Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Fremdfrequenz bei der Drehzhalmessung eines KfZ


von Hanjörg (Gast)



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Hallo,
ich habe ein Problem bei der Drehzahlmessung eines Oldtimers. Die 
Drehzahl soll über dem Unterbrecherkontakt abgegriffen werden. Dazu habe 
ich angehängte Schaltung aufgebaut. Die Spannungsquelle mit der 
Nennspannung 2,7V wird mittels eine Z-Diode erzeugt, leider habe ich 
keine Z-Diode mit der passenden Zenerspannung gefunden und deshalb 
diesen Weg, in der Simulation gewählt. Die andere Spannungsquelle soll 
das Zündsignal simulieren. Die Drehzahl lässt sich über den 
Impedanzwandler gut darstellen das Problem ist allerdings, dass 
regelmäßig Störfrequenzen von beispielsweise 125Hz, 125kHz und weitere 
auftauchen.
Um die Drehzahl auf dem Mikrocontroller auszuwerten messe ich die Zeiten 
zwischen zwei steigenden Flanken.
Der Mikrocontroller ist ein STM32F4 Discovery, für die Frequenzmessung 
nutze ich die bekannte Lib von Uwe Becker 
(http://mikrocontroller.bplaced.net/wordpress/). Die gemessenen 
Frequenzen übertrage ich dann zyklisch (alle 100ms) via CAN an einen 
Laptop, der zu Testzwecken auch das Discovery mit Strom versorgt (USB). 
Die Drehzahl lasse ich mir zunächst als Frequenz anzeigen und das 
funktioniert auch soweit ganz gut, aber die beschriebenen Störungen 
tauchen halt in den CAN-Messungen mit auf. Das kuriose dabei ist, dass 
es meist "runde" Frequenzen sind, eben beispielsweise genau 125kHz. Auf 
einem angeschlossenen Oszilloskop waren diese allerdings nicht zu sehen.
Die Frage ist vor allem, ob jemand eine Idee hat wo diese Störfrequenzen 
herkommen könnten.

von Impulsdenker (Gast)


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Hanjörg schrieb:
> das Problem ist allerdings, dass
> regelmäßig Störfrequenzen von beispielsweise 125Hz, 125kHz und weitere
> auftauchen.

In der Simulation oder in der realen Welt?

von Impulsdenker (Gast)


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Wie sieht denn deine Verbindung vom Unterbrecher zu U1 im
wirklichen Leben aus?

Wenn das so aufgebaut ist wie in der Simulation dann passieren
wohl ganz schreckliche Dinge .....

Am Unterbrecher stehen normalerweise mindestens ein paar zig
Volt Spitzenspannung, da hilft auch kein Unterbrecherkondensator.

Man braucht also vom Unterbrecher zum OP-Eingang eine Schutz-
und Filterschaltung .....

von Andreas H. (ahz)


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Impulsdenker schrieb:
> Hanjörg schrieb:
>> das Problem ist allerdings, dass
>> regelmäßig Störfrequenzen von beispielsweise 125Hz, 125kHz und weitere
>> auftauchen.
>
> In der Simulation oder in der realen Welt?

Habe ich mich eben auch gefragt.

@TE:
Falls das Problem in der realen Welt auftaucht, was spricht dagegen es 
mal etwas einzukreisen ?

Du kannst Deine Schaltung ja erst mal mit einem Generator statt einem 
Oldtimer ansteuern. (Störspitzen vom Auo wären mein bevorzugter 
"Verdächtiger").

Oder im STM32 Programm erst mal eine per SW definierte Frequenzfolge zum 
PC schicken (um zu prüfen, ob die Kommunikation klappt).

Grüße
Andreas

von Impulsdenker (Gast)


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Impulsdenker schrieb:
> Man braucht also vom Unterbrecher zum OP-Eingang eine Schutz-
> und Filterschaltung .....

.... und U1 braucht eine gesiebte, von den Unbillden des
Bordnetzes gefilterte Versorgungsspannung (Drossel, Abblock-C ...)
Eine Zenerdiode reicht da sicher nicht.

von Hanjörg (Gast)


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Die Frequenzen tauchen in der realen Welt auf!
Ich werde jetzt erst mal versuchen das ganze mit einem Generator zu 
testen. Um die Filterschaltung komme ich dann wohl nicht herum. Ich 
berichte weiter wie sich die Ergebnisse verhalten!

Danke für die Antworten!

von Harald W. (wilhelms)


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Hanjörg schrieb:

> Um die Filterschaltung komme ich dann wohl nicht herum.

Im INet gibts jede Menge Schaltungen von KFZ-Drehzahlmessern.
Die dort verwendeten Filterschaltungen kann man direkt
übernehmen. Man kann auch die ganze Schaltung nachbauen. Dann
spart man sich auch noch den µP! :-)

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