Eagle SMD Elko jenseits von 10mm

OP Persönliche Seite #4190927
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Hi,

ich suche gerade das SMD Pendant zu einem TH Elko mit 2200uF/16V.
Ist es nicht üblich "komplett" in SMD zu designen? Jedenfalls finde ich 
in den Eagle libs von Version 7.2 keine fertigen Packages, die einen 
16mmx16,5mm darstellen.

Sehen eure Augen mehr?
OP Persönliche Seite #4192074
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Wolfgang schrieb:
> D a v i d K. schrieb:
>> SMD Pendant zu einem TH Elko mit 2200uF/16V. Ist es nicht üblich
>> "komplett" in SMD zu designen?
>
> Solche Klopper versucht man zu vermeiden. Wie groß darf denn der ESR von
> dem Kondensator sein und welche Spitzen-/Rippelströme muss er vertragen?

Das mit dem Rippel musste ich erst mal nachlesen. Also im Anhang 
befindet sich das Netzteil. Wenn ich es richtig verstanden habe, dann 
kommen da nur die 132 kHz vom TNY276 zusammen.

Und C17, um den es geht hat 6V auszuhalten. Daher kam ich auch auf 16V 
Festigkeit.

Tätige ich damit gerade irgendwelche Falschaussagen?

Grüße Oekel
Angehängte Dateien:
#4192150
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Wie Wolfgang schon sagt, kann es mechanisch geschickt sein, große bzw 
mechanisch beanspruchte Teile in THT zu bestücken (Übertrager, Buchsen, 
Kondensatoren). Wenn's aber doch SMD sein soll; Distries durchschauen 
und ggf Bauteil erstellen, zur Stabilität kann man dann z.B. mit 
Heißkleber nachhelfen.
OP Persönliche Seite #4192176
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Ich versuche lediglich "meinen" Gewinn im semi Hobbybereich zu 
optimieren.
Die bestehende Platine ist komplett  TH und geht ziemlich 
verschwenderisch mit cm² um. Der "Kunde" verlangt alle 3-4 Monate ca 10 
Stück.
Für die Wellenlötanlage hatte ich keinen Platz und mit dem Lötkolben 
komme ich einfach bei ca 4-8 Std. am WE, die ich bereit bin dafür zu 
opfern nicht hinterher. (Ein Durchlaufofen hingegen existiert)

Also versuch ich die Platine a) kleiner zu machen, um im Einkauf zu 
sparen und b) auf SMD zu setzen , da es mit Halbautomaten viel schneller 
gehen dürfte. c) erhoffe ich mir ein halbwegs perfektes Design, dass 
sich ein Stancil lohnen könnte, wenn ich mal 50x am Stück "produziere".

Ich muss halt sehen, wie viel Zeit ich vor dem Rechner beim Routen 
verschwende und dies mit der Zeit gegenüberstellen, die ich später durch 
unüberlegte Maßnahmen länger beim Bestücken brauche.

Mein erster Versuch ist nun gewesen 1:1 die Bauteile redundant als TH 
und SMD  auf die Platine zu bringen, so dass ich in der Übergangsphase 
noch die "alten" TH mit aufbrauchen kann und zugleich schneller beim 
ggf. reparieren bin. (kommt aber sehr selten vor)

Grüße Oekel
#4192190
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Das erklärt die ganzen Punkte im Schaltplan, da sind dann Bauteile 
übereinander? Das ist nicht gerade sehr sauber, mach die Teile lieber 
nebeneinadner, dann kannst du eines durch "not connected" ersetzen.

Wobei ich da lieber zwei Versionen machen würde, mit der SMD+THT Version 
sparst du dir auch keinen Platz auf der Platine.

Ansonsten ist das eh nicht ganz ohne, so was "semiprivat" zu machen. WEE 
und EMV mal ganz außen vor, wenn das Ding jemanden einen Stromschlag 
verpasst/ abraucht dürfte das für dich sehr unangenehm werden. Nur so 
zum im Hinterkopf behalten ;-) Ob sich das Risiko+Aufwand für ein 5V 
Netzteil lohnt.. Da würde ich lieber das Netzteil fertig kaufen und mich 
auf den Rest der Schaltung (sofern vorhanden) konzentrieren. So machen's 
übrigens auch große Player nicht allzu selten. Schau mal in ein Oszi/ 
TV/ etc, da kommen die Netzteile oft von Drittanbietern.
OP Persönliche Seite #4192577
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Mark S. schrieb:
> Die Eingangsfrage läßt nicht gerade auf allzu große Sachkenntnis
> schließen. Und dann ein Netzgerät für Kunden bauen? Halte ich für
> ziemlich verantwortungslos.

Stop stop stop!

Das Netzteil kommt von einem Profi. Ich bestücke die Platine lediglich 
und optimiere den 5V-Bereich durch SMD. Beide Teile sind auf dem Layout 
sauber getrennt, überlege sogar die Platine physikalisch aufzuteilen.
Bisher gibt es Netzteil+Atmega auf einer Platine und Display und Taster 
auf einer Anderen.

Also baugleiche Teile gegeneinander auszutauschen, halte ich für nicht 
sonderlich verantwortungslos. Außerdem wird die Platine erst von meinem 
Auftraggeber in ein dickes Metallgehäuse verbaut, bevor es an den 
Endkunden geht.

Und ich bin hier im Forum angemeldet, um etwas dazuzulernen, nicht um 
mir anzuhören, dass ich das entsprechende Wissen nicht habe. (Sonst 
würde ich ja nicht fragen!?!)

Also was sollte ich mir eurer Meinung nach an/durchlesen?
Der C17 in TH ist übrigens auch nur 12mm im Durchmesser. Wollen die im 
SMD nicht zu hoch bauen, oder wieso werden die da so fett?

Grüße Oekel
Gast #4192840
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Georg A. schrieb:

> Bei seitlichen Kräften (Gerät mal heftig abgesetzt, etc.) wird der Hebel
> so gross, dass die SMD-Pads abreissen.

Es gibt ein paar Elko-Familien mit 4 oder 6 Pads, die scheinen mir 
wesentlich stabiler zu sein, z.B. von Vishay/BC die 146-CTI, 150-CRZ, 
160-CLA oder von nichicon die BC-Serie.
#4195685
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Ich würde in diesem Fall (kleine Stückzahl) auch eine Mischbestückung 
machen.
Die Hauptzeitersparnis hast du ja schon durch SMD-i-sierung ;-) der 
meisten Teile erreicht.
Danach noch 4 Elkos einlöten geht ja schnell von der Hand.

Elkos im Hobby-Ofen finde ich eh keine gute Idee (längere Aufheiz- und 
Lötzeit als bei den Profis).

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