Hallo Zusammen, ich habe hier schon oft mitgelesen, auch ohne aktiv in dieser Szene aktiv zu sein und nun habe ich eine Frage bzgl eines kleines Projektes. Obwohl ich hier und da mitgelesen habe, muss ich zugeben, dass mein Wissen über Elektronik doch leider sehr beschränkt ist. Dennoch, aktuell habe ich ein "Problem" bei dessen Lösung ich Hilfe brauche. Ich brauche eine Lichtschranke, welche es, so glaube ich, nicht zu kaufen gibt, deshalb denke ich, dass ich diese selber bauen muss. Kurz zum Einsatzzweck: Wir sind ein paar ambitionierte Fallschirmspringer und brauchen zu Wettbewerbszwecken bzw. zum Training eine Lichtschranke, welche ein akustisches Signal auslöst, wenn die Lichtschranke in einer bestimmten Höhe durchflogen wird. Die Geschwindigkeit, mit der die Lichtschranke passiert wird, beträgt ca. 80 bis 170 km/h. Es soll dabei detektiert werden ob ein Pilot die Schranke in einer Höhe von 1,5m oder tiefer durchflogen hat (Wahrscheinlich reicht ein Sensor in Höhe von 1,5m, tiefer ist auch so Erkennbar). Die Distanz zwischen Sender und Empfänger beträgt 15m. Zur bessere Vorstellung ein Video : https://www.youtube.com/watch?v=8M0CjTjoLSk Ich habe ein paar Infos gefunden, allerdings nur zu Lichtschranken, die entweder mit viel kürzerer Distanz arbeiten oder mit hoher Reaktionszeit. Leider ist unser Sport nicht so verbreitet, alls das wir alles Equipment einfach so kaufen können. Habt Ihr vielleicht ein paar Ansätze, wie man dies am besten Lösen kann? Ich danke euch allen vielmals im Voraus, Benni
ich würde denke diese geht http://www.reichelt.de/?ARTICLE=151609&PROVID=2788&wt_mc=amc141526782519998&&gclid=CM7r3vyq78UCFasEwwod26sAVg 50m Reichweite auslösezeit: ≤ 0,5 msec
Die könnte funzen. http://www.conrad.de/ce/de/product/156447/Lichtschranke-Serie-LA31-Pepperl-Fuchs-LA31LK312531115-SET2-Einweg-Lichtschranke-hellschaltend-Reichweite-0-30-m;jsessionid=7AE8D4220EAA1370200C5D986C254FC5.ASTPCEN12?ref=list Ansprechzeit <=25mS Reichweite 30m http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/150000-174999/156447-da-01-de-EINW_LICHTSCH_LA31_LK31_25_31_115_SET2.pdf Also sowas gibts selbst bei Apotheken, suchen lohnt allso :)
Teo Derix schrieb: > Die könnte funzen. > http://www.conrad.de/ce/de/product/156447/Lichtschranke-Serie-LA31-Pepperl-Fuchs-LA31LK312531115-SET2-Einweg-Lichtschranke-hellschaltend-Reichweite-0-30-m;jsessionid=7AE8D4220EAA1370200C5D986C254FC5.ASTPCEN12?ref=list > Ansprechzeit <=25mS > Reichweite 30m > http://www.produktinfo.conrad.com/datenblaetter/150000-174999/156447-da-01-de-EINW_LICHTSCH_LA31_LK31_25_31_115_SET2.pdf nö rechne einfach mal wie dick ein Mensch bei 25ms sein muss damit sie auslöst.
15 Meter ist schon ein sehr großer Abstand und das noch bei Tag und Sonnenlicht. Wird wohl schwierig zu lösen sein.
Peter II schrieb: > nö rechne einfach mal wie dick ein Mensch bei 25ms sein muss damit sie > auslöst. Wenn ich mich auf die schnelle nicht verrechnet habe... ubs da hab ich x25 vergessen :-/ Also 1,20m - Type Rainer Calmund. Na dann Jungs, fressen, fressen... :)
Benny schrieb: > ich habe hier schon oft mitgelesen, auch ohne aktiv in dieser Szene > aktiv zu sein und nun habe ich eine Frage bzgl eines kleines Projektes. Aber vielleicht warst du ja einfach nur passiv aktiv. > Die Geschwindigkeit, mit der die Lichtschranke > passiert wird, beträgt ca. 80 bis 170 km/h. Das sind weniger als 50m/s, d.h. ein 5cm langer Unterbrecher führt immer noch zu einer mindestens 1 Millisekunden langen Unterbrechung. Übliche Empfängerschaltungen für Infrarot-Fernbedienungen (z.B. VSOP38338, VSOP58438) dürften das also prima schaffen. Als Lichtquelle vielleicht ein kleiner Lasermodul/-pointer, der mit 38kHz Bursts moduliert wird. Natürlich muss man sich im klaren sein, dass eine Fliege genauso eine Unterbrechung erzeugen kann. Vielleicht wäre also eine Doppellichtschranke mit ein paar cm Abstand besser.
Auf dem oben verlinkten YT-Video kann man deutlich erkennen, dass immer mal wieder einer der "Tiefflieger" mit den Begrenzungspfosten am Boden kollidiert. Da es sich offensichtlich um weiches, extrem nachgiebiges Material handelt, scheint es hier keine ernsthaften Verletzungen zu geben. Ganz anders sieht es aus, wenn dort nun Hardware einer Lichtschranke verbaut ist. Selbst wenn es sich dabei nur um geringere Massen handelt, dürften bei einem Anprall mit den obengenannten Geschwindigkeiten auf den Sportler punktuell erhebliche Kräfte einwirken, die durchaus erhebliche Verletzungen verursachen könnten.
Wolfgang schrieb: > Aber vielleicht warst du ja einfach nur passiv aktiv. Entschuldige bitte den Wortdreher, ich hoffe es ist klar was ich meinte :-) Wolfgang schrieb: > >Das sind weniger als 50m/s, d.h. ein 5cm langer Unterbrecher führt immer >noch zu einer mindestens 1 Millisekunden langen Unterbrechung. Übliche >Empfängerschaltungen für Infrarot-Fernbedienungen (z.B. VSOP38338, >VSOP58438) dürften das also prima schaffen. Als Lichtquelle vielleicht >ein kleiner Lasermodul/-pointer, der mit 38kHz Bursts moduliert wird. >Natürlich muss man sich im klaren sein, dass eine Fliege genauso eine >Unterbrechung erzeugen kann. Vielleicht wäre also eine >Doppellichtschranke mit ein paar cm Abstand besser. Bei mindestens einer Millisekunde werden die oben genannten Lichtschranken wohl viel zu träge sein. Dieses Modell wäre dann wohl passender, oder ? http://www.conrad.de/ce/de/product/507809/Laser-Lichtschranke-SA1E-L-Idec-SA1E-LTP3C-Einweg-Lichtschranke-Reichweite-Max-30-m?ref=list Vielen Dank für den Tip mit der Doppellichtschranke, dass ist eine Überlegung wert. Ich wäre allerdings froh, erstmal die einfache Variante hinzubekommen. Ist ja mit Knapp 200 Euro für Sender & Empfänger auch keine ganz günstige Geschichte. Das wäre dann der nächste Schritt und im Anschluss daran eine zweite Lichtschranke um die Durchschnittsgeschwdindigkeit zwischen beiden Schranken errechnen zu können. Ich fange lieber erstmal einfach an und beschränke mich auf Basisfunktionalität :-) skydiver schrieb: > Auf dem oben verlinkten YT-Video kann man deutlich erkennen, dass immer > mal wieder einer der "Tiefflieger" mit den Begrenzungspfosten am Boden > kollidiert. Da es sich offensichtlich um weiches, extrem nachgiebiges > Material handelt, scheint es hier keine ernsthaften Verletzungen zu > geben. Das Risiko ist bekannt und akzeptiert. Natürlich werden die größtmöglichen Sicherheitsvorkehrungen getroffen. Vielen Dank für die ganzen fixen Antworten!
Ich wäre der Meinung, dass diese Aufgabe am besten mit Laser zu lösen ist, dabei kann die Sicherheits-Distanz auch weit mehr als 15 m betragen. Das "Ziel" des Laserstrahles muss dann eine schnelle Fotodiode bzw. Fototransistor sein, am besten in ein 100 mm Abfluss-Rohr mit 50 cm bis 1 m Länge eingebaut, damit kein Sonnenlicht direkt darauf fallen kann (Sensor im Schatten) Damit sollte eine Modulierung des Lasers hinfällig sein, der Rest liegt dann an der Auswerteelektronik... Allerdings, wie schon weiter oben erwähnt, würde eine Fliege oder Schmetterling zu Fehlauslösung führen, auch Spinnen im "Schattenrohr" sind zu bedenken... Gruß Mani
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