Querschnitt Gerätezuleitung

OP #4206888
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Hallo,

ich bin gerade dabei ein Prüfgerät zu bauen, anhand dessen eine 
qualitative Aussage über die korrekte Installation einer 5 poligen 
Starkstromdose getroffen werden kann.

Hierfür ist für jede Phase eine Leuchte vorgesehen, die das 
Vorhandensein der jeweiligen Außenleiterspannung anzeigt. Zudem soll das 
Drehfeld mit zwei zusätzlichen Leuchten angezeigt werden.

Mit dem Gerät sollen 16A, 32A und 63A geprüft werden. Aus diesem Grund 
dachte ich daran, an dem Gerät selbst einen 5 poligen Stecker (z.B. 
http://www.reichelt.de/Harting-Verbinder/HAN-A-004-2611/3/index.html?ACTION=3&GROUPID=3272&ARTICLE=75719&OFFSET=500&WKID=0&; 
+ entsprechendes Anbaugehäuse) anzubringen und für den Anschluss an die 
jeweilige Drehstromdose dann drei Adapterkabel beizulegen.

Meine Frage ist nun, ob ich die Adapterkabel überhaupt so aufbauen darf. 
Schließlich nimmt der genannte 5 polige Stecker nur einen maximalen 
Aderquerschnitt von 2,5mm² auf.

Das Adapterkabel für eine 63A-Drehstromdose würde also so aussehen:

63A-Stecker    ->    2m  5 pol. Leitung, 2,5mm²     ->     5 pol. 
Harting Stecker


Darf man das so machen oder nicht?


Danke

PS: Im Gerät selbst habe ich bereits direkt nach der Einspeisung einen 3 
poligen Leitungsschutzschalter vorgesehen.
#4206932
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Matt B. schrieb:
> Darf man das so machen oder nicht?

Bei fest installierter Leitung wäre es ein klares Ja,
wenn die Leitung nicht länger als 3m ist.

Bei auswechselbaren Leitungen ist das nicht so klar, denn VDE möchte daß 
die Leitung auch taugt, wenn man sie zweckentfremdet. Ein 0.5mm2 
Kaltgerätekabel weil das Gerät bloss 5W aufnimmt darf man also nicht 
beilegen, weil es auch an stärkeren Geräten eingesteckt werden könnte 
muss es mehr Mindestquerschnitt haben.

Da bei dir das auswechseln aber nötig ist, und der Harting so 
aussergewöhnlich ist, könnte es erlaubt sein. Nichts, was mit dem 
Harting versorgt wird, kann mehr als 10A verlangen, und dafür reicht 
schon 1mm2.

Als Messgerät muss man aber davon ausgehen, daß die zu prüfende CEE 
Buchse noch falsch belegt ist und z.B. 400V zwischen N und L anliegen. 
Es kann sein, daß der Harting dafür spannungsmässig unterdimensioniert 
ist, eventuell muss er für 630V erlaubt sein.
Gast #4207011
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Ich vermute daß dein Prüfgerät nur sehr wenig Strom für die 
Kontrollampen und ein wenig Elektronik benötigt.

In dem Fall würde ich die Sicherungen in die CEE-Stecker einbauen, dann 
reicht dahinter eine relativ dünne Leitung wie H07RN5G0.75
Gast #4207168
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Harald W. schrieb:
> hinz schrieb:
>> Matt B. schrieb:
>>> 63A-Stecker    ->    2m  5 pol. Leitung, 2,5mm²     ->     5 pol.
>>> Harting Stecker
>>
>> Nicht zulässig, da kein Berührschutz gegeben ist!
>
> Er meint höchstwahrscheinlich einen weiblichen Stecker.

Dann hätte er ja Kupplung schreiben können.
Gast #4207188
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Wenn das Gerät wirklich nur das Macht, was oben beschrieben ist, dann 
halte ich das für sehr unpraktisch.

http://www.bfl-versand.de/Technischer-Bedarf-Entsorgung-Versandbedarf/Pruef-und-Messgeraete:::1403_173807/TESTBOY-CEE-Adapter-mit-Drehfeldrichtungsanzeige-16A::12423.html?refID=GOOGLE_RSS_FEED_REFID&gclid=CJ7Kn73g7sYCFefItAodp6gESQ

ist kleiner, braucht keine Adapter und gar nicht mal so teuer.

Wenn man es schon selber bauen will, würde ich es auch alles in den 
Stecker einbauen. Klar braucht man dann eine 16, 32 und 64 Version. Aber 
bei seiner Lösung braucht er auch 3 Adapter.

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