MaWin schrieb im Beitrag #4203863:
> Oder am Besten garnicht, weil der Abschluss wirklich quatsch ist.
Oder so.
tacheles13 schrieb:
> Aber ist die Akkreditierung wirklich relevant für das spätere
> Berufsleben?
> Ich habe bei einer Bewerbung noch nie gehört, dass das Studium aufgrund
> der Akkreditierung in Frage gestellt wird.
Das mag sein, liegt aber eher daran, daß deutsche Personaler keine
Ahnung haben. Eine junge Personalerin wunderte sich, daß meine
Diplomsnote eine Stufe höher ausfiel als die Vordiplomsnote, woraufhin
ich ihr erstmal erklären mußte, daß das für ein Uni-Studium der ET
vollkommen normal sei. Und das war in einem Riesenunternehmen. Ähnlich
mau dürfte es beim Wissen um den MBA bestellt sein. Genau deshalb sind
solche Studiengänge bei den hiesigen Hochschulen so beliebt: Sie können
horrende Studiengebühren einsacken und im Gegenzug hat der Bewerber
später gute Karten, weil die unerfahrene Personalerin die drei
Buchstaben 'MBA' liest und sich denkt: "Boah, was für'n Bär! Sofort
einstellen!". Daß der MBA von irgendeiner Hinterhof-Hochschule in
Klein-Schmalfeld verliehen wurde, tritt vollkommen in den Hintergrund.