Hallo EMV Fachkundige, Ich habe hier eine Baugruppe bei der GND auf der Platine mit Schirm- und Chassismasse über Parallelschaltung RC verbunden ist. R ist 1Meg, C ist 1uF. DC mässig ist also eine hochohmige Verbindung da. Der Ladungsaufbau, welchen Ursprungs auch immer, wird damit unterbunden. Damit kann sich keine Potentialdifferenz aufbauen. Ist das korrekt? AC mässig ist die Verbindung beinahe ein Kurzschluss. Wenn jemand aufgeladen ist und berührt Chassis springt Störimpuls auch auf GND. Welchen Sinn sollte das haben? Sollen damit mögliche Signalverfälschungen eliminiert werden, weil von extern einlaufende Signale und GND gemeinsam "springen". Kann mich jemand bitte aufklären.
EMV Fragender schrieb: > Kann mich jemand bitte aufklären. EMV Fragender schrieb: > Ich habe hier eine Baugruppe Welche Farbe, Bezeichnung, Schaltplan,... Ich habe hier einen Bildschirm! Liebe Grüsse Mani
EMV Fragender schrieb: > R ist 1Meg, C ist 1uF. Die trübe Glaskugel meint Ableitung statischer Aufladung? HF des Schrims auf Masse gelegt über C und 1M zur Entladung des Cs.
R||C in Serie im Schirm verhindert nur Ausgleichsströme auf dem Schirm. Genau dafür ist es da. Das ist keine ESD Schutzmaßnahme oder soll in diese Richtung was bringen.
EMV Fragender schrieb: > Baugruppe Uh, so viel Infos .. Der Sek. GND einer eigentlich galvanisch getrennten Schaltnetzteilstufe ist über die Pri/Sek Kapazität des Übertragers mit dem Netz verbunden. Läßt man den sich frei bewegen kann der erheblich abstrahlen, deswegen das C. Bindet man den nicht DC mäßig an, kann der ein hohes Potential gegenüber Chassis (PE) annehmen, deswegen der R. Man kann den auch direkt verknoten, ohne R||C, aber das kann wiederum zu Ausgleichströmen zwischen Geräten über PE statt GND führen. Man findet oft noch Ferritperlen in der R||C um HF Abstrahlung über den PE Leiter zu unterbinden.
EMV Fragender schrieb: anders herum ist besser: > AC mässig ist die Verbindung beinahe ein Kurzschluss. Der leitet eingekoppelte hochfrequente Störungen ab, lässt keine Signale mit Netzfrequenz durch. Dies vermeidet "Brummschleifen" im Audio-Bereich. > DC mässig ist also eine hochohmige Verbindung da. > Der Ladungsaufbau, welchen Ursprungs auch immer, wird damit unterbunden. > Damit kann sich keine Potentialdifferenz aufbauen. Ist das korrekt? Der Parallelwiderstand verhindert, dass sich der Kondensator mit der Zeit auflädt. Für transiente Vorgänge (ESD) ist die Zeitkonstante viel zu hoch.
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