Hallo ich schaffe es unter Windows (7) kaum, eine USB-Verbindung zu Arduino, Leonardo oder Iteaduino zu bekommen (nicht gefunden, nicht erkannt usw.). Neulich habeich sogar eine separate USB-Schnittstellenkarte eingebaut - ohne Erfolg. Ich habe mal gelesen, unter Linux wäre das mit den USB-Schnittstellen problemlos. Stimmt das wirklich? Wenn ich auf Linux umstiege, hätte ich dafür dann andere (größere?) Probleme? Kann ich die unter Windows angelegten Sketche weiter editieren und benutzen? VG kpc
Sketch: Ein Sketch kann von der Arduino-IDE unter jedem Betriebssystem verwendet werden. USB-Verbindung: Normalerweise gilt Windows 7 als ausgereift. Teste doch einmal mit einem anderen Rechner (mit Windows 7, Windows 8 oder Linux oder...).
Egon M. schrieb: > Wenn ich auf Linux umstiege, hätte ich dafür dann andere (größere?) > Probleme? Möglicherweise. Beitrag "Umstieg Windows -> Linux sinnvoll? Nicht für den DAU."
Beim Arduino ist USB nur die 5V Versorgung. Du brauchst noch einen RS-232 nach USB Adapter.
Peter D. schrieb: > Beim Arduino ist USB nur die 5V Versorgung. Du brauchst noch einen > RS-232 nach USB Adapter. Sry, aber das ist Bloedsinn! Bei allen Arduinos die ich bisher in der Hand hatte (Mega2560, Uno, Due) kann man ueber die USB-Schnittstelle kommunizieren, ganz ohne weitere Bauteile. Bei den meisten Arduinos befindet sich hinter der USB-Buchse ein ATmega 32U4 (oder aehnlich) der die Umsetzung USB-Seriell macht. Ebenfalls gibt es Arduinos die sich als z.B. Maus beim OS melden... da muessen also wohl doch irgendwie Daten ueber das USB-Kable gehen. Egon M. schrieb: > ich schaffe es unter Windows (7) kaum, eine USB-Verbindung zu Arduino, > Leonardo oder Iteaduino zu bekommen (nicht gefunden, nicht erkannt > usw.). Das klingt nach einem Treiber Problem.
Peter D. schrieb: > Beim Arduino ist USB nur die 5V Versorgung. Du brauchst noch einen > RS-232 nach USB Adapter. Aber nicht beim Leonardo.
Leonardo schrieb: > Peter D. schrieb: >> Beim Arduino ist USB nur die 5V Versorgung. Du brauchst noch einen >> RS-232 nach USB Adapter. > > Aber nicht beim Leonardo. Bei keinem Arduino! Die USB-Buchse ist nicht nur Stromversorgung! Darueber kann man voll entspannt Daten uebertragen. Unter Windows wird fuer einen Arduino ein COM-Port angelegt, den kann man ganz normal benutzen. Aufmachen, Baudrate und weitere Einstellungen machen und abfahrt...
Egon M. schrieb: > Wenn ich auf Linux umstiege, hätte ich dafür dann andere (größere?) > Probleme? Nicht unbedingt. Aber wenn es unter Win7 nicht klappt, dann liegt das nicht am Betriebssystem, sondern an den verwendeten Einstellungen in der IDE oder am fehlenden Treiber. Alternative Ursachen: USB-Kabel defekt, Arduino defekt, ...
Hallo Egon, Egon M. schrieb: > ich schaffe es unter Windows (7) kaum, eine USB-Verbindung zu Arduino, > Leonardo oder Iteaduino zu bekommen (nicht gefunden, nicht erkannt > usw.). Neulich habeich sogar eine separate USB-Schnittstellenkarte > eingebaut - ohne Erfolg. Ich habe mal gelesen, unter Linux wäre das mit > den USB-Schnittstellen problemlos. > Stimmt das wirklich? Ja. Richtig ist, daß Linux zwar sehr benutzerfreundlich ist, sich seine Freunde aber sehr genau aussucht. Vor allem ist Linux aber unter anderem extrem stabil und zuverlässig -- auch mit USB. Andererseits ist USB eine alte, gut bekannte Technologie, die unter allen modernen Betriebssystemen ziemlich gut funktioniert -- auch mit Windows. Wenn Dein USB unter Windows also nicht ordentlich funktioniert, dann ist die Ursache höchstwahrscheinlich nicht Windows, sondern was anderes. Das können verdreckte und / oder verbogene Steckkontakte sein, oder auch ein defektes, zu langes, schlecht geschirmtes oder anderweitig minderwertiges Kabel. Bei solchen Problemen kann auch Linux nicht helfen. > Wenn ich auf Linux umstiege, hätte ich dafür dann andere (größere?) > Probleme? Nein. Ja. Wenn Du auf Linux umsteigst, wirst Du umlernen müssen. Linux ist KEIN "besseres Windows", sondern ein anderes Betriebssystem, das anders (und in der Regel stabiler, zuverlässiger, leistungsfähiger und flexibler) ist. Deine eingeübten Tricks, um die Limitierungen von Windows umzugehen, kannst Du dann vergessen. Deine tolle Windows-Software wird unter Linux vielleicht möglicherweise nicht laufen. Aber wenn Du Dich auf Linux einläßt und seine Möglichkeiten zu nutzen lernst, dann eröffnet es Dir eine Vielfalt Möglichkeiten und Fähigkeiten, von denen Du bis jetzt noch nicht einmal zu träumen gewagt hast. Insofern hängt es ausschließlich und ganz alleine von Dir selbst ab, ob ein Ausflug in die Linux-Welt für Dich zu einer großartigen Sensation oder zu einer herben Enttäuschung wird. > Kann ich die unter Windows angelegten Sketche weiter editieren und > benutzen? Ja. Liebe Grüße, Karl
Das klingt eher nach einem Problem mit der Spannungsversorgung Deines Arduino. Grad der Leonardo ist dank seines eigenen, echten USB-Ports sehr stabil. Hast Du schon mal ein anderes Verbindungskabel probiert?
Egon M. schrieb: > Ich habe mal gelesen, unter Linux wäre das mit > den USB-Schnittstellen problemlos. > Stimmt das wirklich? Nein ! Ob und in welcher Weise USB bei Betriebssystemen funktioniert hängt in erster Linie mal von den zu Unterstützenden Geräteklassen ab. Die zunächst zu klärende Frage lautet also: Zu welcher Geräteklasse gehört die USB Implementierung des/ Ihres Arduino. Falls es sich hierbei "nur". Um einen virtuellen COM Port handelt sollte diese unter Linux und Windows gleichermaßen funktionieren. Oder Anders: Zumindest die "Enumeration" oder Geräteerkennung sollte funktionieren, und sei es nur das ein "Unknown device" in Windows erkannt wird. Schritt 2 : Prüfen Sie ob manuell Treiber für die Arduino Anbindung installiert werden müssen. Unabhängig vom Arduino: Im Falle einiger USB /SerielAdapter musste man hierfür ebenso die Treiber manuell intsallieren
Ist da eventuell ein gefaketer FTDI-Chip drauf, den der Windows-Treiber mal schnell invalidiert hat? Ich hab hier ein paar Arduinos mit CH340 USB Chip, die gehen unter Linux ganz problemlos. Und die Arduino-IDE geht auch. Ich verwende aber lieber Eclipse/CDT/AVR-Plugin/AVR-GCC. Geht mit etwas Erfahrung mit Eclipse-Installationen zuverlässig.
Bastler schrieb: > Ist da eventuell ein gefaketer FTDI-Chip drauf, den der Windows-Treiber > mal schnell invalidiert hat? Das ding hat Microsoft doch instant rausgegekickt, nachdem die spitzgebekommen haben, was FTDI da für eine scheiße gemacht hat.
Hallo, vielen Dank für die vielen guten Ratschläge. Ich wollte Euch von meinen neuerlichen Versuchen mit Windows 7 berichten. Also, ich habe eine nagelneue USB-Schnittstellenkarte eingebaut und für nichts anderes als für die Arduino-Versuche benutzt - also kein Verdacht, daß die USB-Schnittstelle fehlerhaft sein knnte. Dann habe ich mir einen Leonardo besorgt. Der hat keinen FTDI-Chip, der wohl oft gefälscht sei, sondern einen im Prozessor hardwaremäßig verbauten USB-Anschluß (328u, 3u38 oder so ähnlich). Beim ersten Anstecken wurde ein Treiber geladen und im Gerätemanager erschien bei den USB-Anschlüssen ein Leonardo und ich konnte endlich wieder einen Kontakt zu dem Leonardo aufbauen! Das ging eine Weile gut, dann habe ich den PC samt Arduino sich selbst überlassen. Einige Stunden später war die Freude vorbei. Es gab keinen Kontakt mehr, der PC gab einen Ton von sich beim Trennen der Verbindung, aber nichts beim erneuten Anstecken und im Gerätemanger war ein unknonw device zu lesen. Nun bin ich sehr frustriert. mfg Egon
Egon M. schrieb: > Das ging eine Weile gut, dann habe ich den PC samt Arduino sich selbst > überlassen. Einige Stunden später war die Freude vorbei. Es gab keinen > Kontakt mehr, der PC gab einen Ton von sich beim Trennen der > Verbindung, aber nichts beim erneuten Anstecken und im Gerätemanger war > ein unknonw device zu lesen. hast du andere USB geräte? Maus, Tastatur USB-Stick die du an der Schnittstelle testen kannst? Und wie oben schon andere geschrieben haben, kann es Probleme geben wenn die Spannungsversorgung für den Leonardo falsch ist
Hallo, ich habe einen Arduino nano v.3, der unter Linux problemlos mit meinem Rechner kommuniziert. In GTKterm taucht direkt nach dem Einstecken die Schnittstelle /dev/ttyUSB0 auf. Gar kein Problem. Da das Gerät aber auch an anderen Computern verwendet werden soll, habe ich es an den Win7-Laptop meiner Frau angeschlossen. Da bin ich momentan etwas frustriert... Es wurde keine Treibersoftware gefunden. Den einzigen Tipp, den ich fand und befolgt habe, war das komplette Arduino-Softwarepaket für Windows zu installieren. Leider habe ich dort auch noch nicht die zugehörigen Treiber gefunden (*.inf). Ich muss allerdings zugeben, dass ich das auch nur mit halbem Herzen gemacht habe, da mir das eigentlich alles viel zu viel war. Ich will ja nur den Treiber haben, um den USB-Anschluss auf einen COM-Port zu mappen. Ich brauche auf dem Win7-Rechner keine IDE o.ä. Das Gerät (es werden von ihm nur Daten gesendet, keine gelesen) soll auch mit anderen Win-Rechnern laufen. Gibt es denn nicht "nur" den Treiber ohne das ganze drumherum? Richard
Egon M. schrieb: > Das ging eine Weile gut, dann habe ich den PC samt Arduino sich selbst > überlassen. Einige Stunden später war die Freude vorbei. Es gab keinen > Kontakt mehr, der PC gab einen Ton von sich beim Trennen der > Verbindung, aber nichts beim erneuten Anstecken und im Gerätemanger war > ein unknonw device zu lesen. Das sieht ganz nach einem dumm konstruierten Usb-Treiber IN deinem Arduino aus. Guck doch mal mit dem Usb-Spion von Microsoft, was da beim Anstecken deines Arduinos an Deskriptoren rüberkommt. Vielleicht sieht man da schon was. Du solltest auch bedenken, daß Windows gerade bei virtuellen COM-Ports ein ganzes Stück pingeliger ist als Linux und Fehlverhalten seitens eines Devices nicht toleriert. Dazu kommt noch, daß man bei Windows eine funktionable .INF vorhalten muß und wenn dort ein anderer Treiber als der windowseigene angezogen wird, dann könnte (eventuell) auch dieser eine Fehlerquelle sein. Aber meine Vermutung ist, daß das Problem auf der Arduino-Seite liegt. W.S.
Egon M. schrieb: > Hallo > ich schaffe es unter Windows (7) kaum, eine USB-Verbindung zu Arduino, > Leonardo oder Iteaduino zu bekommen (nicht gefunden, nicht erkannt > usw.). Neulich habeich sogar eine separate USB-Schnittstellenkarte > eingebaut - ohne Erfolg. Ich habe mal gelesen, unter Linux wäre das mit > den USB-Schnittstellen problemlos. > Stimmt das wirklich? > Wenn ich auf Linux umstiege, hätte ich dafür dann andere (größere?) > Probleme? > Kann ich die unter Windows angelegten Sketche weiter editieren und > benutzen? > > VG > kpc Ich habe einen Arduino Mega und der läuft unter Ubuntu 14.04 ohne Probleme. Die nötige Software habe ich direkt aus dem Ubuntu Software Center geladen und es lief sofort ohne das ich weitere Treiber oder sonstiges installieren musste. Unter Windows habe ich es dann schon gar nicht mehr ausprobiert. Windows benutze ich nur noch für ein paar Programme die es unter Ubuntu nicht gibt. Alle Sketche die man aus dem Internet lädt laufen auch ohne Probleme und lassen sich editieren, egal auf welcher Maschine sie erstellt wurden. Insgesamt kann ich nach meiner Erfahrung mit Windows den Wechsel auf ein Linux System nur empfehlen. Mit freundlichen Grüßen Uwe.C
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