Forum: Mikrocontroller und Digitale Elektronik Aufgeprägtes Testsignal von Gleichspannung trennen


von Peter (Gast)


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Hallo zusammen,

ich habe einen Adressbaustein aus einer Sicherheitsbeleuchtungsanlage, 
welcher seine Adresse und seinen Status per 8Bit Telegramm mit TTL-Pegel 
auf seine Versorgungsspannung (220VDC) aufprägt. Dieses Telegramm möchte 
ich mittels Mikrocontroller einlesen und auf einem LCD darstellen.

Hat eventuell jemand eine Idee wie ich die beiden Signale trenne und nur 
das Telegramm an den Mikrocontroller schicken kann.

Vielen Dank für eure Hilfe.
Grüße, Peter

von bränko (Gast)


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c in serie solte gehen

von Peter (Gast)


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Hab ich probiert. Da krieg ich aber beim Anschalten eine 
Spannungsspitze, bis der Kondensator geladen ist. So trau ich mich das 
nicht an den mc anzuschließen.

Grüße

von Günter Lenz (Gast)


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Peter schrieb:
>Da krieg ich aber beim Anschalten eine
>Spannungsspitze,

Kann man doch mit Widerstand und Dioden
begrenzen. Wenn man ganz sicher gehen
will, über einen Optokoppler gehen.

von hp-freund (Gast)


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Vielleicht hilft die Eingangsbeschaltung mit Trafo vom lm1893:
http://www.ti.com/lit/ds/snas544a/snas544a.pdf

von hp-freund (Gast)


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Sorry, geht um Gleichspannung. Nehme alles zurück :(

von Amateur (Gast)


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Einen angepassten, Kondensator mit Widerstand in Reihe.
Zwei Dioden, eine gegen Masse und eine gegen Vcc sollten den Input 
begrenzen. Vorausgesetzt Dein A/D-Wandler kann 0(-0,7) ... Vcc(+0,7).

von Peter (Gast)


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Wollte eigentlich nicht über den A/D Wandler gehen. Das Testsignal ist 
so langsam (5HZ), dass ich direkt an einem Eingangspin einkoppeln 
möchte, dessen Zustand ich dann alle 20ms abfrage. Dafür sollte das 
Signal jedoch zwischen 0 und 5V liegen. Das müsste doch funktionieren, 
oder?

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Peter schrieb:
> Das Testsignal ist so langsam (5HZ), dass ich direkt an einem
> Eingangspin einkoppeln möchte, dessen Zustand ich dann alle 20ms abfrage.
> Dafür sollte das Signal jedoch zwischen 0 und 5V liegen.
> Das müsste doch funktionieren, oder?
Wird sehr spannend bei dieser niedrigen Frequenz. Da brauchst du 
entweder einen riesigen Kondensator oder einen extrem hochohmigen 
Eingang. Beides ist in der Praxis nicht einfach zu handhaben.

Kannst du die 200V als Versorgung nehmen? Falls ja, dann würde ich einen 
Komparator nehmen, und die aktuelle Versorgungsspannung mit einem 
Mittelwert dieser Versorgungsspannung vergleichen. Wenn der aktuelle 
Wert größer als der Mittelwert ist, dann eine Optokoppler-LED 
einschalten, wenn sie kleiner ist, die LED aussachalten.

> Das Testsignal
Wenn ich mir das recht betrachte, könnte es sogar rein passiv 
funktionieren, wenn das "Testsignal" eine NRZ-Codierung hätte. Wie ist 
dieses Signal codiert?

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