Forum: Analoge Elektronik und Schaltungstechnik Schaltung spinnt ab 18V - Gleichrichter Gegentaktwandler Current Doubler


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von Alex (Gast)



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Ich hatte letzte Woche Probleme mit der Primärseite meiner Schaltung, 
welche inzwischen einwandfrei funktioniert (alle Signale sehen gut aus)

Nun habe ich den Trafo angeschlossen um den Betrieb der gesamten 
Schaltung bei Ohmscher Last zu betrachten, doch auf der Sekundärseite 
scheine ich auch Fehler zu haben.

Punkt A) ist, dass meine Ausgangsspannung viel zu gering ist und
Punkt B), dass die Schaltung bei einer Eingangsspannung ab 18V beginnt 
zu spinnen (summende Geräusche und Strombegrenzung)

Ich habe die Möglichkeit die beiden selbstgewickelten Spulen des 
Gleichrichters (realisiert als Current Doubler) ab zu machen und die an 
den Spulen anliegenden Spannungen zu messen.
Dies habe ich als "Ausgangsspannung Trafo" hochgeladen. (dort steht zwar 
500mA per divison, sind aber 5V per division, also ca. 9V bei einer 
Eingangsspannung von ca. 17V)

In diesem Fall (ohne Spulen) habe ich die Eingangsspannung bis auf ca. 
60V hochgedreht (ohne Probleme). Der Trafo arbeitet mit einem 
Übersetzungsverhältnis von ca. 0,55.

Wenn ich aber die Spulen anschließe und mit einer Eingangsspannung von 
ca. 12V beginne, sehe ich sofort am Multi, dass die Ausgangsspannung 
(Spannung an der Ohmschen Last) viel zu gering ist.
Normalerweise müsste ich ca. 7-8V am Ausgang an Gleichspannung haben, 
wenn an den Spulen 9V anliegen (bei 17V Eingangsspannung).
Wenn ich dann die Eingangsspannung langsam hochdrehe geht die Schaltung 
ab ca. 18V in die Strombegrenzung und irgendwas auf der Sekundärseite 
beginnt zu summen.
Den Stromverlauf an den Spulen habe ich vergessen zu speichern, habe 
aber skizziert und hochgeladen, was ich bei der Strommessung gesehen 
hatte.

Fehler an den selbstgewickelten Spulen kann ich ausschließen, weil das 
ganze mit den Spulen schonmal funktioniert hat.

Ich habe bereits alle Kondensatoren der Schaltung ausgewechselt, keine 
Besserung.

Die Mosfets werden nicht geschaltet und sind über Gate-Source kurz 
geschlossen (weil ich in der Vergangenheit Probleme beim Schalten 
hatte).


Was könnte die Ursache für dieses Verhalten der Schaltung sein?

von Pandur S. (jetztnicht)


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Was soll das mit dem FET ?

von Flip (Gast)


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Trafo kirzgeschlossen. Die schaltung ist doch ein witz

von Michael B. (laberkopp)


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Alex schrieb:
> Was könnte die Ursache für dieses Verhalten der Schaltung sein?

Sie ist völlig falsch.

Das ist ein willkürliche Aneinanderreihung von deplatzierten Bauteilen 
die auch noch ohne Sinn und Verstand irgendwie verbunden sind.

http://www.vogel-buchverlag.de/product_info.php/info/p52_Elementare-Elektronik.html/XTCsid/XTCsid

von Alex (Gast)


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Was genau ist denn bitte zu beanstanden?

von Pandur S. (jetztnicht)


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Andere Leute wuerden je eine Diode verwenden. Keine Spule. kein FET.
Wie im Lehrbuch.

: Bearbeitet durch User
von Alex (Gast)


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von KS (Gast)


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Alex schrieb:
> Was genau ist denn bitte zu beanstanden?
Du hast die Trafowicklungen kurzgeschlossen.

von Magic S. (magic_smoke)


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Nö, hat er nicht. Solange die FETs nur leiten wenn Vd<GND ist, kein 
Problem. Das machen sie, wenn der G-S kurzgeschlossen hat, dann hat er 
nur eine schicke Body-Diode.

Ich vermute eine falsche Dimensionierung der Spulen, da gerät wohl 
irgendwas in Sättigung.

von Paul B. (paul_baumann)


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Alex schrieb:
> Ich benötige hohe Ströme.

KS schrieb:
> Du hast die Trafowicklungen kurzgeschlossen.

Na, da kriegt er ja hohe Ströme...

MfG Paul

von KS (Gast)


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magic s. schrieb:
> Nö, hat er nicht.
Was ist das dann?

von Axel S. (a-za-z0-9)


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KS schrieb:
> magic s. schrieb:
>> Nö, hat er nicht.
> Was ist das dann?

Schwachsinn. Wie der Rest vom "Schaltplan"

von Mark S. (voltwide)


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Axel S. schrieb:
> KS schrieb:
>> magic s. schrieb:
>>> Nö, hat er nicht.
>> Was ist das dann?
>
> Schwachsinn. Wie der Rest vom "Schaltplan"

Aha. Offenbar ein großer Kenner des "current doubler".
Wie so einige der hier herum blökenden Schafe.
Btw, ich halte den Aufwand des current doubler nicht für lohnend.
http://www.smps.com/Knowledge/Idoubler/idoubler.shtml

: Bearbeitet durch User
von Alex (Gast)


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Nach Beiträgen zu dem Thread (von "Schwachsinn" bis "nur weil du die 
Schaltung nicht kennst, ist es noch lange kein Schwachsinn") bin ich 
leider weiterhin da wo ich am Anfang des Threads stand.

Lediglich der Tipp mit der Sättigung liefert einen Anhaltspunkt zum 
recherchieren. Kann ich aber ausschließen, weil ich die Schaltung 
bereits am laufen hatte (mit weitaus höheren Strömen, als ich derzeit am 
testen bin).


Ich hatte Probleme beim Schalten der Mosfets der Sekundärseite. Deshalb 
einfach über Gate-Source kurzgeschlossen und die Treiber+Peripherie 
ausgelötet, um Fehlerquellen auszuschließen.

Ich hatte auch die beiden Mosfets (VDS 200V) ausgebaut, weil ich 
befürchtet hatte, dass diese defekt waren, und andere eingebaut (VDS 
60V).
Weil ich nicht die selben da hatte, habe ich einfach welche genommen, 
die gepasst habe. Nun Frage ich mich, ob der Fehler an den neu 
eingebauten Mosfets liegt (eventuell ein Parameter der neuen Mosfets 
nicht für diese Aufgabe).

Muss mal morgen nachsehen, welche ich eingebaut hatte.
Kann dies denn eine Mögliche Ursache sein?

Was anderes kann ich mir nicht vorstellen, denn außer Kondensatoren, 
Spulen und Schalter (Dioden) habe ich dort nichts.

von Mark S. (voltwide)


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Vlt könntest Du ja mal versuchsweise die MOSFETs durch schnelle 
Si-Dioden ersetzen, natürlich unter Beachtung der auftretenden Verluste.

von Alex (Gast)


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Ich denke das werde ich als nächstes versuchen. Einfach zwei Dioden 
einsetzen und die Mosfets komplett raus nehmen.

Worauf muss man bei der Auswahl der Diode achten? der uC gibt die PWM an 
die H-Brücke (Pimärseite) mit ca. 30kHz.

von Mark S. (voltwide)


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Das hängt vom Laststrom ab.
Ich würde es mal mit superschnellen 200V-Typen im TO-220-Iso-Gehäuse 
versuchen, kleine Kühlkörper ran schrauben und immer nur kurzzeitig 
belasten.

von Alex (Gast)


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Danke, werde ich mir morgen mal ansehen.

Habe welche im inet gefunden die wohl ne menge aushalten ;D.

von Possetitjel (Gast)


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KS schrieb:

> magic s. schrieb:
>> Nö, hat er nicht.
> Was ist das dann?

Zwei Kurzschluss-Monoden!
Also ehrlich, das weiß man doch...

von Magic S. (magic_smoke)


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Umso schneller die Dioden umso geringer idR. die Verluste, aber umso 
höher die Störungen.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Alex schrieb:
> Ich benötige hohe Ströme.
> 
https://de.wikipedia.org/wiki/Gegentaktflusswandler#/media/File:PushPull_current_doubler.svg
Die hier verlinkte Schaltung ist grundlegend anders als diejenige ganz 
oben. Kannst du einfach mal einen korrekten Schaltplan mit Bauteilwerten 
und ein Foto von deinem Aufbau posten? Denn bisher gestaltet sich das 
Ganze hier mit dem dahingerotzten Schaltplan und der wirren Beschreibung 
recht trollig...

von Bastler (Gast)


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Manchmal braucht es halt "Verständnis für Elektronik" statt 
"Meßgeräte-Budget".
Wikipedia zeigt doch den RICHTIGEN Schaltplan. Den muß man nur 
nachpinseln. Und verstehen!

von Mark S. (voltwide)


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Lothar M. schrieb:
> Die hier verlinkte Schaltung ist grundlegend anders als diejenige ganz
> oben.

Nö. Es handelt sich nur um einen Synchrongleichrichter mit gemeinsamer 
Anode.
Ziemlich ungeschickt gezeichnet. Das einzig Falsche daran ist die 
kurzgeschlossene Sekundärwicklung.

von Bastler (Gast)


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Wo soll denn aus dem Trafo ein Strom rauskommen. Der will nämlich auch 
wieder zurück. Daß in jeder der Beiden Sekundärwinklungen Elektronen 
munter kreisen, ist eine andere Sache.
Zudem verwendet man diese Schaltung (laut WP) um mit nur EINER Wiklung 
auszukommen, denn dann verschwinden Unsymmetrien "by Design". Und die 
beiden Spulen "erzeugen" quasi die fehlende Mittenanzapfung, die man 
eigentlich gern benutzt, weil dann nur eine Diode durchflossen werden 
muß (Verluste!). Und dann sind wir wieder am Anfang: Wie baut man zwei 
symmetrische Wicklungen bei einem "kleinen" Schaltnetzteiltrafo.
Simpler vom Verständnis und noch besser wäre ein Brückengleichrichter 
aus FET's. Nur die Ansteuerung wird kompliziert.

von Axel S. (a-za-z0-9)


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Alex schrieb:
> Nach Beiträgen zu dem Thread (von "Schwachsinn" bis "nur weil du die
> Schaltung nicht kennst, ist es noch lange kein Schwachsinn")

Du verstehst nicht. Ich habe nicht die Schaltung kritisiert (was schon 
allein deswegen nicht geht, weil der "Schaltplan" gar keine solche 
erkennen läßt) sondern den Schaltplan.

Da sind z.B. zwei Sekundärwicklungen gezeichnet, mit je einer Anzapfung. 
Und dann sind alle 3 Anschlüsse jeder Wicklung miteinander verbunden(?) 
und irgendwie noch in einen Synchrongleichrichter(?) geführt. Dazu noch 
jede Menge mutmaßliche Verbindungspunkte, die aber nicht als solche 
gezeichnet sind.

Wie anders soll man das denn anders nennen als

Axel S. schrieb:
> Schwachsinn

oder

Michael B. schrieb:
> ein willkürliche Aneinanderreihung von deplatzierten Bauteilen
> die auch noch ohne Sinn und Verstand irgendwie verbunden sind

Wenn du noch nicht mal einen Schaltplan mit weniger als 10 Bauteilen 
korrekt zeichnen kannst, dann brauchen wir über die Inbetriebnahme und 
Fehlersuche gar nicht erst zu reden. Denn so wie gezeichnet kann es 
ganz offensichtlich nicht funktionieren.

von Lothar M. (Firma: Titel) (lkmiller) (Moderator) Benutzerseite


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Mark S. schrieb:
> Das einzig Falsche daran ist die kurzgeschlossene Sekundärwicklung.
Und die kurzgeschlossenen Anzapfungen der Primärseite...

von Mark S. (voltwide)


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Sofern es sich überhaupt um Anzapfungen handelt. Könnten auch mehrfach 
belegte pins einer tri-filar-Wicklung sein - was ich übrigens für 
wahrscheinlich halte.

von T.Com (Gast)


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von IUnknown (Gast)


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Der Stromverlauf kommt mir komisch vor. Bei Ohmscher last solltest du 
eigentlich einen deutlichen DC-Strom fließen haben. Hast du vllt nur den 
AC-Anteil des Stroms gemessen? Wenn die Wellenform wirklich so aussieht, 
ist die Induktivität der Gleichrichterspulen viel zu gering. Gering 
allerdings im sinne von "erzeugt mehr Verluste als sein müsste" und 
nicht im Sinne von "Funktioniert nicht".

Ein neues Scopebild unter Last (Strom durch eine Spule, sowie Spannung 
an selbiger) wäre hilfreich. Dass der Effekt erst ab gewissen Spannungen 
auftritt deutet allerdings tatsächlich auf Sättigung hin.

Zum testen könntest du auch mal beide Mosfets schalten, allerdings ohne 
last. Damit hast du nur Blindstrom in den Spulen. Ein paar Oszibilder 
davon würden das Problem sicherlich verraten. Du müsstest ein Dreieck 
ohne Offset sehen.

von Alex (Gast)



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Hier die gemessenen Spannungen und Ströme an den beiden Spulen bei einer 
Last von 10Ohm und einem Eingang von ca. 14V.
Spannung wird durch diff probe 1/100 dargestellt, sind also 10 per div. 
.

Die stellen an denen ich Strom und Spannung abgegriffen habe, habe ich 
markiert.

von T.Com (Gast)


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Die Sekundärseite hat im Grunde gesehen 2 Tiefsetzer - Abwärtswandler. 
Der Strom sollte nie unter null gehen. Es sollte sich aufladen wieder 
abladen. Deshalb -current doubler- weil in der zeit wo der erste 
tiefsetzsteller auflädt, der andere ablädt also die spulen.
was die Ursache dafür ist kann ich dir nicht sagen.

von Magic S. (magic_smoke)


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Korrigier doch in Deinem Schaltplan bitte erstmal die völlig hirnlose 
Darstellung der Beschaltung des Trafos. Andernfalls wird es echt schwer, 
Dir weiterführende Hilfe zukommen zu lassen.

von IUnknown (Gast)


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T.Com schrieb:
> Die Sekundärseite hat im Grunde gesehen 2 Tiefsetzer - Abwärtswandler.

Kann man prinzipiell so sehen, ja.

T.Com schrieb:
> Der Strom sollte nie unter null gehen.

Nicht umbedingt. Da es sich ja um synchron-"Abwärtswandler" handelt, 
ziehst du natürlich jede Menge Blindstrom durch deine Spulen. Bei 
geringer Last kann der Ripple größer als der effektive Laststrom sein.

Insofern sind die Oszibilder schlüssig. Wenn ich deine Bilder richtig 
interpretiere müsstest du eine Ausgangsspannng von 3.75V an der Last 
haben, bzw 0.375A. Dementsprechend sieht man auf dem Bild 1A/div?

Bei dem Stromanstieg komme ich auf eine Induktivität von 10µH pro Spule. 
Für die Frequenz kommt mir das viel zu wenig vor. Welche Nennspannung 
(Eingangs und Ausgangsseitig strebst du denn an?)

Zumindest kann ich dir sagen dass laut Oszibildern die Schaltung 
(zumindest in diesem Arbeitspunkt) tut was sie sollte.

von Alex (Gast)


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> Insofern sind die Oszibilder schlüssig. Wenn ich deine Bilder richtig
> interpretiere müsstest du eine Ausgangsspannng von 3.75V an der Last
> haben, bzw 0.375A. Dementsprechend sieht man auf dem Bild 1A/div?

Stimmt, etwa 3-3,5V am Ausgang bei ca. 15-17 V am Eingang. Bei der 
Eingangsspannung habe ich mit der doppelten Ausgangsspannung gerechnet, 
also ca. 6-7V (was eine Zeit lang auch funktionierte, bis ich mehrere 
Fehler bekam)

> Bei dem Stromanstieg komme ich auf eine Induktivität von 10µH pro Spule.

Sind ca. 14 µH je Spule.

> Für die Frequenz kommt mir das viel zu wenig vor. Welche Nennspannung
> (Eingangs und Ausgangsseitig strebst du denn an?)

Am Ausgang strebe ich geregelt min. 14,5V an (Bleiakku am Augsang).

> Zumindest kann ich dir sagen dass laut Oszibildern die Schaltung
> (zumindest in diesem Arbeitspunkt) tut was sie sollte.

Sprich, die Spulen sind für das Vorhaben zu gering dimensioniert 
und/oder die Schaltfrquenz 30kHz ist zu hoch angesetzt?

von IUnknown (Gast)


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Alex schrieb:
> Bei der
> Eingangsspannung habe ich mit der doppelten Ausgangsspannung gerechnet,
> also ca. 6-7V (was eine Zeit lang auch funktionierte, bis ich mehrere
> Fehler bekam)

Du hast mehrere Übersetzungen in deinem System. Natürlich der Trafo, den 
du mit 0.55 angegeben hast, aber auch die "Übersetzung" des current 
doublers. Dessen Dutycycle wird direkt durch die Trafoansteuerung 
bestimmt, also idealerweise 0.5. Da man aber immer etwas Totzeit haben 
will ist 0.45 realistischer. Rechne also mit 0.55 * 0.45 = 0.2475 als 
Übersetzung. Bei ~16V Eingangsspannung kommst du so auf 3.96V am 
Ausgang, abzüglich aller Verluste (und besonders der Streuinduktivität, 
die die Spannung zusätzlich absinken lässt) kommen die 3.5V schon hin.

Ich vermute, deine Primärseite ist diese hier?
Beitrag "Schlechte Treibersignale - Mosfet"

Alex schrieb:
> Sprich, die Spulen sind für das Vorhaben zu gering dimensioniert
> und/oder die Schaltfrquenz 30kHz ist zu hoch angesetzt?

Das kommt natürlich wieder auf deine Last an. Bei 14.5V Ausgangsspannung 
brauchst du ca 32.2V auf der Sekundärseite, primärseitig also 58.8 
(~60V).

Bei 30kHz fährst du also einen Ripple von ca 17A. Wenn du also mit 
mindestens 8.5A laden willst, kann man das machen.

Ein paar mehr Infos wären gut, z.b. wieviel Ausgangsstrom du haben 
willst. Da du einen current doubler einsetzt, vermute ich mal, du willst 
deutlich mehr als 8.5A am Ausgang haben?

Da sowohl die symmetrische Vollbrücke als auch der current doubler 
prinzipiell weich geschaltet werden kann, musst du dir um deine 
Schaltverluste nicht viele Sorgen machen. Du kannst in der Frequenz 
ruhig höher gehen, Faktor 2 ist locker drin. Je nach Leistung kannst du 
sogar >= 100kHz anstreben. Vorausgesetzt deine Spulenkerne machen das 
mit hättest du mit den selben Spulen weniger Leitendverluste, welche bei 
einem current doubler ein großen Teil der Verluste ausmachen.

Aber ich schweife ab. Prinzipiell funktioniert die Schaltung. Dass sie 
bei höheren Spannungen nicht mehr richtig funktioniert ist vermutlich 
auf die Spulen zurückzuführen. Was du machen kannst, ist den Spulenstrom 
auf der Sekundärseite zu messen und dabei langsam die Spannung 
hochzudrehen. Falls Sättigung das Problem ist, müsstest du deutliche 
Abweichungen von der Dreiecksform bekommen. Das kannst du prinzipiell 
auch ohne Last testen, musst dafür aber bei einer höheren Spannung 
messen.

von Amateur (Gast)


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>Worauf muss man bei der Auswahl der Diode achten? der uC gibt die PWM an
>die H-Brücke (Pimärseite) mit ca. 30kHz.

Ich hoffe, dass Du schon einmal etwas von 50 Hz gehört hast. Natürlich 
ist das kein Muss, aber bei üblichen Transformatoren kann es nicht 
schaden. Es sei denn, Du willst den Trafo zu Heizzwecken nutzen.

An Deinem Schaltbild solltest Du noch arbeiten. Null Volt sollten aber 
recht stabil rauskommen.

von Mark S. (voltwide)


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In Deinem letzten Schaltplan sind immer noch die SynRectMOSFETs gezeigt.
Natürlich ohne die zugehörige Ansteuerschaltung.
Es wäre ja mal an der Zeit, Oszillogramme des gate-Ansteuersignales 
zusammen mit dem Sekundärstromfluss zu zeigen.

von Alex (Gast)


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Mark S. schrieb:
> In Deinem letzten Schaltplan sind immer noch die SynRectMOSFETs
> gezeigt.
> Natürlich ohne die zugehörige Ansteuerschaltung.
> Es wäre ja mal an der Zeit, Oszillogramme des gate-Ansteuersignales
> zusammen mit dem Sekundärstromfluss zu zeigen.

->

Alex schrieb:
> Die Mosfets werden nicht geschaltet und sind über Gate-Source kurz
> geschlossen (weil ich in der Vergangenheit Probleme beim Schalten
> hatte).

Alex schrieb:
> Ich hatte Probleme beim Schalten der Mosfets der Sekundärseite. Deshalb
> einfach über Gate-Source kurzgeschlossen und die Treiber+Peripherie
> ausgelötet, um Fehlerquellen auszuschließen.

----------------

IUnknown schrieb:
> Ich vermute, deine Primärseite ist diese hier?
> Beitrag "Schlechte Treibersignale - Mosfet"

Leider musste ich heute morgen feststellen, dass ich schon wieder diese 
Phänomene (der Konstanter macht merkwürdige Geräusche) auf der 
Primärseite habe.

Doch diesmal sehen die Ausgangssignale der beiden Treiber, als auch die 
Ausganssignale der H-Brücke einwandfrei aus (Gemessen bei ca. 10V 
Eingangsspannung ohne angestecktem Trafo).


Doch sobald ich über 11V komme gibt der Konstanter merkwürdige Geräusche 
von sich (ein schaltendes Geräusch, klackern) und die Ausgangsspannung 
verzerrt.
Wenn ich die Oszi Aufnahme speichern will, wird die Verzerrung leider 
nicht dargestellt. Ich habe ein Bild vom Handy gemacht.

Der Konstanter geht nicht in die Strombegrenzung und ich kann die 
Spannung auch weiter hoch drehen. Es klackert eben lauter und die 
Spannung/ der Strom bleiben nicht konstant, sondern variieren im mV/mA 
Bereich.

Bin echt am verzweifeln. Dachte nach dem Wechsel aller Bauteile der 
Primärseite wäre das Problem gegessen.

von Alex (Gast)


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Sorry, vergessen die Bilder zur Verfügung zu stellen.

von Alex (Gast)


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Tut mir leid, das war ein Fehlalarm mit dem Fehler auf der Primärseite. 
Da war von einem Steckverbinder ein Kabel abgebrochen, was nicht sofort 
ersichtlich war.

Das war eine Verbindung auf eine andere Platine, wo mir Hilfsspannungen 
von 15V und 5V aus der Eingangsspannung erzeugt werden. Da war das 
Massekabel, das dahin führt abgebrochen, steckte aber noch locker auf 
dem Steckverbinder drauf.

von IUnknown (Gast)


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Das Problem auf der Sekundärseite besteht aber weiterhin? Wie sieht der 
Strom an den Spulen aus, wenn du die Eingangsspannung hochdrehst?

Und ein paar Eckdaten wären praktisch. z.b. Wieviel Strom du am Ausgang 
haben willst.

Fotos vom Aufbau könnten auch helfen.

von Alex (Gast)


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Ich verstehe einfach die Welt nicht mehr.

Es schien so, als würde es an dem angebrochenen Kabel liegen, denn mit 
neuen Kabeln und Steckverbindern funktionierte die Primärseite (erst 
einmal).
Dabei hatte ich es letzte Woche auch belassen, weil ich mich auf die 
Prüfungsphase vorbereiten muss.

Heute wollte ich mir kurz die Sekundärseite ansehen, doch der Konstanter 
(etwas neueres Modell mit Digitalanzeige) fing wieder an zu spinnen 
(Spannung und Strom springen und Konstanter macht Geräusche).

Dann habe ich den Trafo abgemacht um mir die Signale der Primärseite 
anzusehen und siehe da, der Konstanter spinnt weiterhin (ab 10V).

Mit dem konstanter kann ich auch keine Messungen machen, weil alle 
Signale stark verzerren.

Wenn ich einen anderen Konstanter anschließe (Oltronix B605 D/S), gibt 
es diese Erscheinungen nicht.
Dabei stelle ich auch fest, dass die Gatesignale der H-Brucke auf der 
Primärseite leider nicht gut aussehen. (Kurzschluss der Gatesignale)
Ich habe die Gatesignale die an den beiden Halbbrücken anliegen 
skizziert.

Den Aufbau der H-Brücke und des zugehörigen Treibers habe ich auch 
hochgeladen.

Sind diese eventuell nicht kompatibel zueinander oder übersehe ich da 
was anderes?

H-Brücke Mosfets: 
http://www.irf.com/product-info/datasheets/data/irfs4127pbf.pdf

Treiber: http://pdf.datasheetcatalog.com/datasheet/irf/ir2181.pdf

Treiber Diode: http://www.farnell.com/datasheets/1690251.pdf

von mhh (Gast)


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Alex schrieb:
> Heute wollte ich mir kurz die Sekundärseite ansehen, doch der Konstanter
> (etwas neueres Modell mit Digitalanzeige) fing wieder an zu spinnen
> (Spannung und Strom springen und Konstanter macht Geräusche).
>
> Dann habe ich den Trafo abgemacht um mir die Signale der Primärseite
> anzusehen und siehe da, der Konstanter spinnt weiterhin (ab 10V).
>
> Mit dem konstanter kann ich auch keine Messungen machen, weil alle
> Signale stark verzerren.

Deine Stromversorgung scheint keine Impuslsbelastung zu mögen. Vor 
weiterer Ursachensuche muss das zuerst gerade gebogen werden.

von Alex (Gast)


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mhh schrieb:
> und siehe da, der Konstanter spinnt weiterhin (ab 10V).
>>
>> Mit dem konstanter kann ich auch keine Messungen machen, weil alle
>> Signale stark verzerren.
>
> Deine Stromversorgung scheint keine Impuslsbelastung zu mögen. Vor
> weiterer Ursachensuche muss das zuerst gerade gebogen werden.

Das heißt? Ist also eine Eigenart der Quelle. Nur sehen die Gatesignale 
mit dem anderen Konstanter, der keine Probleme macht, nicht richtig aus.

Ich denke dies wird von der Treiberschaltung verursacht, weil die 
Signale schließlich ja von dort an das Gate des beiden Highside Mosfets 
gesetzt werden.
Ich kann mir leider nicht erklären, warum das so ist bzw. was die 
Ursache dafür ist.
Die Bauteile wurden bereits alle durch neue ersetzt. Es kann ja nur noch 
an Bauteilen liegen, die sich nicht vertragen.

Die Signale für die Highside haben am Ende keine Totzeit und ich auch 
höher als die der Lowside Signale. Das was höher ist, sieht wie der 
Lade- und Entladevorgang eines Kondensators aus.

Zu der Zeit, in der die Entladekurve zu sehen ist, sollte normalerweise 
die Totzeit nach dem High Signal folgen.

von S. K. (hauspapa)


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mhh schrieb:
>> Dann habe ich den Trafo abgemacht um mir die Signale der Primärseite
>> anzusehen und siehe da, der Konstanter spinnt weiterhin (ab 10V).
>>
>> Mit dem konstanter kann ich auch keine Messungen machen, weil alle
>> Signale stark verzerren.
>
> Deine Stromversorgung scheint keine Impuslsbelastung zu mögen. Vor
> weiterer Ursachensuche muss das zuerst gerade gebogen werden.

Deine HS schaltet zu langsam aus. So langsam das die LS schon 
einschaltet währen HS noch teilweise leitet. Die Folge ist ein 
Brückenkurzschluss.
Währe ich ein Netzteil, ich würde auch schimpfen. Das Zauberwort heiss 
wohl Totzeit, wie gross ist die bisher gewählt? Genaueres kann man wohl 
erst sagen wenn Du die Signale direkt am Gate und den Verlauf des 
Brückenmittelpunktes mal als (echtes) Bild zeigst.

viel Erfolg
hauspapa

von Alex (Gast)


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S. K. schrieb:
> mhh schrieb:
>>> Dann habe ich den Trafo abgemacht um mir die Signale der Primärseite
>>> anzusehen und siehe da, der Konstanter spinnt weiterhin (ab 10V).
>>>
>>> Mit dem konstanter kann ich auch keine Messungen machen, weil alle
>>> Signale stark verzerren.
>>
>> Deine Stromversorgung scheint keine Impuslsbelastung zu mögen. Vor
>> weiterer Ursachensuche muss das zuerst gerade gebogen werden.
>
> Deine HS schaltet zu langsam aus. So langsam das die LS schon
> einschaltet währen HS noch teilweise leitet. Die Folge ist ein
> Brückenkurzschluss.
> Währe ich ein Netzteil, ich würde auch schimpfen. Das Zauberwort heiss
> wohl Totzeit, wie gross ist die bisher gewählt? Genaueres kann man wohl
> erst sagen wenn Du die Signale direkt am Gate und den Verlauf des
> Brückenmittelpunktes mal als (echtes) Bild zeigst.
>
> viel Erfolg
> hauspapa


Die Totzeit liegt bei 2us. Ich denke das ist mehr als genug bei 30kHz 
Schaltfrequenz.

Was kann denn die Ursache dafür sein, dass die Highside Gatesignale 
nicht so ausschauen, wie die der Lowside?

Müsste ja an den Treibern liegen, da diese die Signale an die HS und LS 
Gates liefern.

Es sind die selben Mosfets und auch nur 1 Treiber pro Halbbrücke. Kann 
ja nicht sein, dass er die Lowside mit den richtigen Signalen versorgt, 
aber die Highside nicht.

Ein Problem bei den PWM Signalen, die an die Treiber gehen, kann ich 
ausschließen, weil diese sehr gut aussehen.

Echte Bilder kann ich leider erst am Montag machen, habe es versäumt 
heute welche auf den Stick zu laden.

von T.com (Gast)


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nutz einfach den oltronix konstanter wenn der keine fehler verursacht. 
ist nur blöd das der bei 300 mA begrenzt. stell die totzeit etwas höher 
und schau dir die signale an.

von Alex (Gast)



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Hallo leute,

also hier habe ich nun die Gatesignale für jeweils eine Halbbrücke der 
Vollbrücke.

Das Signal sieht nun etwas anders, nachdem ich mit dem Trigger etwas 
rumgespielt habe.

Was könnte die Ursache für den merkwürdigen Verlauf (grün, Highside) 
sein?

Danke

von T.com (Gast)


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glaube es liegt an deiner diodw.

von Alex (Gast)



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Tut mir leid, war auf AC Coupling eingestellt, das ist der richtige 
Verlauf. Der grüne Verlauf sieht aber weiterhin falsch aus.

Was stimmt denn an der Diode nicht?

von S. K. (hauspapa)


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Das muss so sein. Gelb schaltet aus, nichts passiert. Grün schaltet ein 
und reisst den Brückenpunkt hoch. Drum der grosse Sprung. Grün schaltet 
aus (gegen seine source also gegen Brückenpunkt) und weiter nichts 
passiert. Gelb schaltet ein und reisst den Brückenpunkt runter. Wenn ein 
Laststrom fliesst kann das je nach Stromrichtung etwas anders aussehen.

Erst mal muss das so aussehen. Totzeit mehr als reichlich vorhanden. 
Gemessen mit oder ohne Trafo?

viel Erfolg
hauspapa

von Alex (Gast)


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Das wurde ohne Trafo gemessen. Also ich dachte beides muss gleich 
aussehen. Und war auf Fehlersuche.

Ich dachte, dass war die Ursache für die Geräusche aus dem Konstanter, 
also das die Gatesignale der Highside so aussehen.

Ich habe das ganze mal eingesetzt (Trafo + Spulen).
Auf der Sekunderseite komme ich leider nicht auf meine gewünschte 
Spannung.

Ich hatte es eigentlich so ausgelegt, dass ich immer etwa die Hälfte 
meiner Eingangsspannung bekomme.

Also z.B. 50V am Eingang. 25V nach Trafo (Übersetzung ca. 0,5).

Die 25V werden an der "Highside" des synchrongleichrichter zu 12,5V 
(simulierter Tastgrad von  0,5, weil der Trafo abwechselnd Highside und 
Lowside schaltet) Gleichspannung und an der "Lowside" des 
synchrongleichrichter ebenso zu 12,5V. Diese addieren sich zu 25V.

Doch ich bekomme immer nur die hälfte, also 12,5V. Was mache ich da 
verkehrt.

p.s. heute ist mein Zwischenkreiskondesator (Elko 100uF 100V) bei ca. 
30V am Eingang geplatzt.

von Pandur S. (jetztnicht)


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Und das Schema dazu war welches ?

Moeglicherweise Ueberstrom. Wie wird der Strom Limitiert ?

von S. K. (hauspapa)


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>Die 25V werden an der "Highside" des synchrongleichrichter zu 12,5V
>(simulierter Tastgrad von  0,5, weil der Trafo abwechselnd Highside und
>Lowside schaltet) Gleichspannung und an der "Lowside" des
>synchrongleichrichter ebenso zu 12,5V. Diese addieren sich zu 25V.

>Doch ich bekomme immer nur die hälfte, also 12,5V. Was mache ich da
>verkehrt.

Jeder Sekundärgleichrichter bringt seine 12,5V. Du schaltest beide 
parallel, daher die Stromverdopplung. Die Spannung bleibt brav wo Sie 
ist, ist ja keine Reihenschaltung.

>p.s. heute ist mein Zwischenkreiskondesator (Elko 100uF 100V) bei ca.
>30V am Eingang geplatzt.

Der Arme wird wohl mit dem Rippelstrom überfordert gewesen sein, wie 
Deine Netzteile auch.

Kennst Du die (Haupt-)induktivität Deines Übertragers?

von Alex (Gast)


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S. K. schrieb:
>>Die 25V werden an der "Highside" des synchrongleichrichter zu
> 12,5V
>>(simulierter Tastgrad von  0,5, weil der Trafo abwechselnd Highside und
>>Lowside schaltet) Gleichspannung und an der "Lowside" des
>>synchrongleichrichter ebenso zu 12,5V. Diese addieren sich zu 25V.
>
>>Doch ich bekomme immer nur die hälfte, also 12,5V. Was mache ich da
>>verkehrt.
>
> Jeder Sekundärgleichrichter bringt seine 12,5V. Du schaltest beide
> parallel, daher die Stromverdopplung. Die Spannung bleibt brav wo Sie
> ist, ist ja keine Reihenschaltung.
>
>>p.s. heute ist mein Zwischenkreiskondesator (Elko 100uF 100V) bei ca.
>>30V am Eingang geplatzt.
>
> Der Arme wird wohl mit dem Rippelstrom überfordert gewesen sein, wie
> Deine Netzteile auch.
>
> Kennst Du die (Haupt-)induktivität Deines Übertragers?

Du hast recht, ich danke dir sehr. Muss wohl den Trafo 1:1 wickeln, wenn 
ich auf meine gewünschte Ausgangsspannung kommen will.

Danke sehr.

von Alex (Gast)


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Hallo,

also ich habe den Trafo nun 1:1 gewickelt.

Also hinter dem Trafo liegt bei 50V am Eingang auch 50V hinter dem 
Trafo.

Dieser wird ja durch den Current Doubler halbiert 
(Synchrongleichrichter), also auf 25V.

Was ich nun feststelle ist, dass die Schaltung nun sehr viel Strom von 
meinem Konstanter will.

Also der Digitale Konstanter Zeigt bei 14V Eingangsspannung einen Strom 
von 1A an, das gezogen wird. Am Ausgang habe ich dabei (bei einem 
Tastgrad von 0,49 an den Mosfets der H-Brücke) 10V.
Zur Sicherheit habe ich den Strom am Konstanter erstmal auf 1,2A 
begrenzt.

Ich würde auf meine gewünschte Spannung am Ausgang kommen, doch der 
Strom macht mir sorgen. Ist das ok so? Kann ich den Strombegrenzer ohne 
Bedenken erstmal auf 2-3A erhöhen?

Danke

von S. K. (hauspapa)


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>Ich würde auf meine gewünschte Spannung am Ausgang kommen, doch der
>Strom macht mir sorgen. Ist das ok so?

Die Ursache ist schwer zu sagen. Kann Unsymmetrie in der Ansteuerung 
sein. Oder Fehler bei der Trafoberechnung oder Irgendwas was Du als 
Schema noch garnicht gezeigt hast.

Letztlich gilt in diesem Fall: Laufen lassen und schauen was warm wird. 
Dann findet sich auch die Ursache.

nur nicht aufgeben
hauspapa

Elektronikentwicklung ist keine Sprintdisziplin. Eher Marathon.

: Bearbeitet durch User
von Alex (Gast)


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Eine der beiden Spulen hatten keinen Kontakt. Das habe ich festgestellt, 
als ich einmal die eine Spule und dann die andere Spule abgemacht habe.

Mit einer funktionierte die Schaltung noch, mit der anderen kam aber 
hinten nichts mehr raus.

Nun habe ich dafür gesorgt, dass die Beinchen dieser Spule etwas länger 
sind.

Ich komme im Moment bis 14V am Eingang und 6V am Augang (rechnerisch 
hätte ich ab ca. 35V am Eingang hätte ich meine gewünschten 14,5V am 
Ausgang).

Doch soweit komme ich garnicht. Der Konstanter geht über 14V in die 
Strombegrenzung, die bei 1,2A liegt.

Davor hat es bei ca. 14V etwa 800mA. Ich weiß nicht ob das an meiner 
Ohmschen Last mit 10 Ohm oder was sonst die Ursache dafür sein kann.

Mit dem anderen Trafo, welches ein Übersetzungsverhältnis von 0,5 hatte 
konnte ich locker bis 60V hoch, ohne in die Strombegrenzung zu kommen 
(ebenso bei 10 Ohm Last)

von Alex (Gast)


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Ok, denke ich habe die Fehlerursache. Meine Totzeit für die PWM Signale 
der H-Brücke war mit 1us einfach zu kurz.

Danach konnte ich die Spannung hoch ziehen.

Danke

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