Hat die Programmierkabel für Hörgeräte Elektronik?

Gast #4137058
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Hallo Experten unter euch,

ich habe diese Programmierkabel
http://colsanmicro.com/wp-content/uploads/2011/11/CS_63.pdf
zum anschließen sieht das so aus:
http://www.sonion.com/Products/~/media/Files/Products/Application%20Notes/Electromechanicals/CS63_64_interconnect%20systems_AN_rev006.ashx

die braucht man zum einstellen, programmieren und justieren von 
Hörgeräten.

Jetzt habe ich mit einem Multimeter und Transistor Tester nur das Kabel 
gemessen und einiges festgestellt:

Siehe erste PDF auf der Seite 7 die untere Zeichnung
"CS 63 Mini-DIN Cable to CS 63 Flex Strip"
Flexkabel ist mit PS/2 Stecker verbunden. Ich habe die Pins gemessen: 
Pin 3 und 4 haben 4ohm und Pin 2 hat 1ohm. Vielleicht ist das der 
Widerstand am Kabel selbst?

Dann habe ich noch kuriouseres festgestellt: Ich habe Pin 2 und 3 oder 2 
und 3 an Transistor Tester geschlossen (den man billig aus ebay 
bestellen kann) und es wurde "200pF Capacitor" angezeigt.
Zwischen 4 und 3 wurde "120pF Capacitor" angezeigt.

Sind da also Widerstände und Kondensatoren drin? Ich möchte gerne dieses 
Kabel nachbauen, muss ich mir sorgen machen, dass ich damit Hörgeräte 
kaputt mache, weil es komplizierte Elektronik ist oder sind das einfach 
nur Widerstände und Kondensatoren die ich nachbauen kann ?

Es gibt noch andere Programmierkabel für Hörgeräte, die haben diesen 
schwarzen Klemmekasten für Flexkabel nicht. Die zeigen auch ähnliche 
Ergebnisse, wo ist denn die Elektronik ? Im Stecker von PS/2 ?
#4137199
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an was steckst du denn diesen Adapter an (auf der Seite mit dem Mini-DIN 
Stecker?)

Wenn es ein PC (unter Windows) ist, dann wird es ja eine bestimmte 
Software geben, die den Adapter ansteuert. Mußt du da irgendwelche 
Treiber nachladen?

Die Fragen stelle ich deshalb, da man dann schon mal ein wenig 
spekulieren kann über die mögliche Funktion des Adapters.

Meine erste Vermutung zum Adapter ist:

neben möglicherweise vorhandenen "aktiven" Komponenten (oder gar einem 
Controller da drin) wird sicherlich eine Pegelwandlung (von 5V PC-seitig 
auf 1.4V Hörgeräte-seitig) statt finden. Die Energieversorgung dazu wird 
wahrscheinlich "aus dem PC" erfolgen.


Mal generell gefragt:
Wozu das ganze? Lohnt sich der Aufwand???? Was kostet ein gekauftes 
Produkt (inclusive Garantie etc.) gegenüber dem Zeitaufwand des 
Nachbaus? Wieviele Hörgeräte kannst du statt dessen in angenommenen 100 
Stunden einstellen, programmieren und justieren, und diese 
Dienstleistung kostenpflichtig verkaufen? Oder hast du 100 Stunden Zeit 
übrig? Aber wozu dann ein weiteres nachgebautes Kabel besitzen, wenn 
doch gar keine Aufträge da sind, das Kabel nutzen zu können?
Gast #4137249
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Hallo,

also diese Programmierkabel kann man nicht kaufen, weil die Hersteller 
und Akustiker das nicht wollen, um bessere Geschäfte zu machen. (Kunden 
sollen öfters zum Akustiker gehen)

Adapter ist eine Programmierschnittstelle Namens "HI-PRO"
http://www.otometrics.com/~/media/DownloadLibrary/Otometrics/PDFs/HI%20Pro%20USB/hi-pro-usb-datasheet-hearing-aid-programming.pdf

Der neuere hat ein USB-Anschluss für den PC, dieser braucht nur 5V, ohne 
extra Netzteil. Und der ältere HI-PRO hat ein serieller Anschluss 
(RS232) und braucht 230V vom Kaltgerätestecker. Aber der Stromausgang 
müsste der gleiche sein, ich denke 1.4V

Und mein Problem ist halt dass ich Programmierkabel brauche, die gehören 
nicht mir.

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