NAS-Platten auch "normal" betreiben.

OP #4166173
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Habe das ewige externe-Festplatten-USB-Gefrickel jetzt leid und möchte 
was netzwerkbasiertes haben.

Also NAS, was es ja schon ab knapp 200 Euro gibt (4 TB von WD my book 
oder so).

Nun habe ich gelesen, dass die Festplatten aus diesen NAS nicht so 
einfach ausgebaut und anderweitig ausgelesen werden können (z. B. wenn 
man auf ein anderes NAS umsteigt, oder die Platte als interne Platte in 
einen PC einbauen möchte oder die NAS-Station defekt ist und man mit 
einem Zusatzgehäuse an die Daten herankommen kann.)

So was wäre für mich aber eher abschreckend.

Hat von euch schon einer mal probiert, eine NAS-Platte ohne das 
zugehörige NAS-System mit anderen Mitteln auszulesen?

Ob letzten Endes eine mybook-NAS sinnvoll ist oder man doch was 
"gescheites" braucht (qnap oder synology) wäre wieder eine andere Frage. 
Aber auch da würde ich mich unwohl fühlen, wenn an den Platteninhalt nur 
ein NAS-System drankommt.
#4166178
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Ich besitze ein Qnap System, eine TS-212

Standard EXT3-Format, kann mit beliebigem Linux ausgelesen werden.
(Ist ja auch irgendwie logisch, Qnap-Firmware setzt auf Linux auf)

Aber auch andere Formate werden unterstützt, macht aber wenig Sinn.
Hierzu zählen NTFS und FAT.
Persönliche Seite #4166179
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J. Ad. schrieb:
> So was wäre für mich aber eher abschreckend.

Ist aber so, da die Platten im NAS mit einem vom NAS vorgegebenen 
Dateisystem und gegebenenfalls auch noch RAID-Informationen formatiert 
werden.

> Aber auch da würde ich mich unwohl fühlen, wenn an den Platteninhalt nur
> ein NAS-System drankommt.

Dann schaff' Dir kein NAS an, oder such Dir eins aus, das ein Dir 
genehmes Dateisystem verwendet, oder bau Dir ein NAS selbst, indem Du 
einen stromsparenden PC mit dem Betriebssystem Deiner Wahl ausstattest.
Gast #4166832
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ext3 oder ext4 sind bei kleinen NAS am häufigsten anzutreffen. 
Live-Linux vom Stick erlaubt vollen Zugriff.

Da du nach WD fragst, MyBooks sind reine externe USB-Platten. WD MyCloud 
(mit LAN) verwendet ext4 für die Datenpartition. Ist aber, nebenbei 
bemerkt, 'ne lahme Krücke mit imo grauseliger Software.
Persönliche Seite #4166842
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Wenn einem eine 2.5"-Platte genügt -- ein als NAS ohne RAID durchaus 
taugliches System von HP gibt es derzeit bei Reichelt für 160 EUR.

Das ist ein kleiner PC mit vier USB3-Anschlüssen, GBit-Ethernet und 
einem Steckplatz für Mini-PCIe-Karten (mit dem z.B. WLAN nachgerüstet 
werden könnte), ausgestattet ist es mit (erweiterbaren) 4 GB RAM und 
einer 500-GB-Festplatte.

Im Idle benötigt es einer der letzten Ausgaben der c't zufolge nur etwa 
6.5 Watt.

Und da das ein stinknormaler PC ist, kann man darauf das Betriebssystem 
der Wahl installieren.

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