Hector School of Engineering and Management

Gast #4203203
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Hallo,

hat jemand schonmal von oben besagter "School" gehört?
Könnte mir vorstellen den Master berufsbegleitend zu machen. Das KIT an 
sich ist ja auch sehr renommiert, aber wie ist es, wenn noch ein 
privater Anbieter dazukommt?
Lohnt sich das, oder doch lieber einen vergleichbaren Master an der Uni? 
Die Gebühren sind ja nicht unerheblich. (30k€)
Gast #4203223
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Für MBAs gibt es nur drei international anerkannte Akkreditierungen:
AACSB, AMBA, EQUIS.
Irgendwelche deutschen Akkreditierungen  wie FIBAA oder ASIIN sind 
vollkommen irrelevant und Hector hat lt. Aussage auf deren Homepage nur 
die letztere.

In Deutschland wirst Du allenfalls eine Handvoll Anbieter finden, die 
zumindest über eine der drei anfangs genannten Akkreditierungen 
verfügen. Alleine deshalb macht man den MBA für gewöhnlich außerhalb 
Deutschlands.
Gast #4203309
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Markus schrieb:
> Für MBAs gibt es nur drei international anerkannte Akkreditierungen:
> AACSB, AMBA, EQUIS.
> Irgendwelche deutschen Akkreditierungen  wie FIBAA oder ASIIN sind
> vollkommen irrelevant und Hector hat lt. Aussage auf deren Homepage nur
> die letztere.
>
> In Deutschland wirst Du allenfalls eine Handvoll Anbieter finden, die
> zumindest über eine der drei anfangs genannten Akkreditierungen
> verfügen.

Sehr interessant. Wusste ich gar nicht.
Aber ist die Akkreditierung wirklich relevant für das spätere 
Berufsleben?
Ich habe bei einer Bewerbung noch nie gehört, dass das Studium aufgrund 
der Akkreditierung in Frage gestellt wird.
Gast #4203815
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Ich würde sagen, etwas Besseres gibt es nicht in D (zumindest für in-der 
-Technik danach), es ist nicht besser in USA. Neu ist die doofe Mode, 
dass man nicht selbst bezahlen darf, das schmälert sonst das Rennommee 
des Abschlusses- trotzdem empfehle ich es, wenn man das Geld hat. Die 
Mode kann auch mal wieder vergehen.
Gast #4204256
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MaWin schrieb im Beitrag #4203863:
> Oder am Besten garnicht, weil der Abschluss wirklich quatsch ist.

Oder so.

tacheles13 schrieb:
> Aber ist die Akkreditierung wirklich relevant für das spätere
> Berufsleben?
> Ich habe bei einer Bewerbung noch nie gehört, dass das Studium aufgrund
> der Akkreditierung in Frage gestellt wird.

Das mag sein, liegt aber eher daran, daß deutsche Personaler keine 
Ahnung haben. Eine junge Personalerin wunderte sich, daß meine 
Diplomsnote eine Stufe höher ausfiel als die Vordiplomsnote, woraufhin 
ich ihr erstmal erklären mußte, daß das für ein Uni-Studium der ET 
vollkommen normal sei. Und das war in einem Riesenunternehmen. Ähnlich 
mau dürfte es beim Wissen um den MBA bestellt sein. Genau deshalb sind 
solche Studiengänge bei den hiesigen Hochschulen so beliebt: Sie können 
horrende Studiengebühren einsacken und im Gegenzug hat der Bewerber 
später gute Karten, weil die unerfahrene Personalerin die drei 
Buchstaben 'MBA' liest und sich denkt: "Boah, was für'n Bär! Sofort 
einstellen!". Daß der MBA von irgendeiner Hinterhof-Hochschule in 
Klein-Schmalfeld verliehen wurde, tritt vollkommen in den Hintergrund.

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