Interaktives Git-Tutorial?

Gast #4192922
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Hallo,
kennt jemand ein gutes interaktives Git-Tutorial auf Deutsch oder 
Englisch (egal). Ich kenne schon die wichtigsten Befehle, also ich weiß, 
wie ich etwas comitte (schreibt man das im Deutschen so?), einen neuen 
Branch erstelle, usw. Aber wie "benutze" ich Git richtig? Wann erstelle 
ich einen neuen Branch, wann macht es sinn zu committen, usw .. zu 
diesen Fragen suche ich ein Tutorial, am besten mit einem kleinen 
Beispiel-Projekt, in dem möglichst alles Wichtige vorhanden ist. Habe 
dazu schon was gefunden, aber ohne Code/Projekt, so ist das ganze sehr 
trocken ..

Danke schon mal^^
Gast #4193041
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Oliver S. schrieb:
> Da gibt es kein richtig und kein falsch. git erlaubt fast beliebige
> Workflows, alles kann, nichts muß.

Ja schon, aber man soll ja z.B. nur dann committen, wenn der Code 
funktioniert, macht man es dann doch (also wenn der Code gerade nicht 
funktioniert), ist es auch nicht falsch?


Oliver S. schrieb:
> Mit den Stichwörtern "git" und "workflow" sollte Google was passendes
> ausspucken

Okey ich guck mal :)
Gast #4193047
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Jonathan K. schrieb:
> Ja schon, aber man soll ja z.B. nur dann committen, wenn der Code
> funktioniert, macht man es dann doch (also wenn der Code gerade nicht
> funktioniert), ist es auch nicht falsch?

"falsch" ist es nicht, siehe 
https://en.wikipedia.org/wiki/Continuous_integration

der workflow bei git/svn etc. hängt SEHR stark von den anforderungen ab 
- da gibt es kein "genau so" ..
wenn du etwas alleine entwickelts kannst du commits auch als art 
snapshot ansehen..
#4193058
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Wie mein Vorschreiber schon meinte, hängt vom Umfeld ab.
Alleine kann mans auch als eine Art Snapshot/Archivierungstool 
verwenden.

In einem größeren Umfeld kann dann ein Build aber auch mal ein paar 
Stunden dauern und wenn Dein kaputter Code zum Buildbreaker wird, dann 
regelt sich das nach ein paar mal auch von selbst....
Gast #4193087
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Jonathan K. schrieb:
> Ja schon, aber man soll ja z.B. nur dann committen, wenn der Code
> funktioniert, macht man es dann doch (also wenn der Code gerade nicht
> funktioniert), ist es auch nicht falsch?

Du kannst ja zum Beipiel auch erstmal nur lokal commiten um deine 
Veränderungen bei der Entwicklung nachvollziehen zu können. Und wenn du 
dann fertig bist und alles läuft, kannst du mit einem rebase die 
einzelnen commits zu einem großen zusammenfassen und dann erst ins 
Projektrepo pushen.
Wobei du bereits gepushte commits nicht mit rebase zusammenfassen 
solltest, da andere auf den Einzelcommits aufgesetzt haben könnten...

Zu deinem Haupt anliegen kann man ffesthalten, dass git so viele 
Möglichkeiten bietet es zu benutzen, dass es in verschiedenen 
Projektteams auch zwei völlig unterschiedliche Arbeitsweisen geben kann.
Schau dir bei Github mal paar große Projekte an und versuche deren 
Workflow nachzuvollziehen.

https://git-scm.com/book/de/v1 ziemlich gutes Tutorial und im Kapitel 5 
findest zu Hinweise zum Workflow in Projekten. Grundsätzlich solltest 
du, wenn du dich an Projekten beteiligst, an deren Workflow halten und 
nicht versuchen, dort deinen Stempel aufzudrücken. Die Leute hab sich 
meist etwas dabei gedacht so zu arbeiten bzw. sind es halt so gewöhnt. 
Du glaubst nicht wieviel Streitpotential in dem Thema Workflow im 
Projekt steckt. :D
Gast #4202747
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Jonathan K. schrieb:
> Ja schon, aber man soll ja z.B. nur dann committen, wenn der Code
> funktioniert, macht man es dann doch (also wenn der Code gerade nicht
> funktioniert), ist es auch nicht falsch?
>

Nein, du sollst so früh wie möglich commiten, damit die Änderungen klein 
sind.

Ich mache es teilweise so, das ich nach ca. 20 Commits erst testen, weil 
ich die HW z.B. daheim habe.

Wenn ein Fehler bei einem deiner Commits auftritt kannst du ihn per 'git 
bisect' finden.

Dieses Model wird z.B. Linux Kernel verwendet

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