Hallo, ich habe bislang fast ausschließlich mit den MCUs von Atmel gearbeitet und möchtet dieses gerne beibehalten (siehe Erklärung unten). Am meisten mit den Attinys (85, 84, 841, 2313) sowie dem Atmega8, 328 und 644. Nun möchte ich aber gerne das ganze etwas erweitern. Ich nutzte derzeit einen Atmel AVRISP mkII. Diesen habe ich nun vor, über kurz oder lang zu verticken, bzw. wegzulegen und mir dafür den Atmel ICE zu holen. Dieser kann ja so, wenn ichs richtig gelesen hab, das gleiche und noch mehr und ist für die ARM und AVRs von Atmel geeignet. Nun habe ich meine erste Suche bei Mouser gestartet, und war erschrocken, dass die MCUs doch teilweise deutlich teurer als die Konkurrenz ist. ~3€/Stk. Ich habe neben den AVR Boards auch noch 3 ARM Boards. Zum einen das STM32 Discovery, sowie einem Arduino Due und Zero. Habe mit allen aber sogut wie noch nichts gemacht. Programmieren möchte ich das ganze später im AtmelStudio, da mir das deutlich mehr zusagt als Eclipse o.ä. Ich bin nun auf der Suche nach einem guten Einstiegs ARM. Anforderungen stelle ich nur wenige. SPI und UART haben vermutlich alle gängigen Module. 5V Toleranz wäre schön, muss aber nicht. Was mir wichtig wäre, dass die Geräte auch mit einer Minimalbeschaltung recht schnell laufen. Soll heißen ein paar wenige Kerkos und schon rennt das Teil. I/O sollten mit < 16 vollkommen ausreichen.
Stefan S. schrieb: > SPI und UART haben vermutlich alle gängigen > Module. Yep. > 5V Toleranz wäre schön, muss aber nicht. Sollte es mittlerweile auch bei Atmel ARM geben, das wäre der SAM C: http://www.atmel.com/products/microcontrollers/arm/sam-c.aspx Ist noch relativ jung. Echte 5-V-Kompatibilität ist bei ARM eher die Ausnahme denn die Regel. > Was mir wichtig wäre, > dass die Geräte auch mit einer Minimalbeschaltung recht schnell laufen. Das dürfte generell kein Problem sein. Die haben alle einen internen RC-Oszillator, von dem sie starten, sodass man nur die diversen Abblock-Cs braucht. Für Handbestückung wäre eine der Versionen zu empfehlen, die nicht ganz so viele Pins haben, denn bei denen ist der Pinabstand größer als bei den Vielpinnern. Wenn du auf die 5-V-Kompatibilität verzichten kannst, würde ich den SAMD21 empfehlen.
Hallo Jörg, danke schon einmal für deine Antwort. Ja, also auf die 5V Toleranz bin ich keinesfalls angewiesen. Die Komponenten, die ich damit nutze, funktionieren sowohl mit 3V3 als auch 5V Logik. (Versorgungsspannung und Pegel). Die ARM C Serie hatte ich vorhin auf Atmel auch schon entdeckt. Einen SAMD21 (ATSAMD21G18 ARM Cortex M0+) habe ich bereits auf einem Devolpment System. Der wäre lötbar. Der Pitchabstand darf aber ruhig noch größer werden und dafür weniger rausgeführte Pins. TQFN32 würde ausreichen wie bei den Mega328. Edit: Nochmals bei Mouser geschaut, die C Serie haben die leider noch nicht im Angebot, dieser sieht aber doch für meine Anwendungen ganz passend aus. http://www.mouser.de/ProductDetail/Atmel/ATSAMD20E15A-AU/?qs=sGAEpiMZZMuoKKEcg8mMKCjlbkOUVIByuCs3n%2f6s%252bTI%3d bzw. deren Nachfolger http://www.mouser.de/ProductDetail/Atmel/ATSAMD21E15A-AU/?qs=sGAEpiMZZMsn4IaorHFpMJbAVJJdzbzTWzGFUKRBAM4%3d Preis wäre akzeptabel.
Stefan S. schrieb: > Einen SAMD21 (ATSAMD21G18 ARM Cortex M0+) habe ich bereits auf einem > Devolpment System. Der wäre lötbar. Der Pitchabstand darf aber ruhig > noch größer werden und dafür weniger rausgeführte Pins. Die neuen Atmel-ARMs gibt es jeweils in mehreren verschiedenen Pinanzahlen, wobei sich die wirkliche Gehäusegröße nur wenig unterscheidet. Die mit den niedrigen Pinanzahlen haben also ein groberes Raster. Wenn man viele Pins haben will, muss man halt das 0,5er Raster nehmen, lässt sich schon auch noch mit der Hand löten. Den SAMD21E hast du ja schon entdeckt. > Edit: Nochmals bei Mouser geschaut, die C Serie haben die leider noch > nicht im Angebot Die dürfte noch zu jung sein, musst du ggf. bei Atmel selbst ein XplainedPro C21 ordern. Das scheinen sie schon auf Halde zu haben.
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