MaWin schrieb:
> Daniel schrieb:
>> Aber warum wurde zusätzlich eine Spule parallel zum Widerstand mit
>> eingeplant?
>
> Kondensatornetzteile reagieren schlecht auf Netzstörungen, weil das
> Oberwellen sind, also höhere Frequenzen bei denen durch den Kondenstaor
> mehr Strom fliesst, beispielsweise Rundsteuersignale oder Bürstenfeuer
> von Motoren, die dann an der Z-Diode (wo denn eigentlich ? 48V kommen
> ohne so ein Hilfsmittel nicht raus) höhere Verlustleistung ergeben so
> dass die durchbrennt.
>
> Daher sind Kondensatornetzteile eigentlich Murks für unser Stromnetz,
> was die meisten Anbieter nicht hindert, solchen Murks trotzdem
> einzubauen. Dieser Hersteller versuchte wenigstes das allerschlimmste zu
> verhindern. Vielleicht wird kein Bauteil überlastet, egal welche
> Frequenz eingespeist wird. Vermutlich lindert die Spule aber nur das
> allerschlimmste, den Strompeak im Einschaltmoment und die Reaktion auf
> Bürstenfeuer.
> Eine Sicherung fehlt deiner Schaltung.
Könnte mir vorstellen, dass das der Grund für die Spule war.
Übrigens ist auch eine Z-Diode verbaut (habe sie nur vergessen beim
Nachzeichnen in EAGLE).
Aber was ich mich jetzt noch frage ist, wie die Spule und die beiden
parallel dazu geschalteten Widerstände berechnet wurden?
Und ist die Kondensatornetzteilschaltung nicht dafür bekannt so gut wie
keine Leistung zu verbrauchen? Den durch den zum Kondensator parallel
geschalteten 220k Widerstand wird doch eine Menge Verlustleistung
erzeugt, oder sehe ich das falsch?