Stromaufnahme senken durch weniger Takt

Gast #4164770
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Kurze Fragen zum Quarz

1.
Hatte ca 3mA Einsparung als ich beim externem Quarz von 8 auf 1 MHz 
gegangen bin. Wobei ich hierfür einfach den Teiler 8 in den Fuses 
gesetzt
Habe. Ist das das selbe wie ein echten 1 MHz Quarz zu nehmen - von der 
Energie Aufnahme betrachtet?

2.
Will noch mehr Strom sparen am avr . Gibt's eigentlich kleinere 
Frequenzen für externe Quarze ( hc 49) als 1 MHz?

Der interne rc kommt leider nicht in frage da er zu ungenau ist.
Gast #4164844
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> Falls Du aber mit der seriellen Schnittstelle arbeiten willst,
> wäre ein Uhrenquartz die beste Wahl (mit kleinen Baud Raten)

Wenn damit ein 32 KiHz-Quarz gemeint ist, dann würde das etwas 
unpraktisch, es ergäbe völlig unübliche Baudraten.
Gast #4164863
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S. Landolt schrieb:
> Wenn damit ein 32 KiHz-Quarz gemeint ist, dann würde das etwas
> unpraktisch, es ergäbe völlig unübliche Baudraten.

Aber auch nur dann, wenn er mit anderen "standard"-Gerätschaften 
kommunizieren will. Falls er mit einem Controller Daten austauschen 
will, der ebenfalls mit 32kHz läuft, wo ist da das Problem?
Abgesehen davon hat der TO mit keinem Wort erwähnt, daß er überhaupt 
seriell kommunizieren möchte.
Gast #4164878
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Q_M schrieb:

> Hatte ca 3mA Einsparung als ich beim externem Quarz von 8 auf 1 MHz
> gegangen bin. Wobei ich hierfür einfach den Teiler 8 in den Fuses
> gesetzt
> Habe. Ist das das selbe wie ein echten 1 MHz Quarz zu nehmen - von der
> Energie Aufnahme betrachtet?

Nein, nur fast. Unterschied: Oszillator auf 8MHz wird etwas mehr Strom 
ziehen als auf 1MHz und der Stromverbrauch von 3 Binärteilern @8, 4 und 
2 Mhz fällt natürlich auch noch zusätzlich an.

Im Vergleich zum Rest wird das aber vermutlich im Rauschen einer Messung 
untergehen. Allerdings: probiert habe ich es selber nicht, es wäre 
immerhin möglich, daß ich hier falsch liege. Warum misst du es nicht 
einfach selber nach?

> Will noch mehr Strom sparen am avr . Gibt's eigentlich kleinere
> Frequenzen für externe Quarze ( hc 49) als 1 MHz?

Quarze weniger, aber Keramik-Resonatoren stehen in diesem 
Frequenzbereich in reicher Auswahl zur Verfügung. Die Besten davon sind 
nur ein..zwei Größenordnungen ungenauer als die schlechtesten Quarze. 
Wie genau muß es denn eigentlich sein?

> Der interne rc kommt leider nicht in frage da er zu ungenau ist.

Sowas löst man typisch durch eine Kalibrierung. Ggf. ergänzt durch 
Temperaturmessung und entsprechende Nachkalibrierung. Jedenfalls, wenn 
das damit Machbare genau genug für die Anforderung ist.

Insgesamt ist es allerdings oft am effizientesten, nicht am Takt zu 
sparen, sondern an der Laufzeit. D.h.: Schnell und energieintensiv 
rechnen, aber damit dann auch entsprechend schnell fertig zu sein und 
dadurch sehr lange im Tiefschlaf verharren zu können, ist fast immer in 
der Gesamtbilanz wesentlich effizienter, als das Teil bei geringem Takt 
ununterbrochen laufen zu lassen. Ausnahmen bestätigen wie üblich die 
Regel.

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