Hallo,
für meinen Tecsun PL660 - einen kleinen Kurzwellenempfänger -- suche ich
nach einer einfachen und wirkungsvollen Schaltung, um den Eingang für
das Signal einer externen Antenne gegen Überspannungen aus statischen
Entladungen zu schützen ohne dabei das Antennensignal zu beeinflussen.
Ausdrücklich hier nicht mit eingschlossen sind echte Bltzschläge aus
Gewittern -- die Antenn spanne ich ausschließlich in Innenräumen.
Es geht hier um die typische Entladung z.B. nach dem Laufen über
bestimmte Teppiche.
Gelesen habe ich von Schaltungen zweier antiparallel geschalteten Dioden
gegen Masse. Aber schon bei den Dioden finde ich zuviele Typangaben,
über das was gut ist und was nicht.
Genannt werden des öfteren 1N4841 und BAT41 -- wobei ich gerade bei
Schottky-Dioden wieder zwei Lager (mindestens) finde: Die einen sagen:
"Finger wech von Schottky" -- die anderen sagen das Gegenteil.
Die Eingangsstufe wertet das UKW-Band und Kurzwelle (~1700kHz bis
30000kHz aus). Das Radio ist empfindlich genug, als dass es sich lohnt,
die Nutzsignale der Antenne so weit wie möglich zu erhalten...
Wer kann mit einem guten Tipp weiterhelfen?
Vielen Dank schonmal im Voraus für jede Hilfe!
Gruß
mcc
mcc schrieb:> Eingang für> das Signal einer externen Antenne gegen Überspannungen aus statischen> Entladungen zu schützen ohne dabei das Antennensignal zu beeinflussen.
Das macht man mit einer Drossel gegen Masse. Die Impedanz sollte bei der
niedrigsten Empfangsfrequenz ~4xZ sein, also üblicherweise dann 200 oder
300 Ohm. Außerdem darf die Parasitärkapazität bei der höchsten
Empfangsfrequenz nicht zu groß sein, so daß sie vernachlässigbar ist.
Eigentlich wäre deine Frage besser im HF-Unterforum aufgehoben gewesen.
Micha H. schrieb:> Das macht man mit einer Drossel gegen Masse.
Ist schwierig breitbandig hinzubekommen. Dimensionierst du sie auf die
niedrigste Eingangsfrequenz (wie von dir vorgeschlagen), dann werden
sie garantiert bei irgendeiner Frequenz im Empfangsband bereits ihre
Eigenresonanz haben.
Die antiparallelen Dioden sind so unüblich nicht. Auf minimale
Flussspannung (Schottky) kommt es hier nicht so sehr an. Wichtiger
wäre eine möglichst geringe Kapazität bei Ur = 0.
> Eigentlich wäre deine Frage besser im HF-Unterforum aufgehoben gewesen.
Schieb ich mal rüber.
Jörg Wunsch schrieb:> Ist schwierig breitbandig hinzubekommen. Dimensionierst du sie auf> die niedrigste Eingangsfrequenz (wie von dir vorgeschlagen), dann> werden sie garantiert bei irgendeiner Frequenz im Empfangsband bereits> ihre Eigenresonanz haben.
Zugegeben, bei dem Bereich den der OP abdecken will könnte das schon
sein, aber man kann ja zwei passende kaskadieren. Halbleiter an der
Antenne, zumal wenn diese nicht resonant ist, können schöne Produkte
mitbringen, aber wem sage ich das :)
mcc schrieb:> meinen Tecsun PL660 - einen kleinen Kurzwellenempfänger
Der macht 100 kHz bis 137 MHz. Da wird wohl EINE Spule od. ein paar
kapazitätsarme Dioden nicht noch nicht die Endlösung sein? Wenn das
Signal zu groß ist, kannst Du es ja testweise über eine angepasste Spule
einkoppeln (z.B. KW: Laborschnur 5x um das Gerät gewickelt).
Dein Problem könnte aber auch vom Netzteil stammen? Ist bei
Batteriebetrieb die Störung noch da?
FM-Stereo MW LW SW SSB AIR band (118~137 MHz) World Receiver
with high sensitivity and selectivity (DB zur Ansicht
http://www.thiecom.de/tecsun-pl-660.html )
mcc schrieb:> die Antenn spanne ich AUSSCHLIEßLICH in Innenräumen.
Dann ist sie garantiert im Störnebel all Deiner Sparlampen, Powerlan und
Schaltnetzteile. Eine gute Antenne am rechten Ort bewirkt manchmal
Wunder.
oszi40 schrieb:> Eine gute Antenne am rechten Ort bewirkt manchmal Wunder.
Betonung liegt auf dem „rechten Ort“. Möglichst weit weg von der
Zivilisation. :)
Hi,
vielen Dank für den "Umzug" und für die vielen Antworten!
Der Antenneneingang des PL660 versorgt nur FM und Kurzwelle. MW/LW
werden
ausschließlich durch eine interne Ferrit-Antenne versorgt.
Ich habe diese Dioden-Antiparallel-Schaltung auch schon in der
Service-Manuals des SONY ICF SW77 gesehen...so verkehrt kann die nicht
sein. Dort
wird sowohl die Teleskop-Antenne als auch der Eingang für eine externe
Antenne so abgesichert. Beim PL660 habe sie leider bei der Herstellung
den Schutz des Eingangs -äh- aus Kostengründen <hrmmm> "vergessen"...
Welche Dioden würden sich dafür anbieten?
Vielen Dank für jede Hilfe!
Gruß
mcc
mcc schrieb:> Ich habe diese Dioden-Antiparallel-Schaltung auch schon> in der Service-Manuals des SONY ICF SW77 gesehen...so> verkehrt kann die nicht sein.
Naja, in der Not frisst der Funkamateur auch Schottky-Dioden.
> Dort wird sowohl die Teleskop-Antenne als auch der Eingang> für eine externe Antenne so abgesichert. Beim PL660 habe sie> leider bei der Herstellung den Schutz des Eingangs -äh- aus> Kostengründen <hrmmm> "vergessen"...
Vielleicht nicht nur. Die Methode ist eigentlich Scheisse,
denn diese Dioden sind ein wunderbarer Gegentaktmischer.
Du kannst aufgrund der Intermodulation den örtlichen
Rundfunksender auf zahlreichen Frequenzen im ganzen Band
bewundern...
Manche Leute verwenden antiparallele Dioden in Reihe
zu antiseriellen Z-Dioden.
Und warum eigentlich Schottky-Dioden? Wären PIN-Dioden
nicht besser?
mcc schrieb:
> zweier antiparallel geschalteten Dioden gegen Masse... 1N4841
Etwas in dieser Art gab es früher bei CB-Mobilgeräten. Da war auch der
12V-Eingang verdrosselt. Vermutl. alles gegen Störungen aus dem Kfz.
> gegen Überspannungen aus statischen Entladungen
Tut es da evtl. eine einfache Glimmlampe?
Reinier Z. schrieb4:
> Wären PIN-Dioden nicht besser?
So wie hier? Schaltungsbeschreibung (S. 3), Schaltplan (S. 14)
http://www.darc.de/uploads/media/2m_vv.pdf
Oder hier? ESD-Schutzdiode für HF-Antennen:
Infineon TVS-Diode ESD0P2RF-02LRH (0.2pF, 0.5ns, bis 20KV, linear bis
6GHz, TSLP-2-Gehäuse 1.0mm*0.6mm*0.31mm)
http://www.hanser-automotive.de/aktuelle-elektronik-news/elektronik-news/article/esd-schutzdiode-fuer-hf-antennen.html
Rainer V. schrieb:> Reinier Z. schrieb4:>> Wären PIN-Dioden nicht besser?>> So wie hier? Schaltungsbeschreibung (S. 3), Schaltplan (S. 14)> http://www.darc.de/uploads/media/2m_vv.pdf
Ahh ja. Sehr hübsch. - Erfreulich, dass mein Bauchgefühl also
mal nicht danebenlag. Danke. :)
Gasentladungsröhren gabs schon dann muss der Eingang jedoch immer noch
100V aushalten.
Eine weitere Variante ist, jeweils zwei 1N4148 in Reihe zu schalten und
die dann antiparallel. Damit müsste das Antennensignal auf ca. 1V
ansteigen, bevor es zu irgendwelchen Mischprodukten kommt.
Also bei diesem Problem(chen) würde ich einfach einen 1M Ohm Widerstand
nach Masse schalten. Selbst 10k Ohm würde die Empfangsleistung noch
nicht dämpfen.
Eine kleine Glimmlampe ist auch schon genannt worden. Die zünden so bei
ca. 60-70 Volt.
mcc schrieb:
> Dioden-Antiparallel-Schaltung auch schon in der Service-Manuals des> SONY ICF SW77 gesehen... Dort wird sowohl die Teleskop-Antenne als> auch der Eingang für eine externe Antenne so abgesichert.
Ebenso bei meinem Philips D2999/Magnavox, für den AM-Bereich 2x 1N4148
antiparallel und parallel dazu noch ein R von 27 KOhm.
> Beim PL660 habe sie leider bei der Herstellung den Schutz des> Eingangs -äh- aus Kostengründen <hrmmm> "vergessen"...
Es ging sicher nicht nur um Kosten von 2 einfachen Dioden. Evtl. sind es
ausgemessene Dioden, die es dann als Ersatztteil nur paarweise gibt.
Jörg Wunsch schrieb:> Reinier Z. schrieb:>> Wären PIN-Dioden nicht besser?>> Der Gedanke kam mir gestern abend auch schon.
Nein, in dieser Anwendung bieten PIN Dioden keinen Vorteil gegenüber
schnellen Scaltdioden oder Schottkys.
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WHOW!
Vielen Dank für die rege Beteiligung ! Das habe ich mit
Hochspannung gelesen ;) !
Diese TVS-Diode ist ja ein Super-Teil...ich befürchte aber sie
auf der Spitze meines Wellers nicht wiederzufinden...
Ich brauche was Bedrahtetes...
Ich entnehme den Beiträgen, dass PIN-Diode gut sind, aber gegenüber
Schottkys und schnelle Schaltdioden keinen Vorteil bieten <kopfkratz>...
Dann machte man mich noch auf diesen Artikel aufmerksam:
http://swling.com/blog/2013/12/repairing-the-tecsun-pl-600-after-electrostatic-discharge-esd/
Dort wird ein PL600 (meiner ist ein PL660, der Nachfolger) aufgrund
eines ESD-Defekts repariert und mit 1N4148 abgesichert.
Eine andere Quelle hat sich gegen die 1N4148 entschieden und anstelle
dessen eine BAT41 genommen.
Und ich kann mich noch immer nicht recht für das Richtige entscheiden...
Gruß
mcc
mcc schrieb:> Und ich kann mich noch immer nicht recht für das Richtige entscheiden...
Du wirst doch sicher irgendwo 4 1N4148 finden und nen hochohmigen
Widerstand.
Moin,
viele Dank für den Tipp mit der HF-Diode.
Leider habe ich keinen Zugriff auf EBay/PayPal.
Irgendwelche anderen, bezahlbaren und bei den
gängigen Quellen a la rei..elt oder Co..ad beziehbare
Type empfehlenswert?
Und was bedeutet greifbarer
"Das ist zwar sehr übertrieben" ?
Tut es nun doch eine 1N4184 oder (besser?) BAT41 ?
Immer noch verwirrt...
mcc
mcc schrieb:> Leider habe ich keinen Zugriff auf EBay/PayPal.
Paypal braucht man nicht. Wenn du dir die Beschreibung einfach mal
anguckst, ist da ein Shop mit Name, Adresse und Telefonnummer genannt.
Vielleicht einfach mal dort anrufen, wenn dich das interessiert?
sven schrieb:> Es gibt auchhttp://www.mikrocontroller.net/articles/Dioden-%C3%9Cbersicht
Schau mal was noch an kleinen Dioden in Deiner Bastelkiste zu finden
ist.
Wenn sie zu viel Kapazität haben geht ja nicht gleich was kaputt. Es
wird ja höchstens der Eingangskreis verstimmt, was den Empfang
verschlechtert. Es bleibt natürlich weitehin die Möglichkeit daß ein
starker Ortssender dann alles zustopft und an Deiner Diode "Detektor"
spielt.
oszi40 schrieb:> Es bleibt natürlich weitehin die Möglichkeit daß ein> starker Ortssender
Gibt's ja kaum noch welche …
> dann alles zustopft und an Deiner Diode "Detektor"> spielt.
Eher Mischer. Die Dioden sind ja antiparallel, insofern richten sie
nicht gleich, aber der starke Sender produziert dann IM-Produkte
(nein, keine inoffiziellen Mitarbeiter, sondern Intermodulation :).
Er wirkt also gewissermaßen so, als wäre der LO auf diese Frequenz
eingestellt, und ein anderes Signal, welches sich im Abstand der
eigentlichen Empfangsfrequenz ober- oder unterhalb dieses Senders
befindet, erscheint als Mischprodukt so, als wäre es ein Sender auf
der Empfangsfrequenz.
Also bei einer großen Antenne auf dem Dach mag das mit Intermodulationen
an antiparallel geschalteten Dioden ja sein, aber hier geht es um eine
ZIMMER Antenne. Die 1N4148 reichen für diese Anwendung und für Kurzwelle
vollkommen aus. Tatsächlich sind sie doch ideal, kleine Kapazität
(typisch 1pF) und schnell (4ns).
Man kann auch zweimal zwei Dioden in Reihe und dann beide
Reihenschaltungen antiparallel, also zusammen 4 Dioden. Das erhöht die
Linearität. Mehr Aufwand würde ich für die Anwendung nicht treiben.
Bernhard schrieb:> kleine Kapazität (typisch 1pF)
Bei NXP im Datenblatt stehen 4 pF bei Ur = 0.
> Also bei einer großen Antenne auf dem Dach mag das mit Intermodulationen> an antiparallel geschalteten Dioden ja sein, aber hier geht es um eine> ZIMMER Antenne.
Über deren Länge war jedoch nichts geschrieben. ;-)
Das Szenario mit der IM ist nur relevant, wenn es einen nennenswert
starken Lokalsender gibt. Dank der allgemeinen Ausdünnung des
Lang-, Mittel- und Kurzwellenrundfunks sind das aber ohnehin nicht
mehr viele Gebiete, bei denen das passieren kann.
> Bei NXP im Datenblatt stehen 4 pF bei Ur = 0.
Als Maximalwert, typisch 2 Seiten weiter im Bild 1pF.
> Das Szenario mit der IM ist nur relevant, wenn es einen nennenswert> starken Lokalsender gibt. Dank der allgemeinen Ausdünnung des> Lang-, Mittel- und Kurzwellenrundfunks sind das aber ohnehin nicht> mehr viele Gebiete, bei denen das passieren kann.
Das denke ich auch
Bernhard schrieb:> Als Maximalwert, typisch 2 Seiten weiter im Bild 1pF.
OK, danke für die Korrektur. Hatte ich nicht genau genug geguckt.
Klar, mit 2 x 1 pF kann man sicher dort leben.
mcc schrieb:> Leider habe ich keinen Zugriff auf EBay/PayPal.
Ja, was kann man dir dann raten? Nur das, was du ohnehin in der
Bastelkiste hast, ne OA601 oder so?
Eigentlich wären spezielle Suppressordioden angesagt, aber die sind ja
noch viel seltener vom Bastler zu kriegen. Da ist Ebay doch gar kein
Problem dagegen.
Der Punkt bei solchen Dioden wie 1N4148 und Konsorten ist, daß sie im
tatsächlichen Ernstfall nur wenig Sicherheit bieten, denn sie werden
dann glatt überfahren.
Je nachdem, wie robust der zu schützende Eingang ist, könnte man auch 2
Dioden in Sperr-Richtung vorgespannt benutzen, dann wäre der
Durchlaßbereich z.B. von -0.6V bis Vcc + 0.6V - aber man muß dicht
daneben nen ordentlichen C setzen zum Aufnehmen der Ladung, damit Vcc
nicht ausgehoben wird.
W.S.
Bernhard schrieb:> Also bei einer großen Antenne auf dem Dach mag das mit> Intermodulationen an antiparallel geschalteten Dioden> ja sein, aber hier geht es um eine ZIMMER Antenne.
Und die empfängt die im selben Zimmer vorhandenen Bluetooth-,
WLAN- und GSM-Sender nicht?
Reinier Z. schrieb:> Und die empfängt die im selben Zimmer vorhandenen Bluetooth-, WLAN- und> GSM-Sender nicht?
Die interessieren bei den Intermodulationsprodukten nun gerade gar
nicht: wenn der Eingang eines Empfängers für Kurzwelle und UKW-Rundfunk
auf Signale von 1,8 GHz und mehr allergisch reagiert, dann ist es nun
sowas von egal, ob die 1,8 GHz dann außerdem noch im Abstand von einigen
Megahertz ein paar IM-Produkte mit sich bringen oder nicht.
Jörg Wunsch schrieb:> Reinier Z. schrieb:>> Und die empfängt die im selben Zimmer vorhandenen Bluetooth-,>> WLAN- und GSM-Sender nicht?>> Die interessieren bei den Intermodulationsprodukten nun gerade> gar nicht: wenn der Eingang eines Empfängers für Kurzwelle und> UKW-Rundfunk auf Signale von 1,8 GHz und mehr allergisch reagiert,> dann ist es nun sowas von egal, ob die 1,8 GHz dann außerdem> noch im Abstand von einigen Megahertz ein paar IM-Produkte mit> sich bringen oder nicht.
Das Argument verstehe ich nicht.
Nehmen wir mal an, der KW-Empfänger sei für Außerbandstörungen
nicht empfindlich. Dann ist im Originalzustand alles fein.
Jetzt schalten wir einen Poljakow-Mischer (... ach so: zwei
antiparallele Dioden zum Überspannungsschutz :) in den Eingang.
Ein hinreichend starker lokaler Sender wird jetzt zum Lokal-
oszillator. Das ist für sich genommen immer noch kein Problem;
wenn es nur einen Störer gibt, gibt's noch keine IM.
Kommt jetzt aber noch ein zweiter Störer im passenden Frequenz-
abstand dazu - der gern auch deutlich schwächer sein darf als
der "Lokaloszillator" (entfernteres WLAN zum Beispiel) -, dann
wird dieser ins Empfangsband gemischt.
Am Entstehen dieser Störung ist der KW-Empfänger komplett
unbeteiligt.
Ach so, Nachtrag, weil mir's erst jetzt auffällt: Selbst
Kreuzmodulation, wie Du sie oben beschreibst, kann lästig sein.
Wie das bei WLAN/BLuetooth... ist, weiss ich nicht, aber GSM
hat ja diesen 300Hz-Pakettakt. Wenn der auf allem - einschließlich
Nutzsignal und Antennenrauschen - draufliegt, ist das auch nicht
lustig.
Reinier Z. schrieb:> Kommt jetzt aber noch ein zweiter Störer im passenden Frequenz- abstand> dazu
Ja, OK, wenn man einen zweiten Störer mit einigen MHz Abstand hat,
entsteht natürlich daraus auch ein Empfangssignal.
Die 1N4148 kann 1ms lang 1A oder 1µs lang 4A.
Die CDS0D323 kann 1ms - 10A oder 1µs / 300A ?!
Wenns denn die letztere in meiner Bastelkiste gäbe, da liegen Welten
dazwischen.
Abgesehen von der Antenne innerhalb des häuslichen Störnebels... Ist es
nicht sinnvoller, zu verhindern, daß statische Entladungen überhaupt
erst an die Antenne kommen ???
Reinier Z. schrieb:> Jetzt schalten wir einen Poljakow-Mischer (... ach so: zwei> antiparallele Dioden zum Überspannungsschutz :) in den Eingang.
Das ist nicht der Sinn des Ganzen. Es geht lediglich darum, daß irgend
eine statische Entladung dem TO nicht die Eingangsschaltung bzw. die
internen Dioden des ersten IC's hinter der Antenne zerdrischt.
"Die 1N4148 kann 1ms lang 1A oder 1µs lang 4A." und das ist bei sowas
herzlich wurscht. Es geht um mal eben 100 Volt am Eingang binnen 5
Nanosekunden oder so.
W.S.