Guten Tag! Ich mache derzeit ein Projekt, und zwar ein Codeschloss/Tresor mit einem Mikrokontroller. Der Programmcode ist für mich kein Problem, aber die Schaltung für das ganze ist ziemlich schwer, da ich nicht so gut mit hardware bin. Ich habe eine Schaltung unter folgendem link gefunden: https://www.mikrocontroller.net/articles/Codeschloss Und habe jetzt ein paar Fragen! Kann ich die Schaltung noch immer verwenden? Oder kann ich es irgendwie verbessern? Aja und ich habe ein AVR atmega328p zu Hause und frage mich ob ich ATTiny2313 mit ATmega328p ersetzen kann?
Je nachdem wie sicher der Tresor werden soll is das Projekt voll Ok. Atmega328 is schon eher Overkill ggü Tiny2313 aber benutzbar.
Die Schaltung sieht schon komisch aus. Was sollen R2,R3,R4,C5 machen? Und warum D5 und nicht gleich ein 7805 als IC2? R8 ist unnötig bzw. dann deutlich geringer, als der interne Pullup (4,7k .. 0R). Ich würde aber hinter den 7805 auch noch nen 220µF setzen. Beim Austausch eines AVR-Typs sind oft in der Software Anpassungen nötig (z.B. andere Register- und Bitnamen).
Peter Dannegger schrieb: > Was sollen R2,R3,R4,C5 machen? Den Transi T1 gesperrt halten, bis der MC "hochgefahren" ist und ein stabiles Low an PD0 liefert. > Und warum D5 und nicht gleich ein 7805 als IC2? Gute Frage, nächste Frage ;-) > Ich würde aber hinter den 7805 auch noch nen 220µF setzen. Wo für das denn?
> Und warum D5 und nicht gleich ein 7805 als IC2? Ich vermute, um ein vielleicht schon vorhandenes 6V-Relais wie vorgesehen zu betreiben. Und da D5 eine Silizium-Diode ist, also etwa 0,7V Spannungsabfall aufweist, wird auch der Tiny innerhalb seiner Spec betrieben - wenn auch nur knapp. > Ich würde aber hinter den 7805 auch noch nen 220µF setzen. Ich würde es auch machen, auch wenn es nicht notwendig ist. ST schreibt im Datenblatt auf Seite 28 dazu: Although no output capacitor is need for stability, it does improve transient response.
Reinhard ## schrieb: > Den Transi T1 gesperrt halten, BJTs sind ohne Basisstrom eh gesperrt. Und bei FETs hätte ein Pulldown vollkommen gereicht.
Max D. schrieb: > Je nachdem wie sicher der Tresor werden soll is das Projekt voll Ok. > Atmega328 is schon eher Overkill ggü Tiny2313 aber benutzbar. Es muss nicht unbeding sicher sein. Ist eigentlich zum Lernen gemeint Marcel Papst schrieb: >> Und warum D5 und nicht gleich ein 7805 als IC2? > > Ich vermute, um ein vielleicht schon vorhandenes 6V-Relais wie > vorgesehen zu betreiben. Und da D5 eine Silizium-Diode ist, also etwa > 0,7V Spannungsabfall aufweist, wird auch der Tiny innerhalb seiner > Spec betrieben - wenn auch nur knapp. Also soll ich D5 verwenden? Oder nicht?
Dass die beiden Mikrcocontroller eine unterschiedliche Pinbelegung haben ist aber schon klar, oder? Das Programm muss natürlich auch ein bisschen angepasst werden.
Stefan Us schrieb: > Dass die beiden Mikrcocontroller eine unterschiedliche Pinbelegung haben > ist aber schon klar, oder? > > Das Programm muss natürlich auch ein bisschen angepasst werden. Ja schon klar. Das Programm werde ich nicht benutzen.. Ich werde es selber schreiben.
Wo muss ich diess bauteil einschließen? Wird zum sperren desr Tresors verwendet.
Das sieht nach einem Zugmagent aus, der den eigentlichen Riegel freigibt. Entspricht also genau dem Türöffner.
Hallo, für den "Tresor" reicht so ein einfaches Codeschloß allemal! Die "Sportfreunde der Sperrtechnik" öffnen so einen Tresor (Baumarkttresor mit elektronischem Schloß) ohne Eingabe des Codes schneller als bei normaler Codeeingabe, ohne jede Beschädigung. Da ist es sogar uninteressant, daß der Tresor auch nur aus "Kuchenblech" besteht (wer es noch nicht kennt, auf Youtube nach Extra3 und Kuchenblechmafia suchen). Der Elektromagnet in dem Schloß muß zum Öffnen Strom bekommen, solange, bis man die Tür mit dem Drehknopf dann entriegelt hat. Meistens wird ca. 2 Sekunden nach richtiger Codeeingabe Strom gegeben. Zum Spielen und Ausprobieren reicht so ein Tresor natürlich aus, man kann da natürlich auch anspruchsvollere Elektronikschlösser ausprobieren. Wegen des vorhandenen mechanischen "Bypasses" würde ich da aber keine Wertsachen drin lagern... Gruß
Peter Dannegger schrieb: > Reinhard ## schrieb: >> Den Transi T1 gesperrt halten, > > BJTs sind ohne Basisstrom eh gesperrt. > Und bei FETs hätte ein Pulldown vollkommen gereicht. C5 R2 erschließt sich mir auch nicht vollständig. Könnte man für die gleiche Funktionalität wohl weg lassen. T1 ist seltsam geschalten als Spannungsfolger ... Das Relais bekommt dann noch ca 4,6V was für ein 5V Reed-Relais wohl ausreicht. Aber wofür dann den 7806 mit D5??? Das eine zusätzliche Volt wird ja nirgends verwendet ... edit Glaub fast, der Verfasser wusste das mit T1 nicht und hat deshalb das nachträglich hingefixt ... 1V mehr, davon wieder 0,7V abziehen usw ... Wenn er den Transistor gleich richtig eingebaut hätte, dann hätte er sich das vlt sparen können. Auf jedenfall seltsame Schaltung Aber sieht man ja auch am Schaltplan-Style ...^^
Hallo, nur so einen Tipp, wie das ganze auch einfacher und ohne µC geht. Mach ein eine Stelle hinter der Tastatur einen kleinen Reed-Sensor. Dieser betätigt ein Relais, welches dann den Zugmagneten aktiviert. Zum öffnen einfach mit einem kleinen Magneten, der irgendwo in dem Raum griffbeeit hängt, kurz an die nur dir bekannte Stelle der Tastatur gehen und schon geht der Kasten auf. Einbrecher kriegen das Ding eh auf, aber vor dem schnellen Zugriff von Besuchern ist das dann sicher. Habe sowas auch bei mir zu Hause verbaut am Schlafzimmerschrank ;-) Dort lässt sich eine absout fest verbaute "Blende" aus Holz sonst auch nicht öffnen. Der Reedsensor sitz irgendwo in der Nähe hinter einem Rahmenelement des Schrankes. Mit dem Magnet drüber gehen, es klackt einmal, dann kann die Blende wie eine normale Tür geöffnet werden und gibt Zugriff auf einen Raum mit ca. 10x100x60 cm .... zum Schließen einfach zudrücken, bis es einrastet. Absolut Kindersicher....
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