Hallo Elektrotechniker,
Ich möchte meine Akkuspannung mit dem 5V Eingang meiner Messkarte
verbinden um den Spannungsverlauf zu Digitalisieren.
Die in Anhang befindliche Schaltung habe ich mit LTSpice Simuliert und
mal auf ein Steckbrett gebracht, leider funktioniert diese gar nicht :-(
Auch der Aufbau auf Lochraster half nicht, habe schon fehler in der
Verdrahtung gesucht und auch Bauteile getauscht, half alles nix.
Ausgangsspannung will nicht über 200mV...
Vref=2,499V ist vorhanden ebenso wie 5V Versorgung!
Vref ist ein LM404-2.5 mit 1k Vorwiderstand an dem 5V Netzteil (7805),
der verwendete OpAmp ist ein AD8541.
Akkuspannung geht von ca. 30V bis 45V und sollte eigentlich auf 5V
abgebildet werden!
Bin für jeden Tipp Dankbar!!
Gruß Moes
Die Frage ist ja: wozu eine Referenzspannung von 2,5V?
Dein Akku kann 30-45V, nach dem Spannungsteiler sind das 1,87-2,81V am
OP Eingang.
Deine Referenzspannung hebt die Nulllinie auf 2,5V an. Damit ist die
Spannungsdifferenz am OP zwischen -0,63V und 0,31V.
Negative OP-Ausgangs-Spannung willst du wahrscheinlich nicht haben.
Zumal der OP nur eine Versorgungsspannung hat.
Der Bereich um 40V interessiert ihn halt. Das ist schon ok, und weder
Fehlerursache noch seine Frage.
@Moes
Hast du einen Abblock Kondensator eingebaut. Den brauch man in der Sim
nicht, aber in der Realität?
Schau das Ausgangssignal vorsichtshalber im Oszi an, es könnte etwas
schwingen, was du am Multimeter nicht siehst.
Mess alle Spannungen und poste sie übersichtlich. Mit der
Ausgangsspannung allein kann man nichts erkennen. Berücksichtige, dass
das Multimeter einen rel. niedrigen Eingangswiderstand hat: jeweils
geeignetes Bezugspotential wählen. ( die OPV Eingänge gegeneinander
messen )
Möglicherweise ist der OPV kaputt, CMOS ist empfindlich. Teste ihn in
einer Spannungsfolger Schaltung an den 2.5V
grüsse, John B.
Danke für den Konstruktiven Beiträge!
Werde am OP direkt noch einen kleinen Kondensator anschließen, Keramik
220nF und den selbigen auch mal als Spannungsfolger Testen an meinen
2,5V Uref...
Spannungen kann ich sofort mal nachrreichen, würde dann mit dem
Multimeter "über" den Op Chip direkt rüber messen und die Spannungen
hier angeben!
@SuperPCFan
Ich bin davon ausgegangen das ich eine Referenzspannung aufjeden Fall
benötige, könnte 2,5V 3V und 4,1V noch anbieten :-P
Ansonsten hätte ich nur noch Widerstände und keine Z Dioden mehr.
Ziel war immer die Akkuspannung einfach "runter" zu setzen und den OpV
auch als "Schutz" zu verwenden....
Die Schaltung ist vom Prinzip her schon in Ordnung.
Mit R4=15k und R3=150k (wie in der Spice-Simulation) sollte sie für
Akkuspannungen von 36,4V bis 43,6V gut sein.
Mit R4=33k und R3=220k reicht der mögliche Akkuspannungsbereich von
34,8V bis 45,2V.
Moes schrieb:> Spannungen kann ich sofort mal nachrreichen, würde dann mit dem> Multimeter "über" den Op Chip direkt rüber messen und die Spannungen> hier angeben!
Das wäre für die Fehlereingrenzung sicher sinnvoll.
easylife schrieb:> input voltage range 2.7V
Bei 2,7V Versorgungsspannung. Die Schaltung wird aber mit 5V versorgt.
Auf die Spannungsreferenz kannst du übrigens verzichten, da du mit den
5V der Versorgungsspannung eine ausreichend gute Referenz hast. Du musst
nur R4 in zwei doppelt so große Widerstände aufsplitten und davon den
einen gegen 5V und den anderen gegen GND schalten. Dadurch hast du einen
Spannungsteiler geschaffen, der die 5V halbiert und einen Ausgangswider-
stand von R4 hat. Somit wird sich die Schaltung gleich wie bisher
verhalten.