Suche dringend Quarz 102,4KHz

(Firma: privatanwender) #4186297
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Hallo,

ich suche einen Quarz mit der Frequenz von 102,4kHz.

Evtl. hat jemand einen derartigen in der Bastelkiste liegen und schiebt 
ihn mehr oder weniger bloß von einer Ecke in die andere. Wenn verfügbar 
und nicht mehr benötigt, dann bitte Info an mich. DANKE.


Siegmar
Gast #4186346
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Da es bei 102.4kHz wohl nicht einfach mit der Bastel-Kiste wird,
und die Herstellung bei einem Stück nicht günstig sein wird, präsentiere 
uns nicht deine Lösung, sondern das Problem zu der genannten Lösung. - 
Wofür brauchst du genau 102.4kHz?
(Firma: privatanwender) #4186837
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Marcel P. schrieb:
> Wofür brauchst du genau 102.4kHz?

Hallo,

für die Reparatur bzw. Restauration einer Digitaluhr aus den siebzigern 
den des vorigen jahrhunderts.
Dort ist diese Quarzfrequenz als Basis eingesetzt, danach ein Teiler 
1024:1, ergibt 100Hz und folgend noch ein Teiler 100:1, ergibt 1Sek. 
Zeitbasis.

Was damals halt so und ich hatte (habe) noch die Hoffnug, dass irgendwo 
evtl. da was an Beständen "überlebt" hat.


Siegmar
#4186896
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Siegmar H. schrieb:

> für die Reparatur bzw. Restauration einer Digitaluhr aus den siebzigern
> den des vorigen jahrhunderts.
> Dort ist diese Quarzfrequenz als Basis eingesetzt, danach ein Teiler
> 1024:1, ergibt 100Hz und folgend noch ein Teiler 100:1, ergibt 1Sek.
> Zeitbasis.

Nimm eine billige Quarz-Analoguhr,baue die Elektronik aus und
zapfe den 1s-Impuls an. Wer sagt Dir überhaupt, das der Quarz
kaputt ist?
Gast #4186930
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Harald W. schrieb:
> Nimm eine billige Quarz-Analoguhr,baue die Elektronik aus und
> zapfe den 1s-Impuls an.

Dann kann er auch gleicht die Quarzanaloge hinbaumeln ;-)

> Wer sagt Dir überhaupt, das der Quarz
> kaputt ist?

Das frage ich mich auch. Wenn man da nicht drauf tritt, halten die doch 
ganze Jahrmillionen ;-)

Old-Papa
Gast #4186950
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Hallo Siegmar,


> für die Reparatur bzw. Restauration einer Digitaluhr aus den siebzigern
> des vorigen jahrhunderts.
> Was damals halt

Riochtig, mein Vater hatte solche Quarze als "Pilotfilter" einer 
Sekundärgruppe (oder so) aus dem Schrottcontainer seines Fernmeldeamtes 
geklaubt, als die Fernmelderei die Trägerfrequenztechnik aufgegeben 
hatte.

Die Quarze waren in mindstens fingerlangen Glaskolben eingeschmolzene 
Biegeschwinger, und eingebaut in Einschüben von Telefunken und SEL. 
Einschübe einer Zeit vor dem 19"-System.

Von daher sind gute Chancen, dass manche Restexemplare dieser damaligen 
Massenware noch in der einen oder anderen Ecke eines fast vergessenen 
Kramkiste finden.

Aber weniger bei jungen Leuten, als bei denen, deren Hände und Augen zu 
zittrig geworden sind zum Löten.

Ciao
Wolfgang Horn
Gast #4186955
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Old P. schrieb:
> Das frage ich mich auch. Wenn man da nicht drauf tritt, halten die doch
> ganze Jahrmillionen ;-)

Nee, tun sie nicht. Gewöhnlich eingehäuste Quarze sind stoß- und 
vibrationsempfindlich - im Gegensatz zu den meisten SMD-Quarzen.

Also ich sehe da nur 3 Lösungen:

1. Andy Fleischer fragen (http://andyquarz.de/)
2. den ganzen 1 Hz Generator rauswerfen und durch einen solchen mit 32 
kHz Uhrenquarz ersetzen
3. höherfrequenten Quarz und dazu passenden Cmos-Teiler davorsetzen

W.S.
(Firma: privatanwender) #4186975
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Harald W. schrieb:
> Wer sagt Dir überhaupt, das der Quarz
> kaputt ist?


Hallo Harald W.,

der Quarz ist definitv defekt, nicht von Seiten der elektronischen 
Funktion, sondern mechanisch. Ein Anschlussdraht ist unmittelbar am 
Gehäuseaustritt weggegammelt, wodurch auch immer? Keine Möglichkeit 
irgendwie noch eine Verbindung dort anzulöten etc.


... und ja (Earl Sinclair) es handelt sich im Groben um diesen 
Bauvorschlag aus dem Funkamateur. Etwas modifiziert, was die 
Leiterplatten betrifft und die Bestückung der MOS-IC's ist ein Mix aus 
DDR und NSW-Exemplaren.


Die komplette Schaltung funktioniert, ich habe mittels Frequenzgenerator 
und einer kleinen Pegelwandlerstufe 102,4kHz auf den ersten Eingang der 
Teilerkette gelegt. Ein wenig nervig die Stellprozedur, die Taster waren 
ziemlich verdreckt, doch nach gründlicher Reinigung aber jetzt wieder 
ohne Probleme machbar.


Ja na klar, man könnte die Takterzeugung umbauen, z.Bsp. über die 
Netzfrequenz 100Hz einkoppeln und die Teilerkette erst ab dem 100:1 
Teiler verwenden. Ginge alles, wollte jedoch vorher die Möglichkeit 
ausnutzen, dass evtl. doch noch irgendwo ein Quarz mit dieser Frequenz 
verfügbar ist.


Man könnte aber auch das Ganze einstampfen und sich über den Weg des 
Elektronikrecyclings davon trennen.
Auf keinen Fall, denn da hat sich damals jemand richtig Mühe gemacht. 
Leider ist mir der Erbauer unbekannt, aber Hut ab für die damalige Zeit 
ein echtes Stück Arbeit. Die Leiterplatten sind im Übrigen noch aus 
Hartfaser-Basismaterial, die ehemaligen DDR-Bastler werden wissen, wovon 
ich jetzt rede.


Ich bleibe dran und vielleicht kommt ja noch eine positive Info in Bezug 
auf das gesuchte Bauteil.


Siegmar
Gast #4187004
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Hätte hier allenfalls einen Oszillator 102,4 kHz im üblichen 
DIL14-Metallgehäuse herumzuliegen (CDS-100T, Fabrikat NKC, vermutlich 5 
V). Ist natürlich leider nicht in der Frequnez beeinflussbar...
Gast #4187727
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pegel schrieb:
> Was passiert eigentlich wenn man den vorhandenen Quarz aus seinem Glas
> befreit, neue Drähte anlötet und das dann in ein Glasröhrchen ohne
> Vakuum wieder einsetzt?

Dann sinkt vor allem, wegen der Abstrahlung von Ultraschall, die 
Schwingkreisgüte gewaltig ab.
Darunter leidet die Frequenzkonstanz, und evtl. schwingt die 
Oszillatorschaltung übrhaupt nicht mehr, weil die sehr schwache 
Rückkopplung nicht ausreicht, um die erhöhte Dämpfung zu kompensieren.

Sollte man also nicht machen.
Gast #4187728
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Am besten eine der angesprochenen Lösungen mit anderer Quarzfrequenz 
einbauen, damit die Uhr wieder läuft, und  weiter nach dem Originalquarz 
suchen.
Wenn der gefunden ist, kann man die Zusatzschaltung entsorgen.

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