der davon hat das ich das glaube. Google ist kein freundlicher Laden, aber die die Google jetzt beschneiden wollen tun das auch nur um ihre eigenen Wahrheiten zu verbreiten. Wichtig ist nur das das Gleichgewicht der Kräft gewahrt bleibt. Manipuliert wird von allen Seiten, es sollte nur keine übermächtig werden.
Rick McGlenn schrieb: >> Und warum geben die Leute ihre Daten freiwillig her? Damit sie nicht >> nachdenken müssen... > > Eher weil sie nicht nachdenken. Oder trotz Nachdenkens das Problem nicht sehen. Mit Gestapo und Stasi im historischen Schlepptau entwickelt sich ein entsprechendes Problembewusstsein etwas leichter. Bei der Abwägung zwischen Freiheit und dem Supergrundrecht Sicherheit kommt auch nach längerem Nachdenken nicht jeder zum gleichen Ergebnis. Und neigt je nach Nachrichtenlage zu schwankender Erkenntnis, je nachdem ob grad der Staat oder der Feind zuschlug.
Icke ®. schrieb: > [...] > Du mußt dich nur entscheiden, auf welchem Level du das Spiel spielen > willst, welche Stufe dich glücklich macht und welchen Einsatz du dafür > zu geben bereit bist. Das ist absolut richtig, das kann ich so unterschreiben. Eine Idee wäre vielleicht sein Leben in Subgesellschaften zu genießen (z.B Amish people). Dort LEBEN die Menschen noch miteinander. Die Umstellung wäre allerdings enorm Anstrengend.
Michael Knoelke schrieb: > Google ist kein freundlicher Laden,.... Aber in jedem 2.Antwortpost auf eine Frage kommt doch "Google ist Dein Freund!" ;-) MfG Paul
A. K. schrieb: > Rick McGlenn schrieb: >>> Und warum geben die Leute ihre Daten freiwillig her? Damit sie nicht >>> nachdenken müssen... >> >> Eher weil sie nicht nachdenken. > > Oder trotz Nachdenkens das Problem nicht sehen. Mit Gestapo und Stasi im > historischen Schlepptau entwickelt sich ein entsprechendes > Problembewusstsein etwas leichter. Artikel 5 Grundgesetz (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt. Das ist gut so! Viele äußern ihre Meinung vielleicht zu oft und zu frei, für jedermann dauerhaft über Jahrzehnte lang lesbar. Die Daten oder auch Rechte die wir eher unbewusst abgeben. Rechte auf Bilder bei WhatsApp: Ein Nutzer, der ein Bild im Statusbereich hochlädt, darf sich also grundsätzlich nicht beschweren, wenn WhatsApp das Bild an eine Werbeagentur weiterverkauft, die damit eine Stadt plakatiert. Quelle: http://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/recht/whatsapp-agb-bild-verschickt-rechte-verschenkt/9926376.html Ich hoffe das Handelsblatt ist seriös genug.
Rick McGlenn schrieb: > Das ist gut so! Ja, in der Theorie. Die Praxis sieht ganz anders aus. Rick McGlenn schrieb: > Artikel 5 Grundgesetz > > (1) Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu > äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen > ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der > Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine > Zensur findet nicht statt. Ja, genau... Die Meinungs- und Pressefreiheit wird aber nur solange gewährleistet, wie die Meinung/der Pressebericht in das Bild der Mächtigen passt. Kritische Stimmen werden auch hier in Deutschland mundtot gemacht, oder es wird zumindestens versucht. Aktuelles Beispiel gefällig? MAD sollte Journalisten ausspähen: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/g36-geheimdienst-mad-sollte-journalisten-ausspaehen-a-1032454.html Also: An welcher Stelle wird die Meinungs- und Pressefreiheit jetzt genau wie gewährleistet? Außerdem werden ein paar Grundgesetze von G10-Gesetzen ausgehebelt. Rick McGlenn schrieb: > Viele äußern ihre Meinung vielleicht zu oft und zu frei Wie kann ich meine Meinung "zu oft" oder "zu frei" äußern? Wer bestimmt denn was "zu oft" oder "zu frei" ist? Die Meinungs- und Pressefreiehti wird immer eingeschränkt, sobald die Freiheit eines anderen tangiert wird. Kommt oft genug vor, das Politiker/Manager/Wirtschaftsbosse/andere VIP versuchen die Veröffentlichung von Berichten/Artikeln zu verhindern, und es auch oft genug schaffen. Also: Wo ist die vom GG gewährleistet Meinungs- und Pressefreiheit? Michael Knoelke schrieb: > Ich kann mich heute so gut über die Welt informieren wie ich es noch > niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte konnte. Diese aussage ist falsch, das sie "nur" für uns gilt. Schau aber mal in Länder wie China oder Nordkorea. Da sieht die sache ganz anders aus! Da hat der Staat/die Partei die volle Kontrolle über alle Informationen.
A. K. schrieb: > Mit Gestapo und Stasi im > historischen Schlepptau entwickelt sich ein entsprechendes > Problembewusstsein etwas leichter. Oder mit dem russischen Geheimdienst im Rücken: http://www.zeit.de/feature/wladimir-putin-mutter Da kann man sich hierzulande zum Glück mit noch so viel Eifer und Inbrunst öffentlich übers Abhören durch NSA und Konsorten künstlich aufregen. Anderswo wagt man sich das erst gar nicht. Wohl wissend, wozu der Geheimdienst nicht nur in der Lage, sondern auch jederzeit bereit und willens ist (Nemzow lässt grüßen). Aber anscheinend schmälert auch solch ein staalich aggressives Gebaren gegenüber dem eigenen Volk nicht den Herrschern auch noch kräftigen Applaus zu spenden, wenn im preussischen Steckschritt von Anno die Interkontinentalraketen und neue Kampfpanzer vorbeiszenerieren in der Schauspielparade. Da feiern sich die "Befreier". Dabei waren es genau diese "Befreier", deren Geist für Jahrzehnte im Ossiland den Unterdrückungsapparat legitimierten und aufrecht erhielten. Aber davon will man bei solchen Pomp- und Glanzparaden wohl nix wissen. Die drei Affen marschieren mit.
Das hat Dir Googel gesagt, das hat die Googel gesagt ... Frei nach dem Märchen Rumpelstielzchen. Hatten die Leute damals kein Internet? :-))
Kaj G. schrieb: > Rick McGlenn schrieb: >> Viele äußern ihre Meinung vielleicht zu oft und zu frei > Wie kann ich meine Meinung "zu oft" oder "zu frei" äußern? > Wer bestimmt denn was "zu oft" oder "zu frei" ist? Mit "zu oft" und "zu frei" meinte ich u.a. die Zeitgenossen, die ihr tiefstes Privatleben regelmäßig einem breiteren Publikum bei Facebook & Co. öffentlich machen. Kaj G. schrieb: > Michael Knoelke schrieb: >> Ich kann mich heute so gut über die Welt informieren wie ich es noch >> niemals zuvor in der Menschheitsgeschichte konnte. > Diese aussage ist falsch, das sie "nur" für uns gilt. Man kann sich heute schnell über alles und jeden informieren. Aber jeder kann auch alles mögliche veröffentlichen. Vor 40 Jahren gab es den Brockhaus, das was dort drin stand war wohl halbwegs verlässlich, wenn halt nicht tagesaktuell. Jetzt wird veröffentlicht, ohne das immer die Herkunft der Info überprüft wird. Kaj G. schrieb: > Schau aber mal in > Länder wie China oder Nordkorea. Da sieht die sache ganz anders aus! Da > hat der Staat/die Partei die volle Kontrolle über alle Informationen. Da wissen die Menschen hoffentlich, was von den Infos zu halten ist. Kaj G. schrieb: > Die Meinungs- und Pressefreiehti wird immer eingeschränkt, sobald die > Freiheit eines anderen tangiert wird. Kommt oft genug vor, das > Politiker/Manager/Wirtschaftsbosse/andere VIP versuchen die > Veröffentlichung von Berichten/Artikeln zu verhindern, und es auch oft > genug schaffen. > Also: Wo ist die vom GG gewährleistet Meinungs- und Pressefreiheit? OK, manche schaffen das, aber dafür mag es Gründ geben. Presse und Meinungsfreiheit heißt ja nicht, das ich grundsätzlich alles und über jeden veröffentlichen darf. Siehe: (2) Diese Rechte finden ihre Schranken in den Vorschriften der allgemeinen Gesetze, den gesetzlichen Bestimmungen zum Schutze der Jugend und in dem Recht der persönlichen Ehre. Allgemeine Gesetze und dem Recht der persönlichen Ehre lässt einige zu. "Zum Schutze der Jugend" - naja - da müsste man so manche TV-Soap sofort verbieten.
Rick McGlenn schrieb: > Kaj G. schrieb: >> Schau aber mal in >> Länder wie China oder Nordkorea. Da sieht die sache ganz anders aus! Da >> hat der Staat/die Partei die volle Kontrolle über alle Informationen. > > Da wissen die Menschen hoffentlich, was von den Infos zu halten ist. Nicht unbedingt. Denn um das zu wissen und zu beurteilen bräuchten sie ja erst mal freien Zugang zu Informationsquellen. In China werden aber viele Internetseiten staatlich zensiert. Die jungen Netzaffinen wird das zwar nicht davon abhalten sich dennoch irgendwie halbwegs frei im Internet zu bewegen. Aber der breiten Masse wird das nicht so ohne weiteres gelingen. Leute auf dem Land werden wohl auch meist gar keinen Internetanschluss haben. In Norkorea wird Internet wohl nur den Eliten zugänglich sein.
g. c. schrieb: > In Norkorea wird Internet wohl nur den Eliten zugänglich sein. und was gewisse Kreise nicht im Internet sehen wollen wird auch hierzulanden nicht veröffentlicht, noch nicht mal denen kundgetan welche das verfassungsmäßig erklärte Recht dazu besitzen. - Aktenschwärzungen durch das Finzministerium behindert in Austria den U-Ausschuß des Parlaments bis zur Arbeitunfähigkeit. - Deutschland: der Innenmenister erfährt angeblich nichts über das Ausmaß der Kollaboration des BND mit dem Geheimdienst einer fremden Macht. - der U-Ausschuß zur NSA Affäre vergattert die Mitglieder zur Geheimhaltung der erlangten Informationen. Das heisst eine Information der Übrigen Parlamentarier wird unterbunden. Das heisst aber auch, nicht nur der Souverän aka (das Volk) wird von der Grundlage und den Ergebnissen seiner (Wahl)Tätigkeit abgeschnitten, nein auch deren gesetzliche Vertretung(deren Existenz allein schon eine Entmündigung darstellt). Das ist als wenn der weder Staatsanwalt noch Verteidugung Akteneinsicht bekommen aber das Gericht trotzdem urteilt. - USA Herr Snowden und seine Unterstüzer werden verfolgt weil sie ihrem Volk zu deren Informellen Grundrecht verhalfen. - wikiliksgründer Assange desselben weltweit. - Menning opferte alle seine Lebensperspektiven - von Anderen erfährst du nicht mal deren Namen oder Leistungen Glaube doch niemand die Mär von Freiheit in der "freien Welt" Was auf einem Aushängeschild beworben wird findet sich schon lange hinter kaum einer Ladentür. Und hinter der der Mächtigen nur in offenen Diktaturen. Dort herrscht gelegentlich Klarheit über die bestehenden Freiheiten, sonst nur in der Anarchie. Namaste p.S. Meine phylososophische Betrachtung, seine politische Einschätzung dazu bilde sich jeder selbst.
Winfried J. schrieb: > - der U-Ausschuß zur NSA Affäre vergattert die Mitglieder zur > Geheimhaltung der erlangten Informationen. Das heisst eine Information > der Übrigen Parlamentarier wird unterbunden. Das heisst aber auch, nicht > nur der Souverän aka (das Volk) wird von der Grundlage und den > Ergebnissen seiner (Wahl)Tätigkeit abgeschnitten, nein auch deren > gesetzliche Vertretung(deren Existenz allein schon eine Entmündigung > darstellt). Der entscheidende Unterschied ist nur, hierzulande findet eine öffentliche Auseinandersetzung über die Zusammenarbeit von BND und NSA wenigstens statt. Genau das wirst du in China oder Nordkorea nicht finden. Ich weiß, dass dir diese Unterscheidung Schwierigkeiten bereitet. Aber so ist es nun mal. So blauäugig ist sicher auch keiner zu erwarten, dass der BND nun sämtliche Akten öffentlich macht. Das hat mit Demokratie nix zu tun. Das würde keine Regierung der Welt machen. Und beim Erwähnen von Edward Snowden und Chelsea Manning solltest du auch die Ermordung von Oppositionellen in Russland nicht vergessen.
A. K. schrieb: > Unterwegs feststellen zu können, ob ein anderer Zug oder Flieger > pünktlich ist, das ist keine Frage des Denkens. Sondern des > Informationsmittels. Vor der Smartphone-Ära blieb dies meist im > Ungewissen. Das Denken fängt schon lange vorher an. Es geht nicht darum, ob eine App oder eine technische Erfindung nützlich ist, sondern welchen Preis ich im Gegenzug dafür zahlen muß. Wer liest AGBs bzw. Nutzungsbestimmungen? Und von denen, die sie lesen, wieviele lehnen sie ab und verzichten auf die Nutzung, weil der Anbieter mit seinen Forderungen zu weit geht? Schon die Spanier wußten im 15. Jahrhundert, daß man wertlose Geschenke á la Glasperlen gegen werthaltige Güter wie Lebensmittel oder Gold eintauschen kann. Nichts anderes passiert heute. Der moderne Proll tauscht seine wertvolle Privatsphäre gegen kostenlose Apps, was Anbietern wie Google oder Facebook nicht nur Milliarden einbringt, sondern auch unvorstellbare Macht in die Hände gibt. Die Argumente der Nutzer lauten üblicherweise "Ich habe nichts zu verbergen.", "Mir doch egal, wenn sie mich zuspammen." oder "Was sollen die schon mit den Informationen anfangen?". Wer denkt, daß damit nur zielgerichtete Werbung ermöglicht wird, der irrt. Die elektronischen Medien sind ein bisher nie dagewesenes Machtinstrument, um den Pöbel effektiv zu analysieren, rechtzeitig Stimmungen zu erkennen und Meinungen zu manipulieren. Gewiß, manipuliert wird schon seit eh und je, aber noch war es so einfach. Um bspw. mißliebige Personen gesellschaftlich zu diskreditieren, bedurfte es bis vor ~10 Jahren noch eines ziemlichen Aufwands. Man mußte eine Handvoll Journalisten einbeziehen und über Presse und TV/Rundfunk entsprechende Meldungen streuen. Heute genügt es, ein paar bezahlte Trolle in soziale Netzwerke einzuschleusen und kann innerhalb von Stunden einen Shitstorm provozieren. Außerdem gewöhnen sich die Leute schnell an die technische Unterstützung und geraten früher oder später in eine gewisse Abhängigkeit. Es gíbt sogar schon Stimmen, die eine Abschaffung der Handschrift fordern, gehts noch? Wenn sich der Trend fortsetzt, finden die Menschen eines Tages ohne App nicht mehr den Weg zum Supermarkt und müssen elendig verhungern...
@ g.c. Nicht im geringsten bereitet mir das Schwierigkeiten. Und diese unterscheidung mußt du mir nicht nahebringen, denn ich habe die ersten 29 Jahre meinese Lebens in der DDR gelebt und kenne die Unterschiede genau. Auch dort musste ich die Konsequenzen meiner öffentlichen Meinungsäußerungen kalkulieren und tragen. Viele Menschen behalfen sich mit einer Doppelmeinung, ähnlich in der Kirche mit ihrer Doppelmoral. Genau das führt in die gesellschaftliche Schizophränie. Hier ist es nicht anders nur wesentlich subtiler. Es wird mehr Aufmerksamkeit darauf gelegt diesen Zustand zu verschleiern. Dies ist in einer offenen Diktatur nicht erforderlich. Namaste
Winfried J. schrieb: > Hier ist es > nicht anders nur wesentlich subtiler. Es wird mehr Aufmerksamkeit darauf > gelegt diesen Zustand zu verschleiern. Dies ist in einer offenen > Diktatur nicht erforderlich. Ach hör' doch auf. Der Honneckerstaat war Meister im Verschleiern. Wie anders erklärst du dir sonst die Überraschtheit vieler DDR-Bürger als nach Grenzöffnung gezeigt wurde, in welchem Luxus DDR-Führungskader lebten (eigene Läden mit Westwaren etc.). Wann wurde jemals im DDR-Fernsehen außer Westagitation mal ehrlich die Probleme des eigenen Landes benannt? Nie!! Erst nach dem Schabowski seinen Zettel in der legandären PK vorgelesen hatte änderte sich das in der noch verbleibenden Zeit bis zum endgültigen Ende des Landes durch den 2+4 Vertrag.
g. c. schrieb: > Der Honneckerstaat war Meister im Verschleiern. Wie > anders erklärst du dir sonst die Überraschtheit vieler DDR-Bürger als > nach Grenzöffnung gezeigt wurde, in welchem Luxus DDR-Führungskader > lebten (eigene Läden mit Westwaren etc.). Wann wurde jemals im > DDR-Fernsehen außer Westagitation mal ehrlich die Probleme des eigenen > Landes benannt? Nie!! Oh, da hat Einer zuviel und zu lange Löwenthal's "ZDF-Magazin" gesehen... Propagandaschäden größten Umfanges davongetragen, wie?
Kai Mauer schrieb: > Oh, da hat Einer zuviel und zu lange Löwenthal's "ZDF-Magazin" > gesehen... > Propagandaschäden größten Umfanges davongetragen, wie? Löwenthal war eine Sendung im Westen. Gegen die Dauer-Propaganga ím staatlich gelenkten DDR-Fernsehen kam das sowieso nicht an.
A. K. schrieb: > Unterwegs feststellen zu können, ob ein anderer Zug oder Flieger > pünktlich ist, das ist keine Frage des Denkens. Sondern des > Informationsmittels. Vor der Smartphone-Ära blieb dies meist im > Ungewissen. Klar, die Menschheit hatte das auch überlebt - aber das > hatte sie auch ohne Feuer. Warum braucht diese App höchstwahrscheinlich einen Zugriff auf deinen Standort, deine Kontaktdaten, den Telefonstatus, MMS&SMS-Nachrichten, Sysemtools, ...? Damit finanziert sich diese App, damit Du es schön einfach hast. Wer bekommt Deine Daten? Es geht nicht um: neue Technik - igitt! Viele gehen etwas zu sorglos mit der neuen Technik um. Fitness-Apps - klasse, die zeichnen alles auf - Puls, Bewegung, zurückgelegte Strecken, wann, wo, ... und es gibt, wenn ich das meiner Krankenkasse schicke einen Bonus! Erhöhten Puls, spät abends, nicht zuhause und nicht zusammen mit der Ehefrau, sondern zeitgleich und mit der selben Positionsangabe wie eine Arbeitskollegin? Die hat natürlich die gleiche App :-). Die PKV hat es zuerst gewusst und erhöht die Prämie, es sei den Du hast die Rechnung über die Kondome noch. Am besten mit dem aktuellsten HIV-Test nachreichen. Schöne neue Welt!
@ GC Die offizielle Staatsform war die einer "Demokratischen Republik" --- Aushängeschild Im Rahmen der Verfassung wurde das dann konkretisiert, in dem die "Diktatur des Proletariats" zur demokratischsten aller möglichen Statsformen erklärt wurde. Wenn du möchtst gebe ich dir ein Privatsemester "Einführung in den Wissenschaftlicher Kommunismus". Aber wie jetzt hier wollte das auch in der DDR niemand wissen. Hier werde ich das nicht ausführen. Das war hier nicht Thema sondern Google & Co. bezgl. Russia full aknow Namaste
Winfried J. schrieb: > Im Rahmen der Verfassung wurde das dann konkretisiert, in dem die > "Diktatur des Proletariats" zur demokratischsten aller möglichen > Statsformen erklärt wurde. Wenn du möchtst gebe ich dir ein > Privatsemester "Einführung in den Wissenschaftlicher Kommunismus". Nicht nötig. Ich bin für jegliche Form von Ideologie nicht empfänglich (über Gerhard Löwenthal habe ich mich damals übrigens immer amüsiert. Mehr hatte ich für den nicht übrig). > bezgl. Russia full aknow Wenigstens das. Danke!
g. c. schrieb: > ... Das hat mit > Demokratie nix zu tun. Das würde keine Regierung der Welt machen. Endlich sind wir uns mal einig ;) Namaste
Google-Forscher schreiben: > We proposed a sophisticated probabilistic model that jointly estimates > the correctness of extractions and source data, and the trustworthiness > of sources. In addition, we presented an algorithm that dynamically > decides the level of granularity for each source. Experimental results > have shown both promise in evaluating web source quality and improvement > over existing techniques for knowledge fusion. Kaj G. schreibt: > Google entscheidet in Zukunft darüber, was "wahr" und was "gelogen" ist. Dazu fällt mir ein: http://www.phdcomics.com/comics.php?n=1174
Rick McGlenn schrieb: > Damit finanziert sich diese App, damit Du es schön einfach hast. Trifft auf viele Apps zu, ja. Die im Beispiel gebrachte Bahn freilich lebt vom Verkauf der Fahrausweise, u.A. auch mit jener App, die Verspätungen anzeigt. Also wenn sie grad mal fährt statt streikt. Nicht alles über einen Kamm scheren und pauschal verdammen. Ohne Differenzierung gibst du jenen Recht, die aufgrund von gelegentlichem Missbrauch vorsorglich gleich ein ganzen Medium systematisch überwachen wollen.
A. K. schrieb: > Trifft auf viele Apps zu, ja. Die im Beispiel gebrachte Bahn freilich > lebt vom Verkauf der Fahrausweise, u.A. auch mit jener App, die > Verspätungen anzeigt. Also wenn sie grad mal fährt statt streikt. OK, welche Berechtigungen musstest du für diese App freigeben? A. K. schrieb: > Nicht alles über einen Kamm scheren und pauschal verdammen. Stimmt! Habe eine WLAN-Tablett, und vor einiger Zeit gab es eine Aktualisierung einer Wetter-App. Die wollten von mir jetzt zusätzlich meinen Standort, Zugriffe auf meine SMS/MMS und ein paar weitere Dinge wissen. Ich will doch nur wissen, wie das Wetter wird. Ich habe diese App gelöscht.
Rick McGlenn schrieb: > OK, welche Berechtigungen musstest du für diese App freigeben? Für die genannte Funktionalität wurde kein für die Privatsphäre relevantes Recht genutzt, soweit von Android (CM11) "App-Vorgänge" protokolliert. Solche Rechte gibt es, wie beispielsweise Ortbestimmung (Fahrplan), Kontakte (Adressen), Konten (Fahrausweiskauf). Jeweils nachvollziehbar und im konkreten Fall ungenutzt.
Kaj G. schrieb: > Was dagegen tun? Ich benutze seit Jahren DuckDuckGo und bin damit sehr zufrieden. Ich möchte noch What'sApp Call ansprechen, da Facebook ja auch noch weiß, wie ich spreche. Ich benutze Threema (viel besser)
Rick McGlenn schrieb: > Man MUSS nicht um Google einen weiten Bogen machen. > Man MUSS nur wissen, wie man die Ergebnisse zu bewerten weiß! Das ist der Punkt, der das Internet ingesamt in eine problematische Lage bringt: WIE lernt man zu unterscheiden ob das eine Schrott-Seite ist oder was sinnvolles? Man KANN zwar alles Faktenwissen im Netz abgreifen, doch der Bildungs-Hintergrund zum Erkennen von Zusammenhängen wird zunehmend schmaler. Es ist ein Teufelskreis: Faktenwissen ist out, doch ohne einen Funken Wissen kann ich nicht beurteilen was mir da angezeigt wird... Es gab bzw. gibt wohl eine Generation, die das Web mit Sachen vollstopften, die sie selber in Erfahrung gebracht haben. Die nächste Generation postet nur noch über Dinge, die sie aus dem Internet herausgeholt haben.
J. Ad. schrieb: > Rick McGlenn schrieb: > >> Man MUSS nicht um Google einen weiten Bogen machen. >> Man MUSS nur wissen, wie man die Ergebnisse zu bewerten weiß! > > > Das ist der Punkt, der das Internet ingesamt in eine problematische Lage > bringt: WIE lernt man zu unterscheiden ob das eine Schrott-Seite ist > oder was sinnvolles? Ja, das ist schwer bis teilweise unmöglich! Aber zu einem Suchbegriff gibt es fast immer mehrere Treffer. Wobei Treffer von der gleichen Quelle aus herausgefiltert werden müssten. Ein Beispiel aus "Wer wird Millionär" aus 2005 "Welcher Nobelpreisträger für Physik war mehrfacher Fußballnationalspieler seines Landes?" Die vermeidliche richtige Antwort sollte Nils Bohr sein Quelle: Brockhaus und Wikipedia Brockhaus hatte unrecht und der Eintrag aus Wiki bezog sich auf den guten Brockhaus. Der Fußballnationalspieler war der Bruder von Nils Bohr. Nun ist das um den Bruder von Nils Bohr eher unnützes Wissen. Studien über Krankheiten, wissenschaftliche Erkenntnisse, Meinungen zu politischen Themen, .. können aber gut manipuliert werden. Fakten werden anders interpretiert, die sind nicht immer so offensichtlich Schwachsinn wie die Beispiele in dem Link: Spurious Correlations http://www.tylervigen.com/
Rick McGlenn schrieb: > Aber zu einem Suchbegriff gibt es fast immer mehrere Treffer. Klar, solches Detailwissen um Nebensächlichkeiten wie die Fussballkarriere des Bruders eines Wissenschaftlers wird ja schon oft genug als "Bildung" dargestellt, hat damit aber gar nichts zu tun. Und klar, es gibt immer sehr viele Suchergebnisse. Mir ist es schon so gegangen, dass ich z. B. bei einem Computerproblem "Antworten" bei wer-weiss-was.de zu finden waren.... Ich bin beileibe kein IT-Nerd, aber was dort zum Teil für ein Schwachsinn verzapft wird... Doch wer GAR KEINE Ahnung hat, nimmt das dort für bare Münze. (Beispiel: Drucker geht nicht! Tipp: Windows neu aufsetzen!) Was also nach dem Suchen kommt ist das geschickte (gebildete) Filtern. Wenn aber die Grundfakten nicht bekannt sind, um zu entscheiden ob eine Seite Schrott ist oder nicht - dann glauben die Leute gleich was im obersten Suchergebnis zu finden ist. P.S. ...was uns als katastrophal vorkommt, von Industrie und Wirtschaft aber durchaus gewollt ist. Lange nachdenken? Kritische Überlegungen anstellen? Den Ursachen auf den Grund gehen? Alles unerwünscht in einem System, in dem Geld, Konsum und Spaßzwang die heilige Dreifaltigkeit darstellen.
J. Ad. schrieb: > Klar, solches Detailwissen um Nebensächlichkeiten wie die > Fussballkarriere des Bruders eines Wissenschaftlers wird ja schon oft > genug als "Bildung" dargestellt, hat damit aber gar nichts zu tun Bei dem Fussballspieler ging es darum, das es schwer bis teilweise unmöglich ist, Fakten heraus zu suchen. J. Ad. schrieb: > Ich bin beileibe kein IT-Nerd, aber > was dort zum Teil für ein Schwachsinn verzapft wird... Doch wer GAR > KEINE Ahnung hat, nimmt das dort für bare Münze. Manche Dinge sind offensichtlich Schwachsinn, leider ist das oft nicht so offensichtlich. J. Ad. schrieb: > Lange nachdenken? Kritische Überlegungen > anstellen? Den Ursachen auf den Grund gehen? Besonders, wenn das, was dabei heraus kommt, einem gar nicht gefällt. Google ist einfach klasse! Ich gebe mein Problem ein: "Zeh juckt" und ich habe 194.000 Treffer, incl. ein Video von Heike. oder eine Antwort auf "Großer zeh juckt total" Fusspilz! Der wandert durch das Kratzen verteilst du den am Ganzen Körper. Wenn du ihn am Auge bekommst dann kannst du Blind werden! Bei einem juckenden Zeh sofort zum Augenarzt??? Wie will Google entscheiden, wie wahr oder unwahr diese Seiten sind?
Rick McGlenn schrieb: > Bei einem juckenden Zeh sofort zum Augenarzt??? > > Wie will Google entscheiden, wie wahr oder unwahr diese Seiten sind? Das juckt Google nicht. MfG Paul
https://medium.com/@NafeezAhmed/how-the-cia-made-google-e836451a959e Das einzige was gegen solche Vereine hift, ist konsequenter Boykott. Allerdings wird das meiner Meinung nach in der breiten Masse nichts mehr, bei den meisten hat leider schon die Bequemlichkeit gesiegt oder merken nicht oder wollen nicht merken, was um sie herum geschieht.
Ich könnte mir vorstellen, dass (langfristig gesehen) vllt. immer mehr Leute auf das Deep Web ausweichen, da man da nicht bevormundet wird. Mit all den hässilchen Konsequenzen die das nach sich ziehen würde.
Rick McGlenn schrieb: > Wie will Google entscheiden, wie wahr oder unwahr diese Seiten sind? Vorschlag: Alles was die intellektuellen Möglichkeiten eines 7 Jährigen, einer 7 Jährigen übersteigt ist falsch.
Wahr oder unwahr, richtig und falsch sind viel zu ungenaue Begriffe den Wahrheitsgehalt einer Aussage zu bewerten. Viel entscheidender ist wie präzise diese die Realität abbildet, und ob dies Abbildunggenauigkeit dem Erfordenissen des Nutzers gerecht wird. Erst daran läßt sich ermessen ob eine Aussage einen ausreichenden Wahrheitsgehalt besitzt. Natürlich gibt es auch grob falsche Aussagen, doch stiften dies oft weniger Verwirrung als sogenannte Halbwahrheiten. Namaste
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.
