Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik mehrere Spannungen am µC anschließen


von Michael (Gast)


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Hallo
Habe ein RFM12B was 3,3V braucht.
Einen µC der 2-5V braucht.
2 Sensoren die 5V brauchen.
Eine Spannungsquelle die bis zu 4,5V liefert. (Batterie)
Sensoren werden an den A/D Wandler des µC angeschloßen.
Funkmodul über SPI angeschloßen.
Wie schließe ich das ganze an, das die Spannungen
stimmen. Über DC/DC Wandler oder über Level Shifter ?
Hab irgendwie die Übersicht verloren :-)

von Frank (Gast)


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Michael schrieb:
> 2 Sensoren die 5V brauchen.
> Eine Spannungsquelle die bis zu 4,5V liefert

Das könnte zum Problem werden...


Ansonsten betreibe den uC und das Funkmodul mit 3,3V und die Sensoren 
mit der Batteriespannung (oder mit einem Stepup).

Das Funkmodul kannst du dadurch direkt anschließen, die Sensoren über 
einen passenden Spannungsteiler.

von U. M. (oeletronika)


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Hallo,
> Michael schrieb:
> Habe ein RFM12B was 3,3V braucht.
Nein, das kann auch 2,2V-3,8V betrieben werden.

> Einen µC der 2-5V braucht.
Bietet sich also ca. 3V...3,3 als allg. Versorgungsspannung an.

> 2 Sensoren die 5V brauchen.
Da muss man schauen, ob die tatsächlich volle 5V benötigen oder auch mit 
geringerer Spannung betrieben werden können.
Da du nix über die Sensoren schreibst, mußt du mal selber die 
Datenblätter genau lesen.

Wie man eine höhere Spannung erzeugt, hängt stark davon ab, welche 
Leistung benötigt wird. Für ein paar Sensoren mit gerigem Bedarf wäre 
eine einfache Ladungspumpe eine gute Lösung.

> Eine Spannungsquelle die bis zu 4,5V liefert. (Batterie)
Was für Batterie? Alkaline Primärzellen?
Die kann man normal bis auf unter 1V entladen. Das geht bei Ub=3,3V 
natürlich nicht. Mit einem Low-Drop-Regler und rel. geringem Verrbauch 
kommt man aber auf bis ca. 3,4V runter.
Schaltregler lohnen in solchen Fällen selten.

Evtl ist es da auch günstiger den Controller nur mit ca. 3V zu 
betreiben.
Dann kann man die Zellen auch bis ca. 3,2V entladen.
da hat noch den netten Vorteil, das auch Akuus NiMH eingesetzt werden 
können. Eine Entladeschlussspannung von ca. 3,1V wäre da ganu ok.

> Sensoren werden an den A/D Wandler des µC angeschloßen.
> Funkmodul über SPI angeschloßen.
> Wie schließe ich das ganze an, das die Spannungen
> stimmen. Über DC/DC Wandler oder über Level Shifter?
Was hat jetzt Levelschifter mit Spannungsversorgung zu tun?
> Hab irgendwie die Übersicht verloren :-)
Dann solltest du zumindest konkreter beschreiben, welche Komponenten du 
hast.
Ob zwischen die Sensoren zwingend eine höhere Spannung brauchen, wissen 
wir nicht.
Falls die Sensoren eine höhere Spannung benötigen, ist eine Anpassung 
der Logigpegel auch nicht zwingend. Da muß man sehen, ob der uC z.B. 
5V-tolerante Eingänge hat.
Mit ein paar Tricks kann man Pegelanpassungen auch ohne spezielle Chips 
machen. Hängt wiederum von den Randbedingungen ab.

Ob das ganze Konzept so überhaupt sinnvoll ist, hängt auch vom Einsatz 
ab. Ein Betrieb mit Primärzellen über längere Zeiträume ist meist sehr 
lästig und wird sinnlos teuer.
Gruß Öletronika

von Michael (Gast)


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Könnte es so gehen ?
Einen Low Drop Regler nehmen und aus den
4,5V Batteriespannung 3V erzeugen.
Damit den µC und das Funkmodul versorgen.
Dann mit Hilfe der Ladungspumpe aus den 3V,
5V erzeugen, die für die Sensoren (MPX 4115A) da sind.
Mit dem µC kann man ja auch eine Ladungspumpe machen.
Würde das reichen um die Sensoren damit zu betreiben oder
besser ein IC nehmen ?
Und welcher Low Drop Regler am besten ?

von Georg (Gast)


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Michael schrieb:
> Würde das reichen um die Sensoren damit zu betreiben

Das fragst du uns? Du hast doch die Datenblätter, und welche Typen 
hältst du ja vor uns geheim.

Georg

von Michael (Gast)


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Brille nicht auf ?
Steht doch, ein Post über deinem.

von Joachim B. (jar)


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Michael schrieb:
> Brille nicht auf ?

ganz schön frech, deine verlegt, soll ich dir vorlesen?

Supply Voltage(2)
2.   Device is ratiometric within this specified excitation range.
VS 4.85                   5.1                   5.35               V dc
Supply Current       Io   7.0       -           10                 mA dc


mit Ladungspumpe könnte eng werden

obgleich ein Versuch ist es wert:
http://www.holger-klabunde.de/dcdc/picdcdc.htm

klappt auch am LCDisplay mit AVR um die Kontrastspannung zu ändern, 
sonst würde ich für power zum boostwandler mit L greifen.

von Frank (Gast)


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Wieso nicht gleich ein Boost der stabile 5V macht für die Sensoren.
Dann noch ein Linearregler hinter dem Boost der 3,3V für den uC und das 
RFM macht.

Wäre wahrscheinlich der geringste und sauberste Weg (m.M.)

von Michael (Gast)


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Nur ein Wandler für die ganze Schaltung,
würde zuviel Strom verbrauchen.
Würde ich den µC in den Schalf schicken,
so müßte der Wandler immer noch im Betrieb
bleiben. Im Betrieb brauchen sie einige mA an
Strom. Somit wäre die Batterie im nu leer.

von Frank (Gast)


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Michael schrieb:
> Nur ein Wandler für die ganze Schaltung,
> würde zuviel Strom verbrauchen.
> Würde ich den µC in den Schalf schicken,
> so müßte der Wandler immer noch im Betrieb bleiben. Im Betrieb brauchen
> sie einige mA an
> Strom. Somit wäre die Batterie im nu leer.

Mit den Informationen die du hier liefert, kann das keiner beurteilen 
auf was das es ankommt.
Mal ein Blockschaltbild mit den betreffenden Komponenten. Zusätzlich 
stellst du noch die anderen Anforderungen die du hast in sinnvoller 
weiße dar.
Ansonsten kann dir keiner konkret helfen!

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