Beschleunigungssensor löten oder?

OP #4175893
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Guten Morgen zusammen.
Möchte mich erstmal kurz vorstellen. Bin der Eugen, 30 Jahre alt und 
komme aus Eschweiler. Normalerweise komme ich aus dem mechanischen 
Bereich, bzw bei meiner jetzigen Frage aus dem Automobilbereich. Ich 
hoffe ich bin im richtigen Unterforum gelandet.
Nun zu meiner Frage:
An meinem Audi sind Beschleunigungssensoren für das Luftfahrwerk 
verbaut. Diese erkennen die wippbewegungen der Karosserie und Regeln die 
Dämpfer nach.
Jetzt muss ich die Kontakte am Stecker der Sensoren erneuern. Die 
Kontakte und die Sensoren sind vergoldet. Kabel ist ein normales 
Kupferkabel verdrillt. An den neuen Kontakten sind schon Kabel von Audi 
aus befestigt, diese muss ich nun mit dem verlegten Kabel vom 
Steuergerät verbinden. Da stelle ich mir die Frage, wie ich es am besten 
mache. Gedacht habe ich ans löten. Da aber die Sensoren im ms Bereich 
arbeiten, bin ich mir nicht sicher ob der Widerstand des Lötzinns nicht 
zu groß ist. Nach Recherche im Internet soll Lötzinn keine so besondere 
Leitfähigkeit haben wie z.b. Kupfer oder Gold. Werde ich damit Probleme 
bekommen können oder kann ich es ohne weiteres einsetzen?
Ihr habt in dieser Hinsicht bestimmt um einiges mehr Erfahrung.

Vielen Dank schonmal im Voraus.

Mfg
Eugen
#4175910
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Also solange das Lot von deinem e-ler ganz normales 60/40 Blei Gebräu 
mit flussmitellkern ist (wovon ich jetzt mal ausgehen würde) ist es ok 
einfach das zu benutzen.
Wenn es irgendein bleifreier Kram ist würde ich es nicht nehmen, das 
benetzt die Kabel viel schlechter.
#4177065
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Das Problem mit Lötverbindungen ist nicht die Leitfähigkeit.

Das Problem ist, dass Du Dir eine Sollbruchstelle einhandelst. 
Feindrähtige Kupferkabel sind flexibel. Sobald dieses Geflecht sich mit 
Lötzinn vollsaugt, wird es spröde, und erfahrungsgemäß kommt es nach 
einiger Zeit durch Vibrationen zu Kabelbrüchen.

Aus diesem Grund werden in der Automobiltechnik 
Crimp-(Quetsch-)Verbindungen eingesetzt. Beim sachgerechten Crimpen mit 
dem dafür vorgesehenen Werkzeug entsteht eine gasdichte Verbindung 
Kupfer auf Kupfer, und die Flexibilität bleibt erhalten.

fchk
Gast #4177083
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Eugen Oster schrieb:
> Da aber die Sensoren im ms Bereich
> arbeiten, bin ich mir nicht sicher ob der Widerstand des Lötzinns nicht
> zu groß ist.

Nein, das ist kein Thema. Gewöhnliches Lötzinn ist auch für 
millionenfach höhere Geschwindigkkeiten noch gut genug.

Allerdings befürchte ich andere Kompatibilitätsprobleme, denn 
normalerweise sind die passenden Teile doch so konfektioniert, dass man 
sie nur noch zusammen zu stecken braucht?
#4178630
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Frank K. schrieb:
> Aus diesem Grund werden in der Automobiltechnik
> Crimp-(Quetsch-)Verbindungen eingesetzt.

Nur so sollte man es machen!
Und vorher erstmal üben, bis man eine zugfeste Verbindung zustande 
kriegt.
Wenn man keine Spezialzange hat, erst das Kupfer crimpen und dann die 
Isolierung.

Löten kannst Du nur bei Car-Hifi, da ein aussetzender Lautsprecher 
keinen Schaden anrichtet.

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