Ich war bei Reichelt auf dieses Oszilloskop gestoßen: https://www.reichelt.de/USB-Messlabor-A-D-Messkarten/VEL-VM205/3/index.html?&ACTION=3&LA=2&ARTICLE=148930&GROUPID=4051&artnr=VEL+VM205 Was haltet ihr davon? Läuft das auch mit einem Arduino oder nur mit einem Raspberry Pi?
Elektriker schrieb: > Was haltet ihr davon? Naja, als Spielzeug ganz nett. Mit einem Rigol o.ä. istdas natürlich nicht vergleichbar. > Läuft das auch mit einem Arduino oder nur mit > einem Raspberry Pi? Ich denke, das steht nicht ohne Grund: "für Raspberry Pi" Du würdest doch wohl auch nicht PC-Steckkarten in Dein Smartphone stecken wollen.
Harald Wilhelms schrieb: > Du würdest doch wohl auch nicht PC-Steckkarten in Dein > Smartphone stecken wollen. In meinem Smartphone sind gar keine Einschübe für Steckkarten vorhanden. Wie soll ich da eine PC-Steckkarte hineinstecken? Ausserdem sind manche Steckkarten größer als mein Smartphone, dann müsste ich eher mein Smartphone an der Steckkarte befestigen.
Elektriker schrieb: > Wie soll ich da eine PC-Steckkarte hineinstecken? Gibt es dafür keinen Adapter auf Micro-USB?
Elektriker schrieb: > Ich war bei Reichelt auf dieses Oszilloskop gestoßen: Das ist kein Oszilloskop, sondern ein Raspberry Pi-Shield. Zur Aufnahme mancher Signale vielleicht nützlich; der Preis ist dafür ja ganz ok. Als allgemeiner "Oszilloskop-Ersatz" (am RP mit Screen): Vergiss es.
Schau mal hier: http://www.jyetech.com/index.php Da gibts auch so kleine einfache Scopes. Falls Du USB hast schau mal nach dem Hantek 6022be.
Bei der Gelegenheit würde mich mal interessieren, ob folgendes Oszi für den privaten Gebrauch ausreicht. Der Preis von knapp 300 Euro wäre für mich als Student tragbarer als eins für mehr als 1000 Euro, wo ich wahrscheinlich eh nur einen kleinen Teil des Funktionsspektrums benötigen werde. Ich weiß gar nicht auf was ich alles achten muss. Letztendlich benötige ich es als Hilfsmittel für die Entwicklung mit uCs (Kontrollieren der Ausgänge, Takte, etc) Folgendes habe ich mir ausgesucht: http://www.reichelt.de/Oszilloskope-Spektrumanalyser/PEAKTECH-1265/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=4044&ARTICLE=125504&OFFSET=500&WKID=0& LG
Mit dieser Zusatzplatine wirst du bestimmt etwas lernen. Wenn du es tatsächlich als Oszi benutzen willst dann sind da noch weitere Kosten, z.B. ein Pi, ein Display, Eingabetasten, Encoder, Tastkopf, Gehäuse und jede Menge Zeitaufwand. Da kann man viel Geld versenken, aber ein ernstzunehmendes Scope wird das nie. Ich würde mal alles zusammen rechnen und in der Bucht nach etwas mit vergleichbarem Preis schauen. Sogar ein altes Hameg schlägt dieses Teil um Längen.
Julian Utsch schrieb: > Ich weiß gar nicht auf was ich alles achten muss. Letztendlich benötige > ich es als Hilfsmittel für die Entwicklung mit uCs (Kontrollieren der > Ausgänge, Takte, etc) > > Folgendes habe ich mir ausgesucht: > http://www.reichelt.de/Oszilloskope-Spektrumanalys... Für die Kiste würde ich nie 300 Euro hinlegen. Damit kommst du halbwegs vernünftig bis ~6MHz bei Verwendung beider Kanäle. Die angegebenen 30MHz sind nur die analoge Bandbreite. Nimm eines mit 1Gs/s (bzw. pro Kanal 500MS/s), das sollte für rund 300 Euro - evtl. gebraucht - drin sein. Natürlich ist das nicht das einzige Kriterium, aber es lässt das von dir genannte schonmal sehr schlecht aussehen.
"das von dir genannte schonmal sehr schlecht aussehen" -> "das von dir genannte Oszi schonmal sehr schlecht aussehen"
Walter W. Wonneproppen schrieb: > Damit kommst du halbwegs vernünftig bis ~6MHz bei Verwendung beider > Kanäle. Die angegebenen 30MHz sind nur die analoge Bandbreite. Das ist ... Unfug. Das ist ein DSO, das im Zweikanalbetrieb mit 125 MSample/sec arbeitet. Wie kommst Du auf die Idee, daß damit maximal 6 MHz "halbwegs vernünftig" darstellbar sein sollen? Klar, für etwas mehr* Geld gibt es besseres als dieses Ding, aber derartig unbrauchbar, wie Du es beschreibst, ist es nicht. *) 33% mehr: Rigol DS1054Z. Vier Kanäle mit je 250 MSample/sec, im Zweikanalbetrieb werden's 500 MSample/sec und im Einkanalbetrieb 1 GSample/sec. Dafür etwas geringere Bildschirmauflösung: 800x480 statt 800x600.
Rufus Τ. Firefly schrieb: > Wie kommst Du auf die Idee, daß damit maximal 6 > MHz "halbwegs vernünftig" darstellbar sein sollen? Etwa 20 Samples pro Periode (ohne die meist nutzlosen Tricks). Wo ist der Unfug?
Ah, "ohne die meist nutzlosen Tricks". Dann erübrigt sich ein weiterer Argumentevergleich.
Da wird wieder mal Analogbandbreite und Shannon-Theorem gemixt... Natürlich kann man mit nur einem Sample pro Periode nur sagen dass es wohl ein Signal ist. Niemals kann man aber eine Aussage über Die Form des Signals machen. Damit ist auch eine Darstellung diese Form auf einem Display sinnlos. Also sollte man auch nur die effektiven Bandbreiten vergleichen.
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