Scrambler Diskret?

Gast #270881
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http://www.mikrocontroller.net/forum/read-1-79052.html
Dass es ICs gibt, die einen Scrambler fertig integriert haben weiß ich
auch(soetwas würde ich benutzen, wenn ich einen Scrambler bauen
wollte), wie es in dem Thread steht. Wie aber sieht der diskrete Aufbau
eines Scramblers aus?
Gast #270883
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Hä, analog?
Das was nach ja auch nach Wikipedia als Scrambler bezeichnet wird, ist
für digitale binäre Signale, d.h. eine binäre Information wird
"gescrambelt".
Hat aber nix mit "Änderung der Bitreihenfolge" zu tun (das wird
normalerweise als Interleaver bzw. Permutor bezeichnet).
Ein einfacher Scrambler ist ein binärer Pseudozufallsgenerator (z.B.
realisiert durch eine Schieberegister-Schaltung) der per XOR auf das
binäre Signal angewendet wird.
Gast #270884
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Also für Sprache...
...das nützt aber nix. Sowas macht man heute digital z.B. mit nem
DSP...

Aber wenn es analog sen soll, dann gibts da verschidene Ansätze.
Das einfachste Prinzip ist die sog. "Verschleierung" die z.B. die
grünen (jetzt blau) Männchen nutzen.
Dabei wird die NF mit nem Träger gemischt und Das gemisch mit einer
anderen Frequenz zurückgemischt. dann wird das "falsche" Seitenband
demoduliert und das ganze klingt wie Mickeymaus. Als Chip gabs da
FX118P.
Von Siemens oder Phillips gabs dann noch Chips die das mehrfach in
unterschiedlichen (NF-) Frequenzbereichen gemacht haben und damit
ein schwerer zu entschlüsselndes Signal erzeugen konnten.

Besser ist natürlich eine Zeitliche Verwürfelung der NF. Das ging dann
mit Eimerketten-Chips (bekannt von Echo und Hallschaltungen).
Heutzutage sollte man das digital machen.
Also A/D -> Controller mit etwas RAM -> D/A.
Dabei tritt immer eine gewisse Verzögerung auf. Das sollte man beachten
wenns ne Duplex-Sprechfunkverbindung werden soll. Komerzielle Anlagen
aus den 80ern hatten 0,5-2s Verzögerung. Militärische auch mehr.
Vorteil ist, das sich an der benötigten Bandbreite nix ändert. Außerdem
kann man bei Störungen immer noch was verstehen.
Sonst kann man natürlich nach dem A/D auch gleich digital kodieren und
packen. Dann digital übertragen und gut ist.
Gast #270885
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Naja, ich möchte das garnicht unbedingt umsetzten, wenn ich das tue,
dann würde ich natürlich einen Chip nehmen. Aber ich frage mich, wie
man eine Frequenzinvertierung diskret aufbaut.

Das mit dem Modulieren und Demodulieren ist schon ein guter Tipp. Ich
wüsste sonst nicht, wie man Frequenzen voneinander abziehen kann.

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