Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik USB Spannung auskoppeln


von Franz Müller (Gast)


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Hi,
an meinem Raspberry betreibe ich ein USB Modem , das mit der 
Spannungsversorgung des Raspberry nicht zurecht kommt (Abbruch alle 30 
sek)

Mein Gedanke war, dass entweder die USB Buchse des Raspberry nicht 
genügend Stromstärke zur Verfügung stellt, bzw. der Raspberry mit den 
Spannungsspitzen des Modems bei Verbindungsaufbau nicht zurecht kommt.

Deshalb ist mein Gedanke, das USB Kabel aufzutrennen, und Vcc und Masse 
an mein Labornetzgerät zu hängen.

V+, V- und Masse würde ich zum Raspberry weiterleiten.

Würde das funktionieren?


Einen aktiven Hub habe ich bereits ohne Erfolg ausprobiert.


Danke

von Alexander S. (esko) Benutzerseite


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Franz Müller schrieb:
> an meinem Raspberry betreibe ich ein USB Modem , das mit der
> Spannungsversorgung des Raspberry nicht zurecht kommt (Abbruch alle 30
> sek)

Es ist nicht gesagt, dass es an der Spannungsversorgung liegt. Das würde 
ich mit einem Speicheroszi nachprüfen.
Es gibt auch noch genügend andere Fehlerquellen.

> Deshalb ist mein Gedanke, das USB Kabel aufzutrennen, und Vcc und Masse
> an mein Labornetzgerät zu hängen.
> Würde das funktionieren?

Nein.

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Nimm einen USB-Hub mit eigener Stromversorgung.

von Noch einer (Gast)


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> Einen aktiven Hub habe ich bereits ohne Erfolg ausprobiert.

Man sollte es nicht glauben. Hatte mal einen Hub erwischt, bei dem unter 
Linux der Wlan-Stick nicht funktionierte. Mit allen anderen keine 
Probleme.

von Franz Müller (Gast)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Nimm einen USB-Hub mit eigener Stromversorgung.

Schon versucht, leider selbes negatives Ergebnis.


Da die Spannungsversorgung der Raspberry USB Ports bei stromhungrigen 
Geräten als problematisch angesehen wird, war mein Gedanke, den Punkt 
Stromversorgung mit einem stabilen Labornetzgerät zu testen.

Sitze seit 2 Wochen an dem Problem und will nacheinander alle 
Fehlerquellen auschließen.

Interessanterweise zieht der Stick eingesteckt unter Windows 250mA, nach 
Verbindungsaufbau zeigt mein USB Power Monitor 0,00 mA an, die 
Verbindung bleibt aber stabil. Möglich das der Raspberry nicht mit 
diesen Spannungsspitzen zurecht kommt...

Werde mir aber mal einen Oszi zulegen müssen...

von Joe F. (easylife)


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Franz Müller schrieb:
> Deshalb ist mein Gedanke, das USB Kabel aufzutrennen, und Vcc und Masse
> an mein Labornetzgerät zu hängen.
>
> V+, V- und Masse würde ich zum Raspberry weiterleiten.
>
> Würde das funktionieren?

Ja.
Ganz wichtig ist die von dir bereits genannte gemeinsame Masseverbindung 
von Raspberry, Netzteil und Modem.

Netzteil sollte genau auf 5V einstellbar sein, nicht weniger als 4.8V, 
auf keinen Fall mehr als 5.5V.
Strombegrenzung auf 500mA wäre auch empfehlenswert.

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