Rechteckgenerator in Betrieb nehmen

Gast #4148075
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Hallo Volker,

vielen Dank für deine Antwort. Also nur die Betriebsspannung bringt die 
Schaltung zum schwingen.. Das erkenn ich auf den ersten Blick nicht. Wo 
fällt denn zuerst eine Spannung ab, bzw. wie kommt das überhaupt 
zustande ohne eine Eingangsspannung?
Gast #4148094
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OPV schrieb:
> Muss man da nicht den + und den - Eingang vertauschen, dass überhaupt
> etwas schwingen kann?

Die zuerst gepostete Schaltung ist fuer Physiker... ("Elektronik fuer 
Physiker" laut Webpage).Die fuer Elektroniker interessante Schaltung 
sieht etwa so aus: siehe Anhang

@Oszillator
Wenn die Betriebsspannung eingeschaltet wird und der Kondensator sich im 
entladenen Zustand befindet,liegt am (-)Eingang 0V und am (+)Eingang 2/3 
der Betriebspannung an.Die 2 "oberen" 10k Widerstaende liegen parallel 
zueinander ,weil der OP am (+)Eingang hoffnungslos uebersteuert ist und 
deshalb der Ausgang des OPs auf "High" liegt.Dieses High-Potential laedt 
nun den Kondenstor ueber einen weiteren 10k auf.Sowie die Spannung am 
Kondensator minimal die Spannung am (+)Eingang ueberschreitet (also 2/3 
der Ub)kippt der OP-Ausgang von High auf Low.In diesem Moment stellt 
sich aber am (+)Eingang nun eine Spannung von 1/3Ub ein und der 
Kondensator wird auch gleichzeitig ueber den Ausgang des OPs 
entladen.Der Entladevorgang stoppt bei 1/3Ub weil dann naemlich der OP 
wieder uebersteuert wird nur diesmal in die andere Richtung.Dieses 
Spielchen wiederholt sich nun laufend und die Kondensatorspannung bewegt 
sich immer zwischen 1/3Ub und 2/3Ub.
Dies ist allerdings ein Sonderfall,da alle Widerstaende die am 
(+)Eingang angeschlossen sind gleiche Werte aufweisen. Tastverhaeltnis 
damit 50%

Meine Katze sitzt mir auf dem Schoss ansonsten waere meine Erklaerung 
etwas detaillierter aber vielleicht gelingt es Dir aufgrund meiner 
groben Erklaerung die Wirkungsweise der Schaltung nachzuvollziehen...
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Gast #4148101
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Ich danke dir für deine ausführliche Antwort! Aber da ist doch genau 
das, was ich nicht verstehe. Wieso liegt bei Einschalten der 
Betriebsspannung am P Eingang eine Spannung an? Da hab ich einen 
Denkfehler.

Ich hatte bisher nur mit OP Schaltungen zu tun, die über ein 
Eingangssignal gesteuert werden. In der Regle beeinflusst die 
Betriebsspannung den OP Eingang doch garnicht ... (oder ich habe eine 
grundlegende Wissenslücke)
Gast #4148103
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Also natürlich gibt es Drifts, wenn die Betriebsspannung verändert wird, 
dass dies auch auf den Offset einwirkt. Aber für das Verständnis wäre es 
toll, wenn man das ideal betrachten könnte.
Gast #4148105
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Oszillator schrieb:
> Wieso liegt bei Einschalten der
> Betriebsspannung am P Eingang eine Spannung an?

Der Spannungsteiler bestehend aus den 2 10K-Widerstaenden sorgt fuer die 
Spannung am (+)Eingang.Sie sind genauso wie der OP an 9V angeschlossen.

Verwende nicht das von Dir hochgeladene Bild sondern die von mir im 
Internet "geklaute" Zeichnung.
Gast #4148108
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Würde ich denn bei einem Operationsverstärker, der z.B. bipolar mit +10 
und -10 V versorgt wird. Den Spannungsteiler unten mit Masse verbinden 
und oben mit +10 V? Oder auch mit +10 V und -10V ?
Gast #4148111
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Und welche Spannung lege ich dann an den Spannungsteiler an? Wenn ich 
den Spannungsteiler oben mit + U_BAT verbinde kann die Spannung am 
Ausgang doch nicht kippen, da er immer auf festem Potential ist oder? 
Allein mit Masse verbunden wird sich am Ausgang doch nichts tun.
Gast #4148120
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Bei Dual-Spannungversorgung sollte die im Anhang gezeigte Schaltung 
funktionieren.Ich selbst habe bisher immer die Singlevariante verwendet.
Ein Widerstand entfaellt und die Spannung am Kondensator bewegt sich 
zwischen +Ub/2 und -Ub/2 sofern die 2 Widerstaende gleich gross sind.
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