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Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Innenwiderstand bestimmen mit LTspice?


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Autor: quelle (Gast)
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Ich habe ein Netzteil mit Strom-, und Spannungsquelle. Kann ich mit 
LTspice den Innenwiderstand anzeigen lassen?


Im Anhang die Schaltung. Also ich habe als Innenwiderstand 1Ω. Der sich 
aus (R2+R3)||R1 zusammensetzt, Stimmt das?

Autor: Achim S. (Gast)
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quelle schrieb:
> Kann ich mit
> LTspice den Innenwiderstand anzeigen lassen?

du kannst die "DC small signal transfer funciton" berechnen lassen, das 
gibt die Impendazen mit aus.

quelle schrieb:
> Also ich habe als Innenwiderstand 1Ω. Der sich
> aus (R2+R3)||R1 zusammensetzt, Stimmt das?

Der Ausgang der Schaltung ist rechts, oder?
Sollte R1 nicht durch die parallelliegende Spannungsquelle 
kurzgeschlossen sein?

Autor: quelle (Gast)
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Achim S. schrieb:
> Der Ausgang der Schaltung ist rechts, oder?
> Sollte R1 nicht durch die parallelliegende Spannungsquelle
> kurzgeschlossen sein?

Da bin ich mir nicht sicher deshalb wollte ich eine Möglichkeit wissen 
mit LTspice es nachzuprüfen, also habe es mit dem .tf Befehl nicht 
hinbekommen, verstehe die Syntax nicht ganz.

Autor: mse2 (Gast)
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quelle schrieb:
> Im Anhang die Schaltung. Also ich habe als Innenwiderstand 1Ω. Der sich
> aus (R2+R3)||R1 zusammensetzt, Stimmt das?

Ich nicht. Ich kriege für R3+R2 = 2 Ohm heraus. R1 ist durch die 
Spannungsquelle V1 kurzgeschlossen.

Autor: Achim S. (Gast)
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quelle schrieb:
> Da bin ich mir nicht sicher

Solltest du aber ;-)

Bei der Bestimmung des Innenwiderstands setzt man die Quellen auf Null, 
aus der Spannungsquelle wird also ein Kurzschluss. R1 spielt daher keine 
Rolle.

R2 und R3 sind vom Ausgang her gesehen parallel (sofern der Ausgang an 
den Klemmen rechts ist). LTSpice kommt zum selben Ergebnis.

Autor: quelle (Gast)
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Danke dir, ich kriege das nicht hin. Ist das Ergebnis in der Error log 
zu sehen? Bei mir nicht! Muss ich auser von diesem Befehl noch eine 
Transienten Analyse oder sonstwas machen? Wenn ich simuliere kriege ich 
nur ein schwarzes Fenster.

Autor: Achim S. (Gast)
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quelle schrieb:
> Wenn ich simuliere kriege ich
> nur ein schwarzes Fenster.

zeig einen Screenshot, damit man sich unter dem schwarzen Fenster was 
vorstellen kann. Und wenn die Simu nicht klappt, steht vielleicht im 
log, was das Problem war.

Beim Befehl muss man nach ".tf" erst den gewünschten Ausgang, dann die 
Quelle angeben. Ich habe dem Ausgang bei mir den Namen "Ausgang" gegeben 
(indem ich ein entsprechendes Label dort platziert habe).

Bei dir heißt das Netz, das du als Ausgang betrachtest, wahrscheinlich 
anders. Wenn du mit der Maus drüber gehst, siehst du seinen Namen (z.B. 
"n003"). Du musst das Simulationskommando auf den Namen deines 
Augangsnetzes anpassen (also z.B. ".tf v(n003) v1").

Autor: quelle (Gast)
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Ja habe auf den Namen geachtet.

Hier die Ausgabe der error.log
http://pastie.org/private/hokgoebjaff54blciby1w

Autor: Achim S. (Gast)
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sieht eigentlich alles gut aus (bis auf das Ergebnis).

Ich habe dir mal meine LTSpice-Datei angehängt, die in meinem System 
funktioniert. Probier sie doch mal auf deinem System aus. Damit sollten 
wir zumindest rauskriegen, ob deine Simulation die Probleme macht oder 
ob dein System sich bei der Ausgabe querstellt.

Autor: quelle (Gast)
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In der Tat, es funktioniert mit deiner Datei auch nicht. Das selbe 
verhalten. Dann muss ich Windows anschmeissen.

Kommt bei dir dann dieses Fenster mit dem Ergebnis von selbst auf?
Noch zur Befehls Syntax, was bedeutet die Quelle am ende des Befehls 
welche Quelle muss man da angeben? Würde sich der Wert ändern wenn man 
I1 angibt?

Autor: Helmut S. (helmuts)
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In MAC-LTspice musst du in dem waveform window einen Rechtsklick machen 
oder auf der Tastatur a tippen. Dann kannst du in einem Dialog die 
gewünschten Werte auswählen. MAC-LTspice ist halt ziemlich spartanisch 
in der Bedienung.

Autor: Achim S. (Gast)
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quelle schrieb:
> Kommt bei dir dann dieses Fenster mit dem Ergebnis von selbst auf?

ja

quelle schrieb:
> was bedeutet die Quelle am ende des Befehls
> welche Quelle muss man da angeben?

Die Quelle ist für die Berechnung der Transfer function relevant: die 
Spannung von V1 ist mit dem Faktor 0,5 am Ausgang sichtbar, sie bilden 
den Eingang der Schaltung. Für die Ausgangsimpedanz sollte das egal 
sein, für die Eingangsimpedanz und die Transfer function sollte die Wahl 
der Quelle relevant sein (wobei der Strom von I1 hier ebenfalls zu 0,5V 
an R3 führt, man sieht also vom Zahlenwert her keinen Unterschied).

Helmut S. schrieb:
> In MAC-LTspice musst du in dem waveform window einen Rechtsklick machen
> oder auf der Tastatur a tippen.

Danke Helmut: damit hätte ich mich nun gar nicht ausgekannt.

Autor: Helmut S. (helmuts)
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> MAC-LTspice ist halt ziemlich spartanisch in der Bedienung.

Kleiner Tipp:
Auf dem MAC kann man mit Wine(ry) auch das LTspiceIV von Windows 
benutzen.

Autor: quelle (Gast)
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Danke, ich kriege dann im Graf aber als output impedace 333mOhm 
angezeigt. Was von den 0,5Ω Ri weit entfernt ist.
Eine Log mit dem genauen Wert gibts nicht?

Autor: quelle (Gast)
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Ich nehme es zurück, bekomme die 0,5Ω. Die andere Frage besteht.

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Füge mal diese SPICE-Zeile in den Schaltplan ein.

.meas ROUT param output_impedance_at_V(out)

Dann simulieren und
View -> SPICE error log

Da steht dann die Impedanz drin.  Siehe unten.


rout: output_impedance_at_v(out)=0.5

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Das wäre die 2. Methode um Rout zu bestimmen.
Man gibt auf den Ausgang 1A in der .AC Analyse. Die Ausgangsspannung 
entspricht dann der Impedanz.

Autor: Harry R. (harryr)
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Helmut S. schrieb:
> Das wäre die 2. Methode um Rout zu bestimmen.
> Man gibt auf den Ausgang 1A in der .AC Analyse. Die Ausgangsspannung
> entspricht dann der Impedanz.

Hallo zusammen,

ich habe mir den Thread mal durchgelesen ..
den letzten Beitrag von Helmut kann ich nachvollziehen,
aber wie bekommt man auf die y-Achse den Widerstand ?

Bei mir sieht es aus wie auf dem angefügten Screenshot.

Viele Grüße
Harry

Autor: Helmut S. (helmuts)
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Die Ausgabe in dB ist in LTspice der Standard beim Bodeplot.

Rechtsklick auf die Zahlen an der vertikalen Achse. Dann im 
Dialogfenster "Linear" auswählen.

: Bearbeitet durch User
Autor: Elektrofan (Gast)
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> Innenwiderstand bestimmen mit LTspice?
Da wäre ich in diesem Beispiel viel zu faul für.

Man(n)/Frau u.v.m.
(jedenfalls die paar, die immer noch nicht glauben
wollen, dass der Zwischenspeicher für die neuen elektrischen Energien
doch schon längst mit dem vorhandenen Netz gegeben sei,

https://www.heise.de/tp/features/Gruene-Loesung-der-Stromspeicher-Frage-oder-doch-eher-Verwechslung-3955792.html 
)

überblicken doch gleich:

Ri (von rechts von R3 aus gesehen) ist die Parallelschaltung
von R2 und R3, also ein halbes Ohm.
Gehört R3 NICHT zur Speisung, hat man eben 1 Ohm. - Feddich.

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