Mikrocontroller (USB) wird nicht erkannt

OP #4225593
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Guten Tag

Heute wollte ich einen von mir beschalteten Mikrocontroller, also quasi 
ein selbst gebautes USB-Gerät an den Computer anstecken und benutzen. 
Windows meldet mir allerdings fortlaufend, dass das Gerät nicht gefunden 
wird.
USBD+ ist über einen Widerstand mit 5V verbunden (damit es als 
FullspeedUSB System erkannt wird).
Der Mikrocontroller benötigt eine 3.3V Versorgungsspanung. Die 5V des 
USB werden dafür mit einem LM317 auf 3.3 V heruntergeregelt.
Seltsamerweise messe ich diese aber nur, wenn der Ausgang des LM317 
nicht mit dem Rest der Schaltung, also dem Mikrocontroller, 
Widerständen, etc. verbunden ist. Sind sie verbunden, messe ich am LM317 
nur noch knapp 0.60V. Das kann so nicht stimmen, oder? Theoretisch 
müsste ich doch am Spannungsregler jederzeit eine Spannung von ca. 3.3V 
messen, liegt also hier mein Problem? Mir ist bewusst, dass Aufgrund der 
"Last" die Spannung sinken kann, aber so stark?

Danke für eure Zeit.

p.s.: Ich weiß nicht, ob es wichtig ist, aber ich habe auch nach 
Kurzschlüssen gesucht. Zwischen Der Versorgungsleitung (3.3V) und Masse 
messe ich einen Widerstand von über 100 Ohm, spricht eher dagegen.
#4225600
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Fredrik S. schrieb:
> Heute wollte ich einen von mir beschalteten Mikrocontroller, also quasi
> ein selbst gebautes USB-Gerät

Da musst du wohl was falsch gemacht haben. Schaltplan?

Fredrik S. schrieb:
> USBD+ ist über einen Widerstand mit 5V verbunden (damit es als
> FullspeedUSB System erkannt wird).

Muss mit 3,3V verbunden werden.

Fredrik S. schrieb:
> Theoretisch
> müsste ich doch am Spannungsregler jederzeit eine Spannung von ca. 3.3V
> messen, liegt also hier mein Problem?

Ja, das ist ein Problem ;-)
OP #4225899
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Also erstmal Respekt, wie schnell die ersten Antworten kamen. Damit 
hatte ich gar nicht gerechnet, wirklich lobenswert :).

Zum Thema Schaltplan: Da hätte ich Idiot auch selber kommen können... 
Habe ich total vergessen, Entschuldigung. Bin nur leider atm nicht 
daheim, weshalb ich da gerade nichts machen kann. Den Namen des 
Controllers weiß ich auch nicht genau, werde ich nachher auch beifügen.

Aber allein schon danke für die "Spekulationen", geben mir schon gute 
Anfangspunkte. Und bestätigen mich (als blutiger Anfänger) in meinen 
Annahmen.

Volker S. schrieb:
> Muss mit 3,3V verbunden werden.

Tatsächlich :O? Ich hatte immer gelesen, mit 5V. Dank dir, für den 
Hinweis :S.


Jim M. schrieb:
> Das wäre dann ein satter Kurzschluss. Wird der LM317 dabei heiss?
> Wieviel Spannung liegt dabei am Eingang an?

Wie ich das heut Morgen gemerkt habe, wird da nichts wirklich heiß 
(Gerät war eine ganze Weile dran). Danke für den Tipp.

Vorhin hatte ich noch folgendes probiert:
Das Ding hat so ca. 9-10 (glaube) GND-Anschlüsse. Sobald auch nur einer 
davon tatsächlich mit Masse verbunden wird, tritt besagtes "Phänomen" 
auf.

Mal eine Frage zwischendurch: Könnte es möglich sein, dass der 
Chip/Controller beim Verlöten zuheiß geworden, und dann sozusagen "innen 
drin" ein Kurzschluss entstanden ist? Und wie wahrscheinlich wäre das? 
Habe leider überhaupt keine Ahnung :/.


Trotzdem nochmal vielen Dank, für bisherige Hilfen.
Persönliche Seite #4225905
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Fredrik S. schrieb:
> Das Ding hat so ca. 9-10 (glaube) GND-Anschlüsse.

Welches Ding? Den LM317 kannst Du nicht meinen, das ist ein Dreibeiner.

> Könnte es möglich sein, dass der Chip/Controller beim Verlöten zuheiß
> geworden, und dann sozusagen "innen drin" ein Kurzschluss entstanden
> ist?

Wenn Du mit einem Schweißbrenner gelötet hast, ist so etwas durchaus 
denkbar.
#4225923
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Wenn ein IC mehrere GND Pins hat heisst das, dass immer alle diese 
Pins mit GND verbunden sein müssen, und nicht, dass man es sich 
raussuchen kann, welcher einem am besten passt.
Wenn der Controller ganz ohne GND Verbindung betrieben wurde, ist 
ausserdem die Chance groß, dass er dadurch bereits kaputt gegangen ist.
#4225929
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Noch ein Hinweis zum LM317:
Bei der USB-Spannung von 5V (die auch nur 4,4V sein kann) am Eingang des 
LM317 ist eine Ausgangsspannung von 3,3V nicht garantiert. Das hängt 
natürlich auch vom Strom ab.
Allerdings bei 0,6V am Ausgang muss noch was anderes faul sein. Miss 
doch auch mal die Eingangsspannung, vielleicht bricht sie zusammen. Und 
dann miss auch den Strom.

Gruß Dietrich
Gast #4225933
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Ich wundere mich warum noch niemand sich über die niedrige Differenz 
zwischen Ein- und Ausgangsspannung des LM317 etwas geschrieben hat,

Das letzte Mal als ich was aufgebaut habe auf USB Basis habe ich einfach 
nen richtig dimensionierten Widerstand + Z-Diode zur 
Spannungsstabilisierung und nen Transistor als Längsregler eingesetzt.
OP #4225945
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Joe F. schrieb:
> Wenn ein IC mehrere GND Pins hat heisst das, dass immer alle diese
> Pins mit GND verbunden sein müssen, und nicht, dass man es sich
> raussuchen kann, welcher einem am besten passt.
> Wenn der Controller ganz ohne GND Verbindung betrieben wurde, ist
> ausserdem die Chance groß, dass er dadurch bereits kaputt gegangen ist.

Ist mir bewusst, hatte die nur nacheinander aufgetrennt, um zu gucken, 
ob möglicherweise irgendwo ein Fehler, sprich eine Verbindung, die zu 
einem Kurzschluss führen könnte, eingebaut war. Sonst waren 
selbstverständlich immer alle Anschlüsse verbunden..

Dietrich L. schrieb:
> Noch ein Hinweis zum LM317:
> Bei der USB-Spannung von 5V (die auch nur 4,4V sein kann) am Eingang des
> LM317 ist eine Ausgangsspannung von 3,3V nicht garantiert. Das hängt
> natürlich auch vom Strom ab.
> Allerdings bei 0,6V am Ausgang muss noch was anderes faul sein. Miss
> doch auch mal die Eingangsspannung, vielleicht bricht sie zusammen. Und
> dann miss auch den Strom.

Hey, danke dir, für die Hinweise. Ersteres ist mir auch schon 
aufgefallen, aber wie du schon meintest, da muss noch was anderes falsch 
sein.
Zweiteres werde ich heute Abend oder spätestens morgen probieren, danke 
dir.


Generell danke für die ganzen Hinweise, und dass sogar zahlreiche 
Antworten, trotz Fehlens des Schaltplans kommen. Echt, danke.

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