Kurze Fragen zum Quarz 1. Hatte ca 3mA Einsparung als ich beim externem Quarz von 8 auf 1 MHz gegangen bin. Wobei ich hierfür einfach den Teiler 8 in den Fuses gesetzt Habe. Ist das das selbe wie ein echten 1 MHz Quarz zu nehmen - von der Energie Aufnahme betrachtet? 2. Will noch mehr Strom sparen am avr . Gibt's eigentlich kleinere Frequenzen für externe Quarze ( hc 49) als 1 MHz? Der interne rc kommt leider nicht in frage da er zu ungenau ist.
um welchen µC geht es überhaupt? Was steht dazu im Datenblatt? Den meisten Strom kann man mit dem Sleep sparen.
Ein mega328. Ja die Betriebs Modi hab ich auch noch vor, zu lernen. Ansonsten läuft es schon mit 3.3 v .
Q_M schrieb: > Gibt's eigentlich kleinere Frequenzen für externe > Quarze ( hc 49) als 1 MHz? Ja, massenweise hergestellte und deshalb sehr billige 32 kHz Uhrenquarze.
1) ja 2) Du kannst auf den internen 128KHz Oszillator umschalten und diesen zusätzlich bis Faktor 256 teilen. Macht also 500Hz hinunter mit Bordmitteln. Falls Du aber mit der seriellen Schnittstelle arbeiten willst, wäre ein Uhrenquartz die beste Wahl (mit kleinen Baud Raten) Gruß Andreas
> Falls Du aber mit der seriellen Schnittstelle arbeiten willst, > wäre ein Uhrenquartz die beste Wahl (mit kleinen Baud Raten) Wenn damit ein 32 KiHz-Quarz gemeint ist, dann würde das etwas unpraktisch, es ergäbe völlig unübliche Baudraten.
S. Landolt schrieb: > Wenn damit ein 32 KiHz-Quarz gemeint ist, dann würde das etwas > unpraktisch, es ergäbe völlig unübliche Baudraten. Aber auch nur dann, wenn er mit anderen "standard"-Gerätschaften kommunizieren will. Falls er mit einem Controller Daten austauschen will, der ebenfalls mit 32kHz läuft, wo ist da das Problem? Abgesehen davon hat der TO mit keinem Wort erwähnt, daß er überhaupt seriell kommunizieren möchte.
Q_M schrieb: > Hatte ca 3mA Einsparung als ich beim externem Quarz von 8 auf 1 MHz > gegangen bin. Wobei ich hierfür einfach den Teiler 8 in den Fuses > gesetzt > Habe. Ist das das selbe wie ein echten 1 MHz Quarz zu nehmen - von der > Energie Aufnahme betrachtet? Nein, nur fast. Unterschied: Oszillator auf 8MHz wird etwas mehr Strom ziehen als auf 1MHz und der Stromverbrauch von 3 Binärteilern @8, 4 und 2 Mhz fällt natürlich auch noch zusätzlich an. Im Vergleich zum Rest wird das aber vermutlich im Rauschen einer Messung untergehen. Allerdings: probiert habe ich es selber nicht, es wäre immerhin möglich, daß ich hier falsch liege. Warum misst du es nicht einfach selber nach? > Will noch mehr Strom sparen am avr . Gibt's eigentlich kleinere > Frequenzen für externe Quarze ( hc 49) als 1 MHz? Quarze weniger, aber Keramik-Resonatoren stehen in diesem Frequenzbereich in reicher Auswahl zur Verfügung. Die Besten davon sind nur ein..zwei Größenordnungen ungenauer als die schlechtesten Quarze. Wie genau muß es denn eigentlich sein? > Der interne rc kommt leider nicht in frage da er zu ungenau ist. Sowas löst man typisch durch eine Kalibrierung. Ggf. ergänzt durch Temperaturmessung und entsprechende Nachkalibrierung. Jedenfalls, wenn das damit Machbare genau genug für die Anforderung ist. Insgesamt ist es allerdings oft am effizientesten, nicht am Takt zu sparen, sondern an der Laufzeit. D.h.: Schnell und energieintensiv rechnen, aber damit dann auch entsprechend schnell fertig zu sein und dadurch sehr lange im Tiefschlaf verharren zu können, ist fast immer in der Gesamtbilanz wesentlich effizienter, als das Teil bei geringem Takt ununterbrochen laufen zu lassen. Ausnahmen bestätigen wie üblich die Regel.
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