Q_M schrieb:
> Hatte ca 3mA Einsparung als ich beim externem Quarz von 8 auf 1 MHz
> gegangen bin. Wobei ich hierfür einfach den Teiler 8 in den Fuses
> gesetzt
> Habe. Ist das das selbe wie ein echten 1 MHz Quarz zu nehmen - von der
> Energie Aufnahme betrachtet?
Nein, nur fast. Unterschied: Oszillator auf 8MHz wird etwas mehr Strom
ziehen als auf 1MHz und der Stromverbrauch von 3 Binärteilern @8, 4 und
2 Mhz fällt natürlich auch noch zusätzlich an.
Im Vergleich zum Rest wird das aber vermutlich im Rauschen einer Messung
untergehen. Allerdings: probiert habe ich es selber nicht, es wäre
immerhin möglich, daß ich hier falsch liege. Warum misst du es nicht
einfach selber nach?
> Will noch mehr Strom sparen am avr . Gibt's eigentlich kleinere
> Frequenzen für externe Quarze ( hc 49) als 1 MHz?
Quarze weniger, aber Keramik-Resonatoren stehen in diesem
Frequenzbereich in reicher Auswahl zur Verfügung. Die Besten davon sind
nur ein..zwei Größenordnungen ungenauer als die schlechtesten Quarze.
Wie genau muß es denn eigentlich sein?
> Der interne rc kommt leider nicht in frage da er zu ungenau ist.
Sowas löst man typisch durch eine Kalibrierung. Ggf. ergänzt durch
Temperaturmessung und entsprechende Nachkalibrierung. Jedenfalls, wenn
das damit Machbare genau genug für die Anforderung ist.
Insgesamt ist es allerdings oft am effizientesten, nicht am Takt zu
sparen, sondern an der Laufzeit. D.h.: Schnell und energieintensiv
rechnen, aber damit dann auch entsprechend schnell fertig zu sein und
dadurch sehr lange im Tiefschlaf verharren zu können, ist fast immer in
der Gesamtbilanz wesentlich effizienter, als das Teil bei geringem Takt
ununterbrochen laufen zu lassen. Ausnahmen bestätigen wie üblich die
Regel.