cgu schrieb:
> Hat da jemand was parat
Jeder braucht da einen anderen Temperaturbereich, und dazu kommt in
jedem Fall eine andere Vorstellung davon, wie die Gleichung aussehen
soll und wie genau das Ergebnis sein soll. Es gibt daher abertausende
Möglichkeiten für die gewünschte Gleichung.
Ich gehe folgendermassen vor: ich wähle den Temperaturbereich, suche
innerhalb dessen Stützpunkte, d.h. Paare aus Temperatur und Widerstand,
aus der DIN-Tabelle, und wähle einen Gleichungstyp, normalerweise eine
Gleichung 3.Grades, also T = a*R + b*R^2 + c*R^3. Mit Hilfe eines
Mathematikprogramms und der Stützpunkte lasse ich a,b,c optimal
bestimmen (Solve, Fit o.ä.).
Anschliessend führe ich eine Kontrollrechnung durch, wie gross der
maximale Fehler im gewünschten Bereich ist (das Verfahren hat zur Folge,
dass ausserhalb grössere Fehler auftreten) und ob mir das reicht -
notfalls muss ich den Gleichungsgrad erhöhen, vielleicht komme ich aber
auch mit einer quadratischen Gleichung aus. Wie gesagt, jeder Fall ist
anders, und eine Gleichung zu benutzen, die bis 500 °C geht, ergibt für
eine Aquarienheizung eine unnötig schlechte Näherung.
Gleichungen 2. und 3. Grades lassen sich sehr schnell berechnen, da man
nur einfache Multiplikation braucht. Natürlich kann man sich auch
mathematisch ausspinnen und irgendwelche anderen Gleichungstypen
verwenden.
Georg