Gast
#4125949
Hallo, ich habe ein Problem bei der Drehzahlmessung eines Oldtimers. Die Drehzahl soll über dem Unterbrecherkontakt abgegriffen werden. Dazu habe ich angehängte Schaltung aufgebaut. Die Spannungsquelle mit der Nennspannung 2,7V wird mittels eine Z-Diode erzeugt, leider habe ich keine Z-Diode mit der passenden Zenerspannung gefunden und deshalb diesen Weg, in der Simulation gewählt. Die andere Spannungsquelle soll das Zündsignal simulieren. Die Drehzahl lässt sich über den Impedanzwandler gut darstellen das Problem ist allerdings, dass regelmäßig Störfrequenzen von beispielsweise 125Hz, 125kHz und weitere auftauchen. Um die Drehzahl auf dem Mikrocontroller auszuwerten messe ich die Zeiten zwischen zwei steigenden Flanken. Der Mikrocontroller ist ein STM32F4 Discovery, für die Frequenzmessung nutze ich die bekannte Lib von Uwe Becker (http://mikrocontroller.bplaced.net/wordpress/). Die gemessenen Frequenzen übertrage ich dann zyklisch (alle 100ms) via CAN an einen Laptop, der zu Testzwecken auch das Discovery mit Strom versorgt (USB). Die Drehzahl lasse ich mir zunächst als Frequenz anzeigen und das funktioniert auch soweit ganz gut, aber die beschriebenen Störungen tauchen halt in den CAN-Messungen mit auf. Das kuriose dabei ist, dass es meist "runde" Frequenzen sind, eben beispielsweise genau 125kHz. Auf einem angeschlossenen Oszilloskop waren diese allerdings nicht zu sehen. Die Frage ist vor allem, ob jemand eine Idee hat wo diese Störfrequenzen herkommen könnten.

