>Beim Nulldurchgang der Spannung einschalten, sonst gibt es Stromspitzen
Eben nicht, sondern bei Spannungsmaximum und idealerweise
entmagnetisiertem Kern. Somit wird der Fluß phi = int u(t) dt +
phianfang schon nach 5ms wieder kleiner. Einschalten im Nulldurchgang
kann hingegen 10 ms lang Fluß in der gleichen Richtung aufintegrieren.
Falls dann eine Vormagnetisierung in der 'richtigen' Richtung dazu
kommt, wird der Kern in die Sättigung kommen und sein L verlieren ->
Stromspitze.
Eine Art Outrush kann es nur dann geben, wenn der Kern durch das bzw.
vor dem Ausschalten des Stromes in die Sättigung getrieben wird. Hm? Wie
soll das aus dem eingeschwungenem Zustand heraus gehen ?
Es passiert höchstens, daß der Kern nach dem Ausschalten des Stromes
teilweise aufmagnetisiert bleibt, mit den bekannten Folgen beim nächsten
Einschalten.
Man könnte vielleicht sagen, der Ausschaltvorgang kann den nächsten
Inrush 'vorbereiten' ...
RRR ! =^--^= RRR ! (eingeschwungener Zustand)