Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik ATMEL AVR ISP2


von Kamui S. (magickaito)


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Hallo,

ich möchte meinen ersten Programmier kaufen und habe mehrfach gelesen, 
dass man sich nur den originalen ATMEL AVR ISP2 zulegen soll. Bei ATMEL 
selber scheint es diesen nicht mehr zu geben und die Preise bei Reichelt 
(58,90 €), amazon (69,95 €), etc. liegen fast doppelt so hoch wie noch 
vor drei Wochen.

Ist der AVR ISP2 ein Auslaufmodell? Wird er bald durch einen neuen 
ersetzt? Welchen Programmierer sollte ich dann kaufen? Wäre nett, wenn 
mir jemand eine Empfehlung diesbezüglich für den Einstieg geben könnte.

Danke!

von pi (Gast)


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von STK500-Besitzer (Gast)


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Nimm ein Arduino für den Anfang.
Die Dinger lassen sich per Bootloader programmieren, was den ersten 
Frust verhindert.
Wenn du mehr willst, kannst die Dinger auch in C/C++ programmieren.

von Marcel P. (Gast)


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Naja, wenn man am Programmer spart, spart mal am falschen Ende.
Und was nütz denn ein Arduino, wenn er vielleicht AVR's in irgendwelchen 
Schaltungen programmieren will...

Kauf dir ein Atmel ICE, wenn du bereit bist etwas mehr auszugeben. Der 
ist momentan meiner Meinung nach das Beste. Kann so ziemlich alles 
(Debuggen, Proggen, etc.) für nen vernünftigen Preis.

Wenns nur ein ISP sein soll, kann ich auch den USBProg 3.3 mit der 
AVR_ISP-MK2-Clone Firmware empfehlen. Funzt super mit AVRDude und 
AtmelStudio.
ALLERDINGS, hat der USBProg 3.3 durch seine Widerstände in den 
Programmierleitungen das Problem, das er etwas schwächere 
Programmiersignale hat. Wenn also irgendwo zu kleine Pullups drin sind, 
wirds blöde.

von STK500-Besitzer (Gast)


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Marcel P. schrieb:
> Naja, wenn man am Programmer spart, spart mal am falschen Ende.
> Und was nütz denn ein Arduino, wenn er vielleicht AVR's in irgendwelchen
> Schaltungen programmieren will...

https://www.arduino.cc/en/Tutorial/ArduinoISP

Die Dinger haben zwar so ihre Macken, aber so schlimm, wie sie immer 
verteufelt werden, sind sie auch wieder nicht.

von Marcel P. (Gast)


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Nein, Nein, schlimm finde ich die Arduinos ganz und garnicht. Die sind 
recht nützlich um mal schnell was aufm Steckbrett aufzubauen oder zum 
Testen oder als Quick and Dirty-Lösung.

Habe selber welche hier rumliegen.

ABER, der ArduinoISP ist nicht wirklich so schön zu benutzen. Zumindest 
hatte ich bisher nur Probleme mit dem Arduino ISP, wenn man ihr NICHT 
zusammen mit der Arduino-IDE verwendet...

von STK500-Besitzer (Gast)


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Marcel P. schrieb:
> Nein, Nein, schlimm finde ich die Arduinos ganz und garnicht. Die sind
> recht nützlich um mal schnell was aufm Steckbrett aufzubauen oder zum
> Testen oder als Quick and Dirty-Lösung.

Das war auch nicht auf dich bezogen, sondern auf die allgemeinen 
Aussagen, dass man dabei ja nichts lernt, weil man nicht die Probleme 
hat, die andere vor 10-20 Jahren hatten. ;)
Ich verwende gerade das DUE für einen Anwendung mit einem 
7"-TouchDisplay (das Ding gibt es auch von Sainsmart...).
Müsste ich jetzt noch ein ARM-Board entwickeln und layouten, wäre der 
Liefertermin in weite Ferne gerückt.
Jetzt wurde ein Shield entwickelt, das unseren Anforderungen genügt - 
zweilagig...
Die USB-Kommunikation möchte ich nicht missen - wunderbar 
unkompliziertes Debuggen. Und wenn man tiefer einsteigen will, ist es 
immer noch ein Atmel-µC...

von Kamui S. (magickaito)


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Der ATATMEL-ICE  kostet USD 92.94. Warum ist der so teuer? Und brauche 
ich zusätzlich noch den ATATMEL-ICE-ADPT für USD 42.65 oder das 
ATATMEL-ICE-CABLE für USD 15.31?

Wofür ist der ATATMEL-ICE-BASIC und was ist ein ICE-PCBA?

von Thomas E. (thomase)


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Kamui S. schrieb:
> Der ATATMEL-ICE  kostet USD 92.94. Warum ist der so teuer? Und brauche
> ich zusätzlich noch den ATATMEL-ICE-ADPT für USD 42.65 oder das
> ATATMEL-ICE-CABLE für USD 15.31?
>
> Wofür ist der ATATMEL-ICE-BASIC und was ist ein ICE-PCBA?

Lies dir den in der ersten Antwort genannten Beitrag durch. Darin wurde 
das Thema gestern und heute erst durchgekaut. Darin sind deine Fragen 
auch besser aufgehoben.

mfg.

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