Guten Tag Ich würde sehr gerne mit dem Arduino Ströme bis zu 250 A messen. Da dieser das nicht ohne weiteres kann und ich ungern die Isolierung der Kabel aufschneiden will um die abfallende Spannung über eine bestimme Kabellänge zu messen umdadurch rückwirken Aufschluss über den vorhanden Strom zu bekommen, dachte ich mir, dass es auch über ein mehrmals um den Leiter gewickeltes Kabel gehen muss. Jedes Kabel erzeugt ja ein Magnetfeld. Doese Feld sollte doch über eine Spule die sich den Leiterbefindet einen strom bzw eine. spannung induzieren. Der in die Spule induzierte Strom könnte nun vom Arduino gemessen werden umd mir Aufschluss über den im Leiter vohandenen zu geben. Ich hoffe ich habe mich klar ausgedrückt ist mein erster Post den ich schreibe und noch nicht so ganz mit dem ganze vertraut. Meine Frage ist nun wie ich das berechnen kann. Ich habe bereits gegolgelt weis aber nicht wie ich die Formel aufstellen soll jeweils nach dem H umstellen und gleichsetzen? Die Rogowiskispule würde ich ungern benutzen. Die zusätzliche Elektronik schreckt mich ab kann man meine Idee nicht mit einer normalen Spule direkt an den Arduino realisieren? Ich will es nicht soo genau messen so grob 10% Abweichung ist gar kein Problem Lg kalle
Kalle schrieb: > dachte ich mir, dass es auch über ein mehrmals um den > Leiter gewickeltes Kabel gehen muss. Ein solcher Draht hat leider die falsche Richtung, denn er verläuft ja im Wesentlichen in Richtung der Magnetfeldlinien und nicht quer dazu. Da wird also fast nichts induziert. ...aber vielleicht von fremden Leitern mit günstigerer Orientierung... Die Rogowski Spule ist schon nicht schlecht, denn sie zeigt keine Sättigungserscheinungen, wie sie bei so großen Strömen in Eisenkernen auftreten. Vor dem bischen Elektronik für den Verstärker sollest du dich nicht fürchten, denn die brauchst du auch bei anderen Lösungen, etwa über den Hall-Effekt oder mittels magnetooptischer Effekte. Sogar ein simpler Meßwiderstand erzeugt nur ein paar mV, wenn das nicht zu einer riesigen Verlustleistung mit all den Kühlproblemen führen soll.
Hp M. schrieb: > Kalle schrieb: >> dachte ich mir, dass es auch über ein mehrmals um den >> Leiter gewickeltes Kabel gehen muss. > > Ein solcher Draht hat leider die falsche Richtung, denn er > verläuft ja im Wesentlichen in Richtung der Magnetfeldlinien > und nicht quer dazu. Da wird also fast nichts induziert. > ...aber vielleicht von fremden Leitern mit günstigerer > Orientierung... Naja, und außerdem hat ein übliches "Kabel" nicht nur einen Hin-, sondern auch einen Rückleiter. Man überlege sich, was das auf das Magnetfeld außerhalb der Leitung für Auswirkungen hat... Falls mit "Kabel" eine Einzelader gemeint war, trifft mein Einwand natürlich nicht zu.
Kalle schrieb: > Ich will es nicht soo genau messen Ist es denn (50 Hz) Wechselstrom ? Gleichstrom geht nicht per Spule. Rogowiskispule braucht keinen Verstärker, ein uC misst hochohmig genug, du brauchst nur ausreichend viele Windungen, mechanisch exakt. Einfacher einen Stromwandeltrafo fertig kaufen https://www.darisusgmbh.de/shop/product_info.php/info/p48797_AC1200-----Stromwandler-1000-1-200A.html Für Gleichspannung gibt es Hallsensoren.
F. F. schrieb: > Shunt? > > Wird bei jedem Ladegerät so gemacht. Wollte der TO nicht. Kann ich bei 250A auch verstehen... 1mOhm sind über 60W Verlustleistung.
Possetitjel schrieb: > F. F. schrieb: > >> Shunt? >> Wird bei jedem Ladegerät so gemacht. > > Wollte der TO nicht. Kann ich bei 250A auch verstehen... > 1mOhm sind über 60W Verlustleistung. Und? Spricht irgend etwas dagegen, einen kleineren Widerstand zu nehmen? Gibt es ein Gesetz, daß ein Shunt nicht niederohmiger als 1mR sein darf? Ansonsten wurde eigentlich alles gesagt: für Wechselstrom ist ein Strom- wandlertrafo (selber gebaut oder fertig gekauft) meist die günstigste Variante. Wenn es auch DC-tauglich sein muß, bleibt ein Shunt oder (teuer) ein Hall-Sensor.
Wenn es nicht unbedingt selbst gewickelt sein muss... So etwas wird unter dem Namen Aufsteck-Stromwandler verkauft. Das Datenblatt beantwortet dann deine Frage.
zuerst einmal vielen vielen Dank fuer soviele Antowrten. Haette nie gedacht, dass ich so viel Hilfe bekomme. Einen Shunt hatte ich auch eingeplant jedoch miesstr ich dazu das Kabel oeffnen. Ich will aber keine Probleme mit der Garantie des Reglers bekommen. Bei einem Shunt wuerde zusaetzlich Leistung abfallen die bei 250A doch recht hochausfallen wuerde dachte dass das auch der Grund ist warum man Kabel so kurz wie moeglich machen sollte. Bei meinem Aufbau handelt es sich um Gleichstrom. Ich habe hier noch Halleffektsensoren rum liegen mit denen ich die Drehzahl meines Fahrzeugs messe. Wie kann ich mit denen die Stromstaerke messen die geben mir doch nur eine 0 oder ne 1 oder meint ihr einen Analogen? Es gibt ja so Zangen mit denen man den Strom in einem Kabel relativ genau messen kann. Gibt ds solche Zangen vll als billigversion fuer den Arduino mit dem ich den Wert dann auslesen kann? Gruesse und danke an alle!
Kalle schrieb: > Wie kann ich mit denen die Stromstaerke messen die > geben mir doch nur eine 0 oder ne 1 oder meint ihr einen Analogen? Ist doch irgendwie logisch, oder? (auch wenn ich jetzt nicht so der große Strommesser bin...)
Auch wenns irgendwie Werbung ist: Die Firma LEM hat da eigentlich für alle Anwendungen was sehr brauchbares. Kostet natürlich Geld.. Auf die schnelle: HC2F250-S CLIPS
Kalle schrieb: > Einen Shunt hatte ich auch > eingeplant jedoch miesstr ich dazu das Kabel oeffnen. Ich will aber > keine Probleme mit der Garantie des Reglers bekommen. Bei einem Shunt > wuerde zusaetzlich Leistung abfallen die bei 250A doch recht > hochausfallen wuerde Wenn man keine hohen Anforderungen an die Temperaturstabilität hat, dann kann man das Kabel selber als Shunt nehmen. Man braucht dazu nur zwei Enden eines beliebigen Verbindungskabels zu kontaktieren. Die Spannung zwischen den Kabelenden ist proportional zum Strom und zum (unbekannten) Widerstand des Kabels. Man muß das Ganze also einmal kalibrieren. Und man muß damit leben, daß der Widerstand eines Kabels aus z.B. Kupfer temperaturabhängig ist. Ob das stört, hängt natürlich davon ab wie genau das Ganze sein soll und bei welchen Temperaturen es funktionieren soll. Eine unabhängige Messung der Temperatur und Berücksichtigung der selben wäre ja auch noch möglich.
Kalle schrieb: > Bei meinem Aufbau handelt es sich um Gleichstrom. Ich habe hier noch > Halleffektsensoren rum liegen mit denen ich die Drehzahl meines > Fahrzeugs messe. Wie kann ich mit denen die Stromstaerke messen die > geben mir doch nur eine 0 oder ne 1 oder meint ihr einen Analogen? mit den vorhandenen: gar nicht Dafür gibts Gleichstromwandler mit Hallsensor. Die Teile sehen aus wie ein Stromwandler für Wechselstrom, funktionieren aber anderst und benötigen zusätzlich noch eine eigene Stromversorgung Am Aufgang liefern die Teile einem dann eine zum Strom proportionale Spannung. Das sieht dann etwa so aus und ist für unterschiedliche Messbereiche in unterschiedlicher bauform erhältlich: http://www.conrad.de/ce/de/product/505261/Linearer-direktabbildender-Stromsensor-CSLA-Serie-Honeywell-CSLA1CH-8-16-VDC?ref=searchDetail http://www.conrad.de/ce/de/product/505263/Stromsensoren-CSN-Serie-Honeywell-CSNP661-12-15-V-?ref=list
Kannst du denn das kabel durch einen Ring durchziehen? Wenn ja, würde ich einen Stromsensor empfehlen, wie von Honeywell die CSCA0300. http://www.digikey.de/product-detail/de/CSCA0300A000B15B01/480-5975-ND/3540855
Beim Chinesen gibt es Module, die den ACS712ELCTR-20A chip , einen Hall-Effekt Sensor verwenden. Wenn Du solch ein Modul auf den 250-A-Leiter bindest oder klebst, wird er die 250A-Messbereich bringen, ohne dass Du die eigentlichen Stromanschlüsse für 20 A benutzen musst. Es kommt halt nur auf Deine Ansprüche bezüglich Messgenauigkeit an.
such mal Strommesszange z.B. https://de.wikipedia.org/wiki/Zangenstrommesser. Dort wird auch das Messprinzip erläutert, welches sich evtl. für eigene Anwendung umstricken lässt. Diese Geräte sind in der Regel für höhere Ströme geeignet.
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