Fragant schrieb:
> ich habe obige schaltung
Schöne Falle.
Habe erst auf den dritten Blick gesehen, dass unterschiedliche
Quellen vorkommen.
> und will die Spannung U0 bestimmen.
Okay.
> Kann man hier den Stromteiler verwenden
Nein.
> (oder geht dies wegen den Spannungsquellen nicht?)
Richtig.
> und dann mithilfe des Teilstroms die Spannung
> an einem Zweig bestimmen?
>
> Diese muss ja genauso groß wie U0 sein.
Nein, das stimmt nicht. U0 ist noch um I0 * RA größer.
Deine Idee ist aber ausbaufähig: Die beiden Zweige R2;U1
und R3;U2 stellen Spannungsquellen mit Innenwiderstand
dar. Du kannst folgendes tun:
- Zweige in Stromquellen mit Parallelwiderstand umformen,
- Stromquellen zusammenfassen (Ströme addieren),
- die Parallelwiderstände zusammenfassen,
- die so erhaltene Ersatzstromquelle rückwandeln.
(Das klingt zwar viel, sind aber ganz einfache Schritte. Alle
Umformungen sind Äquivalenzumformungen, d.h. die darfst Du in
jedem Falle ohne Beachtung der Restschaltung vornehmen.)
Jetzt hast Du einen einfachen Stromkreis, der aus der Stromquelle
I0, dem Widerstand RA, dem Innenwiderstand der Ersatzspannungsquelle
(der ist R2*R3/(R2+R3)) und der Ersatzspannungsquelle UE besteht.
Die Spannung U0 ist also I0*RA + I0*(R2*R3/(R2+R3)) +UE.
UE liegt irgendwo zwischen U1 und U2; der genaue Wert hängt von
U1, U2, R2 und R3 ab - der Ausdruck ist etwas länglich, den
bekomme ich im Kopf nicht hin :)
Hmm. Ergänzung: Für UE MÜSSTE eigentlich
((U1/R2) + (U2/R3)) * R2R3/(R2+R3)
herauskommen.
Keine Gewähr für Denk- und Rechenfehler. HTH