Hi zusammen,
ich suche eine IC, welche mir eine Frequenz durch 4 Teilt.
Das ganze soll kleiner oder gleich einem S0-8 Gehäuse sein.
Bei den standart Bauteilen finde ich leider nur IC mit 16 Pins.
Grund: ich brauche brauche 1,8432MHz für einen MCP2122 und würde dann
einen XO32 Quarzoszillator von Reichelt mit 14,7456MHz nehmen.
Gruß und dank,
axel
Matthias Lipinsky schrieb:>>1,8432MHz>> Die gibts doch auch als Quartz.
Und auch als Quartzoszillator, sogar bei Reichelt.
Besserwisser schrieb:> Und auch als Quartzoszillator, sogar bei Reichelt.
War zu schnell, die gibt es nicht in SMD-Ausführung.
Reichelt ist nett, aber die Welt ist deutlich größer. SO einen
SMD-Oszillator gibt es bei vielen Händlern, zur Not halt bei Digikey &
Co. Da gibt es ab und an auch eine Sammelbestellung hier.
Axel K. schrieb:> Bei den standart Bauteilen
Sowas gibt es nicht...
Matthias Lipinsky schrieb:> als Quartz.
Sowas auch nicht...
Besserwisser schrieb:> auch als Quartzoszillator
Und sowas logischerweise natürlich auch nicht...
Das ist, wie wenn beim Auto die "Bremzleitung" lecken würde.
micha schrieb:> Oder einen Tiny
Würde ich auch probieren. Da reicht dann ein 6-beiniger uC im SOT323
Gehäuse schon aus...
Wenn einer so einen Baudratenquarz an etwas anschließt, muss es wohl
etwas mit integrierten Schaltkreisen zu tun haben, denn von allein
schwingt das ja nicht. Da er mithin etwas Komplexes hat, das sich
programmieren lässt, könnte auch die Teilung durch 8 bewerkstelligt
werden, immerhin müssen ja 115kBaud drübergehen. Es schadet nichts, ein
wenig an der Programmierung zu drehen. Vielleicht ließe sich mit halber
Ausgangsfrequenz und einer Flankenerkennung die Baudrate auch
bereitstellen. (Ein Komparator mit einem Kondensator an einem der
Eingänge wäre ein Anfang.)
Ich schlage schlussendlich noch einen Mikrocontroller in einer
BGA-Variante vor, der lässt sich zur Not auch umprogrammieren und ist in
winzigsten Gehäusen verfügbar.
Hi zsammen,
danke für die ganzen Vorschläge.
die Idee mit dem µc hatte ich auch schon, will aber ne "plug&play"
lösung und nicht erst programieren (auch wenn es eigendlich nur die
entsprechenden Fuse'es setzten ist).
Klar ist die welt größer als Reichelt. Aber nicht viel, wenn mann nur
ein hand voll teile braucht.
Der RS-thread, ist ja nun gerade um so dass es da nichts wird. Muss ich
mal gucken ob ich mich wo anderes einklinken kann.
Danke an euch !
Boris Ohnsorg schrieb:> Wenn einer so einen Baudratenquarz an etwas anschließt, muss es> wohl> etwas mit integrierten Schaltkreisen zu tun haben, denn von allein> schwingt das ja nicht. Da er mithin etwas Komplexes hat, das sich> programmieren lässt, könnte auch die Teilung durch 8 bewerkstelligt> werden, immerhin müssen ja 115kBaud drübergehen. Es schadet nichts, ein> wenig an der Programmierung zu drehen. Vielleicht ließe sich mit halber> Ausgangsfrequenz und einer Flankenerkennung die Baudrate auch> bereitstellen. (Ein Komparator mit einem Kondensator an einem der> Eingänge wäre ein Anfang.)>> Ich schlage schlussendlich noch einen Mikrocontroller in einer> BGA-Variante vor, der lässt sich zur Not auch umprogrammieren und ist in> winzigsten Gehäusen verfügbar.
Es wird ein Interface für einen Tauchcomputer (Leonardo) und da hatte
ich nicht vor einen µC einzusetzten, sodass diese möglichkeit
ausscheidet.
Es sei den jemand weiß wie man einen FTDI 232 RL auf einem µC emulieren
kann.
Gruß
Axel K. schrieb:> Es sei den jemand weiß wie man einen FTDI 232 RL auf einem µC emulieren> kann.
Frag die chinesischen Cloner der FTDIs. ;-)
Im Ernst: mit einem Controller, der einen USB-PHY hat, sollte das
im Prinzip gehen. Ob's dafür aber im Netz schon Vorlagen gibt, habe
ich keine Ahnung.
Warum muss es ein FTDI sein, würde nicht auch ein CDC (communication
class device) gehen? Dafür gibt's reichlich Beispiele.
FDTI weil,
das original Interface hat den auch und meldet sich mit entsprechendem
Namen im System an. Die benötigte Software arbeitet aber nur mit einem
interface, bei dem der Name passt.
Nutze ich den FTDI kann ich einfach die settings kopieren und in einen
belibigen anderen FTDI laden und das Problem wäre gelöst.
@ Christoph Kessler (db1uq) (christoph_kessler)
>Gehören die Hethiter jetzt zu Analog Devices? Digi-Key behauptet das>jedenfalls>http://www.digikey.de/product-detail/de/HMC434ETR/...>11,92€ Einzelpreis
Ist das ein neuer Wettbewerb im Overengineering oder einfach der ganz
normale Wahsinn?
Ein 8 GHz (acht GIGAHERTZ) Teiler für einen 14 MHz Frequenzteiler?
Und das, wo ein passender Oszillator käuflich erwerbbar ist?
OMG!
Falk Brunner schrieb:> Und das, wo ein passender Oszillator käuflich erwerbbar ist?
Den will der TO ja nicht, und auch sonst so einiges - am besten wäre
erstmal eine Liste, was alles NICHT gewünscht ist, falls die maximale
Textlänge im Forum dafür reicht.
Georg
Falk Brunner schrieb:> Ist das ein neuer Wettbewerb im Overengineering oder einfach der ganz> normale Wahsinn?
Wieso? In diesem Forum gewinnt doch immer
die Lösung mit dem höchsten Aufwand. :-)