Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik taugt das Oszi etwas?


von Elektriker (Gast)


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Ich war bei Reichelt auf dieses Oszilloskop gestoßen:

https://www.reichelt.de/USB-Messlabor-A-D-Messkarten/VEL-VM205/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=148930&GROUPID=4051&artnr=VEL+VM205

Was haltet ihr davon? Läuft das auch mit einem Arduino oder nur mit 
einem Raspberry Pi?

von spess53 (Gast)


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Hi

>Messungen bis zu: 100 kHz

Spielzeug.

MfG Spess

von Harald W. (wilhelms)


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Elektriker schrieb:

> Was haltet ihr davon?

Naja, als Spielzeug ganz nett. Mit einem Rigol o.ä.
istdas natürlich nicht vergleichbar.

> Läuft das auch mit einem Arduino oder nur mit
> einem Raspberry Pi?

Ich denke, das steht nicht ohne Grund: "für Raspberry Pi"
Du würdest doch wohl auch nicht PC-Steckkarten in Dein
Smartphone stecken wollen.

von Elektriker (Gast)


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Harald Wilhelms schrieb:
> Du würdest doch wohl auch nicht PC-Steckkarten in Dein
> Smartphone stecken wollen.

In meinem Smartphone sind gar keine Einschübe für Steckkarten vorhanden. 
Wie soll ich da eine PC-Steckkarte hineinstecken? Ausserdem sind manche 
Steckkarten größer als mein Smartphone, dann müsste ich eher mein 
Smartphone an der Steckkarte befestigen.

von John (Gast)


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Elektriker schrieb:
> Wie soll ich da eine PC-Steckkarte hineinstecken?

Gibt es dafür keinen Adapter auf Micro-USB?

von Walter W. Wonneproppen (Gast)


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Elektriker schrieb:
> Ich war bei Reichelt auf dieses Oszilloskop gestoßen:

Das ist kein Oszilloskop, sondern ein Raspberry Pi-Shield. Zur Aufnahme 
mancher Signale vielleicht nützlich; der Preis ist dafür ja ganz ok.
Als allgemeiner "Oszilloskop-Ersatz" (am RP mit Screen): Vergiss es.

von Andreas R. (daybyter)


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Schau mal hier:

http://www.jyetech.com/index.php

Da gibts auch so kleine einfache Scopes.

Falls Du USB hast schau mal nach dem Hantek 6022be.

von Julian U. (julian94)


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Bei der Gelegenheit würde mich mal interessieren, ob folgendes Oszi für 
den privaten Gebrauch ausreicht. Der Preis von knapp 300 Euro wäre für 
mich als Student tragbarer als eins für mehr als 1000 Euro, wo ich 
wahrscheinlich eh nur einen kleinen Teil des Funktionsspektrums 
benötigen werde.

Ich weiß gar nicht auf was ich alles achten muss. Letztendlich benötige 
ich es als Hilfsmittel für die Entwicklung mit uCs (Kontrollieren der 
Ausgänge, Takte, etc)

Folgendes habe ich mir ausgesucht:

http://www.reichelt.de/Oszilloskope-Spektrumanalyser/PEAKTECH-1265/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=4044&ARTICLE=125504&OFFSET=500&WKID=0&;

LG

von Wilhelm S. (opahoppenstedt)


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Mit dieser Zusatzplatine wirst du bestimmt etwas lernen. Wenn du es 
tatsächlich als Oszi benutzen willst dann sind da noch weitere Kosten, 
z.B. ein Pi, ein Display, Eingabetasten, Encoder, Tastkopf, Gehäuse und 
jede Menge Zeitaufwand. Da kann man viel Geld versenken, aber ein 
ernstzunehmendes Scope wird das nie. Ich würde mal alles zusammen 
rechnen und in der Bucht nach etwas mit vergleichbarem Preis schauen. 
Sogar ein altes Hameg schlägt dieses Teil um Längen.

von Walter W. Wonneproppen (Gast)


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Julian Utsch schrieb:
> Ich weiß gar nicht auf was ich alles achten muss. Letztendlich benötige
> ich es als Hilfsmittel für die Entwicklung mit uCs (Kontrollieren der
> Ausgänge, Takte, etc)
>
> Folgendes habe ich mir ausgesucht:
> http://www.reichelt.de/Oszilloskope-Spektrumanalys...

Für die Kiste würde ich nie 300 Euro hinlegen. Damit kommst du halbwegs 
vernünftig bis ~6MHz bei Verwendung beider Kanäle. Die angegebenen 30MHz 
sind nur die analoge Bandbreite. Nimm eines mit 1Gs/s (bzw. pro Kanal 
500MS/s), das sollte für rund 300 Euro - evtl. gebraucht - drin sein. 
Natürlich ist das nicht das einzige Kriterium, aber es lässt das von dir 
genannte schonmal sehr schlecht aussehen.

von Walter W. Wonneproppen (Gast)


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"das von dir genannte schonmal sehr schlecht aussehen"
-> "das von dir genannte Oszi schonmal sehr schlecht aussehen"

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Walter W. Wonneproppen schrieb:
> Damit kommst du halbwegs vernünftig bis ~6MHz bei Verwendung beider
> Kanäle. Die angegebenen 30MHz sind nur die analoge Bandbreite.

Das ist ... Unfug. Das ist ein DSO, das im Zweikanalbetrieb mit 125 
MSample/sec arbeitet. Wie kommst Du auf die Idee, daß damit maximal 6 
MHz "halbwegs vernünftig" darstellbar sein sollen?

Klar, für etwas mehr* Geld gibt es besseres als dieses Ding, aber 
derartig unbrauchbar, wie Du es beschreibst, ist es nicht.


*) 33% mehr: Rigol DS1054Z. Vier Kanäle mit je 250 MSample/sec, im 
Zweikanalbetrieb werden's 500 MSample/sec und im Einkanalbetrieb 1 
GSample/sec. Dafür etwas geringere Bildschirmauflösung: 800x480 statt 
800x600.

von Walter W. Wonneproppen (Gast)


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Rufus Τ. Firefly schrieb:
> Wie kommst Du auf die Idee, daß damit maximal 6
> MHz "halbwegs vernünftig" darstellbar sein sollen?

Etwa 20 Samples pro Periode (ohne die meist nutzlosen Tricks). Wo ist 
der Unfug?

von Rufus Τ. F. (rufus) Benutzerseite


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Ah, "ohne die meist nutzlosen Tricks". Dann erübrigt sich ein weiterer 
Argumentevergleich.

von ??? (Gast)


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Da wird wieder mal Analogbandbreite und Shannon-Theorem gemixt...
Natürlich kann man mit nur einem Sample pro Periode nur sagen dass es 
wohl ein Signal ist. Niemals kann man aber eine Aussage über Die Form 
des Signals machen. Damit ist auch eine Darstellung diese Form auf einem 
Display sinnlos.
Also sollte man auch nur die effektiven Bandbreiten vergleichen.

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