Hallo, ich suche jetzt schon einige Zeit im Netz nach einer Formel um den Widerstandwerts eines Ni 1000 Temperaturfühlers in einen Temperaturwert umzurechnen. Eine vereinfachte Formel würde mir reichen. Temperaturbereich 0°C-60°C ist auch völlig ausreichend. Hat da jemand was parat bzw. eine Seite wo ichs nachlesen kann?
cgu schrieb: > Hat da jemand was parat Jeder braucht da einen anderen Temperaturbereich, und dazu kommt in jedem Fall eine andere Vorstellung davon, wie die Gleichung aussehen soll und wie genau das Ergebnis sein soll. Es gibt daher abertausende Möglichkeiten für die gewünschte Gleichung. Ich gehe folgendermassen vor: ich wähle den Temperaturbereich, suche innerhalb dessen Stützpunkte, d.h. Paare aus Temperatur und Widerstand, aus der DIN-Tabelle, und wähle einen Gleichungstyp, normalerweise eine Gleichung 3.Grades, also T = a*R + b*R^2 + c*R^3. Mit Hilfe eines Mathematikprogramms und der Stützpunkte lasse ich a,b,c optimal bestimmen (Solve, Fit o.ä.). Anschliessend führe ich eine Kontrollrechnung durch, wie gross der maximale Fehler im gewünschten Bereich ist (das Verfahren hat zur Folge, dass ausserhalb grössere Fehler auftreten) und ob mir das reicht - notfalls muss ich den Gleichungsgrad erhöhen, vielleicht komme ich aber auch mit einer quadratischen Gleichung aus. Wie gesagt, jeder Fall ist anders, und eine Gleichung zu benutzen, die bis 500 °C geht, ergibt für eine Aquarienheizung eine unnötig schlechte Näherung. Gleichungen 2. und 3. Grades lassen sich sehr schnell berechnen, da man nur einfache Multiplikation braucht. Natürlich kann man sich auch mathematisch ausspinnen und irgendwelche anderen Gleichungstypen verwenden. Georg
im Bereich 0..60°C könntest Du es ja mal mit dieser Formel versuchen: Temperatur = (Widerstand-1000Ohm) * 60 Grad / 353 Weil der Ni1000 keine gerade Kennlinie hat liegt das Ergebnis bei 10° etwa 0,5K daneben, bei 20 u. 40 Grad sind es ca. 1K Aber was willst Du mit dem Widerstand-zu-Grad Umrechnen erreichen? Zum Testen mit dem Ohmmeter ist es o.K. Wenn die Temperatur aber über einen Analogeingang gemessen werden soll, wird ein Spannungsteiler benötigt. Die "Temperaturspannung" ist dann wieder abhängig von der Speisespannung und dem gewählten Festwiderstand. Dann ist auch noch der Strom durch den Fühler zu beachten, ist er zu groß erwärmt sich der Fühler von selber.. Hier gibt's übrigens eine Übersicht der Kennlinien verschiedener Temperaturmeßelemente: http://www.fuehlersysteme.de/wiki/widerstandskennlinien
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