hallo, kann mir bitte jemand erklären, wie lang (welchen Weg) der Strom in den obigen Schaltungen fließt. Bzw. bei der Schaltung mit zwei quellen, welche ströme es dort gibt?
extern schrieb: > hallo, > > kann mir bitte jemand erklären, wie lang (welchen Weg) der Strom in den > obigen Schaltungen fließt. Welchen Weg? Meinst du Strom wäre so was wie eine Ameise, die am Start losläuft und dann einen bestimmten Weg wählt? Hast du nen Schlag auf den Kopf bekommen?
Was der arme Mensch sagen wollte war: du benötigst mehr Angaben und eine präzise Beschreibung des Problems. Was möchtest du wirklich wissen? Welche Werte hast du gegeben? Gruß Dennis
Wie wär‘s mit berechnen? Bei zwei Quellen kannst du das z.B. mit dem Superpositionsprinzip machen.
extern schrieb: > kann mir bitte jemand erklären, wie lang (welchen Weg) der Strom in den > obigen Schaltungen fließt. Überall extern schrieb: > Bzw. bei der Schaltung mit zwei quellen, welche ströme es dort gibt? I1, I2, Ir1, Ir2 Pfeilrichtung ist beliebig, entsprechend wird der Strom positiv oder negativ. Nimm dein Script in die Hand und lerne wie das funktioniert oder stell präzise Fragen.
Udo S. schrieb: > Überall Bei der Schaltung "Strom2.png" wird kein Strom durch die 3 linken Widerstände fließen.
Schaltzeichen? Wenn ich davon ausgehe, dass das Ding mit dem U daneben ein Spannungsmesser ist (theoretisch unendlicher Innenwiderstand) und das Teil mit dem I daneben ein Strommesser ist, hast Du im ersten Bild den Sonderpreis gewonnen. Natürlich nur, wenn die Quellenspannung auch parallel zu U anliegt. Die Widerstände werden mit Null Ohm (Strommesser) überbrückt. Die Stromaufnahme ist "soviel die Spannungsquelle hergibt". In Bild zwei fließt, mangels Angabe kein Strom. Also eine Energiesparschaltung. Die gesamte Elektrotechnik lebt von genauen Angaben. Zwei Widerstände auf den Tisch geworfen, ohne exakte Angaben was wo herkommt und wo hingeht, ist ein Fall für die Glaskugel.
Amateur schrieb: > Wenn ich davon ausgehe, dass das Ding mit dem U daneben ein > Spannungsmesser ist (theoretisch unendlicher Innenwiderstand) und das > Teil mit dem I daneben ein Strommesser ist Wie kommst du darauf? https://de.wikipedia.org/wiki/Stromquelle_%28Schaltungstheorie%29 https://de.wikipedia.org/wiki/Spannungsquelle
Amateur schrieb: > Wenn ich davon ausgehe, dass das Ding mit dem U daneben ein > Spannungsmesser ist (theoretisch unendlicher Innenwiderstand) und das > Teil mit dem I daneben ein Strommesser ist, hast Du im ersten Bild den > Sonderpreis gewonnen. das sind die "offiziellen" Schaltzeichen für Spannungsquelle und Stromquelle, wenn auf vielleicht nicht ganz rund gezeichnet. https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Schaltzeichen_%28Elektrik/Elektronik%29 @extern: wenn du Zahlenwerte an die verschiedenen Bauteile zeichnen kannst, dann kann man die konkreten Ströme in den Schaltungen ausrechnen. Zu Schaltung2.png hat GET ja schon die wesentliche Aussage gemacht.
Strom2.png ist trivial: Hier fließt der Strom ausschließlich durch die Stromquelle und den rechten Widerstand (was für ne Zweideutigkeit...) Stromversorgung.png ist nicht trivial: Hier kann man nur sagen, dass der Strom auf jeden Fall durch die Stromquelle fließt und die beiden Widerstände. Vielleicht fließt auch ein Teil des Stromes in die Spannungsquelle hinein. Vielleicht liefert sie auch einen Teil des Stromes in die Widerstände. Vielleicht fließt auch gar kein Strom durch die Spannungsquelle, nämlich dann, wenn I * R_ges == U ist. Im Übrigen ist die aktuelle Temperatur so wie ich: Über 30 und heiß!
Eine ideale Stromquelle hat einen unendlich hohen Widerstand, eine ideale Spannungsquelle hat einen 0-Ohm Widerstand (Idealer Kurzschluss). Im ersten Bild wird der gesamte Strom der Stromquelle durch die Spannungsquelle fließen. Die Spannungsquelle wird ihren eigenen Stromfluss passend nach R=U/I durch die beiden Widerstände leiten. Je nach Polarität (die hier nicht eingezeichnet ist) werden sich die Ströme in der Spannungsquelle addieren oder subtrahieren.
Hi Ich weiß ja nicht, aus welcher Schule entsprungen bist, aber wie wäre es mal mit "aufpassen"? Übrigends, ein Stromkreis heißt deshalb so, weil der Strom im Kreis fließt. Und da das so ist, brauchst du eigentlich auch nix dafür zu bezahlen, im Gegenteil, die EVU müßte dir einen kleinen Obulus schulden, weil ja ihr Strom durch deine Wohnung fließt.... Sie kriegen auch alles wieder, du behälst davon eigentlich nix. Ok, genug geblödelt.. so ungefähr, wie in der angehängten Skizze fließt dei nStrom. Den Rest musst du mal aus deiner Aufgabenstellung selbst erarbeiten. Gruß oldmax
Vielleicht hab ich ja irgend ein wichtiges Detail verpasst, aber Oldmax, kannst Du mir mal verraten, warum dir Stromquelle einen Strom durch beide Widerstände treiben sollte, wenn eine Spannungsquelle parallel dazu hängt?
Wolfgang R. schrieb: > einen Strom durch beide Widerstände treiben sollte, wenn eine Spannungsquelle parallel dazu hängt? Ohmsches Gesetz? Knotenregel?? Maschenregel???
Die Spannungsquelle muss ich als ideal annehmen, da kein Innenwiderstand angegeben ist. Folglich kann ich mir die Berechnung des Stromes, der von der Stromquelle durch die ohmschen Widerstände parallel zur Spannungsquelle fließt, sparen. Der ist 0A. Klar, wenn es sich in der Aufgabe nicht um ideale Komponenten handelt, dann gelten Maschen und Knoten.
M.N. schrieb: > Wolfgang R. schrieb: >> einen Strom durch beide Widerstände treiben sollte, wenn eine Spannungsquelle > parallel dazu hängt? > > Ohmsches Gesetz? > Knotenregel?? > Maschenregel??? Die Spannungsquelle nagelt die Spannung an den Widerständen fest und bestimmt damit deren Strom. Die Stromquelle gibt einen bestimmten Strom ab, dieser fließt durch die Widerstände und die Spannungsquelle, Aufteilung ergibt sich aus den Widerstandswerten. Eigentlich eine witzige Aufgabe, die linke Zeichnung...
mse2 schrieb: > Die Spannungsquelle nagelt die Spannung an den Widerständen fest und > bestimmt damit deren Strom. > Die Stromquelle gibt einen bestimmten Strom ab, dieser fließt durch die > Widerstände und die Spannungsquelle, Aufteilung ergibt sich aus den > Widerstandswerten. > > Eigentlich eine witzige Aufgabe, die linke Zeichnung... PS: Stromanteil durch die Spannungsquelle, der von der Stromquelle herrührt, kann natürlich positiv oder negativ sein, je nach den Widerstandswerten, wie gesagt...
Sollten Strom- und Spannungsquelle nicht ideal angenommen sein, dann ist die Aufgabe in der Tat interessant, das Stichwort "Superpositionsprinzip" wurde als Lösungsansatz ja schon genannt. Mich irritiert nur die Trivialität der zweiten Aufgabe...
Wolfgang R. schrieb: > Sollten Strom- und Spannungsquelle nicht ideal angenommen sein, > dann ist > die Aufgabe in der Tat interessant, das Stichwort > "Superpositionsprinzip" wurde als Lösungsansatz ja schon genannt. > > Mich irritiert nur die Trivialität der zweiten Aufgabe... Meiner Erfahrung (unter anderem als Nachhilfelehrer) nach sind gerade die trivialen Aufgaben diejenigen, die das Verständnis prüfen. Wer es hat, dem fällt die Trivialität auf und der kann die Sache einfach lösen. Wer es nicht hat, der wird Maschen- und Knotenregeln anwenden um ein Gleichungssystem aufzustellen und zu lösen und dabei viel Spaß haben.... :)
es gibt dazu keine Aufgaben, die Beispiele sollen nur dem Verständnis dienen (daher keine Zahlenwerte). Gewusst habe ich auch, dass bei der Schaltung strom2.png der Strom nur in der rechten Masche fließt (durch den rechten Widerstand). Die andere Schaltung ist ja beinahe identisch, nur dass hier noch eine Spannungsquelle vorhanden ist. WARUM fließt der Strom der Stromquelle nun nicht mehr nur durch die rechte Masche (habe dort vergessen wieder den rechten Widerstand zu zeichen!!!!!), sondern auch durch die parallelen Widerstände?
extern schrieb: > WARUM fließt der Strom der Stromquelle > nun nicht mehr nur durch die rechte Masche, sondern auch durch die > parallelen Widerstände? Ist der rechte Widerstand nicht ein Teil dieser Masche? Der Strom teilt sich auf die beiden Widerstände dann nach der Stromteilerformel auf.
extern schrieb: > es gibt dazu keine Aufgaben, die Beispiele sollen nur dem Verständnis > dienen (daher keine Zahlenwerte). > > Gewusst habe ich auch, dass bei der Schaltung strom2.png der Strom nur > in der rechten Masche fließt (durch den rechten Widerstand). > > Die andere Schaltung ist ja beinahe identisch nicht wirklich. Einer der wesentlichen UNterschiede besteht darin, dass hier der Kurzschluss (siehe Bild) nicht vorhanden ist. So ein Strom ist ja auch nur ein Mensch. Wenn es den simplen Weg per Kurzschluss gibt, dann nimmt der den auch. Wozu soll er sich durch die Widerstände links quälen, wenn es so viel simpler vorran geht?
Amateur schrieb: > Spannungsmesser ist (theoretisch unendlicher Innenwiderstand) und das > Teil mit dem I daneben ein Strommesser ist, hast Du im ersten Bild den Wird eher eine Stromgabel sein > ... Zwei Widerstände > auf den Tisch geworfen, ... Die dann mit Messer und Gabel seziert werden.
Hi Karl H. schrieb: > Wozu soll er sich durch die Widerstände links quälen, wenn es so viel > simpler vorran geht? Nun, weil ein Strom ohne Spannung eben kein Strom ist... also, ihr dürft mich gern ein wenig pedantisch nennen, aber auch ein Draht (Kurzschluss) ist ein Widerstand und somit haben wir auch parallel liegende Widerstände, die an einer (vermutlich sehr kleinen ) Spannung liegen und daher auch ein Strom durch die parallel geschalteten Widerstände fließt. Ich könnt ja noch gemein sein und die Stromquelle mit einem unendlich kleinen Widerstand angeben, aber eben nicht mit dem Widerstand 0 und dann fragen, wie hoch dieser ist, wenn durch einen Widerstand ein Strom von 3 nA fließt ... Nun ja, auch meine Kreise, rot und blau haben schon eine gewisse Daseinsberechtigung, aber nicht umsonst habe ich dazu geschrieben, das er den Rest aus seiner Aufgabenstellung selbst erarbeiten muss. Sicher heben sich vermutlich auch Ströme auf aber es bleibt: Ein Strom fließt nur, wenn es eine Spannung gibt und umgekehrt und keine Strom- Spannungsquelle der Welt hat einen Innenwiderstand von 0 bzw.unendlich. Auf diese Art und Weise funktionieren z. B. u. A. aufmodulierte Signale... Gruß oldmax
oldmax schrieb: > Stromquelle mit einem unendlich kleinen Widerstand willst du das nicht noch einmal überdenken? Stromquellen haben in der Regel einen hohen Innenwiderstand, je höher desto idealer.
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