Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Minimale Betriebstemperatur


von Pelztier (Gast)


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Hallo,

funktionieren Peltierelemente bei beliebig niedrigen negativen 
Temperaturen, also z.B. bei -100°C und kleiner, oder versagt dann 
irgendwann der Wärempumpeneffekt des Halbleitermaterials?

Die warme Seite sei "perfekt" gekühlt.

von Pandur S. (jetztnicht)


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Und das Ganze soll? Von welchen Temperaturen sprechen wir ?
Zu beachten waeren die Ausdehnungskoeffizienten, dass sich das Peltier 
wegen thermischen Spannungen zerlegt. Und das Kondenswasser beim 
Auftauen.

von Pelztier (Gast)


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Funktioniet es noch, oder funktioniert es nicht mehr?


Heiz- sowie Kühlseitig wird zunächst flüssiges Ethanol mit -90°C zum 
Kühlen herangeführt.
Auf der Warmen Seite fließend, auf der kalten Seite stehend.

Sinkt die Temperatur dann auf der Kühlseite auf -110°C oder nicht...

von Pandur S. (jetztnicht)


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Aha. Ein Peltier heutzutage besteht aus Halbleitern. Daher wuerde ich 
erst mal ueberprufen, ob ueberhaupt noch eine Fermiflaeche vorhanden 
ist. Dh ueberpruefen, of ueberhapt noch Elektronen, resp Leitfaehigkeit, 
da sind.
Dann pruefen, ob der Seebeck Effekt noch vorhanden ist, dh ueberhaupt 
noch mit einer Kuehlwirkung gerechnet werden kann.
Vereinfacht bedeutet das, den Hersteller anrufen, oder selbst Probieren.

von Georg (Gast)


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Pelztier schrieb:
> Sinkt die Temperatur dann auf der Kühlseite auf -110°C oder nicht...

Peltier-Elemente werden definitiv eingesetzt, um Messeinrichtungen auf 
-100°C abzukühlen. Dafür müssen normalerweise mehrere 
aufeinandergestapelt werden.

Pelztier schrieb:
> zunächst flüssiges Ethanol mit -90°C

Dann nicht, aber vielleicht wäre ein Peltierstapel ja einfacher.

Georg

von Teo D. (teoderix)


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Jetzt Nicht schrieb:
> Dann pruefen, ob der Seebeck Effekt noch vorhanden ist, dh ueberhaupt
> noch mit einer Kuehlwirkung gerechnet werden kann.

Ab -100°C kaum noch vorhanden. Auch mit großem Technischem Aufwand, 
kommt man nicht wesentlich tiefer.

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