Hallo Leute,
ich muss ein Referat über automatische Einparksystem halten.
Da ich im Internet fast nur Werbung finde wollt ich hier mal nachfragen,
ob jemand weiß wie die nötigen Lenkmanöver berechnet werden?
Nicht genau im Detail, die gestellten Anforderungen an das Referat sind
mehr als oberflächlich. Würd aber zumindest gern wissen ob es für solche
Sachen Formeln genutzt werden, oder ob das eher numerisch
errechnet/simuliert wird?
Kann man die "perfekte" Bahn für das Rückwärtseinparken berechnen?
Vielen Dank für eure Hilfe
Durchaus. Sobald eines Tages mal das Internet erfunden wird, kann man
das bestimmt auch mit Suchmaschinen finden. Tja. Solange müssen wir halt
noch warten.
Also ich glaube du denkst da ne Nummer zu kompliziert. Ich hab in der
Fahrschule eine "Anleitung" für da Fahrschulauto gekriegt und die sah
etwa so aus:
-parallel zum zukünftigen vordermann anhalten
-rückwärtsgang rein und langsam losrollen
-zügig voll einschlagen
-wenn im swutenspiegel der Bordstein auf Höhe der Stoßstange ist zügig
zurücklenken
-weiter rollen Bis man ganz drinnen steht
Fertig
Sowas in der Art wird das Auto auch machen (evtl bißchen mehr Regelung)
Vielen Dank soweit, hatte die gängige Suchmaschine bereits getestet aber
wie bereits geschrieben finde ich dort nicht viel außer Werbung, Tests,
Automobilhersteller, etc. - entschuldige Klaus
Das einzige, was ich bereits gefunden habe, ist das Klothoiden Bahnen
genutzt werden. Allerdings wie wird nicht beschrieben.
Des Weiteren habe ich Formeln gefunden um bei einem Achsschenkellenkung
Lenkwinkel der Räder zu berechnen.
Wie gesagt ich will keine Mathematisch Abhandlung schreiben sondern in
diesem Referat nur erwähnen wie überhaupt gerechnet wird.
Automobilhersteller machen aus so etwas gern ein Geheimnis.
So wie ich mir das denke muss eine Bahn (z.B.) im Bordcomputer
eingespeichert sein. (Die minimale größe der Parklücke ist ja
vorgegeben)
Oder wird die beim Scannen der Lücke berechnet?
Als nächstes muss der Wagen diese Bahn abfahren.
Dazu Formeln für die Achsschenkellenkung.
Und das war’s?
Bonner schrieb:> Kann man die "perfekte" Bahn für das Rückwärtseinparken berechnen?
Kann man, tun Einparksysteme aber nicht. Die sind strohdumm. Wenn die
Lücke klein wird, muss der Fahrer wieder ran.
Probleme gibt es natürlich bei Geröll oder zu niedrigem Reifenluftdruck,
bei vom Auto gar nicht wahrgenommenen Parkzonenlinien oder beim
absichtichen Parken halb auf dem Bürgersteig.
Autos sind ungefähr so doof wie Rasenmäherroboter oder
Staubsaugerroboter.
MaWin schrieb:> Autos sind ungefähr so doof wie Rasenmäherroboter oder> Staubsaugerroboter.
Fahren die Autos auch zufällig im Zickzack durch die Innenstadt bis sie
in einer Lücke stehen?
Auto schrieb:> Fahren die Autos auch zufällig im Zickzack durch die Innenstadt bis sie> in einer Lücke stehen?
So ungefähr. Die Einparkautomatik ist jedenfalls eine grosse Lachnummer.
Nun ja, mit der elektrischen Servolenkung ist die Einparkfunktion ja für
den Autohersteller quasi kostenlos zu implementieren.
Hallo,
also wenn du recht hast MarWin:
Wozu der ganze Kram? - In die große, gut markierte Parklücke schaffen es
trotz aller Unkenrufe bestimmt 98% aller Führerscheininhaber.
Interessant und wirklich nützlich wird es doch wenn hinten und vorne
wenige wenige Zentimeter Platz vorhanden ist, und die Parklatzbreite
eigentlich nur für einen Kleinwagen aus den 70er Jahren geeignet ist.
Dieses Parkmanöver dann noch in 15-20 Sekunden vollbringen und solch ein
Parkassistent würde wirklich interessant werden.
Außerdem müsste ein unterstützter "Falschparkmodus" mit drin sein (eine
Art Darstellung aus Vogelperspektive in der gewählt wird wie geparkt
werden soll) - Natürlich wäre der Fahrer weiterhin selbst für sein
Falschparken verantwortlich und der Hersteller kann selbst wenn schwere
Unfällen die durch Einsatz solch eines "Falschparkmodus" ausgelöst
würde nicht verantwortlich gemacht werden.
Also letztendlich immer noch eine teure Spielerei die in der aktuellen
Ausbaustufe wohl keinen Wert hat. Und da alles geregelt und normiert
werden muss (?) wird es solch eine Freiraum gegenüber den Hersteller nie
geben.
Selbstparker
> Wozu der ganze Kram?
Prototypen. Nur Spielzeug. Ausprobieren, ob so etwas akzeptiert wird.
Das wirkliche Geschäft werden selbst fahrende LKWs, Taxen, Traktoren...
Wenn so ein LKW im Jahr 100000€ Personalkosten einspart - dann dürfen
diese Systeme auch etwas kosten.
Und unterschätze die Lobbyisten der Automobilindustrie nicht - Wenn die
Genehmigungen zu lange brauchen, drohen die mit der Verlagerung der F&E
nach China.
Noch eine Selbstfahrer schrieb:> Das wirkliche Geschäft werden selbst fahrende LKWs, Taxen, Traktoren...
Vor allem wird der Wert von Car Sharing enorm gesteigert, wenn das
Fahrzeug von selbst an die Haustür kommt und nach Gebrauch selbständig
zur Basis zurückfährt.
Georg
> und nach Gebrauch selbständig zur Basis zurückfährt
Direkt am Ziel aussteigen - keine Parkplatzsuche mehr. Das wird das
Argument für Car Sharing.
Sobald die Einparkhilfe perfekt funktioniert, wird sie nicht mehr
gebraucht. Parkt ja keiner mehr ein.
Solltest dich mit deinem Referat beeilen, bevor sich das Thema von
selbst erledigt ;-)
Noch eine Selbstfahrer schrieb:> Das wirkliche Geschäft werden selbst fahrende LKWs, Taxen, Traktoren...
Und LKW-Züge, wo die LKWs dann im cm-Abstand hintereinander die langen
Strecken fahren, um Windwiderstand und damit Treibstoff zu sparen.
Georg schrieb:> Noch eine Selbstfahrer schrieb:>> Das wirkliche Geschäft werden selbst fahrende LKWs, Taxen, Traktoren...>> Vor allem wird der Wert von Car Sharing enorm gesteigert, wenn das> Fahrzeug von selbst an die Haustür kommt und nach Gebrauch selbständig> zur Basis zurückfährt.>> Georg
Autonom fahren ja, aber sicher nicht so schnell ohne Fahrer.
Matthias schrieb:> Autonom fahren ja, aber sicher nicht so schnell ohne Fahrer.
Selbst das ist praktisch:
Da kann der Fahrer die Ruhezeit auf der Straße verbringen. In Spanien
die Tomaten/Gurken/Erdbeeren einladen, ab auf die Autobahn, Autopilot
anschalten und dann ab in die Koje.
Anschließend irgendwo kurz vor Berlin aus der Koje raus, Autopilot aus
und die letzten paar Kilometer zum Ziel fahren.
Damit kann man die von einem LKW am Tag gefahrene Entfernung locker
verdreifachen bei konstanten Personalkosten.
Selbstparker schrieb:> Dieses Parkmanöver dann noch in 15-20 Sekunden vollbringen und solch ein> Parkassistent würde wirklich interessant werden.
Nimm dir mal 2 Stunden Zeit und probiere einen aktuellen
Einparkassistenten aus. Jedes größere Autohaus wird dir das gern
vorführen. Du wirst dich wundern, wie gut die sind.
S. R. schrieb:> Und LKW-Züge, wo die LKWs dann im cm-Abstand hintereinander die langen> Strecken fahren, um Windwiderstand und damit Treibstoff zu sparen.
Die Bahn kann das schon seit 100 Jahren mit noch geringerem
Rollwiderstand als Gummireifen, und sehr zuverlässig, weil ohne
Elektronik.
lrep schrieb:> Die Bahn kann das schon seit 100 Jahren
Und mit riesigem Abstand zwischen den Zügen. Im Mittel ist die Straße
deutlich besser ausgelastet.
Im Übrigen: "Bahn, zuverlässig, ohne Elektronik" in einem Satz ist der
Brüller der Woche.
loll, ich glaueb die akteullen Saugroboter kennen die "Experten" hier
auch nicht, die fahren mit wenigen mm durch schmale Gänge und danach
auch wieder zurück, der Platz im Gang ist dabei so end, das er sich dort
nicht mal drehen kann.
Und das ist nur mein aktueller VR200....die nächste Generation der
Saugroboter wird sicher noch heftiger..ok mit dem Einparken hat er es
auch nicht :-) Da braucht er tatsächlich immer etwas platz..aber klappt
auch immer in einem Zug!
Georg G. schrieb:> Nimm dir mal 2 Stunden Zeit und probiere einen aktuellen> Einparkassistenten aus.
So sieht's aus. Die ewigen "Früher-war-alles-besser"-Grantler wie Mawin
und Konsorten nerven hier nur noch rum...
Zurück zum Thema:
Aktuelle Einparkautomatiken, besonders die seitlichen, sind richtig gut,
gerade in engen Parklücken. Die Rückwärts-Einparkautomatik überzeugt
mich nicht so sehr, da ist der Mensch besser. Aber seitlich einparken:
Da ist das Rennen entschieden, so wie einst mit den Schachcomputern. Die
(aktuelle) Automatik siegt in den meisten Fällen mit komfortablen
Vorsprung.
Einparkautomatik-Benutzer schrieb:> Georg G. schrieb:>> Nimm dir mal 2 Stunden Zeit und probiere einen aktuellen>> Einparkassistenten aus.
Manch Einer nimmt sich auch ohne Einparkassistenten 2 Stunden Zeit für
eine Parklücke.
Georg G. schrieb:> Und mit riesigem Abstand zwischen den Zügen.
Dafür mit wesentlich mehr Ladekapazität pro Zug.
>Im Mittel ist die Straße deutlich besser ausgelastet.
Eben. Das ist Teil des Problems, nicht die Lösung. Immer mehr Verkehr
auf den Straßen kann nicht die Lösung sein.
mfG Paul
Einparkautomatik-Benutzer schrieb:> Aktuelle Einparkautomatiken, besonders die seitlichen, sind richtig gut,> gerade in engen Parklücken. Die Rückwärts-Einparkautomatik überzeugt> mich nicht so sehr, da ist der Mensch besser. Aber seitlich einparken:> Da ist das Rennen entschieden, so wie einst mit den Schachcomputern. Die> (aktuelle) Automatik siegt in den meisten Fällen mit komfortablen> Vorsprung.
Loser
https://www.youtube.com/watch?v=5C5vlkxmEEQhttps://www.youtube.com/watch?v=Q8x9gg987QY
Die Situationen, bei denen Einparkautomatiken kläglich versagen, hatte
ich schon beschrieben.
lrep schrieb:> Die Bahn kann das schon seit 100 Jahren mit noch geringerem> Rollwiderstand als Gummireifen, und sehr zuverlässig, weil ohne> Elektronik.
Und wenn die mal streiken sollten, verfaulen die Erdbeeren an der Grenze
zu Deutschland. :-)
Robert L. schrieb:> das von MB ist das beste, braucht aber 1,3meter> das von VAG nur 80cm (rammt dafür 2 mal den Vordermann???)
AMS ist die Werkszeitung von MB und Auto Bild die von VW. :-)
Selbst reinsetzen und ausprobieren.
Ich mache es so:
Wenn die Mitte der Heckscheibe, beim rückwärts einparken, in Linie den
Bordstein berührt, gegenlenken und passt. Ein kleiner Aufkleber kann für
einen Anfänger hilfreich sein.
MaWin schrieb:> Die Situationen, bei denen Einparkautomatiken kläglich versagen, hatte> ich schon beschrieben.
Eine andere Aussage von dir hätte mich auch verwundert. Nur du bist der
Größte!