Gibt es eine Kommunikationsplattform in Deutschland, die nur inländischen Mitgliedern mit entsprechender Verschlüsselung zur Verfügung steht? Die Selektion via IP-Adresse ware ja sendeseitig kein Problem. Das müßte allerdings ein Provider sein, der Lesezugriffe mit nicht-europäischer IP-Adresse blocken könnte. Bin ich mit meinem Wunsch/meiner Idee zu naiv? Welche Kommunikationsmöglichkeiten gäbe es dann, ohne gleich den Überseekabeln an bekannten Europäischen Stränden den Hals abzuschneiden? Wäre ja für den einen oder anderen ganz gut, der immer noch der Meinung ist, dass verbleibende Kernkraftwerke immer noch vernetzt sein müssten. Ich frage hier, weil mich Freunde darum gebeten haben. Den politisch Interessierten mag sich die technische Frage unmittelbar erschließen - darum geht es hier aber nicht, denn das ist ein rein technisches Forum. Vielen Dank für Eure Ideen.
Und du willst erreichen ? Dass Dein lieber Kollege von nebenan nicht von boesen Maechten unterwandert wird, resp mit denen sympathisiert. Dein Kollege von nebenan sich ungeschickterweise einen Virus andrehen laesst, und so unbewusst als Gateway fuer die boesen Maechte dient. Dass Deine Umgebung, so wie du sie sieht gut ist und gut bleibt.
N. A. schrieb: > Das müßte allerdings ein Provider sein, der Lesezugriffe mit > nicht-europäischer IP-Adresse blocken könnte. Miete Dir einen Webserver bei einem europäischen Anbieter, pack Deine Forensoftware drauf und bastel Dir da einen IP-Filter 'rein. Wo ist jetzt Dein Problem?
Die Sache ist A) nicht so einfach IP Netz != p to p es bräuchte eine teilnetz mit kontrolliertem bordertransfer diese Kontrolle kann der Provider nicht realisieren, da die Topografie das nicht hergibt. Er kann nur seinen Teilnetzinput filtern, auf das externe Routing des eigenen Outputs hat er keinen Einfluss B) ergibt sich daraus, dass ein Lokaler Netzinsider auch einen Tunnel ins externe Netz errichten kann. (Stichwort-Proxi) C) Es bräuchte also dafür genau einen (europäischen) Netzbetreiber welcher den Zugang zum externen netz in beider richtungen zu kontrollieren vermag. Das wäre die chinesische Lösung, welche dann auch gleich die interne Netzüberwachung umfasste, hier aber weder opportun ist noch in oldeurop durchsetzbar, sehr zum Leidwesen aller Innenpolitiker und Sicherheitsfanatiker. Antwort: Nein den gibt es nicht Es gibt nur Big Brother oder isoliertes Intranet oder Intranet mit "kontrolliertem" Gateway als Alternative, wie T-online welche aber den content nur gefiltert bremst. 100% gegen Schadsoftware gefiltert scheitert imho an der Definition des "Schädling" und ist auch nicht wirklich gewollt.
Mit normalem Internet ist eine garantiert rein inländische Kommunikation nicht möglich. So ist es nicht ungewöhnlich, dass Traffic zwischen verschiedenen europäischen oder sogar deutschen Providern über die USA geht, insbesondere wenn die Telekom mit im Spiel ist. Mit einer passenden VPN Lösung ist die gruppeninterne Vernetzung aber unproblematisch. Über welche Netze der Traffic dann läuft ist nicht entscheidend. Bei stationären Geräten ist auch problemlos möglich, ausschliesslich diese Verbindungen zu ermöglichen. Interessanter sind dann eher Mobilgeräte. VPN ist damit zwar oft möglich, bei normale Geräten ist es ab Werk m.W. nicht so einfach, sich ausschliesslich auf gruppeninternen Traffic zu beschränken. Gerootet und evtl. mit Custom-ROM sollte das mit etwas Knowhow bei Android jedoch möglich sein. Im kommerziellen Umfeld gibt es natürlich auch andere Verträge und Netztechniken, deren Topologie dann rein inländisch bleiben kann. Aber es war schon immer etwas teurer, einen besonderen Geschmack zu haben.
N. A. schrieb: > Die Selektion via IP-Adresse ware ja sendeseitig kein Problem. > Das müßte allerdings ein Provider sein, der Lesezugriffe mit > nicht-europäischer IP-Adresse blocken könnte. Diverse Firewalls bieten an, die IP-Adressen nach Land zu filtern. Nur: Das bedeutet nicht, dass ein Traffic zwischen Punkten A und B in Deutschland beibt, sondern nur, dass A und B in Deutschland liegen. Der Peering-Streit zwischen diversen Provider führt dazu, dass Daten mitunter um die halbe Welt laufen, obwohl die Endpunkte in Spuckreichweite sind. Es ist auch nicht sicher möglich, die Streckenführung per Traceroute zu erfahren, weil manche Teilstrecken nicht über IP-Routing arbeiten, sondern die Daten mit anderer Technik transportieren. Deren Zwischenstationen tauchen im Traceroute dann nicht auf
Bitte melde dich an um einen Beitrag zu schreiben. Anmeldung ist kostenlos und dauert nur eine Minute.
Bestehender Account
Schon ein Account bei Google/GoogleMail? Keine Anmeldung erforderlich!
Mit Google-Account einloggen
Mit Google-Account einloggen
Noch kein Account? Hier anmelden.