Erfreulicherweise tut sich an der linux am stm32-front wieder mal was: http://lists.infradead.org/pipermail/linux-arm-kernel/2015-May/341941.html Schon jemand probiert? 73
Da ist aber nur der Basic support. UART, Flash und ggf. RAM git://git.kernel.org/pub/scm/linux/kernel/git/mcoquelin/stm32.git Branch dev/stm32_v8
Ist ja schon mal ein Anfang... muss mir bei Zeiten mal neue crosstools bauen... Ein 11.- uC mit linux könnte viele nette Projekte ermöglichen... 73
https://www.youtube.com/watch?v=vuX6qwvs5Gs&feature=youtu.be das sieht auch sehr beeindruckend aus TCP/IP Stack and Networking in Linux on STM32F7
Hab ich was verpasst? Wie läuft ein 'echtes' linux auf einmal auf einem Prozessor ohne MMU?
Lukas K. schrieb: > Hab ich was verpasst? Wie läuft ein 'echtes' linux auf einmal auf einem > Prozessor ohne MMU? Das geht schon,siehe ucLinux. Ist aber frickelig, weil neben der mmu auch einige Dinge für "echtes" multithreading fehlen. Mitunter verhalten sich dann manche Funktionen (z.B die pthread Lib) nicht so wie man es vom PC kennt. Auch die Standard Tools im Userland sind oft nur reduziert implementiert,wie z.B die Busybox. Für Bastelprojekte würde ich mir das in Zeiten von RasPi und Co nicht mehr antun. Wenn es aber in Stückzahlen >>10k geht und man mit dem reduziertem Funktionsumfang klar kommt ist das schon ok und wird auch öfter noch so gemacht.
Lange Geschichte .... dort gibt es genug Infos http://www.uclinux.org/ Was mich an dem Discovery Board interessieren würde, wie ist es mit dem LCD. Ein Treiber mit SPI-LCDs ist im vanilla kernel drivers/staging/fbtft/
ähm mmu-less ist schon lange im mainstream kernel... nett wäre auf jedenfall der khttpd und ein vernünftiger usb-host. 73
für euch gefunden http://www.emcraft.com/som/stm32f4/usb-wifi-stm32f4 usb-host, httpd (lcd gabs schon immer) software im source-code: http://www.emcraft.com/products/224#software mein STM32F429 Discovery Board bootet schon ucLinux :) in 1 Sekunde (UART Konsole und Pinguin im Display) nun werde ich noch Netzwerk anbauen (waveshare dp83848 ist bestellt)
Gibt es denn ein preisgünstiges Board wo LCD und Ethernet zusammen drauf sind ? Ich habe da keine Lust (noch) einen Drahtverhau (mehr) auf meinem Tisch zu haben.
hmmm 2.6.33 ist nicht was ich mir vorstelle... Wenn man sich das Repo auf das sich mein Post bezogen hat anschaut, dann schaut es so aus als würde es auf 4.0-rc1 basieren... Wäre wesentlich interssanter... 73
Hans Wilhelm schrieb: > Ein 11.- uC mit linux könnte viele nette Projekte ermöglichen... Meinst du 11.- nur für den uC oder das gesamte board?
Nur der IC... der Speicher würde nochmal 5-6.- kosten.. dann noch das PCB... summa sumarum ca die kosten von einem RPi für ein ganzes system... 73
Dann verstehe ich leider die ganze Freude daran nicht. Ein AM3352BZCE60 kostet als Einzelstück bei Mouser 12.50, hat einen Cortex-A8 und taktet mit 600MHz. Da beim STM32 dann nochmals soviel Peripherie dazu kommt wie beim AM33, gibt es in der Summe keine Kostenersparnis. Verstehe mich nicht falsch, auch ich hätte liebend gerne ein günstiges minimal Linux Board. Aber da sehe ich den Weg mittels Cortex-Mx immernoch als ungünstig an. Die Cortex-A bieten bei gleichem Geld einfach mehr Leistung.
Ein F429 Discovery Board, auf dem https://github.com/jserv/stm32f429-linux-builder laeuft, kostet 30 Euro bei exp-tech und 25 Euro in der E-Bucht. Dafuer bekommt man den Chip, einen Debugger, ein LCD mit Touch, SDRAM und mehr.
Operator S. schrieb: > Dann verstehe ich leider die ganze Freude daran nicht. > Ein AM3352BZCE60 kostet als Einzelstück bei Mouser 12.50, hat einen > Cortex-A8 und taktet mit 600MHz. Da beim STM32 dann nochmals soviel > Peripherie dazu kommt wie beim AM33, gibt es in der Summe keine > Kostenersparnis. > > Verstehe mich nicht falsch, auch ich hätte liebend gerne ein günstiges > minimal Linux Board. Aber da sehe ich den Weg mittels Cortex-Mx > immernoch als ungünstig an. Die Cortex-A bieten bei gleichem Geld > einfach mehr Leistung. Package / Case 298-LFBGA Viel spass bei der Multilayer Platine und beim Löten.. in der Summe keine Kostenersparnis? Das kann ja unmöglich dein ernst sein..
Hallo zusammen, Allgemeine Verständnissfrage: Welche Vorteile hat (hätte) es Linux auf eimem STM32 zu betreiben ? - > Ansprechendes HMI -> Netzwerktechnik (Webserver, Industrial Ethernet...) funktionieren, mindestens im Zusammnespiel mit RTOS Systeme doch auch Ohne LINUX ?? Gruß
Alain S. schrieb: > Operator S. schrieb: >> Dann verstehe ich leider die ganze Freude daran nicht. >> Ein AM3352BZCE60 kostet als Einzelstück bei Mouser 12.50, hat einen >> Cortex-A8 und taktet mit 600MHz. Da beim STM32 dann nochmals soviel >> Peripherie dazu kommt wie beim AM33, gibt es in der Summe keine >> Kostenersparnis. >> >> Verstehe mich nicht falsch, auch ich hätte liebend gerne ein günstiges >> minimal Linux Board. Aber da sehe ich den Weg mittels Cortex-Mx >> immernoch als ungünstig an. Die Cortex-A bieten bei gleichem Geld >> einfach mehr Leistung. > > Package / Case 298-LFBGA > Viel spass bei der Multilayer Platine und beim Löten.. > in der Summe keine Kostenersparnis? Das kann ja unmöglich dein ernst > sein.. Ich finde es super, dass es für den STM32 auch Linux gibt - ich werde mir demnächst auch ein STM32F429 Disco zulegen und ausprobieren. Es gibt allerdings Linux taugliche Prozessoren wie den iMX233 mit 450 MHz auch im TQFP Gehäuse. Dazu noch Mainline-Kernel. Der STM32 Kernel ist, soweit ich mich erinnere, ein 2.6. Hier mit 64 MB Ram auf zweilagiger Platine. Auch preislich kaum von einem STM32 System zu schlagen. Für 25 € zu haben. Allerdings ohne Display (aber mit TFT Interface): https://www.olimex.com/Products/OLinuXino/iMX233/iMX233-OLinuXino-MICRO/open-source-hardware
Dann zeig mal 1 vernünftiges RTOS das nicht closed source ist. Linux am STM32 hätte für mich vor allem den Vorteil von einem vernünftigen Netzwerkstack, einer verlässlichen filesystem Implementierungen, und zu guter Letzt einen Haufen USB-Quirks der nie schadet... 73
@Uwe Bonnes Danke habe ich schon gesehen, aber da muss ich ja den PHY noch als externes Board zufügen. @Hans Wilhelm Beachte auch mal diese Mail http://lists.infradead.org/pipermail/linux-arm-kernel/2015-May/344800.html Nur zur Info das ist einer der Maintainer für RT-LINUX
Hans Ulli Kroll schrieb: > @Uwe Bonnes > Danke habe ich schon gesehen, aber da muss ich ja den PHY noch als > externes Board zufügen. nicht nur den PHY (ebay 10,- € waveshare dp83848) sondern man braucht auch einen RS232 3.3V auf USB Wandler
Habe grade mal ein altes Bootlog gefunden ... http://www.emcraft.com/som/stm32f4/usb-wifi-stm32f4 USB ist ein DWC
1 | USB: DWC2 USB driver |
2 | dwc2 dwc2.0: DWC OTG Controller |
3 | dwc2 dwc2.0: new USB bus registered, assigned bus number 1 |
4 | dwc2 dwc2.0: irq 77, io mem 0x00000000 |
der ist schon mainline, da braucht es ggf. nur leichte Änderung im DTS File Und Ethernet könnte auch schon drin sein drivers/net/ethernet/adi/bfin_mac.c STM32User schrieb: > Hans Ulli Kroll schrieb: >> @Uwe Bonnes >> Danke habe ich schon gesehen, aber da muss ich ja den PHY noch als >> externes Board zufügen. > > nicht nur den PHY (ebay 10,- € waveshare dp83848) > > sondern man braucht auch einen RS232 3.3V auf USB Wandler das aber nur als Kabel (tippe ich drauf)
Was man nicht alles so findet:) http://electronicdesign.com/microcontrollers/running-linux-two-chip-stm32f4-design 73
Operator S. schrieb: > Dann zeig mal 1 vernünftiges RTOS das nicht closed source ist. Wenn es sich um ein vernünftiges RTOS handelt, worin soll das Problem bestehen das es closed source ist ? Die Tatsache das nicht "Hinz und Kunz" nach belieben im Quellcode "herumwirkt" muss kein Nachteil sein. Gruß
Naja, wenn ich heute von Firma X ein Modul habe kann ich von Firma Y mir ein board support package kaufen... Das hat für mich schon Vorteile...
Hans W. schrieb: > Was man nicht alles so findet:) > > http://electronicdesign.com/microcontrollers/running-linux-two-chip-stm32f4-design > > 73 entspricht http://www.emcraft.com/products/224#software oder teilweise https://github.com/EmcraftSystems/linux-emcraft/tree/linux-cortexm-1.13.0 ************************************************************************ ** gibt es auch für das STM32F7 Discovery Board http://www.emcraft.com/products/503#software https://github.com/EmcraftSystems/linux-emcraft/tree/linux-cortexm-1.14.1
Ich selber schrieb: > Operator S. schrieb: >> Dann zeig mal 1 vernünftiges RTOS das nicht closed source ist. > > Wenn es sich um ein vernünftiges RTOS handelt, worin soll das Problem > bestehen das es closed source ist ? > > Die Tatsache das nicht "Hinz und Kunz" nach belieben im Quellcode > "herumwirkt" muss kein Nachteil sein. Da muss man nochmal unterscheiden: nur weil es OS ist, heisst das noch nicht, dass jeder am Code des Hauptzweiges herumpfuschen darf. Und weiter: nur weil es OS ist, muss es noch lange nicht "für umme" zu haben sein :-) Aber für einen, der sein Handwerk versteht, ist ein OS mit Quellcode natürlich wertvoller als eines ohne. Bei NuttX (BSD-Lizenz, also auch als CS später voll kommerziell nutzbar) konnte ich bspw. den Treiber für den GUI-Bereich an den LTDC vom STM32F429 und den Scheduler an unsere Zwecke anpassen. Ein weiterer Vorteil bei den meisten OS-Lizenzen ist, dass die Software weiter gepflegt werden kann (notfalls von uns selbst), falls die Firma abnippelt oder eines Tages meint: "Och nö, das lohnt nicht mehr, für die Prozessorfamilie stampfen wir den Support ein!". Und dann hinge ich bei CS als Anwender in der Luft mit einem OS, für das es keine Bugfixes/Erweiterungen etc. mehr gibt.
Hallo Leute, gerade gelesen http://www.cnx-software.com/2015/08/07/stm32f746g-disco-is-a-49-cortex-m7-board-with-a-4-3-lcd-display-arduino-headers Alles was man braucht Ethernet, USB, LCD, 16MB RAM, micro SD für ca. $4
Ich selber schrieb: > Operator S. schrieb: >> Dann zeig mal 1 vernünftiges RTOS das nicht closed source ist. > > Wenn es sich um ein vernünftiges RTOS handelt, worin soll das Problem > bestehen das es closed source ist ? Lerne bitte richtig zu zitieren, das habe ich nie behauptet!
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