AtMega1284p 20 Mhz Quartz

Gast #4179257
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Hallo,

ich betreibe einen AtMega1284p mit einem externen Quarz.


Wenn ich nun einen 20 Mhz Quartz anschliesse funktioniert gar nichts
mehr. Der Atmega lässt sich nicht mal mehr programmieren.

Hat jemand von Euch eine Ahnung woran das liegt? Laut Datenblatt müssten
20 Mhz möglich sein bei +5 V habe ich aber 4,5V.
Könnte es daran liegen?

Als Fuses habe ich bereits External Crystal Oscillator (CKSEL=1111
SUT=11) und Fullswing Oscillator (CKSEL=0111 SUT=11) probiert.

Kennt jemand dieses Problem?
Gast #4179285
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Alex schrieb:

> ich betreibe einen AtMega1284p mit einem externen Quarz.

Oder auch nicht, wie man deinen weiteren Ausführungen entnehmen kann...

> Hat jemand von Euch eine Ahnung woran das liegt? Laut Datenblatt müssten
> 20 Mhz möglich sein bei +5 V habe ich aber 4,5V.
> Könnte es daran liegen?

Nein, auch mit 4.5V sind 20MHz sicher möglich. Siehe Datenblatt, 
Abschnitt 26.2 "Speed grades".

> Als Fuses habe ich bereits External Crystal Oscillator (CKSEL=1111
> SUT=11) und Fullswing Oscillator (CKSEL=0111 SUT=11) probiert.
>
> Kennt jemand dieses Problem?

Ja. Das passiert genau dann, wenn die verwendeten Bürde-Kapazitäten 
nicht zum Quarz (und zum physikalischen Aufbau und dessen parasitären 
Kapazitäten) passen.

Vermutlich benutzt die die unter den Forums-Deppen als "Allheilmittel" 
gehandelten 22 oder gar 27pF. Reduziere die zum Test schrittweise und 
zwar unter Benutzung der Fuses für den "External Crystal Oszillator". 
Wenn der anschwingt, kannst du entweder die Optimierung abbrechen und 
die Fuses auf FullSwing stellen, das wird dann zuverlässig laufen oder 
du ziehst die Optimierung weiter durch, bis du entweder keine kleineren 
Kapazitäten mehr auftreiben kannst oder der Spaß zu Ende ist, die Sache 
also wieder nicht mehr schwingt.

Letzteres wäre der Glücksfall, dann wüßtest du nämlich ziemlich genau, 
dass das Optimumum der Bürdekapazitäten beim geometrischen Mittel der 
beiden Grenzfälle liegt, bei denen die Sache geschwungen hat. Und du 
hast die dazu passenden Kapazitäten dann auch bereits rumliegen...

Sollte allerdings der alternative Fall eintreten, daß die Scheiße auch 
ganz ohne Burdekapazitäten schwingt oder aber niemals, dann solltest du 
dringend deinen Aufbau verbessern...
Gast #4179781
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c-hater schrieb:
> Vermutlich benutzt die die unter den Forums-Deppen als "Allheilmittel"
> gehandelten 22 oder gar 27pF. R

Ein Forumsdepp (der schon ungefähr 1.5 ATMegas in Betrieb genommen
hat berichtet dir hiermit dass es weitaus weniger auf das einzelne
Picofarad als auf den korrekten Aufbau und die Einstellung ankommt.
#4179783
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Quarzmishandler schrieb:
> c-hater schrieb:
>> Vermutlich benutzt die die unter den Forums-Deppen als "Allheilmittel"
>> gehandelten 22 oder gar 27pF. R
>
> Ein Forumsdepp (der schon ungefähr 1.5 ATMegas in Betrieb genommen
> hat berichtet dir hiermit dass es weitaus weniger auf das einzelne
> Picofarad als auf den korrekten Aufbau und die Einstellung ankommt.

unterschreibe ich,

mir ist noch keiner untergekommen der sich an 15-27pF störte.

Wichtiger scheint mir richtige Quarzwahl und richtige Fusesetzung.
Gast #4179809
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Es scheint, dass es nicht die 20 MHz als solche sind. Die Vermutung 
liegt nahe, dass die beiden Eingangssätze irreführend formuliert wurden, 
und dass es der erste Versuch überhaupt war, irgendeinen Quarz 
anzuschließen.
#4179832
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Kai M. schrieb:
> Nimm den "C-Hater" nicht für voll -der entwickelt sich zunehmend zum
> "Alles-und-Jeden_Hater"

ja manchmal schreibt er komisch, aber das hier ist doch hilfreich:

c-hater schrieb:
> Ja. Das passiert genau dann, wenn die verwendeten Bürde-Kapazitäten
> nicht zum Quarz (und zum physikalischen Aufbau und dessen parasitären
> Kapazitäten) passen.
>
> Vermutlich benutzt die die unter den Forums-Deppen als "Allheilmittel"
> gehandelten 22 oder gar 27pF. Reduziere die zum Test schrittweise und
> zwar unter Benutzung der Fuses für den "External Crystal Oszillator".
> Wenn der anschwingt, kannst du entweder die Optimierung abbrechen und
> die Fuses auf FullSwing stellen, das wird dann zuverlässig laufen oder
> du ziehst die Optimierung weiter durch, bis du entweder keine kleineren
> Kapazitäten mehr auftreiben kannst oder der Spaß zu Ende ist, die Sache
> also wieder nicht mehr schwingt.

PS. mir sind auch schon Aufbauanleitungen mit 15pF begegnet, ergo je 
nach Boardkapazität parasitär kann kleineres C helfen.
Gast #4179852
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Joachim B. schrieb:
> PS. mir sind auch schon Aufbauanleitungen mit 15pF begegnet, ergo je
> nach Boardkapazität parasitär kann kleineres C helfen.

Solange man keinen Aufbau vor Augen hat und keine Daten des Quarzes
kennt sind solche Hinweise einfach Stochern im Nebel.

Frohes weiteres Spekulieren bzw Stochern.
#4179860
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Alex schrieb:
> Wenn ich nun einen 20 Mhz Quartz anschliesse funktioniert gar nichts
> mehr. Der Atmega lässt sich nicht mal mehr programmieren.
> ...
> Als Fuses habe ich bereits External Crystal Oscillator (CKSEL=1111
> SUT=11) und Fullswing Oscillator (CKSEL=0111 SUT=11) probiert.

D.h. mit einem anderen Quarz funktioniert es? Und Du hast zum Ändern der 
Fuses diesen anderen Quarz verwendet?
Wenn das so ist: mit welchem Quarz geht es? Und hast Du ein 2. Exemplar 
des 20MHz-Quarzes zum Testen?

Gruß Dietrich
#4179878
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Quarzmishandler schrieb:
> Frohes weiteres Spekulieren bzw Stochern.

und dein Beitrag war hilfreich?

Ich meinte ja nur das c-hater hier was brauchbares geschrieben hat.

Quarzmishandler schrieb:
> Solange man keinen Aufbau vor Augen hat und keine Daten des Quarzes
> kennt

Quarzmishandler schrieb:
> Ein Forumsdepp (der schon ungefähr 1.5 ATMegas in Betrieb genommen
> hat berichtet dir hiermit dass es weitaus weniger auf das einzelne
> Picofarad als auf den korrekten Aufbau und die Einstellung ankommt.

Joachim B. schrieb:
> ergo je
> nach Boardkapazität parasitär kann kleineres C helfen.

und was unterschied mein Posting von deinem?

wolltest du nur rumpupsen?
Gast #4179935
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Quarzmishandler schrieb:

> Solange man keinen Aufbau vor Augen hat und keine Daten des Quarzes
> kennt sind solche Hinweise einfach Stochern im Nebel.

Genau darauf, diese unerfreuliche Situation sinnvoll zu handhaben und 
dabei letztlich doch noch zu einem guten Ergebnis zu kommen, zielte mein 
Posting.

Wenn man hingegen einen ordentlichen Messmittelpark, ordentliche 
Layoutsoftware und ordentliche Datenblätter des Quarzes hat, braucht man 
natürlich nicht rumzuprobieren, dann kann man die Bürdekapazitäten 
einfach vorher korrekt berechnen.

Wobei das beschriebene "Rumprobieren" aber auch alles andere als ziellos 
ist, sondern genau die Vorgehensweise darstellt, die mit einem Minimum 
an Material- und Zeitaufwand zum unter diesen Umständen bestmöglichen 
Ergebnis führt und nebenbei indirekt auch noch eine Grobanalyse des 
Problems liefert (jedenfalls für den, der die Ergebnisse zu 
interpretieren weiss)...
Gast #4180049
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Quarzmishandler schrieb:

> Ein Forumsdepp (der schon ungefähr 1.5 ATMegas in Betrieb genommen
> hat berichtet dir hiermit dass es weitaus weniger auf das einzelne
> Picofarad als auf den korrekten Aufbau und die Einstellung ankommt.

<IRONIE>
Wie hast du das mit dem halben Mega gemacht? Ich kann die Dinger in 
jeder beliebigen Raumachse teilen, aber danach läuft irgendwie keiner 
mehr, mit keinerlei Taktquelle.

Irgendwas muß wohl falsch machen, vermutlich erwische ich bei der 
Teilung niemals genau den Nullpunkt des Package. Kann mir einer der 
Forumsprofis (insbesondere natürlich du) einen Rat zu diesem Problem 
geben?

Ja, ich aber nur einen Lasercutter für 3 Millionen Euro. Sollte ich doch 
noch einen für fantastilliarden Euro kaufen? Rechnet sich das für mich?
</IRONIE>
#4182956
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Alex schrieb:
> Quarz Kalte Lötstelle.

siehste und deswegen wollen die meisten Fotos vom Aufbau.
PS. aus meiner RFT Zeit, 70% waren Sichtfehler!
Kalte Lötstellen das häufigste!
(und hat sich heute beim Musterbau von anderen auch nicht geändert)

Quarzmishandler schrieb:
> Solange man keinen Aufbau vor Augen hat und keine Daten des Quarzes
> kennt sind solche Hinweise einfach Stochern im Nebel.

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