Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Eigenmessung Tiny13


von Mathias (Gast)


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Hallo,

hat jemand schonmal versucht, mit einem Tiny13A die EIGENE 
Versorgungsspannung zu messen? Ist dies möglich?

von lrep (Gast)


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Mathias schrieb:
> mit einem Tiny13A die EIGENE
> Versorgungsspannung zu messen? Ist dies möglich?

Das geht.
Du musst nur die interne 1,1V Referenzspannungsquelle als Referenz für 
den ADC wählen und mit einem Spannungsteiler am Eingang dafür sorgen, 
dass der Bruchteil der Betriebsspannung, der dann dort anliegt, diese 
nominell 1,1V nicht übersteigt.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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lrep schrieb:
> Du musst nur die interne 1,1V Referenzspannungsquelle als Referenz für
> den ADC wählen
Und dann auch mal im Datenblatt schauen, welchen Typschwankungen diese 
Referenzspannung unterliegt: bei +-10% sieht man sich da noch nicht 
schräg an...   :-/

von Andreas R. (andreasr)


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Du kannst auch "rückwärts" messen: die Versorgungsspannung als Referenz 
wählen und die 1.1V messen.

von linus (Gast)


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Andreas Richter schrieb:
> Du kannst auch "rückwärts" messen: die Versorgungsspannung als Referenz
> wählen und die 1.1V messen.

Zeig mal wie das beim ATtiny13 geht.

von Andreas R. (andreasr)


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uups, beim "großen" kann man auch GND oder die Bandgapspannung per MUX 
als Quelle wählen. Geht wohl mit dem kleinen nicht. Dann doch 
Spannungsteiler.

von Peter D. (peda)


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Andreas Richter schrieb:
> uups, beim "großen" kann man auch GND oder die Bandgapspannung per MUX
> als Quelle wählen.

Z.B. beim ATtiny25.

von lrep (Gast)


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Lothar Miller schrieb:
> Und dann auch mal im Datenblatt schauen

Das versteht sich doch hoffentlich von selbst ;-)

Lothar Miller schrieb:
> Typschwankungen diese
> Referenzspannung unterliegt: bei +-10%

Ja, aber der Toleranzbereich 1,0V..1,2V gilt für den vollen 
Temperaturbereich von -40°C..+85°C.
Unter freundlicheren Bedingungen wird die Abweichung von den 
angestrebten 1,023V (nominell 1,1V) wesentlich geringer sein.
Wir wollen nicht vergessen, dass manch preisgünstiges "Meß"gerät auch 
nicht besser als 3% oder sogar 5% ist.
Ich habe hier sogar ein Voltcraft VC-11, das überhaupt keine 
Referenzspannungsquelle zu haben scheint und nur mit einer ganz frischen 
Batterie halbwegs plausible Werte liefert.
Die auf dem Karton aufgedruckte "Grundgenauigkeit 1,5%" gehört sicher in 
den Bereich der Märchen und Fabeln.
- Obwohl: 1,5% Genauigkeit bedeutet ja eigentlich 98,5% Fehler...

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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lrep schrieb:
> Ja, aber der Toleranzbereich 1,0V..1,2V gilt für den vollen
> Temperaturbereich von -40°C..+85°C.
Nein, es ist eher das Problem, dass der eine Baustein eher -10% und der 
andere eher +10% hat. Man muss also jede Schaltung für sich kalibrieren. 
Über die Temperatur ist die Bandgap-Quelle dann hinreichend stabil...

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