Akkupack unsymmetrisch entladen?

Gast #4170500
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Hallo zusammen,
ich habe einen Akkupack aus einzelnen Blei-Akkuzellen (á 1,2V). mit 20 
Zellen, welcher auch von einem 24V Ladegerät geladen wird. Wie sieht es 
aus, wenn man mit einem 12V Verbraucher (Abgriff bei der Hälfte)
die Batterie unsymmetrisch entlädt?

Viele Grüße
Dede
#4170505
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Dede schrieb:

> ich habe einen Akkupack aus einzelnen Blei-Akkuzellen (á 1,2V). mit 20
> Zellen, welcher auch von einem 24V Ladegerät geladen wird. Wie sieht es
> aus, wenn man mit einem 12V Verbraucher (Abgriff bei der Hälfte)
> die Batterie unsymmetrisch entlädt?

Dann musst Du "unsymmetrisch" den Entladezustand prüfen und
"unsymmetrisch" aufladen mit zwei 12V-Ladegeräten.
Gast #4170513
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Harald Wilhelms schrieb:
>> ich habe einen Akkupack aus einzelnen Blei-Akkuzellen (á 1,2V). mit 20
>> Zellen, welcher auch von einem 24V Ladegerät geladen wird. Wie sieht es
>> aus, wenn man mit einem 12V Verbraucher (Abgriff bei der Hälfte)
>> die Batterie unsymmetrisch entlädt?
>
> Dann musst Du "unsymmetrisch" den Entladezustand prüfen und
> "unsymmetrisch" aufladen mit zwei 12V-Ladegeräten.

Vielen Dank erstmal, aber das steht nicht zur Auswahl, Laden daher nur 
über 24V. Deinem Beitrag entnehme ich jedoch, dass so nicht sein 
sollte?! Also es finden demnach auch keine internen Ausgleichströme 
statt bzw dieses sollten vermieden werden?
Gast #4170526
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Wenn die Hälfte der Akkus leer ist und die andere Hälfte fast voll, 
werden die fast vollen total überladen bis die leeren voll sind.

Du könntest mit Schaltern oder Relais die Zellen von 2x10 parallel auf 
1x20 seriell umschalten und dann Laden/Entladen.

Parallelschalten von ungleich geladenen Zellen führt zum Ausgleich der 
Ladungen.
Gast #4170538
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Das überladen von Bleizellen stellt wenig Problem dar, wenn diese 
Stopfen haben um Wasser nachzufüllen. Bei stationären Zellen ist es 
sowieso ganz gut, ab und an mal, heftig zu überladen, damit die 
Flüssigkeit wieder ordentlich durchmischt wird. Die Säure neigt dazu 
sich unten anzureichern.

Bei kleinen Abnahmen, am 12V Ast, also durchaus machbar.



Vielleicht ist es ja auch möglich, einen 24->12V Konverter einzusetzen. 
Dann hätte sich das Problem sowieso erledigt.
Gast #4170544
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ich schrieb:
> Parallelschalten von ungleich geladenen Zellen führt zum Ausgleich der
> Ladungen.

Was für eine geniale Aussage! ICH fasse es nicht.
Ja klar werden die Ladungen ausgeglichen - und zwar ganz erstaunlich 
schnell.
Mann, was für Leute in diesem Forum ts, ts, ts
Gast #4170650
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Nein, sry...

Es handelt sich natürlich um 12Stk 2V-Zellen.

Mich wundert es nur, dass es nicht vorher schon moniert wurde o.O

Ich werde nun Schaltregler einsetzen, die Frage der unsymmetrischen 
Belastung hat mich nur wirklich interessiert.

Vielen Dank soweit (y)
(Firma: This is Dreamland) Persönliche Seite #4171320
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Ulrich F. schrieb:
> Das überladen von Bleizellen stellt wenig Problem dar, wenn diese
> Stopfen haben um Wasser nachzufüllen.


Das kann man mal versuchen um eine Batterie wieder fit zu machen.
Aber durch die niedrige Säurekonzentration löst sich das Bleisulfid, was 
auf Dauer zu Kapazitätsverlust und einem erhöten Innenwiderstand führt.
Gast #4171385
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Tal Seto schrieb:
> Ulrich F. schrieb:
>> Das überladen von Bleizellen stellt wenig Problem dar, wenn diese
>> Stopfen haben um Wasser nachzufüllen.
>
>
> Das kann man mal versuchen um eine Batterie wieder fit zu machen.
> Aber durch die niedrige Säurekonzentration löst sich das Bleisulfid, was
> auf Dauer zu Kapazitätsverlust und einem erhöten Innenwiderstand führt.

Wie .... ?
Das Nachfüllen dient u.a. dazu, die original vorgesehene Konzentration 
wiederherzustellen.
Nix wird da verdünnt.
Ganz normale Wartung.
Seit 100 Jahren gängige und empfohlene Praxis.

Erst in neuerer Zeit sind die Stopfen zu.
(Firma: This is Dreamland) Persönliche Seite #4172183
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Aha, ein Praktiker also.
Den Schraubenzieher fest im Griff.
Nur die Lesebrille rurscht immer die Nase runter.
Und bei dem ganzen Gerutsche verstehr man gar ntcht, was man da jetzt 
lesen soll...

Nee, im Ernst, der TO hätte doch bei >jeder< Ladung die leerere Hälfte 
mit überladen.
Und die Säurekonzentration ist nunmal umso geringer, je voller die Zelle 
ist
#4172900
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>ich habe einen Akkupack aus einzelnen Blei-Akkuzellen (á 1,2V). mit 20
>Zellen, welcher auch von einem 24V Ladegerät geladen wird. Wie sieht es
>aus, wenn man mit einem 12V Verbraucher (Abgriff bei der Hälfte)
>die Batterie unsymmetrisch entlädt?

>>Mann, Mann, Mann. Seid Ihr nicht imstande ein Thema einzuhalten? Immmer
>>meint irgendein Depp, sein komischer Humor sei gefragt.

Bei Reihenschaltung von Akkuzellen geht das nur gut, wenn alle Zellen 
ungefähr gleich gut und gleich belastet sind. Wenn eine davon in der 
Kette schwächer oder höher belastet ist, wird diese Zelle bei 
Gesamtentladung innerhalb kurzer Zeit ruiniert entweder durch Überladung 
oder durch Tiefentladung, im Extremfall sogar mit Spannungsumkehr an den 
Polen der Zelle.

Besonders empfindlich in dieser Richtung sind ja Li-Zellen, da muss man 
sogar mit speziellen ICs, den Balancern, für gleichmäßige Entladung bzw. 
Aufladung sorgen. Die Empfehlung in vielen Gebrauchsanleitungen, 
Batteriesätze komplett auszuwechseln, hat nicht unbedingt mit 
Umsatzförderung zu tun, sondern auch wirkliche technische Gründe.

Ein Wandler 24V auf 12V wäre, von den Anforderungen an den Akku her 
gesehen, die beste Lösung.
(Firma: This is Dreamland) Persönliche Seite #4173344
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Ulrich F. schrieb:
> Ja sicher.....
>
> Bei 1,28 kg/dm³ gilt eine Zelle als 100% geladen
> Und bei 1,18 kg/dm³ ist der Akku leer
>
> (irgendwie scheinen sich dein "voll" und mein "voll" zu unterscheiden)

Das wäre ja eine Katastrophe.
Das würde ja mein komplettes Weltbild auf den Kopf stellen.
(Deswegen hat wahrsheinlich auch der Vorzeichengenerator versagt. Und 
dann hat auch noch der Logikdekoder schwer was abbekpmmen. Er weigert 
sich beharrlich gegen jeden überredungsversuch. Dagegen muß ich was 
unternehmen)

P.S.:
Es hatte mich tierisch genervt, daß ich nicht wußte wieviel Wasser noch 
in der "Wartungsfreien" war. Kurz bevor die Karre dann letztens zum 
Verschrotten abgeholt wurde, hab ich mal eine Zelle von oben angebohrt. 
Die Säure stand unglaublicherweise tatsächlich zirka einen zentimeter 
über den Platzen.

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